Was passiert, wenn ein Startup oder ein Unternehmensbereich zu schnell wächst?

Wenn ein Unternehmen in kürzester Zeit von 0 auf 100 oder mehr Mitarbeiter nach oben schießt, sich die Umsatz- oder Kundenzahlen drastisch verdoppeln oder vervielfachen dann dauert es meist nicht lange bis das Unternehmen relativ schnell stagniert oder sich negative Folgen für das Unternehmen entwickeln. Dabei müssen diese Folgen nicht unbedingt in Zahlen messbar sein. Oftmals sind sie es aber.

Selbst wenn kurzfristig die Gewinne steigen, bedeutet das längst kein nachhaltig gutes Unternehmensergebnis

Menschen die mit einem solchen Unternehmen in Kontakt stehen, sagen Dinge wie: „Wenn du dort arbeitest, ist es wie in einem Haifischbecken.“ oder „Von außen gut, von innen schlecht“, „Ich wurde vollkommen ausgelotet. Mir wurde irgendwann nicht mehr weitergeholfen.“, „Keine Ahnung was die dort fabrizieren, aber momentan scheint etwas ziemlich aus den Fugen zu laufen.“, „Schlechte Erfahrung, nicht zu empfehlen“ oder „Es gibt ein Führungs- oder Managementproblem.“

Den wenigsten ist dabei bewusst, das dieses Unternehmen längst einen externen Organisationsberater braucht.

Kickertisch und Champagner als Symptom nachhaltiger Kundenprobleme

Wächst ein Unternehmen zu schnell, dann wird nach und nach offensichtlicher, das es einzelne Menschen in dem Gesamtsystem gibt die möglicherweise sehr gut durchstarten und fast schon übervorteilt werden aber viele andere bleiben im Durchschnitt hängen oder scheiden aus. Es gibt kein ausbalanciertes Wachstum. Menschen bleiben enttäuscht zurück und Wachstum stagniert oder es sind massive Aufwände erforderlich um dem entgegen zu wirken.

Fluktuation steht meist für „kurzfristiges Denken“

Fluktuation und Wechsel gehören sicherlich zum normalen Lebenszyklus eines Unternehmens dazu, wenn aber in kurzer Zeit entweder zu viele Menschen ab- oder aufspringen, dann verliert das Unternehmen nicht nur seine Identität und seine Werte, sondern dann steht auch das Unternehmensgebäude schnell auf wackligen Füßen. Das spüren letztlich dann auch die Kunden: Im innen, so wie auch im außen. Es gibt viele Diskussionen, Konflikte und Reibungspunkte.

Selbst wenn Mitarbeiter mit Limosinen und Champagner feiern können oder das Leben an Tischkickern, Playstations und Grillfeiern genießen, werden sich Kunden im Laufe der Zeit mehr und mehr fragen wo die gebliebenen Versprechen bleiben, die sie gekauft haben. Unmut entsteht. Die Reputation des Unternehmens oder des Eigentümers leidet. Meistens völlig berechtigt und seien wir mal ehrlich: auch gute Kunden, Mitarbeiter und Neukunden sind irgendwoe begrenzt.

Woran erkennt man, das ein Unternehmen zu schnell oder negativ wächst?

  • Negatives Kundenfeedback, Reklamationen
  • Kunden wollen nicht mehr bezahlen
  • Kunden kaufen nicht weiter
  • Kunden empfehlen das Produkt oder die Dienstleistungen nicht mehr eigenständig weiter
  • Selbst massives Marketing, kostenlose Produkte und Incentives helfen nicht den Verkauf anzukurbeln
  • Mitarbeiter springen ab, leisten „Dienst nach Vorschrift“ oder brennen aus
  • Lieferanten begrenzen ihre Zuarbeit auf das Wesentliche
  • Innovationen und herausragende Leistungen können nicht mehr erreicht werden, ganz im Gegenteil, die Konkurrenz hebt sich ab, Kunden wechseln
  • Die Wettbewerbsfähigkeit sinkt: andere werden schneller oder besser
  • Authentizität und die Kernwerte des Unternehmens oder des Unternehmers gehen verloren

Die Gefahr der hohen Fluktuation

Verliert ein Unternehmen zu viele Menschen, egal ob Mitarbeiter oder Kunden, dann gehen die tragenden Systemsäulen verloren. Sie müssen sich das vorstellen als geht mit jedem Menschen ein wichtiger Wissens-, Kompetenz- und Energieträger verloren.

Jemand der praktisch die Strukturen, Menschen und Prozesse kennt. Das ist ein Mensch in den bereits schon massiv investiert wurde, jemand der selbst bereits massiv bezahlt hat. Der Verlust einer solchen Person ist dabei meist mit Geld kaum zu bemessen. Es ist wie wenn ein Familienmitglied geht. Allerdings auf eine andere Form, denn geht ein Mitarbeiter oder ein Kunde, dann wird er seinen neuen Weg kommunizieren und alles was er sagt – verbal oder non-verbal spricht schließlich gegen Ihr Unternehmen.

Durch einen verlorenen Kunden oder Mitarbeiter, gehen mindestens 7 weitere verloren.

Das Unternehmen muss plötzlich viel mehr Anstrengungen unternehmen um diese Situation durch Wachstum aufzufangen. Das Marketing und der Vertrieb brechen womöglich ein. Warum? Weil die primäre Verkaufssäule plötzlich nicht mehr wirkt: die eigenständigen Weiterempfehlungen, die sich vorher fast wie automatisch verbreitet haben.

Also sinkt die interne Qualität, dann sinken auch die Weiterempfehlungen. Oder wie Deming sagen würde:

Unternehmen müssen nicht wegen schlechter Arbeitsqualität, sondern allein wegen schlechter Führung schliessen.

Typische Startups und Unternehmensbereiche kommen irgendwann an einen Punkt, an dem Führung entscheidend für den Erfolg wird.

Wenn ein Startup aus den Kinderschuhen wächst, dann ist das häufig daran zu erkennen, das die meisten Mitarbeiter tierischen Spaß haben und feiern. Doch das ist die Vorderbühne. Wenn das passiert, dann weiß ich als Organisationsentwickler das auf der Hinterbühne gerade alles einbricht: Kunden springen ab, schlechte Rückmeldungen gehen ein, Verkaufszahlen gehen runter, Herausforderungen können nicht mehr bewältigt werden, Einwände einzelner Mitarbeiter können nicht mehr integriert werden. Alles läuft eigentlich auf Hochtouren um den Status Quo aufrecht zu erhalten. Doch ich weiß auch: Mehr vom selben, führt nur zu mehr selben Ergebnissen. Häufig kann die notwendige Änderung von innen heraus NICHT erfolgen.

Plötzlich fehlt es an allem: Lösungen, Zeit, Strukturen, Kompetenzen und vor allem Marktgeschwindigkeit. Die Unternehmen mit samt allen Mitarbeitern sind meistens massiv überfordert ohne es zu wissen. Es ist nur erkenn- und spürbar das irgendetwas falsch läuft. Aber nur die wenigsten nehmen diese Tatsache bewusst war.

Kritische Mitarbeiter werden plötzlich ausgelotet

Das spannende aber ist, das diese Menschen oftmals genau dafür gehasst werden. Sie verderben natürlich allen anderen den Spaß und den neuen Lifestyle. Dabei haben die Skeptiker genau an diesem Punkt oftmals Recht. Denn sie ahnen voraus, das die Qualität sinkt und das dies im Unternehmen zu unlösbaren Problemen führen wird, wenn nicht adäquat darauf reagiert wird.

Einwände müssen integriert werden. Das sagt uns jeder Organisationsexperte. Widerstand ist nicht nervig, sondern das lehrreichste was passieren kann. Es wird dann gefährlich wenn alle im Unternehmen einer Meinung sind und die „Gegner“ nicht mehr da sind und ihr Potential woanders einbringen wo sie mehr Wertschätzung oder Lohn erfahren.

Alle anderen im Unternehmen mögen diese Menschen natürlich nicht, denn solange sie dem Chef oder dem Eigentümer GEFALLEN und seinen Wertschätzungen unterliegen, fühlen sie sich sicher. Doch kein Unternehmen ist sicher, wenn es nur dem Eigentümer oder dem Inhaber gefällt. Das Unternehmen und dessen Ergebnisse müssen dem Kunden gefallen. Das zu erkennen erfordert allerdings massive Weitsicht und wird oftmals vom Einheitsbrei und hartem Konkurrenzkampf im Unternehmen geschluckt.

Oder… wieder… wie Deming sagen würde:

Du arbeitest nicht für den Chef, sondern für den Kunden.
Wer vorankommen will, muss zuerst die Eltern, dann die Lehrer und schliesslich die Vorgesetzten zufriedenstellen.

In einer auf Qualität statt Quantität ausgerichteten Tätigkeit hat diese Überzeugung keinen Platz mehr. Die Zufriedenheit des Kunden ist Verpflichtung für Mitarbeiter und Vorgesetzte gleichermassen.

Schade das Deming inzwischen verstorben ist. Er könnte sicherlich vielen Unternehmen und Startups an diesem Punkt helfen. Dennoch sind seine Lehren geblieben, wofür wir dankbar sein können.

Glücklicherweise gibt es kompetente Unternehmens-Coaches die in seinem Wissen schulen.

Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie ein solches Unternehmen kennen das gute und schnelle Hilfe braucht. Ich bin mir sicher das ich an diesem Punkt weiterhelfen kann.

P.S. Die meisten Unternehmen folgen an diesem Punkt der typischen „Teile und Herrsche“-Logik aus dem alten Industriezeitalter. Aber auch das ist oftmals nicht die wirkliche Lösung:

Wenn wir ausgehend (…) Mitarbeiter und Gruppen (…) in Ringe einschliessen und dadurch voneinander trennen und konkurrenzierende Bestandteile schaffen, dann geht das System verloren.

Es zerstört sich selbst. Genau das wird sich einstellen, ja, genau das! Wenn Sie ein System in konkurrenzierende und damit riva lisierende Elemente auflösen, verlängern Sie zudem die Zeit von der Idee eines Produktes bis zur ersten Auslieferung an den Kunden. Sie behindern die Abläufe durch unnötige interne Auseinandersetzungen und verursachen damit Verluste. Die Grösse solcher Verluste ist nicht messbar.

Wiliam Edwards Deming, Pionier des Qualitätsmanagement, Physiker und Statistiker des letzten Jahrhunderts

Kontaktieren Sie mich.

„Burnout ist eine Entscheidung“ – wirklich?

Dr. med. Miriam Prieß schreibt in Ihrem Buch „Burnout kommt nicht nur von Stress“ bereits auf den ersten Seiten:

Wer glaubt, eine Burnout-Erkrankung mit Technik, Tools und allein durch seinen reinen Willen heilen zu können, der täuscht sich.

Dr. med. Miriam Prieß

In diesem Artikel bekommst du einen Einblick aus Auszügen ihres Buches und Empfehlungen was in einem Burnout wirklich hilft.

Welche Ursache hat Überlastung?

Während ihrer Tätigkeit in der Klinik oder in der Praxis hat Dr. med Preus herausgefunden, das es weder Alltags- noch Arbeitsüberlastungen waren, die bei den Patienten ursächlich zu einem Burnout geführt hatten. Es waren viel mehr negative oder fehlende Beziehungen zum Umfeld sowie die fehlende Beziehung zu sich selbst, welche die Betroffenen ausbrennen lassen.

Genau an diesem Punkt setzt mein neustes Buch an. Über einen Monat habe ich am Titel gefeilt, Kunden befragt und justiert. Den ein oder anderen möglicherweise in diesem Prozess verwirrt, doch umso besser ist das Ergebnis. Heute ist mir besonders eines klar: Ich habe keine Ahnung wie dieses Buch wirkt und was ein Leser bzw. eine Leserin wirklich davon haben kann. Warum? Dabei ist die Wirkung und der dahinterliegende Prozess sehr vielfältig:

Ist es Glücks-Bewusstsein? Ist es ein Erfolgsbewusstsein? Klarheit über Herkunft und Identität? Neues Bewusstsein? Ein „Glückskind-Gefühl“ für sich selbst und die eigenen Kinder?

Oder viel mehr eine Dankbarkeit für die eigene Erfahrung und Lebensgeschichte? Respekt und Achtung vor den eigenen Eltern? Klarheit über den roten Faden im Leben? Antworten für lang ersehnte Fragen? Die eigene Positionierung?

Klarheit über die eigene Identität und Heilung der Vergangenheit? Sicherlich auch das.

Biografiearbeit liefert so viel mehr und daher heißt das Kind nun genau so, was es ist: Biografiearbeit: Wie du deine wahre Geschichte schreibst, deine Kindheit heilst, Demut und Dankbarkeit entwickelst und dich dabei gleichzeitig von fremden Urteilen befreist. Das kompakte Arbeitsbuch ist jetzt auf amazon.de erhältlich.

Doch in diesem Blogartikel gehen wir tiefer. Was ist Burnout? Wo kommt er her und warum tritt die Symptomatik heute zunehmen auf?


Burnout-Betroffene haben oft keine gute Beziehung zu sich selbst

Dr. med. Prieß schreibt das ein Burnout oftmals nur ein oberflächliches Symptom ist. Darunter liegen oftmals konfliktreiche und spannungsgeladene Beziehungen – nicht nur im außen, sondern auch zu sich selbst. Konflikte die wir aus großen starren Machtverhältnissen oder einem Mangel an investierter Zeit nicht gelöst bekommen. Die reine Arbeitsbelastung spielt oftmals nur noch eine Nebenrolle im Krankheitsgeschehen. Das belegen neuste wissenschaftliche Studien.

businessman stressed by too many tasks

Meine ganz persönliche These für diese Symptomatik ist, das wir uns nicht nur in Krisen mit „höher, schneller, besser, weiter“ schaden, sondern grundsätzlich. Wir denken in Konkurrenz, statt Einheit. Wir visualisieren oft Mangel statt Fülle und zwingen Menschen in Aufgaben oder Felder in denen sie nicht optimal eingesetzt sind. Konflikte werden oftmals schnell, aber nicht optimal gelöst. Das führt nachhaltig zu tieferliegenden Problemen und Nachteilen. Die Lösung ist im Grunde einfach: Win-Win-Situationen schaffen, statt Loose-Win – auch wenn es mal länger dauert.

Schlecht gelöste Konflikte verursachen nachhaltige Blockaden

Immer dann, wenn wir nicht mehr auf Augenhöhe über Bedürfnisse kommunizieren können, nicht ausreichend Wahlfreiheit haben, Kompetenzen fehlen oder Anforderungen unklar bleiben dann erzeugt das entweder Unterforderung (Boreout) oder Überforderung (Burnout). Daraus resultieren Blockaden und Vorstufen für gesundheitliche Probleme.

Dialog als Voraussetzung für mentale Gesundheit

Wenn also auch jeder das Wort „Beziehung“ kennt, so scheint längst nicht klar zu sein was es bedeutet. Die Buchautorin spielt hierbei den bekannten Ball von „Augenhöhe“:

Ob in Form von Telefonkonferenzen oder Teamsitzungen, oft sind es stundenlange, häufig mehrmals in der Woche stattfindenden Besprechungen, in denen einer beziehungsweise viele vor sich hin monologisieren. Das bestmögliche Resultat am Ende dieser Veranstaltung ist dann häufig: „Schön, dass wir darüber mal gesprochen haben.“

Burnout kommt nicht nur von Stress, Seite 26

Die Lösung: „Ein erfolgreiches Ergebnis steht und fällt mit der Dialogfähigkeit der Beteiligten.“ (Seite 27) und weiter: „Unternehmen kranken an ihrer Kommunikationskultur und verbrennen nicht nur ihre Mitarbeiter, sondern auch ihr eigenes System. Ob im privaten oder beruflichen Bereich, jeder sollte über die Fähigkeit verfügen, nicht nur zum Gegenüber, sondern auch mit ihm zu sprechen.“

4 Phasen eines Burnouts

Dr. Prieß stellt in Ihrem Buch nicht nur ein Modell vor wie die Kommunikation verbessert werden kann, sondern zugleich auch die vier Alarmphasen für einen Burnout:

  1. Die Alarmphase: ein Konflikt zwischen zwei Personen eröffnet sich, Person A möchte A1 und Person B möchte hingegen B1.
  2. Die Widerstandsphase: Der Konflikt scheint nicht lösbar, weder Dialog noch Einigung ist möglich und es scheint das beide Punkte unvereinbar gegenüberstehen. Die Karten werden neu gemischt. Während der eine womöglich den längeren Atem besitzt, seine Position äußert und durchsetzen will, fängt der andere an, sich zurückzuziehen. In dieser Phase beginnt bereits die Übertragung auf psychosomatische Ebene. Der Stress bewirkt etwas im Körper. Ablenkung, Verdrängung oder Heranziehen neuer Projekte und Herausforderungen findet statt.
  3. Die Erschöpfungsphase: Beginn des Burnouts. Jeder Widerstand endet oder erschöpft sich in sich selbst, in der eigenen Ohnmacht und in der Dominanz des Gegenübers. „In der Erschöpfungsphase wird die Belastung als hoch, dauerhaft und unausweichlich erlebt.“ (https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 46)
  4. Der Rückzug: „In dieser Phase ist das Burn-out-Syndrom voll ausgeprägt. Auf der Körperebene nehmen Kraftlosigkeit und Erschöpfung weiter zu.“ (https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 51) Der eigene Rückzug scheint als einzige Lösung.

An einem einfachen Beispiel erläutert sie wie leicht sich ein Konflikt zwischen zwei Personen die unterschiedliche Ziele und Bedürfnisse verfolgen, schließlich aufschaukeln kann. Dabei sind die Ausgangssituationen häufig wesentlich komplexer. Konflikte können nicht nur zwischen zwei Personen, sondern zugleich in ganzen Teams, Organisationen und/oder Kundenbeziehungen vorliegen.

Gleichzeitig kann der Unterschied zwischen unserer Prägung und der eigenen Identität gleichermaßen zu inneren Konflikten führen – was wieder zur Biografiearbeit führt.

Dr. med. Prieß schreibt weiter: „Äußere Konflikte können nur bestanden werden, wenn der innere Dialog bestehen bleibt.“ ( https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 63)

Mit sich im Dialog zu sein bedeutet aber auch, im Dialog mit dem Leben zu sein, mit den Tatsachen des Lebens und mit den Phasen des Lebens. Mit dem, was ist, und mit dem, was war, und die Fähigkeit, beides voneinander zu unterscheiden.

https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 63

Zusammenfassung

Mit diesem Zitat soll dieser Blogartikel abgeschlossen werden. Ich hoffe das er einen kleinen Einblick in das Thema Burnout, eigene Identät und Ursachen geben konnte. Das die vier Phasen eines Burnouts einigen Menschen dabei helfen auftretende Konflikte bewusster zu betrachten. Das es aufmerksam dafür für macht Konflikte lösungsorientiert und beidseitig erfolgreich auf Augenhöhe zu bewältigen. Auch wenn das manchmal länger dauert.

Loose-Win-Lösungen führen nachhaltig zum Schaden des Einzelnen, aber voraussichtlich auch für das Gesamtsystem. Denn die Problematik ist symptomatisch für ein Organisations- oder Sozialsystem. Der einzelne wirft zwar das Symptom, erfährt gesundheitliche Herausforderungen, aber es ist sehr wahrscheinlich das bei Nicht-Veränderung in kurzer Zeit das nächste Symptom und somit der nächste Betroffene auftritt.

Prägung trifft auf Identität

Dieser Artikel hat darüber hinaus dargestellt das Burnout eher ein Symptom für eine Beziehungsproblematik oder innere sowie äußere Konflikte darstellt und nicht nur auf Basis von erhöhter Leistung resultiert. Es handelt sich um einen komplexen Sachverhalt bei dem die eigene Prägung, das Verhalten des Gegenübers, aber auch der Rahmen um alle Beteiligten eine wichtige Rolle spielen.

Für eine nachhaltige Lösung gilt es am System zu arbeiten, mehr Bewusstheit über eigenes Verhalten und Ziele zu erlangen, damit Diskussionen auf Augenhöhe und zum Vorteil aller Beteiligten ins Ergebnis geführt werden können. Die 4 Phasen eines Burnouts können sicherlich dabei helfen hier ein weiteres Verständnis zu entwickeln.

Das Buch von Miriam Prieß liefert dazu umfassende Erläuterungen und verständliche Beispiele. Dazu ergänzend kann das Buch „Biografiearbeit“ helfen hierbei mehr Bewussheit über eigene Identtät, Beweggründe und Handlungsweisen zu erreichen.

Dieser Blogartikel kann nur ein Auszug für ein sehr umfangreiches Gebiet sein und hat hoffentlich einen ersten guten Einblick gegeben und neugierig auf mehr gemacht.

Weiterlesen:

„Wir werden durch die grössten Anstrengungen ruiniert!“

Wiliam Edwards Deming, Statistiker, Physiker und Pionier des Qualitätsmanagements muss bereits im letzten Jahrhundert geahnt haben, das die alten Industrie- und Wirtschafts-Gesetze von Henry Ford und Frederick Winslow Taylor nicht bis in die weite Zukunft tragen.

Deming formulierte viele Theoreme, eines war:

Demings erstes Theorem: „Niemand glaubt so richtig an Gewinn!“

und das zweite:

Demings zweites Theorem: „Wir werden durch die grössten Anstrengungen ruiniert!“

Was hat er damit sagen wollen?

Zum einen, das in den meisten Unternehmen oftmals ein zentrales Problem vorliegt: Kaum einer beschäftigt sich mit Gewinn. Die Unternehmenszahlen, die Differenz zwischen Aufwand und Nutzen interessiert oftmals kaum einen. Es existiert zudem kaum ein Verständnis für das Unternehmenssystem:

„Kaum einer interessiert sich für Gewinn“

Nicht nur das die internen Aufwände und Prozesskosten kaum transparent sind, nein, es wird überhaupt nicht darüber nachgedacht. Statt das wir uns damit beschäftigen Aufgaben, Projekte und Vorhaben zu schätzen – das wir Kosten und Nutzen stetig in Relation setzen, beschäftigen wir uns damit die Arbeit messbar und auswertbar zu machen.

Was folgt dann? KPIs, Centerrechnungen und Excel-Templates. Noch mehr Aufwand! Noch mehr Bürokratie und noch höhere Kosten für weniger Nutzen. Ein sogenannter „Wrong turn“, der weiter in die Sackgasse führt.

Nein. Deming hat gemeint das es wichtig ist den Gewinn eines Unternehmens in den Vordergrund zu setzen und ein Unternehmen nicht durch „größte Anstrenungen“, viel Einsatz, Engagement und Leistung zu ruinieren, sondern smart und clever vorzugehen.

Was das im Detail für jedes Unternehmen bedeutet, ist sicherlich hoch-individuell, aber die meisten Konzerne und Startups begehen heute leider alle sehr ähnliche Fehler. Ein spannendes Gebiet.

Auszug aus meinem Buch „Magic Teams

Wenn Sie den Eindruck haben, das es in Ihrem Unternehmen entsprechenden Nachholbedarf gibt, dann schreiben Sie mich gerne an. Ich unterstütze schnell wachsende Startups, Teams und Unternehmensbereiche bei hoher Komplexität und schaffe intelligente Strukturen die den Menschen zum Kundenvorteil in den Mittelpunkt stellen: Kontakt.

Weitere Theoreme von Deming:

  • Wer zur Entwicklung seiner Firma einen Beitrag leisten kann, wird darauf stolz sein.
  • Innovation kann nur durch Menschen entstehen, denen die Arbeit Freude macht.
  • Die Menschen haben ein Anrecht auf Freu de an der Arbeit.
  • Die Arbeitswelt erhält Qualität, wenn die Menschen stolz auf ihre Leistungen sein
  • können. Alles, was der Einzelne wünscht ist, mit Stolz tätig sein zu dürfen.
  • Warum wird den Leuten kein Stolz bei der Arbeit zugestanden?
  • Monetäre Belohnung bewirkt weniger als innerer Antrieb.

Ein simpler Weltveränderungs-Trick: „Mach dein Bett“

Ja, richtig gelesen. Das eigene Bett zu machen. Erfolg kann so einfach sein!

Mach dein Bett: Die 10 wichtigsten Dinge, dich ich als Navy Seal gelernt habe, und die auch deine Leben verändern.

Scherz beiseite. Aber es ist tatsächlich etwas wahres dran. Ich wurde kürzlich gefragt wie meine Aufstehroutine ist und das ist tatsächlich ein fester Bestandteil. Aber warum ist das so etwas besonderes?

Erfolgreiche Routinen schaffen wichtige Struktur für mehr positive Ergebnisse

Wie oft fokussieren wir uns auf die negativen Dinge im Leben und schauen durch unsere eigene Verurteilungsbrille? Wir führen vielleicht schon ein Erfolgsjournal um das zu verändern. Wenn nicht, dann solltest du dir unter der verlinkten Seite näher anschauen was es damit auf sich hat.

Nichtsdestotrotz kann es herausfordernd sein, unsere Gewohnheiten und die eigene Wahrnehmung zu verändern. Glaubenssätze und Glaubenssatzsysteme sind tief in uns verankert. Also was hat noch mehr Power als eine weitere tägliche simple Handlung die wir visuell überprüfen können?

Warum und wofür die Aufmerksamkeit auf eine solche simple Handlung?

Negativer Fokus ist ein Verhalten das wir uns antrainiert haben oder in der Kindheit durch äußere Herabsetzungen angelernt haben. Daraus resultieren bis ins Erwachsenenalter negative Gedanken die wir täglich mit uns herumtragen: „Ich schaffe gar nichts.“ oder „Ich bin wertlos.“ oder „Das war heute wieder ein sehr unproduktiver Tag.“.

Mit diesen Gedanken schleppen wir uns sicher nicht jeden, aber doch an manchen Tagen ins Bett. Wenn wir so denken, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn wir erfolglos bleiben,

Wenn das wenige Tage im Jahr sind, dann können wir dies mit einer simplen Routine und einer Fokusverschiebung verändern. Sind es sehr viele Tage, dann müssen wir uns hinterfragen was wir grundlegend im Leben verändern müssen damit wir glücklich und zufrieden sein können. Individuelles Coaching kann hier helfen.

„Mach dein Bett.“ – 7 einfache Punkte warum das sinnvoll ist:

  1. Der Tag beginnt mit einem einfachen Erfolg.
  2. Das setzt den Grundstein für weitere Erfolge und Ergebnisse.
  3. Der Morgen beginnt mit einer einfachen Routine und Achtsamkeit.
  4. Diese Routine ist eine Anker für neue Gedanken wie z. B. „Ich kann und schaffe etwas.“ oder „Ich habe bereits etwas geschafft.“ oder „Ich bin fähig.“
  5. Die Handlung sorgt für Struktur und Ordnung.
  6. Die Handlung wird zum mentalen Anker und hilft mental über den ganzen Tag, selbst wenn mal etwas schief geht.
  7. Der Tag kann mit einem Blick auf einen Erfolg beendet werden, wenn er auch inhaltlich weniger erfolgreich war.

…und falls dich das noch nicht überzeugt, dann schaue dir dieses Video an:

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

P.S. Weitere solcher kleiner Hacks und eine sehr spannende kurzweilige Navy-Seal Geschichte findest du im gleichnahmigen Buch:

Warum ich Selbstpublishing betreibe?

Klar, Selbstpublishing hat seinen Ruf für diese „mach mich schnell reich“-Nummer. Aber ganz ehrlich seine Inhalte verschenken und dafür nicht mal ein „Danke“ oder kollegialen Support bekommen, ist auch nicht gerade sexy. Daher habe ich hier eine ziemlich klare Linie entwickelt, die ich in diesem Blogartikel allen Menschen vorstellen will die sich entweder für meine Bücher und meine Ansätze dahinter interessieren ODER für Menschen die selbst mal ein Buch schreiben wollen.

Ich weiß, „wer gibt gewinnt.“, aber wer NUR gibt und nichts zurückbekommt, der verliert.

Zahlen, Daten, Fakten

Ich habe in mein Buch „Magic Teams“ etwa 5 Jahre meines Lebens investiert. Natürlich habe ich nicht fortlaufend daran geschrieben, aber wenn es nur fünf Stunden pro Woche waren, dann reden wir hier von einer Summe von 1.300 Stunden (5 Stunden x 52 Wochen x 5 Jahre).

Diese Schätzung ist realistisch. Besonders wenn du Lektorat, Brainstorming, Recherche, Coverdesign, Marketing und Co. dazunimmst. Daran siehst du auch, das es keine „mach mich schnell reich“-Nummer ist.

Bei „Agil moderieren“ waren es etwa zwei Jahre und bei „Entwickle Erfolgsbewusstsein“ ungefähr ein Jahr. Natürlich geht es mit der Zeit und je nach Thema schneller. Auch die Vorgehensweise kann perfektioniert werden. Keine Frage. Denn was ich bereits gelernt habe und die weitergeben kann: wenn ich schneller und einfacher schreibe, dann kann mein Leser auch deutlich schneller lesen.

Dazu kommt, das ich seit 20 Jahren vor dem Rechner sitze und etwa zehn Jahre Software-Entwicker bin. Das bedeutet das nicht nur 10-Fingerschreiben leicht von der Hand geht, sondern auch das ich mich intensiv damit beschäftigt habe wie Menschen lesen, wahrnehmen und verstehen. Das habe ich schließlich mit einer Coachingausbildung im Bereich von NLP und Kommunikation spezialisiert.

So kam es beispielsweise, das die erste Testleserin mein neuestes Buch mit rund 25.000 Worten und 120 Seiten innerhalb eines Tages lesen konnte. Das ist es doch was wir von Büchern wollen und was wir erwarten. Wir wollen uns da nicht wochenlang durch quälen, sondern es soll leicht gehen und wir wollen die Ideen daraus möglichst schnell umsetzen, unsere Wahrnehmung positiv ändern um neue Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen in kurzer Zeit etwas lernen, ansonsten könnten wir uns vor den Fernseher oder ein Webinar setzen.

Die besten Bücher die ich gelesen habe, waren weniger als 150-Seiten dick, klein und handlich. Noch besser sind weniger als 100 Seiten.

Beispiele:

Warum ich es mir wert bin Geld mit Büchern zu verdienen?

Puh. Das klingt ganz schön abgehoben. Aber es ist doch wahr! Die meisten Menschen haben ein Thema mit Geld und ihrem Selbstwert. Sie verschenken sich und ihre Lebenszeit. Das erwarten sie dann gleichermaßen von anderen.

Irgendwann in meinem Leben habe ich mich entschieden aus diesem Spiel auszusteigen. Ich verschenke viel, aber alles hat eben Grenzen, denn auch ich habe zwei Kinder denen ich hier etwas hinterlassen will und viele Kunden die meine Arbeit zu schätzen wissen. Außerdem leben wir zum Teil in einer Kultur von „Undankbarkeit“. Das habe ich irgendwann im wahrsten Sinne ziemlich satt gehabt. Ich schildere dir das ganz ehrlich und direkt, damit auch du dich abgrenzen kannst.

Was heißt das? Ich gebe dir ein Beispiel: Manchen schenkst du ein Arbeitsbuch mit Inhalten aus 2-3.000 €-Seminaren und sie sprechen immer noch von „Werbung“. Oder sie erhalten ein 200 Seitenbuch gegen Versandgebühr von 6,00 € und sie sprechen von Abzocke.

Ich finde das ist ziemliches Mangeldenken, Undank und veränderbar. Es ist ein Mangel an Wertschätzung und Dankbarkeit. Wir sind es gewohnt die Dinge aus dem Fernseher oder Netflix zu konsumieren. Dementsprechend ist dabei die Qualität. Es ist vielleicht Entertainment.

Bücher sind eine ganz andere Ebene. Wir sprechen hier von Wissensvermittlung. Etwas das kreiert, gedruckt, erstellt und verschickt werden muss. Sicherlich steckt hinter dem Fernsehen ein ähnlicher Aufwand, aber das eine ist Entertainment, das andere ist Weiterbildung und zudem entsteht durch moderne eBook und Facebook-Gruppen-Konzepte eine ganz ander Form der Begleitung. Ein Buch wird praktisch zum Coaching-Werkzeug.

Jetzt kannst du dir ausrechnen, wenn ich 100, 200 oder 500 Bücher verkaufe und mehr als 1.000 Stunden reininvestiere was hier nach Lektoratskosten, Steuer, Buchhaltung, Versand und Co. rauskommt. Es geht nicht um das Geld. Das ist kein „werde-schnell-reich“-Geschäft. Zumindest nicht bei mir und nicht als primäres Ziel.

„Na dann ist es sinnlose Zeitverschwendung.“

Zu diesem Entschluss kommt das andere extrem. Der gesunde Menschenverstand würde genau deshalb sagen: „das ist unrentabel“ und „sinnlos“. Ja, mag im ersten Moment und in den ersten Jahren so sein.

Wenn du aber überlegst was es auf der anderen Seite für einen Wert in das Leben anderer Menschen trägt und welche Reputation es für dich aufbauen kann, dann ist es praktisch unbezahlbar. Oder anders gesagt: es ist mit Geld nicht messbar, weil daraus gemeinsames Wachstum entsteht aus dem im Gegenzug wieder etwas zurückfließen kann. Es entsteht gebündelte Energie auf gemeinsame Ziele. Ein „gemeinsames voranschreiten“ und wenn jemand im Gegenzug sein Wissen in ein Buch verpackt und mir effizient bereitstellt oder einen kostenlosen Podcast zur Verfügung stellt, dann profitiere ich eben auch wieder davon: wahr oder wahr. Verlierer sind die, die nichts teilen, denn sie werden auch weniger beschenkt. So einfach ist das.

Ein Buch erfordert Willen und Disziplin

Darüber hinaus musst du es wollen wenn du ein Buch schreiben aber auch lesen willst. Du musst dir bewusst sein das es dabei nicht zentral um Geld geht, sondern darum einen Gedanken, ein Konzept oder eine Idee von innen nach außen herauszuarbeiten. Es geht gleichermaßen um den Nutzen den diese Bücher schaffen. Darum etwas von innen nach außen auf die Bühne des Lebens zu tragen. Das ist ein Entwicklungs- und Schöpfungsprozess.

Daher bin ich es mir wert daran in Form von Energie- und Finanzausgleich zu verdienen. Ich schreibe aber aus einem anderen Antrieb. Deshalb schreibe ich auch weiter, selbst wenn ich heute noch nichts oder wenig daran verdiene. Denn mit jedem Buch wird das Fundament stabiler und stabiler. Menschen bauen Vertrauen auf und erkennen das du es ehrlich und ernst meinst. Das darf gewertschätzt werden.

Immerhin fällt das Wissen für schriftliche Inhalte nicht vom Himmel, sondern es basiert aus Erfahrungen und für außergewöhnliche Erfahrungen muss man außergewöhnliche Schritte gehen. Man muss Zeit, Geld, Energie und manchmal auch viel Mut investieren. Das will nicht jeder, wahr oder wahr? Dafür schreibe ich. Damit du es leichter hast und die Information in aufbereiteter und nachvollziehbarer Form bekommst. Schritt-für-Schritt.

Welche Gründe sprechen dabei jetzt ganz konkret für Selbstpublishing?

#1 Ich will wissen wer meine Leser sind und ob sie meine Texte verstehen und nutzen können

Ich will die Nähe zum Leser haben: ich will erfahren wer meine Bücher liest und was er oder sie darüber denkt. Ich will aus Feedback lernen und deshalb schreibe ich im Selbstpublishing. Ich will doch wissen ob mein Konzept ankommt und ob es wirklich das bewirkt was ich beabsichtigt habe. Ob mein Konzept aufgeht und ob ich das gut weitergeben konnte, was ich selbst gelernt habe. Das ist Grund Nummer 1.

Wenn ich mein Ziel noch nicht erreicht habe, dann muss ich am Produkt nachbessern, wieder und wieder – die ganze Zeit. Bis das Ziel und die Absicht hinter einem Buch erreicht war. Glücklicherweise gelingt mir das immer besser. Auch dank deinem Feedback!

Kommen wir zu Hauptgrund Nummer 2.

#2 Ich will gut und schnell liefern

Wenn ich ein Buch schreibe, dann soll es in wenigen Monaten auf dem Markt sein und lesbar sein. Ich will nicht erst 20 oder 50 Verlage abklappern die die Idee ablehnen, weil sie möglicherweise nicht die Expertise haben, das Cover nicht mögen, gleich ein perfektes Manuskript erwarten oder ganz neue Innovationen falsch einschätzen. Wenn ich eine Idee habe, dann will ich damit raus und sie direkt weitergeben. Die Perfektion kommt doch später.

Das Buch soll frühen Mehrwert schaffen. Das Cover, den Titel und der Rahmen drumherum ist flexibel und anpassbar. Es geht primär erstmal darum eine Idee zu verwirklichen, herauszuarbeiten und rauszutragen damit jemand anderes im Markt, auf der Welt davon profitieren kann.

wie sich ein Cover und Buchtitel im Prozess entwickeln kann…

Aus dem Nähkästchen: So war es beispielsweise bei meinem letzten Buch: Ich habe gewusst und geahnt das es mindestens eine Person da draußen geben muss, die das Arbeitsbuch JETZT genau im Moment braucht und so war es auch. Hätte ich länger gewartet, das Cover perfektioniert oder das Lektorat abgewartet, dann hätte ich diese Person sozusagen um ihr Wachstum beraubt.

Kommen wir zu Punkt Nummer 3 warum ich im Selbstpublishing veröffentliche.

#3 Ich will mehr als ein paar Cent an einem Buch verdienen

Ein Verlag mag Meister und Experte in seinem Fach sein. Doch warum haben es dann so viele nicht geschafft diese Prozesse nach Jahrzehnten zu automatisieren und zu beschleunigen, sodass Autoren und Leser davon profitieren?

Die Zahlen habe ich oben offen gelegt. Je nach Buch und Thema sprechen wir von 250 bis 1.500 Stunden an Arbeit. Jemand der jetzt von Büchern leben oder davon etwas haben will, benötigt also viel höhere Einnahmen als 0,05 – 0,10 € oder 5 – 10 % die es typischerweise für ein verkauftes Buch gibt. Das ist das, was ein Verlag typischerweise bezahlt hat in der Vergangenheit. Aber da kann doch kein Autor von Leben? Denn wie gesagt, die Inhalte müssen irgendwoher kommen oder erarbeitet werden. Zumindest wenn wir von neuen Inhalten sprechen und nicht einfach irgendwo im Internet etwas zusammen kopieren.

Was genau zeichnet ein gutes Buch denn primär aus? Es ist der Inhalt und den enwickelt und konzeptioniert der Autor. Richtig? Daher denke ich, das es Autoren verdient haben, den größten Teil der Einnahmen zu erhalten. Ich spreche hier definitiv von mehr als 40, wenn nicht sogar 70 %.

Natürlich argumentieren viele Verlage das man aus einem Buch heraus verkaufen KANN. Ja, man kann, aber eine Garantie gibt es nun mal keine und es ist auch die Frage ob man zu jedem Buch überhaupt etwas verkaufen will.

#4 Ich will üben und Meisterschaft erlernen

Ja, auch das gehört dazu. 10.000 Stunden dauert es, bis wir etwas gut können. Daher schreibe ich. Ich schreibe und schreibe und trainiere. Ich trainiere die Geschwindigkeit des Schreibens und des Lesens. Permanent. Die ganze Zeit.

Mit Spaß mag es schneller geht und daher schreibe ich diese Blogs, aber ich will üben und üben. Sprache perfektionieren bis sie fesselt und das Unterbewusstsein positiv in deine Veränderung aktiviert. Noch schneller, noch direkter und noch klarer. Das liebe ich und genau das spiegeln auch die Leser meiner Texte wieder. Danke!

#5 Ich will die Dinge in sich heraus entstehen lassen und keine Perfektion

Ja, auch das ist ein wichtiger Punkt. Ein Buch ist für mich perfekt, wenn ich denke das es perfekt geworden ist. Ein Verlag mag einen eigenen Anspruch haben und es gibt sicherlich Menschen die sagen das ein Cover oder ein ganzes Buch nicht dem Autor gefallen muss. Aber ganz ehrlich: wenn es mir selbst nicht gefällt, dann kann ich es nicht repräsentieren.

Dann kann ich nicht dahinter stehen. Ich kann es nicht verkaufen. Von daher muss – zumindest für mich – jedes Wort und jede Silbe aus eigenere Hand sein. Wenn nicht sogar jeder Pixel auf dem Cover an jeder Stelle sein muss. Mir muss es gefallen. Ich muss es in den Händen halten und sagen: „Das ist mein Ergebnis. Das ist mein Resultat und dafür stehe ich mit meinem Namen.“

Das ist sozusagen das Gegenspiel aus schrittweiser Unperfektion und Perfektion. Beides läuft in sich zusammen und DANN entsteht ein gutes Buch. Bisher kenne ich keine andere Vorgehensweise die solche Freiheitsgrade für kreatives Arbeiten lässt.

Also… ich hoffe das hat dir einen tollen Einblick gegeben und vielleicht weißt du nun etwas genauer warum ich Bücher schreibe und warum ich sie im Selbstpublishing in genau dieser Art und Weise schreibe.

Danke, für dich und das du diesen Artikel bis zum Ende gelesen hast.

Patrick

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Burnout und Boreout erfolgreich verändern

Statistik zu Burnout-Erkrankungen in Deutschland. Die AOK zählte 2018 durchschnittlich 5,7 Arbeitsunfähigkeitsfälle je 1.000 Mitglieder aufgrund einer Burn-out-Diagnose. Damit hat sich die Diagnosehäufigkeit im letzten Jahrzehnt beinahe verdreifacht. „

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/239872/umfrage/arbeitsunfaehigkeitsfaelle-aufgrund-von-burn-out-erkrankungen/

Manche Experten argumentieren, das diese ansteigenden Zahlen damit zusammenhängen würden, das Burnout ein Trendthema geworden sei. Meine Wahrnehmung ist aber eher das wir immer größeren Projekten, neuartigen Herausforderungen, vielen technologisschen Veränderungen, größerer Verantwortung und weniger Zeit für uns selbst ausgesetzt sind. Dazu kommt der moderne Konsum. In fast jedem Raum muss ein Fernseher hängen, wer keine Alexa im Haus hat ist out und wo kein automatischer Rasenmäher durch den Garten fährt „der hat es nicht geschafft“ im Leben. Natürlich ist das übertrieben formuliert. Aber sehr oft ist „weniger mehr“ und so gilt es besonders in Zeiten von Burnout, Boreout oder anderen Krisen.

Auch wenn wir unterm Strich womöglich weniger arbeiten wie vor einigen Jahren, dann fehlt vielen Menschen das Geld. Mütter ziehen inzwischen die Kinder groß und gehen parallel einem Halbtages-Job nach. In Zeiten von Corona sogar ohne Kindergarten.

Wo früher Großeltern unterstützt haben, gehen diese heute lieber eigenen Beschäftigungen nach. Immer mehr Familien kämpfen sich daher alleine durch und nutzen die freie Zeit für Weiterbildung um aus dieser Misere herauszukommen. Träume und passives Einkommen locken. Aber es sind auch gute Ziele, denn wir werden in Zukunft neuartige Konzepte brauchen.

„Im Jahr 2017 waren in Deutschland 19,7 Prozent der Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. … Wer in Deutschland weniger als 13.152 Euro im Jahr verdient, gilt nach dem Stand des Jahres 2017 als armutsgefährdet. “

Quelle: https://de.statista.com/themen/120/armut-in-deutschland/

1/5 von Deutschland lebt somit an der Armutsgrenze. Selbst wenn die anderen 4/5 immer mehr im Leben haben, dann sind wir doch auf mentalem Niveau eher am absteigenden Ast. Das zeigen die Statistiken und Gesundheits-Reports.

Jetzt ist die Frage: „Was kann man in einem Burnout effektives tun?“

Sicherlich kann man Therapie machen, eine Kur aufsuchen und eine Vielzahl von Beschäftigungsangeboten nachgehen. Aber in einem Burnout da zählt wie angedeutet: „weniger ist mehr“. Pausen sind beispielsweise angesagt und effektive Prozessarbeit ist sinnvoll.

„Herr Dr. Wullf sagt die ersten Schritte zu ganz neuen Ziele sind oft die herausforderndsten, aber es lohnt sich:“

Etwas leisten zu wollen da sind wir auf der Ebene des Tuns. Die nächsthöhere Ebene ist die des Seins. Wer bin ich? Und wer will ich sein?

Und wenn ich auf der Ebene des Seins bin, dann ergibt sich das Tun von selber. Wenn ich im Grunde immer nur einer Fremdbestimmung hinterher hechele, dann tue ich wegen Fremdbestimmung.

Was ich jetzt tun kann, ist ich selbst begebe mich auf die Ebene des Seins, ich werde Entscheidungsträger meines Lebens und dann handle ich gemäß dieser Überschrift folgend.“ – Dr. Jan Christian Wulff, Arzt, Mentaltrainer und Experte für nachhaltige Veränderung, https://bit.ly/3fZ6KKD

Eine Möglichkeit um auf die Ebene des SEINS zu gelangen, ein wichtiger elementarer Schritt ist dabei herauszufinden wer selbst man eigentlich ist. Hierbei kann mein neues Buch „Erfolgsbewusstsein entwickeln“ behilflich sein.

Das Buch bietet einen klare Schritt-für-Schritt-Anleitung wie man seine eigene Biografie herunterschreiben kann um damit seine Wahrnehmung neu auszurichten. Alle weiteren Details finden Sie gerne auf der separaten Buchseite: „Erfolgsbewusstsein entwickeln„. Lesen Sie sich einfach etwas ein. Dort sind auch Leser-Rückmeldungen zu finden.

Natürlich kann auch ein Reimprint-Coaching in diesen Phasen helfen. Sprechen Sie mich dazu einfach an: Kontakt.

Erfolgsjournal: schnell und einfach

Warum ist es sinnvoll ein Erfolsjournal zu führen?

Jeden Tag leisten wir viel und jeden Tag gehen wir im Stress des Alltags an unsere maximalen Limits. Wir perfektioneren und wollen immer besser werden. Das kann umschlagen. Sehr schnell verurteilen wir uns selbst: „Das war nicht gut genug.“ oder „Ich bringe gar nichts fertig“ und was wir uns alles selbst an den Kopf werfen. Wir kritisieren uns selbst, verlieren den Fokus auf die positiven Dinge im Leben und geben dem inneren Kritiker sehr viel Raum. Wachstum und Weiterentwicklung ist gut, aber das kann auch umschlagen.

Dann führen diese negativen Gedanken und Glaubenssätze schließlich dazu, das wir auch im außen mehr davon ernten. „Gleiches zieht gleiches an“ und so wundern wir uns, wenn viele Menschen in unserem Umfeld ihre Kritik äußern und wir am Ende des Tages deprimiert sind. Mit diesen Gedanken gehen wir schließlich ins Bett und stehen am nächsten Tag wieder damit auf. „Gleiches zieht gleiches an“ und so beginnt auch der nächste Tag wieder mit negativen Erfahrungen. Hier kann das Führen eines Erfolgsjournals helfen.

Gleiches zieht Gleiches an: mehr Fokus auf Erfolg und Dankbarkeit bedeutet auch im Ergebnis mehr Erfolg und Dankbarkeit im außen

In deinem Erfolgsjournal beantwortest du üblicherweise täglich, idealerweise am Ende des Tages diese beiden Fragen:

  • Welche Erfolge hatte ich heute?
  • Wofür bin ich heute dankbar?

Sehr viele erfolgreiche Menschen führen ein Erfolgsjournal und heben damit ihr Mindset fortlaufend auf ein anderes Bewusstseins-Level: Bodo Schäfer, Mark Zuckerberg und Elon Musk zum Beispiel.

Warum und wofür ist das sinnvoll?

  1. Fokus positiv ausrichten, weg von den negativen Dingen
  2. Dankbarkeit steigern
  3. Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz steigern
  4. Abends positiv einschlafen und morgens positiv aufwachen
  5. Resistenter gegen Kritik und den Kugelsturm von außen werden

Wie kann ich ein Erfolgsjournal füllen?

Wie geht das? Einfach und leicht. Entweder mit einem fertigen Erfolgsjournal das du bestellen kannst oder du nutzt kostenlosen Vorlage zum Ausdrucken die ich kostenlos im Coaching-Shop zum Download anbiete.

Warum du nicht einfach starten solltest

Wenn wir im Leben an einem Punkt stehen wo wir uns vielleicht unzufrieden, unglücklich oder unwohl fühlen, dann kann das Setzen neuer Ziele natürlich ein hoffnungsloser Ausweg sein.

Das Traumleben, jetzt und gleich. Das Haus, das Auto, der Job, das Business und die Traumpartnerschaft die du dir wünscht.

Natürlich träumt jeder Mensch davon. Doch was wenn dir das Fundament dazu fehlt? Wenn dir dein Selbstwert dazwischen funkt oder alte Geschichten dich einholen? Willst du dieses Risiko eingehen?

…wenn dich deine eigene Geschichte am Erfolg blockiert…

Was jedoch wenn dich verborgene Dinge aus deiner persönlichen Geschichte plötzlich einholen? Wenn sie dich kurz vor dem Höhepunkt der Karriere blockieren oder wieder schnell zu Fall bringen? Wenn eine zu große Differenz zwischen deinem Selbstwert und dem Wert im außen schlagartig aufeinander treffen? Wenn es da unbewusste Dinge aus deiner Vergangenheit gibt, die zunächst geklärt oder bereinigt werden sollten?

Wenn du diese Dinge nicht präsent hast, dann wird dich das sehr schnell sabotieren und zu Fall bringen. Es wird dich zurückhalten wie ein Gummiband. Immer wieder, bis du wirklich hinschaust.

Wir können nicht alles sehen, was wir sehen müssten um uns selbst zu helfen

Genau das habe ich vor einigen Jahren erlebt. Ich hatte mein eigenes Unternehmen vorbereitet, aufgebaut und erfolgreich umgesetzt. Es war professionell geplant und vorbereitet. Es gab einen Businnessplan, das Produkt war gut, die Ergebnisse haben gestimmt und das Unternehmen hat positive Zahlen geschrieben. Ich hatte etwas umgesetzt, was es in der Form noch nicht in Deutschland gab. Man könnte sagen für einen Moment war ich sehr erfolgreich.

Doch dann haben mich plötzlich alte Geschichten und Zweifel eingeholt – innerhalb von weniger Wochen war alles wieder weg.

Aus diesem Grund habe ich weiter geforscht und gesucht. Ich suchte schnelle Lösungen, suchte dringend Antworten und stieß auf Mentoren. Menschen die mir schließlich geholfen haben. Die mich an die Hand genommen haben… und…

…Menschen die mich dann gebremst haben…. wieder und wieder… die ganze Zeit.

Vollbremsung und ich stand voll auf dem Gaspedal.

Warum war das sinnvoll?

Ich wusste wie es war erfolgreich zu sein, wie es ist wenn 5stellige Monatsbeiträge auf dem Konto eingehen, wenn ich andere Menschen im Wachstum unterstützen kann, Unternehmensstrukturen schaffte wo vorher Chaos herrschte.

Genau das wollte ich, schnellstmöglich wieder und weiter tun. Doch ich wurde gebremst und liebevoll angehalten. Warum?

Wenn uns in unserer Geschichte wieder und wieder bestimmte Dinge passieren, dann liegt das an bestimmten Zusammenhängen, Glaubenssätzen und Wirkprinzipien. Es ist unser Unterbewusstsein das uns hindern kann voran zu kommen und so haben mir meine Mentoren auf eine andere Art und Weise weitergeholfen.

Sie haben mich in die Biografiearbeit angeleitet und mir damit eine effektive Form der Persönlichkeitsarbeit gezeigt wie du ohne viel Drumherum deine Geschichte, deinen Wert sowie deinen ganz persönlichen Erfahrungsschatz auf effiziente Art und Weise finden kannst.

Wie man zunächst in sich selbst das Fundament für Erfolg schafft, bevor man ihn im außen er-folgt. Heute stehe ich definitiv anders da als damals. Ich tue was ich liebe, bin dankbar für das was ich erreicht habe und verbringe eine geniale Zeit mit meinen Kindern.

Heute will ich das für so viele Menschen wie möglich weitergeben. So das sie es eigenständig und Schritt-für-Schritt umsetzen können. Dafür ist ein neues Arbeitsbuch entstanden

Du findest es ab dem 16. Mai 2020 in meinem Webshop unter www.agile-tools.de. Sei gespannt!

Es ist ein Buch was dich in diese Form der Arbeit anleitet um ebenfalls deine ganze eigene Geschichte zu schreiben, darin einzutauchen, dir größere Zusammenhänge klar zu machen und eigene Antworten für den Sinn des Lebens zu finden. Es gibt dir Klarheit darüber wer du bist, wo du herkommst und wo dein persönlicher Wert liegt.

Wenn du dazu weiter auf instagram und Facebook informiert werden möchtest, dann kannst du mir dort gerne folgen und meine Beiträge lesen.