12. Oktober | Wir ruinieren uns durch größte Anstrengungen

Natürlich sind wir bestrebt immer unser Bestes zu geben. Die meisten von uns geben sogar alles. Das ist das Problem: Wir arbeiten uns auf, wollen immer mehr, verrennen uns darin und irren schließlich dem eigenen Leitgedanken hinterher der Beste oder die Beste zu sein. Jeder von uns möchte gut dastehen, vor allem vor sich selbst.

Genau das ist der Kern des Wandels: Nicht ich bin es, der im Rampenlicht erscheinen muss, sondern es ist das WIR. Wenn ich das Ganze sehe und optimiere stehe ich am Rand des Raums und schaue was im inneren geschieht.

Damit verlagert sich der Fokus von den eigenen Interessen auf die gemeinsamen Interessen. Dann bekommen Arbeit, Qualität und Effizienz eine völlig neue Bedeutung. Es geht schließlich nicht mehr darum meinen eigenen Wert zu steigern oder mir persönlich die Arbeit zu erleichtern, sondern darum Prozesse und Arbeitsumgebungen zu schaffen in denen sich das Gesamtresultat verbessert. In diesem Schritt geht es um den Verbesserungen und Erleichterungen bei denen alle profitieren – nicht nur ich.

Es geht dann nicht mehr um meine persönliche Exzellenz, sondern um die Perfektion des Zusammenspiels. Plötzlich optimieren wir nicht nur die Arbeit auf unserem Schreibtisch, sondern den Arbeitsprozess und die Zusammenarbeit in Gänze.

Wenn dieser Zustand einkehrt, dann geht es nicht mehr darum die Arbeit von A nach B zu schieben, sondern im Kundeninteresse abzuschließen. Das ist eine ganz andere Betrachtung. Wir optimieren schließlich nicht mehr uns, sondern das Zusammenspiel in Anbetracht auf die Kundenwünsche und gesellschaftliche Aspekte. Das ist ein ganz anderes Spiel. Zum Wohle und zum Nutzen aller.