Agiles Projektmanagement: eine Geschichte voller Mißverständnisse

„Agile“, „Agiler“, „More Agile“, „Agilest“ / „Most agilest“ – das englische Wort das kaum einer im deutschsprachigen Raum richtig aussprechen kann steht im deutschen Sprachgebrauch für…

Achtung!

*Trommelwirbel*… für… ja, wer hätte es gedacht, es steht für „Agilität“.

Agile steht für agil, wendig, lebhaft, gelenkig und beweglich. (Link zu dict.cc)

Soweit so einfach. Was in der Theorie so bescheiden und unscheinbar daher kommt, wird in der Praxis häufig mißverstanden. Unter uns: Manchmal wird es sogar sehr weit ausgenutzt. Denn Agilität steht nicht für Chaos, schnelle Änderung oder gar „Wir machen hier jeden Tag was wir wollen.“, ganz im Gegenteil. Agilität steht für schrittweise Anpassung und feste Strukturen. Wir sprechen von einem 40 Jahre alten Management-Framework das in über mehr als 300 Seiten aus Prinzipien, Leitlinien und Theorien fest verankert ist.

Wahrscheinlich haben die Übersetzer beim Thema „Agiles Projektmanagement“ einen kleinen Fehler gemacht. Was sie eigentlich gemeint haben müssen ist „Strukturiertes adaptives Projektmanagement„, denn der ganze Ansatz beruht auf „Inspect & Adapt„-Zyklen. Es geht um das Beobachten und Anpassen. Dahinter steckt der „Build, Measure and Learn“-Ansatz: Bauen, Messen und Lernen. Ein Sammelsurium an cleveren Werkzeugen, Tools und Produktionsansätzen.

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