Power Booster für mehr Motivation

5 Life-Hacks für einen erfolgreichen Arbeitstag

Wenn wir mehr Motivation brauchen, in einem Motivationsloch hängen, dann stellt sich vielleicht die Frage was man neben all den Todo-Listen, Aufträgen, Telefonaten und Terminen tun kann um wieder in die eigene Kraft zu finden. Dabei spielt es kaum eine Rolle ob wir von einer dauerhaften Belastung oder einem temporären Motivationsloch sprechen.

In diesem Artikel stelle ich dir 5 Power Booster für den Tag vor.

Tools womit du Tiefphasen vielleicht nicht vermeiden, aber erfolgreich meistern kannst. Das gibt dir neue Handlungsoptionen, mehr Power, Inspiration und Wahlmöglichkeiten.

Go for it. Ich bin schon gespannt was du dazu am Ende sagst!

5 Power Booster für mehr Motivation

Übrigens: Kennst du schon die einfachste Organisationsmethode der Welt? Stay tuned.

Power Booster #1 Musik für mehr Motivation

Yes. Gute Musik hilft ungemein um voranzukommen. Was meine ich mit guter Musik? Hier ein paar Beispiele.:

Denke auch daran gute Kopfhörer oder Lautsprecher zu nutzen! Guter Sound macht einen Unterschied der einen Unterschied macht.

Power Booster #2 Ergebnisse statt Pläne und Ziele

Was habe ich schon Vision, Ziele und Pläne ausformuliert. Geplant, gedacht und getan. Puh! Irgendwann war die Luft raus. Nein. Was für die eigene Motivation wirklich hilft das sind Ergebnisse.

Du brauchst Resultate. Das motiviert! Ein Tag ohne handfestes Ergebnis ist kein guter Tag.

Was sind Beispiele für Ergebnisse?

  • Abgeschlossene Todos: Schau dir hierzu unbedingt die einfachste Organisationsmethode der Welt an, wenn du sie noch nicht kennst!
  • Eine erledigte Marketing-Aktion: neue Podcast-Folge, ein neuer Blogartikel oder ein neuer Beitrag auf Instagram, Facebook oder Tik Tok – was auch immer.
  • Kleine oder große Erfolge: Ein erfolgreichs Verkaufsgespräch, ein erfolgreiches Telefonat, ein erfolgreiches Seminar oder was auch immer dein Business ist

Richte deinen Fokus auf fertige Ergebnisse. Das liefert dir auf jeden Fall neue Motivation und wird dich nach vorne bringen.

Power Booster #3 Pausen und Urlaub für Motivation

Tja. Das ist wahr. Vor allem dann, wenn wir sehr viel arbeiten. Wenn wir lieben was wir tun, dann müssen wir uns zu Pausen zwingen. Unser Körper und Geist braucht regelmäßig Pausen.

Besonders natürlich wenn wir körperlich aktiv sind. Du wirst staunen was eine 30 Sekunden-Pause im Fitnesstraining ausmachen kann. So ist es auch bei allen anderen Tätigkeiten.

Wichtig: Wenn du denkst du brauchst eine Pause, dann mache sie sofort. Nicht erst später. Das gilt auch für Urlaub. Das ist aber ein umfassenders Thema 🙂

Power Booster #4 Sport und Natur für mehr Flow

Bewegung Bewegung und Bewegung. Ja. Bewegung motiviert und schüttet bekanntlich Glückshormone aus. Was gibt es dazu noch mehr zu sagen?

Tue das was dir Spaß macht und dir neue Kraft gibt. Joggen im Wald ist das beste Antidepressiva das es gibt. Aber auch einfaches Laufen tut es manchmal. Ich nutze es zum Beispiel um einen Tag gedanklich abzuschließen.

Power Booster #5 Inspirierendes Umfeld und gute Inhalte

Ja, vor allem jetzt in Zeiten von Corona, Home-Office und Ausgangsbeschränkungen aber auch grundsätzlich bei der Office-Arbeit neigen wir dazu die Bedeutung eines sozialen Umfelds zu vergessen. Ich meine jetzt hiermit keine Kaffee-Gespräche und Smalltalk. Nein. Ich meine inspirierenden Austausch.

Tausche dich über aktuelle Projekte aus. Schaue wo es Synergieeffekte geben kann. Frag den anderen wo er gerade steht und wie es bei ihm weiter geht. Was sind seine Ziele, Wünsche und Bedürfnisse? Woran arbeitet er gerade? Wie kannst du ihm vielleicht unterstützen?

Ein gutes Umfeld hilft sich gegenseitig und supportet sich. Wenn du ein solches Umfeld noch suchst, schau mal hier rein.

Grundsätzlich solltest du bei allen Inhalten schauen das sie dich fördern und unterstützen. Mit guten Inhalten ist gemeint das sie dich nach vorne bringen und nicht herunterziehen.

Damit viel Spaß und viel Erfolg mit diesen 5 Power Boostern. Probiere sie einfach mal aus und denke immer wieder daran.

Schreib mir gerne auf Social Media welche Power Booster dir geholfen haben! Ich bin sehr gespannt… Was gibt dir Motivation?

…und teile gerne diesen Beitrag mit dem Link wenn er dir gefällt!

Passend dazu: Die einfachste Organisationsmethode der Welt

Die einfachste Organisationsmethode der Welt

Organisations-Tool für zwischendurch: Mir hat jemand vor ein paar Jahre in einem Manager-Seminar die simpelste und einfachste Organisationsmethode der Welt gezeigt.

Du musst dir dazu vorstellen das ich aus der IT komme. Wir arbeiteten dort mit allen möglichen Ticketverwaltungssysteme wie Atlassian Jira, Atlassian Trello, haptischen Kanban-Boards, E-Mailverteilern, Scrum-Boards und Co. Abgefahrenes Zeug.

Aber all das hat bei mir irgendwann nicht mehr funktioniert. Warum? Die Aufgaben gehen einfach in der Masse unter. An manchen Tagen erhielt ich mehr als 50 E-Mails. In meinem Postfach liegen oft mehrere hundert ungelesene E-Mails die ich runterpriorisieren muss. Oft muss ich auf Zuarbeit und Rückantwort warten. Puh!

Gleichzeitig motiviert es nicht, wenn du 800 Aufgaben vor dir hast und erstmal minutenlange Filter bewegen musst, Kommentare lesen und sortieren musst. Nein. Die wirksamste Methode ist viel einfacher.

Ich bin gespannt, was du dazu sagst.

Todo-Listen

Ganz simpel, smart und einfach: Schreibe alle Aufgaben, die anstehen auf einen Zettel. Die arbeitst du sequentiell ab, danach streichst du sie durch. That´s it.

  1. Todo: Kunden zurückrufen
  2. Todo: Kapitel 3 aus Codename Glückskind ins Lektorat geben
  3. Todo: Blogartikel über REDESIGN schreiben

Die Aufgaben arbeitest du nacheinander ab. Ganz sachlich neutral und straight. Was am Ende des Tages übrig bleibst, lässt du stehen oder überträgst es auf einen neuen Zettel. Damit organisierst du ALLES.

Selbst wenn das mal zeitweise 2, 3 oder mehr Zettel werden. Damit du organisiert du deinen Tag, deine Woche und deinen Monat. Ich hatte hier schon 4 Zettel nebeneinander liegen. Gerade dann ist es wichtig den roten Faden im Auge zu behalten.

Aus den Augen aus dem Sinn

Der Hauptvorteil: Was erstmal aus dem Kopf ist, ist aus dem Sinn und du kannst dich auf Ergebnisse und Voranschreiten eines Punktes konzentrieren. Der vielbesagte FOKUS entsteht.

Wenn du noch keine Todo-Liste hast, dann beginne früh morgens als allererstes dir diese Liste zu erstellen. Schreib alles auf was erledigt werden muss.

Pro-Tipp #1: Schneide und formuliere die Aufgaben in einer Größenordnung in der sie bestmöglichst in 15 Minuten erledigt werden können. Auf jeden Fall sollte die Länge der Aufgaben unter 2 Stunden liegen. Und noch etwas:

Die Aufgaben müssen selbstbestimmt erledigt werden können. Frei von Abhängigkeiten. Nur dann ergibt dieses System einen logischen Sinn und funktioniert. Zum Beispiel nicht formulieren das Herr Meier den Angebotstext erstellt, sondern das der Angebotstext von dir empfangen wird.

Pro-Tipp #2: Platziere den oder die Zettel sichtbar auf deinem Schreibtisch. Wenn du genauso ein kreativer Chaot bist wie, dann solltest du besonders darauf achten den Zettel morgens als erstes sehen zu können. Es ist das erste was du siehst wenn du dich an den Schreibtisch setzt 🙂

Es sollte jeden Morgen deine erste Tat sein auf diesen Zettel zu schauen: Was steht dort drauf? Was muss als nächstes erledigt werden? Was darf noch aufgeschrieben werden? Welche Termine stehen heute an?

Das kann ein wichtiger Teil deiner neuen Routine sein.

It works, wenn du damit arbeitest

Es funktioniert, wenn du damit arbeitest. Jeder durchgestrichene ‚Todo‘ verschafft ein Erfolgserlebnis. Du siehst den Fortschritt, kannst dich besser fokussieren und lässt dich somit weniger ablenken.

Bei mir funktioniert es, also gehe ich davon aus, das es auch bei dir funktionieren wird – wenn du dich darauf einlässt und es einfach mal ausprobierst.

Pro Tipp #3 Eat the frog in the morning

Hier der dritte und letzte Tipp: Alle Aufgaben arbeitest du nacheinander ab und du isst den Frosch zum Frühstück.

Was bedeutet „Eat the frog in the morning“?

Morgens beginnst du mit der unangenehmsten, schlimmsten oder schwierigsten Aufgabe. Warum? Damit diese als erledigt ist. Danach arbeitest du alles andere ab.

Das unangenehmste ist dann aus deinem Kopf und du hast eine bessere Energie für den Tag. Außerdem bist du schon einmal maximal motiviert. Denn das schlimmste liegt hinter dir.

Das funktioniert auch hervorragend für die Hausarbeit. Denke auch dabei an den Impuls aus „Mach dein Bett!

Was am Ende des Tages übrig bleibt, wird auf einen neuen Zettel für den nächsten Tag übertragen.

Viel Erfolg beim Anwenden.

Schreib mir gerne auf Social Media wie dir der Tipp gefallen hat und deine Organisation verbessert hat!

Dazu passend: 5 Power Booster für mehr Motivation.

Was Unternehmer über schnelles Wachstum wissen sollten

KPIs, Gewinne und Umsätze: Wenn Unternehmen zwischen 50 und 300 Mitarbeitern sich schnell entwickeln und wachsen, dann haben die führenden Unternehmer meistens nur eins im Sinn: die Gewinn- und Umsatzzahlen.

Sie vergessen häufig die zentralen Säulen eines nachhaltigen Unternehmensaufbaus. Es sind nicht die Zahlen und Gewinne die das Unternehmen langfristig erfolgreich am Laufen halten.

Erfahren Sie mehr dazu in diesem kurzen Artikel.

Was berechtigt mich diesen Artikel zu schreiben?

Einige Unternehmer vertreten leider die Ansicht das man nur von den Menschen lernen kann, die schon dort sind wo sie hinwollen. Leider ist diese Aussage ein Irrtum. Sie beruht auf einem Denkfehler. Wenn das richtig wäre, müssten alle Unternehmen die von McKinsey, Ernst Young, Kearney und Co. beraten wurden die reinsten Ideenschmieden sein in denen die Menschen freudestrahlend einen Erfolg nach dem anderen feiern. Aber ist das so?

Unternehmer müssen folgendes wissen:

Richtig ist: Man sollte von den Menschen lernen die Wissen und Kompetenzen haben bestimme Probleme zu lösen. Menschen die Herausforderungen annehmen und lösen können. Die die Ursachen für Probleme ausmachen und beseitigen können. Die dafür einstehen. Experten die Lösungen, Formate, Strukturen oder funktionierende lebbare Prozesse kennen. Denker für gute Ideen. Menschen die über strategische Exzellenz, Weitsicht und Empathie verfügen. Die Changeprozesse auch dann durchziehen, wenn nicht jeder einzelne das Gesamtbild kennt oder versteht. Voranschreitende Leader die den Status Quo hinterfragen, neu denken und bestimmte Dinge selbst bei Gegenwind zum Wohle aller durchziehen.

Die richtigen Kompetenzen am richtigen Ort

Um es mit einem anderen Beispiel zu sagen: Nur weil jemand gut Fußball spielen kann, heißt das noch lange nicht, das er eine Weltmeister-Mannschaft aufstellen und strategisch zum Erfolg führen kann. Selbst Fußball-Nationaltrainer wird man nicht, wenn man gut Fußballspielen kann.

Auch wenn ich immer noch nicht weiß wie gut Yogi Löw wirklich auf dem Fußballplatz spielt, glaube ich das er mehr ein strategischer Denker als ein guter Fußballspieler ist. Jemand der menschliche Potentiale sehen kann, ein Team formieren und gut analysieren kann.

Im Umkehrschluss gedacht: Nicht weil jemand etwas gut kann, ist er auch geeignet dazu es wiederholbar anzuleiten oder anderen beizubringen. Ein guter Maurer ist noch lange kein guter Ausbilder. Wer große Ziele verfolgt sollte das beachten. Dort muss jedes Puzzleteil in das große Ganze passen.

Ich habe mich seit 2010 mit agiler Führung beschäftigt und schließlich 2015 einen massiven Changeprozess zur agilen Organisation entwickelt und umgesetzt. Ein Unternehmen mit 150 Mitarbeitern und 6.000 Kunden dort hin geführt. Danach hab ich eine Community mit mehr als 200 Menschen aufgebaut die sich mit dem Thema näher befasst hat. Dort habe ich das Wissen in die Breite getragen. Inzwischen habe ich mit mehr als 300 Menschen gearbeitet. Das ist meine Expertise. Einen Teil der Puzzleteile habe ich in meinem Buch „Magic Teams“ skizziert.

Der Erfolg kommt aber nicht vom Lesen, sondern vom Umsetzen in der jeweiligen Organisation und diese Arbeit ist nach wie vor hoch-individuell. Es gibt kein Schema-F das überall und für jeden funktioniert.

Typische Unternehmen beginnen irgendwann ihre Mitarbeiter durch KPIs, Prozessbeschreibungen, Formulare, extrinsische Ziele und detailliertes Management zu steuern. Das verhindert oftmals nicht nur persönliches und unternehmerisches Wachstum, sondern bremst auch die Innovationskraft sowie die Ausrichtung nach dem wahren Unternehmenszweck: dem Kunden.

Was jeder Unternehmer über schnelles Wachstum wissen sollte

1. Der Tag hat nur 24h – Zeit ist begrenzt

Das mag trivial klingen, aber ja, sehr vielen Unternehmern scheint diese Tatsache nicht bewusst. Ihr Zeitmanagement fliegt ihnen regelmäßig um die Ohren: Sie verpassen Termine oder können sie nicht wahrnehmen. Regelmäßig verpassen sie das Abendessen mit der Frau, kommen zu spät, haben zu wenig Zeit für sich oder vergessen die eigenen Kinder. Sie bewegen sich in ihrem eigenen Hamsterrad.

Der Fokus liegt oftmals vollständig auf dem eigenen Business und wenn der Tag 48 Stunden hätte, dann würden sie 48 Stunden arbeiten. Warum? Oftmals können sie nicht von ihrer Leidenschaft loslassen und haben viel zu viele parallele Projekte: Da ist das Aktiendepot, die Immobilien, das eigene Unternehmen, Kundentermine, Bühnenpräsenz, Mitarbeiterführung, Verkauf, neue Projekte, Gespräche mit Kooperationspartnern…

Sie sind vielleicht süchtig nach Arbeit und der Anerkennung im außen. Auch wenn es die persönliche Leidenschaft sein mag und großen Mehrwert liefert, dann vergessen sie sich doch manchmal selbst. Andere wichtige Säulen des Lebens gehen unter:

  • Gesundheit, resourcenorientiertes Denken und innere Balance
  • Partnerschaft, Familie, Freunde und soziales Umfeld
  • Hobbies, Freizeit und persönliche Ziele
  • Visionsarbeit und strategische Ausrichtung
  • Trends, Innovation und eigene Weiterentwicklung

2. Der Unternehmer wird zum Flaschenhals wenn er nicht clever delegiert

Wenn nur einer im Unternehmen verkaufen oder entscheiden kann, dann hängt alles von dieser Person ab. Aber schnell wachsende Unternehmen müssen clevere Entscheidungsstrukturen aufbauen, sonst skaliert es nicht. Mitarbeiter müssen entscheiden lernen und können. Dazu braucht es Klarheit und dazugehörige Entscheidungsstrukturen. Was darf ein Mitarbeiter selbst entscheiden und was nicht? Welche Aspekte müssen im Team entschieden werden? Wo entscheiden Führungskräfte? Was entscheidet der Unternehmer selbst?

3. Menschen unterschätzen neue Projekte

In der Startup-Kultur sind neue Projekte und Produkte oftmals kein Problem, aber im Laufe der Zeit wird es wichtiger das Business auszubauen. Dann sind da nicht nur laufende Prozesse, bestehende Produkte und Kunden, sondern eben auch neue und alles was neu ist erfordert erhöhte Energie und Aufmerksamkeit. Sehr schnell kann man sich hier verschätzen und verkalkulieren. Selbst wenn große Gewinne winken, dann werden neue Projekte meist unterschätzt. Die Qualität leidet. Interessierte Kunden springen ab und verlieren das Vertrauen.

Die operative Arbeit kollidiert mit der innovativen Arbeit. Projektarbeit trifft laufende Arbeit.

Das sagt der CHAOS-Report: Mehr als 50 % von Projekten verzögern sich in der Auslieferung, treffen nicht die erwartete Qualität oder schaffen nicht die Ergebnisse die der Kunde sich wünscht:

Punkt 4, 5,6 und 7 werde ich nur kurz skizzieren:

4. Wissen und Kompetenzen bestehender Mitarbeiter können nicht schnell genug auf neue Mitarbeiter übertragen werden, weil sie zu stark im Kerngeschäft eingebunden sind.

5. Konflikte können nicht ausreichend schnell und gut gelöst werden.

6. Die Kundenzufriedenheit wird aus den Augen verloren, die Produktqualität sinkt und damit die Weiteremfehlungsrate. Der Verkauf benötigt plötzlich viel höhere Anstreungen. Die Zahlen brechen ein.

7. Bestehende Mitarbeiter mögen das Kerngeschäft und die operative Arbeit im Griff haben, sind aber in der Regel keine guten Führungspersönlichkeiten die die Meta-Ebene einnehmen können. Damit werden neue Mitarbeiter nicht ausreichend angeleitet. Es entsteht viel Verschwendung.

Welche Lösungsoptionen gibt es?

Man braucht in solchen raschen Wachstumsphasen genau solche Menschen die nicht unbedingt gefallen wollen und müssen: Beobachter und Analysten die sehr schnell Engpässe und verborgene Konflikte erkennen können. Menschen mit systemischem Blick und Verständnis.

Menschen die Ideen liefern können wie das Unternehmen besser ausgerichtet werden kann und es – komme was wolle – in die Umsetzung bringen um große Ziele zu erreichen.

Interview von Damian Richter mit Jürgen Höller

Wege von ganz unten nach oben

Alternativ und unterwegs als Podcast hören: Höre Dir die neue Durchstarter-Interview Folge von Damian Richter an

Wichtige Ankündigung für den 15.8.2020

EXKLUSIVER LIVE WORKSHOP AM 15-16.08.2020 FÜR COACHES, BERATER, EXPERTEN & DIENSTLEISTER

Zwei Tage um dein Business auf das nächste Umsatz-Level zu katapultieren

Sascha Mende: NEUKUNDEN DURCH VERKAUFSPSYCHOLOGIE

„Von Marketing und Verkauf hängt der ganze Unternehmenserfolg ab.“

Sascha Mende

Der Positionieruns- und Verkaufsexperte Sascha Mende der im Video „Wie du als Unternehmer erfolgreich wirst“ vorgestellt wurde, veranstaltet vom 15. bis zum 16. August 2020 in der Nähe von Braunschweig eine exklusive Veranstaltung zu einem sehr niedrigen Einstiegspreis die ich hiermit empfehlen möchte.

  • In diesen 2 Tagen wirst du konkret lernen, wie du dich so präsentierst, dass du in der Lage bist als Experte wahrgenommen zu werden.
  • Du lernst, wie du dir ein Mindset schaffst, um felsenfest in deinem Business zu sein, bei jeglichen auf und ab´s.
  • Du wirst demonstriert bekommen, wie einfach Vertrieb (auf am Telefon) und Verkauf Live funktioniert!

Letzte Tickets sichern:

Wie du als Unternehmer wirklich erfolgreich wirst

In diesem Auszug erfährst du einige Aspekte die wirklich wichtig sind, wenn du als Unternehmer oder Unternehmerin heute starten willst.

Falls du dich fragst was der 4-Wochen-Marketing-Erfoglsmanager ist von dem die beiden sprechen, dann findest du unter dem Link mehr Informationen. Das Buch wird tatsächlich gegen Versandkosten verschenkt! Für Versand nach Österreich oder Schweiz bitte die gesonderten Links nutzen.

Und wenn du mehr Informationen über die Veranstaltungen wissen willst auf der die beiden sitzen, dann solltest du mit einem Besuch bei einem Level-up beginnen. Sichere Dir jetzt Deinen limitierten Sonderpreis für nur 147€ statt 567€!

Ein Ticket gilt lebenslang für alle kommenden Veranstaltungen.

*Ich erhalte für diese Empfehlungen hinter den aufgeführten Links eine kleine Provision wovon dieser Blog und die Webseitenkosten finanziert werden. Es lohnt sich aber viel mehr für dich, diese Angebot mitzunehmen.

Coachingformen, Mentoring und Therapie – ein Einstieg und Überblick

Oft fragen sich Menschen worin eigentlich der Unterschied zwischen Coaching, Mentoring und Therapie besteht und in welchen Aspekten die genauen Vor- und Nachteile liegen. Dieser Artikel gibt Aufschluss darauf.

Die nachfolgende Beschreibung basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen nach 15 Jahren Persönlichkeitsentwicklung, mehrjährigen Ausbildungen zum NLP-Coach und der Zusammenarbeit mit mehr als 250 Menschen.

Was ist Coaching?

Coaching ist in meiner Wahrnehmung die lösungsorientierte Begleitung von Menschen mit Hilfe von effizienten Prozessformaten, Fragetechniken oder anderen Coaching-Interventionen.

Oftmals wird mit Hilfe von sehr guten und wirksamen Mental-Werkzeugen am Mindset, der inneren Kommunikation, dem Selbstwert, Glaubenssätzen, Hypnose oder dem Unterbewusstsein gearbeitet. Oft auch in Kombination.

Bekannte Prozesse oder Verfahren:

Die bedeutende Rolle des Coaches: Nicht immer benötigt es einen Begleiter für Coaching. Es gibt auch gute Selbstcoaching-Werkzeuge und Anleitungen zur Selbstoptimierung. Allerdings ist dessen Wirkweise begrenzt und bei falscher Anwendung ein stückweit auch riskant.

Wenn man auf einen Coach zurückgreift und in diesem Bereich für sich, seine Gesundheit und das berufliche Vorankommen investiert, dann sollte man darauf achten einen zertifizierten oder erfahrenen Coach hinzuzunehmen der zu den eigenen Herausforderungen passt.

Die Person sollte in den Interventionen sicher und souverän sein, bereits gute Erfolge nachweisen können und schon selbst einige Veränderungs-, Coaching- oder Transformationsprozesse durchlaufen haben. Ein guter Coach hat sich oft selbst erfolgreich coachen lassen und einer Vielzahl an eigenen Themen gestellt.

Die Effizienz von Coaching: Effektive Coachinginterventionen können manchmal nur wenige Minuten dauern oder zwischen 90 und 240 Minuten benötigen. Coaching hat oftmals das Ziel mit eher wenigen, dafür aber sehr effektiven Interventionen eine bestimmte Veränderung zu erreichen oder Symptome aufzulösen.

Dazu bedient man sich im Coaching gut erprobten Verfahren und Vorgehensweisen wie zum Beispiel den Six-Step oder den Reimprint. Das sind komplexe Interventionen die sehr viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung benötigen. Dafür können sie sehr wirksam und heilsam sein.

Der Wert von Coaching: Gute Interventionen können die eigene und persönliche Wahrnehmung enorm verbessern, Traumata auflösen, das Leben erleichtern, Verhandlungsfähigkeiten verbessern und eine positive Auswirkung auf die Bereiche von Beruf, Beziehung und Gesundheit haben.


Was ist Therapie?

Therapie ist im Gegensatz zu Coaching oftmals die zeitlich längere Begleitung von Menschen die nach bestimmten Diagnosekriterien seelisch, psychisch oder körperlich erkrankt sind. Es ist nachgewiesen das seelische Erkrankungen sich auch bei voller organischen Gesundheit auf den Körper auswirken können. Das Gebiet der Psychosomatik beschäftig sich damit.

Typische Therapieformen:

  • Verhaltens- und/oder Gesprächstherapie
  • Schematherapie
  • Psychosomatik und Psychoanalyse

Die Kosten für eine Therapie werden in der Regel bei der Krankenkasse beantragt, geprüft und in der Regel übernommen. Die Überweisung erfolgt über den Hausarzt.

Die Therapieformen sind unterschiedlich, folgen in der Regel aber einem festen Muster von regelmäßigen Gesprächen die in der Regel auf 45 Minuten pro Woche begrenzt sind. Therapie läuft dabei meist über einen längeren Zeitraum von 3 bis 24 Monaten.

Seit geraumer Zeit sind die Wartezeiten für Therapie sehr lang, weshalb immer mehr Menschen auf Coaching ausweichen.


Was ist Mentoring?

Mentoring ist die professionelle menschliche Begleitung über einen kurzen oder mittellangen Zeitraum. Mentorenprogramme sind oftmals mit unternehmerischen Zielen verknüpft und verfolgen die Absicht in bestimmte Geschäftsfelder einzudringen oder Wissen zu vermitteln.

Die Wissensvermittlung erfolgt häufig über 1zu1-Coachings, Online-Videos, Seminare, Webinare und Gruppen-Calls. Meistens aus der Kombination von sehr vielen Bestandteilen um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Gutes Mentoring beinhaltet oftmals auch Bestandteile von Coaching.

Das Geheimnis von Dankbarkeit

Viele Menschen stecken im Groll mit ihrem Leben, ihrer Vergangenheit, der eigenen Kindheit, der Verbindung zu ihren Eltern oder einfach der dazu erzählten Geschichte.

Dabei sind den meisten Menschen die wesentliche Teile ihrer Lebensgeschichte sicherlich nicht mal sonderlich bewusst. Sie kennen sie nicht. Es ist wie ein blinder Fleck, wie ein Nebel – wie das Treiben auf dem Meer in einem Schiff, das vom Wind und den Wellen bewegt wird. Die Wellen, der Wind, die Tiefe des Meeres entsprechen dabei dem Unterbewusstsein. Wir können es ahnen, aber wir sehen nicht was dort unten verborgen ist, solange wir nicht tiefer tauchen.

Warum ist das so?

Ich sehe das ebenso gerne wie ein leeres Gefäß. Wir kommen auf die Welt und sind ein leeres Gefäß. Ein Glas oder eine Tasse. Als heranwachsendes Kind sind wir schließlich offen für die Inhalte von aussen. Das Gefäß wird mit jedem Lebensalter mit Inhalt gefüllt. Wir sammeln Erfahrung, hören die Worte und Sätze im außen, werden beurteilt und bewertet. All das nehmen wir in uns auf und füllen unser Gefäß. Das, was wir im Umfeld beobachten, erleben und sehen. Alle Informationen darüber wie das Leben beschrieben und gesehen wird.

Im Laufe der Zeit kommen schließlich immer mehr Informationen hinzu. Dinge die andere Menschen uns sagen und lehren. Worte, wie sie uns beschreiben und uns sehen.

Wir sammeln immer mehr Erfahrungen und doch werden sie sehr oft von anderen interpretiert, bewertet und erläutert. Beschreibungen über die Welt, die Schule, das Leben bis zur Geburt.

Doch ist das, was uns gesagt und erzählt wurde wirklich wahr? Ist das was über uns und die Welt berichtet wurde, wirklich neutral und gesetzt? Oder werden wir genau dann frei, wenn wir damit beginnen unsere eigene Wahrheit zu finden?

Das ist hiermit gar keine philosophische Frage, sondern viel mehr eine aufrüttelnde Aufwachfrage für dich. Die Antwort ist „Ja“. Wir werden frei von außen, wenn wir unsere eigene Geschichte schreiben und annehmen.

Ich will dazu ein ganz persönliches Beispiel bringen, wenn du mir erlaubst etwas auszuschweifen.

Diese realen Beispiele aus meiner eigenen Lebensgeschichte können dir etwas aufzeigen. Sie sind maximal authentisch und echt. Ich will dabei gar niemanden vorführen oder anprangern. Nein, es geht um die Essenz und die Erkenntnis für dich. Ok?

Die Trennung der Eltern

Meine Eltern gaben ihre Partnerschaft auf, als ich etwa sechs Jahre alt war. Sie trennten sich.

Auch wenn ich den Begriff der Trennung nicht mag, dann ist er nun mal allgemein gesellschaftlich gebräuchlich. Heute würde ich eher beschreiben das sie sich einfach entschieden in zwei unterschiedlichen Haushalten zu leben. Aber wie passt das in ein oder zwei Worte? Getrennte Lebensführung? Egal. Schauen wir uns den Hintergrund dazu an. Die Bedeutung.

Viele Experten und Pädagogen bezeichnen eine elterliche Trennung heute noch immer als ein Trauma. Aber ist das wirklich war? Hinterfrage dich das wirklich und was bedeutet dieses Urteil im Leben eines anderen? Wenn wir den Status Quo hinterfragen, dann kann das einen Unterschied machen.

Meine Erfahrungen dazu war, das der Moment einer Trennung sicherlich schwierig sein kann und es muss auf eine bestimmte Art und Weise kommuniziert werden. Aber schau genauer hin: Ist es wirklich wahr das dies ein Nachteil im Leben eines Kindes sein muss? Immer?

Natürlich fehlt der väterliche Teil, doch was wenn hier neue Vorbilder gefunden werden? Großväter, Schauspieler, Lehrer oder Trainer? Macht das dann wirklich noch einen Unterschied oder kann das womöglich sogar ein Geschenk sein?

Manche Kundinnen mit denen ich zusammen arbeite, die erzählen mir sogar das der Vater das eigene Kind geschlagen, angeschrien und gedemütigt hat. Das er getrunken hat und aggressiv war. Kann es schließlich noch wahr sein, das eine Trennung immer zum Nachteil sein muss?

Ich kann dankbar sein, nicht ein solchen Vater gehabt zu haben, aber was ich damit sagen möchte ist das es manchmal ein Geschenk sein kann, wenn der Vater aus dem Umfeld geht. Doch oft wird dieser Umstand verallgemeinert, stigmatisiert und bedauert. Es ist nicht weiter schlimm, wenn ein solches Urteil ignoriert wird, aber wenn wir beginnen diese Wahrheit zu glauben, dann kann es dramatische Folgen für das weitere Leben haben.

Was hat das mit Biografiearbeit zu tun? Durch das Eintauchen in meine Lebensgeschichte konnte ich feststellen das mein Leben durch die Ansichten und Urteile von anderen Menschen beschwert wurde. Dinge die leicht waren, wurden plötzlich schwer. Das negative wurde irgendwann mehr und mehr fokussiert umso genauer ich darauf gestoßen wurde.

Ich wurde zum Beispiel mit der Trennung in der Schule damit konfrontiert und deshalb vielleicht sogar gemobbt. Nur lag das wirklich an mir oder der Trennung? Denn gemobbt wurden andere eben auch. Vielleicht war das einfach an der Zeit um Selbstwert, Achtung und Respekt zu lernen. Wer weiß. Damit sich eine neue Form des Lehrens und Lernens etabliert, die Schule verändert,…

Als Kind glauben wir jedoch das vieles mit uns selbst zu tun haben muss. Auch weil es uns niemand anders erklärt. Wir finden vielleicht Antworten darauf was uns von anderen unterscheidet, warum das so sein muss und und und. Aber was wir später selten tun ist dieses Konstrukt zu überprüfen und in Frage zu stellen. Ist das wirklich wahr? Für mich lag darin die Freiheit den Abstand zur eigenen Geschichte aufzubauen, in der Vogelperspektive draufzuschauen und ganz tief einzutauchen und das Meer der eigenen Erfahrungen.

Tiefgang in die eigene Geschichte

Nach der Biografiearbeit entwickelte ich mehr und mehr ganz automatisch die Sicht, das mein Leben völlig in Ordnung war. Mit Ecken und Kanten. Mit Licht und Schatten.

Natürlich gab es dort Enttäuschung und mein Vater hat gefehlt, aber da waren auch sehr viele schöne Momente, Freiräume und gemeisterte Herausforderungen. Situationen der Dankbarkeit, Freude, Urlaube, Möglichkeiten und Begeisterung.

Wenn wir das sogar in Relation mit dem setzen, wie es vielleicht manch anderen Kindern auf der Welt geht, dann könnte man sogar von Luxus sprechen.

Im mir entwickelte sich durch diese Arbeit eine Form der inneren Dankbarkeit gegenüber dem Leben, meinen Eltern und Grosseltern, trotz aller anderen Erfahrungen die es eben auch in meinem Leben gab. Selbst wenn das noch wächst und wachsen darf, weil es ein lebenslanger Prozess ist, dann war Biografiearbeit der Grundanstoß für Veränderung.

Die Biografiearbeit hat dabei meine persönliche Sicht verändert und geweitet.

Der Blickwinkel-Dreh mit Hilfe der eigenen Geschichte

Oft sehen wir in unserer Geschichte nur die unangenehmen, traurigen, schmerzhaften, leidvollen peinlichen oder sogar mit Scham behafteten Momente. Wir ziehen dann im gegenwärtigen Leben weitere solcher Erfahrungen an. Wir können nicht anders als davon zu sprechen, weil wir es noch nicht verarbeitet haben. Manche bemitleiden uns dann, sehen uns als Opfer, betrügen uns, etc. Gleiches zieht gleiches an.

Wenn wir hingegen unseren Fokus ausbalancieren und mit dem Kopf unter die Wasseroberfläche des Unterbewusstseins tauchen, in uns aufräumen und neue Klarheit schaffen dann können wir neue Facetten in unserer Geschichte sehen.

Wir erkennen das wir viele Möglichkeiten, Optionen und Chancen im Leben hatten die wir genutzt haben. Das wir Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt haben auf die wir stolz sein können. Das es vielleicht viele Freiräume gab und daraus Kompetenzen entstanden sind die uns von anderen unterscheiden. Sicherlich auch freudige Momente und Ereignisse.

Vielleicht waren es nicht die Eltern die viel Zeit und Liebe gaben, aber dafür die Grosseltern, Tanten, Verwandte, Freunde oder andere wertvolle Menschen? Alles das ist möglich. Aber wir müssen dazu genau reflektieren.

Wenn wir in alle diese Details genauer hinschauen und das aufschreiben was wir erfahren haben, dann füllen wir unser Gefäss mit unserer eigenen Wahrheit. Wir können alte Gefühle erfahren, loslassen und das ist ein sehr wichtiger Prozess.

Niemand kann uns dabei mit Fragen in eine bestimmte Richtung lenken, sondern wir schreiben die Ganzheit unseres Lebens auf. Plötzlich werden alle schönen Momente und Erfahrungen inkludieren.

Startpunkt für tiefe authentische Dankbarkeit

Dann kann sich echte Dankbarkeit entfalten. Ganz automatisch und ohne Druck. Nicht einfach nur gesagt, sondern von innen heraus gefühlt. Wir sehen plötzlich die volle Polarität des Lebens. Die guten wie auch schlechten Seiten. Das alles gehört zu uns. Das alles sind wir.

Das ist der Grundstein um Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Eltern, unserem Leben und unserem eigenen sein zu entwickeln. Es ist kein muss, aber ist möglich und kann damit geschehen.

„Etwas leisten zu wollen da sind wir auf der Ebene des Tuns. Die nächsthöhere Ebene ist die des Seins. Wer bin ich? Und wer will ich sein?

Und wenn ich auf der Ebene des Seins bin, dann ergibt sich das Tun von selber. Wenn ich im Grunde immer nur einer Fremdbestimmung hinterher hechele, dann tue ich wegen Fremdbestimmung.

Was ich jetzt tun kann ist, das ich mich selbst auf die Ebene des Seins begebe. Ich werde Entscheidungsträger meines Lebens und dann handle ich gemäß dieser Überschrift folgend.“

Dr. Jan Christian Wulff

Wenn dieser innere Shift in uns passiert, dann fühlen wir uns anders und es ermöglicht erfolgt auch in Gegenwart und Zukunft eine Veränderung wahrzunehmen. Wir lernen neue Menschen kennen, führen ganz andere Gespräche, sammeln neue Erfahrungen und sind bereit für neue Schritte.

Kritik wird automatisch weniger in unserem Leben, wenn wir mehr Dankbarkeit entwickeln. Wir werden weniger kritisch und perfektionistisch sein, aber auch viel weniger Kritik erfahren. Warum ist das so? Die Gegenwart von Kritik aus einem Mangel der Dankbarkeit.

Warum? Wenn wir tagtäglich die schlechten Seiten und Gedanken unseres Lebens fokussieren, dann fühlen wir uns im Mangel, vielleicht unzulänglich, ungeliebt, ungewollt oder was auch immer.

Damit ziehen wir schliesslich in unserem Umfeld die Menschen an, die ebenso kritisch sind und nicht wertschätzend mit uns umgehen.

Entwickeln wir hingegen mehr Wertschätzung und Dankbarkeit für unser Leben, für alles was ist oder war, dann wird sich unsere Energie, Ausstrahlung und Wahrnehmung verändern. Wir denken anders, positiver und ziehen damit viel bessere Menschen, Rückmeldungen, Gespräche Erfahrungen und Ergebnisse an.

Das ist das Geheimnis hinter der Dankbarkeit. Aber Vorsicht: dieser Mechanismus lässt sich nicht austricksen indem wir einfach im Hier und Jetzt ein Dankbarkeitsbuch schreiben oder so tun als ob. Nein, das funktioniert nicht. Diese Bücher sind lediglich ein gutes Zusatz-Tool. 

Du musst tief in deine Geschichte eintauchen und all den Schmerz sowie die freudvollen Momente wahrhaftig zu entdecken, aufschreiben und anerkennen. Du musst in diesen tiefen emotionalen Prozess eintauchen damit es wirklich funktioniert.