Agile Transformation im Mittelstand – und das Remote?

Teams, Produkt-Teams und Entwicklungsteams an ein Ziel zu führen ist herausfordernd genug. Dies noch auf Entfernung zu tun wird zur Königsdisziplin werden. Wenn Unternehmen bereits daran scheitern Projekte mit Menschen in einem Raum nicht zu bewältigen – wie soll oder kann es dann remote gelingen. Viele Unternehmer und Führungskräfte wird das zu ganz neuen Problemstellungen führen. Hier hilft auch kein simples Online-Seminar oder Einzelcoaching – das benötigt Begleitung vor Ort. Warum? Das erläutert dieser Artikel.

Schauen wir genauer hin: Mehr als 50 % von Digitalisierungsprojekten scheitern schon heute, liefern nicht die gewünschten Ergebnisse oder sind verspätet. Mitarbeiter sind unzufrieden, verausgaben sich, brennen aus oder schaffen es nicht die erforderlichen Kompetenzen auf zu bauen. Kunden sind unzufrieden.

Beides resultiert nicht nur in negativen Bewertungen und Kommentaren im Internet, sondern eben auch genau da wo es besonders weh tut: Die Bestands- oder Neukunden kaufen nicht mehr, wichtige Mitarbeiter springen ab, die Einarbeitung und das Recruting neuer Mitarbeiter verzögert massiv die Projekte.

Noch schlimmer ist das vorhandene Kunden den Wert der Produkte nicht oder nicht mehr sehen sehen, schätzen und nicht weiterempfehlen. Wenn hier nicht schnell genug gegengesteuert wird, kann es weiter bergab gehen.

Dann versucht man es mit enger Führung, Tools, Beratungsfirmen oder Prozessen. Die Arbeit für die Arbeit steigt. Die Begeisterung sinkt. Die Ergebnisleistung fällt weiter. Konflikte und Emotionen kochen hoch. Warum?

Das ist doch klar: Mehr vom selben führt nur zu mehr vom selben. Was ein Unternehmen in einer solchen Lage jedoch benötigt ist so etwas wie ein Jogi-Löw. Jemand der sich die Sache annimmt, beobachtet, einen Plan entwickelt, die Umsetzung vorbereitet und während des Spiels ganz gelassen die richtigen Entscheidungen trifft.

Genau so etwas brauchen moderne Unternehmen. Ein Joachim-Löw. Nennen Sie es Teamarchitekt, Business-Trainer oder Agile Coach. Ganz egal. Aber wenn es darum geht schnelle und gute Lösungen für Unternehmenserfolg und interne Prozesse zu finden, insbesondere auf Entfernung, dann braucht es Experten die damit Erfahrung haben.

Den meisten digitalen Unternehmen fehlt es an: emotionaler Intelligenz

Ich arbeite seit 10… 15 Jahren in diesem Feld, bin ausgebildeter Coach, Business-Trainer und Experte für agile Transformation im Mittelstand. Sprechen Sie mich an.

The state of energy

  • Wie lautet die Zauberformel für ein glückliches und erfolgreiches Leben?
  • Was machen Erfolgsmenschen in ihrem Leben anders?
  • Wie kehrt in das eigene Leben wahre Zufriedenheit ein?
  • Wo und wie finde ich zentrale Antworten auf viele Fragen in meinem Leben
  • Was ist eigentlich die Magie hinter Porsche und anderen Luxusmarken?
  • Und: Was und wie fühlt sich der Zustand voller Energie eigentlich an?

Erste Inspiration und Eindrücke gibt dazu dieser Artikel.

Wenn wir Menschen wie Damian Richter, Anthony Robbins, Steve Jobs von Apple oder auch Steve Ballmer von Microsoft sehen und beobachten dann stellt sich vielleicht die Frage was diese Menschen anders machen. Sie wirken unaufhaltbar, fokussiert, konzentriert, maximal authentisch und voll bei der Sache. 24 Stunden, 5 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahre voller Energie. Auch wenn das sicherlich nicht so ist und wir auf der Bühne nur eine Qualität davon wahrnehmen, dann ist es dennoch ein Mythos wie eine solche Performance, Authentizität und Ausdauer möglich ist.

Im letzten Jahr (2019) habe ich die Gelegenheit gehabt mehr als 25 Workshop-Tage an der Seite von Damian Richter zu sein und mich von ihm trainieren zu lassen. Dabei habe ich mir ein umfangreiches Bild davon gemacht wie er denkt, spricht, sich bewegt und führt. Außerdem habe ich mich in den letzten Jahren immer wieder von diversen Coaches, Trainern und Mentoren ausbilden lassen und weiter entwickelt. Heute möchte ich dir davon wieder einen kleinen Einblick schenken und einen Beitrag zurückgeben.

Es war für mich lange Zeit ein Mystikum wie Menschen eine solche Energie aufbauen und halten können bis ich selbst einen kurzen Eindruck davon bekam. Diesen will ich mit diesem Artikel kurz, knapp und nachvollziehbar beschreiben. Du erfährst was diesen Zustand auszeichnet und wie du ihn ein stückweit erreichen kannst.


Die Energie und Kraft von Porsche und Co.

Wenn man schon einmal ein Autohaus oder Museum wie das von Porsche, BMW, Audi, Mercedes, Lamborghini oder Ferrari betreten hat, dann erkennt man schnell den Unterschied zu anderen Läden oder Verkaufsläden. Es sind die vielen kleinen Details die diese Marken auszeichnen. Nicht nur das Licht, der besondere Neuwagen-Geruch, die Fahrzeug-Optik, das freundliche Lächeln der MitarbeiterInnen, die Position der Fahrzeuge, der Service oder die angenehme Atmosphäre. Nein, das ganze Raumklima und die Summe aller Teile spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. Ebenfalls die komplette Kommunikation. Denn warum fühlen wir uns in dem einen Kontext wohl und in einem anderen nicht?

Es sind auch die kleinen Nuancen die wir manchmal gar nicht bewusst wahrnemen oder schätzen. Zum Beispiel wie das BMW in ihrem Münchner Museum dafür sorgt dass die BMW-Embleme in allen vier Radnaben das BMW-Logo horizontal zeigen oder das Porsche wirklich nahbar ist und die Menschen ihren Traum vorher sehen, fühlen und erleben können. Es gibt Autohäuser bei denen das nicht der Fall ist und die Autos hinter großen Zäunen verschwinden oder Produkte nicht greifbar sind. Die Absatz- und Umsatzzahlen sind dann deutlich geringer.

Das sind Beispiele für Besonderheiten die wir sicherlich nicht immer bewusst wahrnehmen, aber unser Unterbewusstsein natürlich dennoch registriert. Es ist die Liebe zur Sache.

Diese Fahrzeuge, Verkaufshallen und Automuseen profitieren sicher nicht nur durch ein erstklassiges Marketing und eine besondere Qualität. Es ist auch vor allem eines: die Energie. Die Energie von einem ganz bestimmten Lebensgefühl das mit einem bestimmten Mindset verbunden ist.

Unaufhaltbar.

Wenn wir Menschen wie Damian Richter von morgens bis abends auf der Bühne stehen sehen und dabei beobachten können wie hundert oder gar tausende Menschen mit Energie, Wissen und Inspiration gefüttert werden ist das bemerkenswert. Wenn wir als Trainer, Berater oder Führungskraft in eine ähnliche Energie und Haltung kommen wollen, dann müssen wir uns ausbilden lassen. Wir müssen schauen was diese Menschen tun, denken, fühlen und wie sie handeln. Wir benötigen dazu aber auch die richtigen Rahmenbedingungen und Experten. Nichts geht von jetzt auf gleich.

Wir brauchen dazu nicht nur tägliches Training sowie eine initiale Ausbildung, sondern fortlaufende Entwicklung unseres Mindsets. Dafür gibt es Mentorings, Berater und Coaches.

Wenn ich meine Bücher schreibe oder Menschen coache, dann gelingt es mir voll und ganz in diese Form der Energie einzutauchen. Auch aus dem Projektmanagement, dem Schreiben von Software oder Durchführen von Workshops kenne ich diese Zustände und habe analysiert wie es dazu kommen kann.

Wie lässt sich dieser Zustand beschreiben?

Viele Menschen kennen den Begriff von „Flow“. Ein Zustand in dem vieles zu gelingen erscheint. Doch was zeichnet diesen Zustand aus?

Im NLP nutzen wir zur Analyse und Beschreibung solcher Zustände sogenannte Submodalitäten. Sie beschreiben wie wir uns selbst, Gegenwart, Zukunft, und Vergangenheit sowie die Umwelt wahrnehmen. Sie beschreiben auch wie wir Entscheidungen treffen oder bestimmte Gefühle verursacht werden.

Mit Hilfe von submodalen Eigenschaften kann man sich ein Bild von einem Flow- oder energievollem Zustand verschaffen, auch wenn jeder diesen sicher selbst erleben muss.

Dies sind Beispiele:

  • Absolute Zentriertheit auf eine Sache, das gesetzte Ziel und ein gutes Ergebnis – FOKUS
  • Langsame Körperbewegungen, ruhige Sprache, fokussierter Blick mit Weite
  • Innerliche Ruhe
  • Erhöhte Kreativität, gute Performance und sichtbare Erfolge und Ergebnisse
  • Hindernisse und Hürden werden einfach genommen und überwunden
  • innere Entspanntheit und niedrigschwelliger logisch-reflektierender Verstand
  • Zeitgefühl geht verloren, äußere Eindrücke wie Lärm, Störungen und Unterbrechungen werden weniger wahrgenommen oder beeinflussen nicht das weitere Voranschreiten
  • Die Dinge „fließen“ einem zu, gehen leicht von der Hand
  • Neues kann vergleichbar leicht gelernt und umgesetzt werden
  • Vermindertes Schlafbedürfnis, von 5-7 Stunden pro Tag
  • Sportliche Leistungsfähigkeit

Was nicht bedeutet das man in diesem Zustand nicht nachdenkt, üben oder arbeiten muss, sondern viel eher das man sich ganz fokussiert auf das Ergebnis zuführt. Die Arbeit gelingt mit einer gewissen Leichtigkeit. Alles was dazu notwendig ist, spielt gut mit hinein.

Gleichzeitig kann es ein Gefühl von ‚Geführtheit‘ geben und als wäre alles im außen sogenannten Alignment. Das bedeutet die Dinge und Teilschritte fügen sich wie Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammen.

Intensiviert wird dieser Zustand sicherlich wenn plötzlich körperliche gesundheitliche körperliche Symptome besser werden wie z. B. das Sehvermögen oder technische Geräte eine bessere Performance entwickeln. Das mag außergewöhnlich klingen, aber viele Menschen berichten immer wieder von solchen Phänomenen. Gleichzeitig natürlich davon das bei niedriger Energie auch die äußere Performance abnimmt.

Kritik an diesem Zustand

Abzugrenzen ist der Zustand von Flow und hoher Energie sicherlich von sogenannten psychotischen Zustände in denen beispielsweise Wahnvorstellungen auftreten, Entscheidungen nicht mehr logisch getroffen oder unnatürlich hohe Risiken eingegangen werden wie z. B. große Einkäufe oder Käufe gemacht werden. Dann kann nicht mehr logisch-rational zwischen richtig oder falsch, wahr oder unwahr unterschieden werden. Auch Überlegenheitsgefühle können dann auftreten. In solchen Fällen ist es ratsam einen Arzt oder erfahrenen Therapeuten aufzusuchen.

Wie können Zustände von Flow und hoher Energie erreicht werden?

Licht spielt sicherlich eine bedeutende Rolle dabei. Egal ob natürliches Sonnenlicht oder künstlich erzeugtes Licht.

Sogenannte Lichttherapielampen können dabei nicht nur in dunklen Jahreszeiten helfen, sondern auch an Orten bei denen schlechte Lichtqualität vorliegt. Zum Beispiel in dunklen Räumen oder schlecht beleuchteten Büros mit Neonröhren und ähnlichem.

Ernährung: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung beeinflusst den Zustand von hoher Energie sicherlich. Steve Jobs hat beispielsweise oft gefastet und war Vegetarier. Der Verzicht auf Zucker, Alkohol, Kaffee, Soft Drinks und fettige Nahrung hilft dabei den Körper in einen energievollen Zustand zu bringen.

Erweitertes Bewusstsein: Viele mögen bei diesem Punkt an alkoholische Getränke oder sogar an illegale Substanzen denken, Nein, das ist damit sicherlich nicht gemeint. Nein.

Es geht dabei viel eher darum sich selbst seiner Geschichte, Talente, Kompetenzen, Fähigkeiten sowie Niederlagen und Erfolge bewusst zu sein.

Ein verstärkter Selbstwert, hohe Selbstliebe und Aufmerksamkeit auf sich selbst sorgt für Mut und Stärke. Das Buch „Codename Glückskind“ hilft beispielsweise dabei.

Sport: Sport und körperliche Fitness tragen zu einer höheren Grundschwingung bei.

Ordnung, Struktur und Routinen: Diese Aspekte können ganz klar dazu führen die Wahrscheinlichkeit für Flow-Zustände zu steigern, aber auch der Verzicht darauf kann helfen sich besser zu fokussieren. Das bedeutet bestimmte Dinge liegen zu lassen, die gerade nicht wichtig sind um sich voll und ganz auf ein Ziel zu fokussieren.

Sicherlich gibt es viele weitere Aspekte die hilfreich und erforderlich sind, solche Flow- und Energiezustände herzustellen. Es bedarf schon einiger Erfahrung, Training und Vorarbeit um wirklich dort hinzukommen. Ein Startschuss kann alleine dieser Blogartikel gewesen sein.

Next step

Mögliche nächste Schritte sind das Besuchen eines Workshops, starten mit einem gutem Workbook, Bestellen einer Lichttherapielampe oder das Eintauchen in eine Community mit Menschen die sich genau mit diesen Themen beschäftigen und wo es fortlaufend neue Ideen dazu gibt.

Warum, wieso und wofür Dankbarkeit wichtig ist

Dazu fällt mir eine erfundene Geschichte ein: Es ist der erste Arbeitstag nach dem Wochenende: Montag. Eigentlich lieben Sie Ihren Job. Aber heute? Heute ist das Wetter schlecht. Es regnet und Ihre Brille ist deshalb verschmiert als Sie ins Büro kommen. Sie sehen dort das man Ihnen einen Zettel auf den Schreibtisch gelegt hat. Sie sollen bitte Kollegin Frau Meier zurückrufen. Ihr Telefon blinkt. Frau Meier hat auch auf die Mailbox gesprochen. Sie sagt sehr ärgerlich, das sie es auch schon am Handy probiert hat und eine Mail schreiben wird – vielleicht mit Kopie an den Chef: „Nie sei jemand erreichbar, das ginge nicht.“. Dabei hat Sie bisher immer eine schnelle Reaktion bekommen. Sie lesen Ihre E-Mails.

Das Projekt das wochenlang nicht vorwärts ging, soll jetzt SOFORT umgesetzt werden. Während Sie die E-Mail lesen, erzählt der Bürokollege der anderen Abteilung das er heute morgen keinen Parkplatz gefunden hat, das Frau Meier angerufen hat und das sein nagelneues Auto kaputt ist. Das sei eine Frechheit und ginge überhaupt nicht. Also das defekte Auto. Vor allem bei dem Preis den er bezahlt hat. Ungeheuerlich. In der Werkstatt wären Sie nicht mal in der Lage gewesen ihm einen Kaffee anzubieten. Außerdem musste er 30 Minuten zu Hause warten bis endlich jemand kam und nach dem Auto gesehen hat. Der vom Autohaus wäre relativ inkompetent gewesen und musste daher bis ins Autohaus abschleppen. Dort hat man sich die Sache nochmal angesehen, aber das Auto musste stehen bleiben. Unglaublich. Deshalb wäre er 45 Minuten zu spät an der Arbeit gewesen.

Sie schwelgen mit den Erinnerungen im Wochenende: Den Kindern hat die Unternehmung nicht gefallen, sie nörgelten über jeden Gehmeter im Park und auf der Fahrt war die zentrale Frage wie lange die Fahrt eigentlich noch dauert. Der kleinste schrie parallel dazu auf dem Rücksitz. Sie wissen nicht wieso und haben nach 30 Minuten auch aufgehört es herauszufinden. Die Fahrt dauerte 35 Minuten.

Sie waren schließlich froh das Auto heil und sicher ans Ziel gebracht zu haben. Dort meinte Ihre Partnerin beim Aussteigen das Sie auch mal wieder mehr lachen könnten und die Schwiegereltern teilten, auf der von Ihnen organisierten Grillparty, mit das der Rasen auch mal wieder hätte gemäht werden können. Die Gespräche am Wochenende handelten von der miserablen Gesundheitspolitik, dem schlechten Wetter, der klaffenden Schere zwischen arm und reich und Salatgurken die inzwischen immer teurer werden. Die reichen werden immer reicher und der „Staat“ guckt nur zu.

Während diesen Erinnerungen blättern Sie durch die nächsten E-Mails. Sie sind müde und haben die halbe Nacht nicht schlafen können. Sie denken an den Rasen im Garten und den vielen Problemen von denen Sie am Wochenende gehört hatten. Da! Eine rote E-Mail mit hoher Priorität: Kunden haben sich beschwert. Nach einer kurzen Weile und dem Eintauchen in fünf zusammenhängende E-Mails verstehen Sie auch wieso. Der Kundensupport hat sich zynisch über die Kommentare von Kunden ausgelassen und die Kunden haben es gelesen. Sie telefonieren und finden heraus das die Beschwerde gerechtfertigt, aber intern falsch verstanden wurde. Sie blättern weiter…

Eine lange E-Mailkette mit Vorwürfen und Rechtfertigungen öffnet sich. In Kopie an drei Chefs. Ein Disaster – willkommen in Ihrem Leben. Die nächsten E-Mails sind Spam oder Termineinladungen zu unbekannten Themen. Zwischendruch stürzt der Rechner ab und Sie müssen den Support anrufen. Dort sagt man Ihnen das es gerade sehr schlimm sei und schließlich wäre Montag. Der Kollege der zuständig ist, wäre nicht da und hat letzte Woche ziemlichen Mist gebaut. Das alles läge nur daran weil das Unternehmen an jeder Ecke spart. Neustart. Sie öffnen den Terminkalender.

Irgendetwas…

Ihr erster Termin führt sie in das Büro des Chefs der Nachbarabteilung. Meeting. Irgendetwas schwingt dort anders. Die Tür steht offen, es riecht nach frischem Kaffee und es stehen Kekse auf dem Tisch. Der Chef begrüßt Sie, lächelt, fragt wie es am Wochenende war und berichtet von schlechten Kundenfeedback von dem er gehört hat. Daneben bedankt er sich für die Arbeit der letzten Woche. Außerdem sei er am Wochenende mit seiner Frau etwas joggen gewesen. Er sei dankbar für diese Augenblicke und die gute Arbeit der Kollegen. Die Kunden spüren das, meint er.

Danach empfiehlt er den neuen Indoor-Spielplatz. Der sei super. Die Mitarbeiter dort wären sehr gut drauf und die Preis-/Leistung für Familien in Ordnung. Er hebt hervor wie wichtig es sei die wenige Freizeit die man hat sinnvoll zu nutzen und wie wichtig es ist, sich positiv auszurichten. Ihnen dämmert es: Irgendetwas… scheint er anders zu machen.

Er fragt nach wie es Ihnen geht und kommt dann zu den Tagesordnungspunkten. Sie besprechen die zu klärenden Punkte und suchen eine Lösung um die Kundenbeschwerde in den Griff zu bekommen. Kurzerhand werden die Beteiligten angerufen, die Sache besänftigt und einige Ideen diskutiert. Plötzlich findet sich eine Lösung. Er bedankt sich bei allen Beteiligten. Alle Beteiligten bedanken sich bei hm. Ihnen fällt auf das irgendetwas anders ist.

Danke doch lieber für das, was du bekommen hast; auf das andere warte und freue dich, dass du noch nicht alles hast.

Seneca

Wie viele Menschen schwingen in der Unzufriedenheit und wundern sich dabei noch mehr unzufriedenere Momente anzuziehen?

Es ist wahr das wir uns als Menschen immer in einer schwingenden Energie bewegen. Bewusst oder unbewusst strahlen wir eine ganz bestimmte Schwingung aus. Wir strahlen immer genau das aus, wie wir uns im „Hier und Jetzt“ fühlen. Und je nachdem wie wir schwingen und was wir fühlen, davon ziehen wir mehr an. Das beschreibt das Gesetz der Anziehung.

Wenn wir also sehr kritisch oder gar perfektionistisch mit uns oder unseren Ergebnissen sind, dann werden wir mehr Kritik oder unzufriedene Menschen in unser Leben ziehen. Kunden die die Nadel im Heuhaufen finden, Besucher die über den ungemähten Rasen klagen statt das Essen und die Gastfreundschaft zu loben, Kinder die über den Weg in den Park meckern, statt für den Ausflug bei Sonnenschein und die Familienzeit dankbar zu sein.

Unsere Schwingung, emotionale Laune und Energie wird dabei jederzeit durch unser Umfeld beefinlusst. Mal mehr, mal weniger. Dabei können wir machen was wir wollen. Wir werden jederzeit beeinflusst und unser Körper reagiert.

Je nachdem in welcher Emotion wir schwingen, können wir von „besseren“ oder „schlechteren“ Zuständen sprechen. Dabei können wir uns emotional entweder nach oben bewegen oder eben nach unten. Die nachfolgende Grafik verdeutlicht das sehr schön:

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Quelle: https://i.pinimg.com/originals/c2/10/81/c210811dde5214c68bb866fbf14f3614.jpg

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon, englischer Schriftsteller, Philosoph und Politiker, * 22.01.1561, † 09.04.1626

Was bedeutet das jetzt und wie lässt sich das beeinflussen?

Früher, bei den ersten Schritten mit dem Gesetz der Anziehung dachte ich primär das es lediglich von mir und meinem Denken ausgeht was ich anziehe. Dabei ist es in Wahrheit so, das wir noch so positiv denken können wie wir wollen: Wenn wir uns nicht ausreichend gegen negatives Denken schützen und nicht in uns aufgeräumt haben dann wird das unsere Stimmung immer wieder ins unangenehme Gefühl umkehren. In uns wirken immer auch alte Denk- und Verhaltensmuster aus der Vergangenheit. Was heißt das? Und wie lässt sich das verändern?

Es ist nun mal so: Selbst wenn es uns gelingen würde 100 % ausschließlich nur positive Gedanken zu haben – was praktisch kaum möglich ist, dann kann es unser Umfeld sehr schnell oder auch im Laufe der Zeit schaffen das wir immer tiefer mit unserem Energielevel sinken. Das muss nicht mal absichtlich oder bewusst passieren, sondern kann einfach der Tatsache geschuldet sein, das 90 % der Menschen da draußen immer noch ihren Fokus auf die negativen Dinge im Leben gerichtet haben. Egal welches Wetter draußen herrscht oder welche Nachrichten es gibt: sie finden das Salz in der Suppe, sie beklagen sich.

Wenn Sie hingegen in der Dankbarkeit schwingen, dann können Sie diesen Umstand demütig und resilient begegnen. Sie bauen ein positives Polster auf, das negative Informationen einfach die destruktive Kraft nimmt. Dankbarkeit bildet sozusagen ein unsichtbares Schutzschild gegen Kritik und negative Schwingungen.

Wie funktioniert das? Nun es ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach diesen Prozess mit wenigen Worten zu beschreiben. Aber stellen Sie sich das einfach so vor, als würden Sie ein leeres Gefäß zu 95 % mit grünem Wasser füllen. Was passiert nun, wenn Sie 1 % rotes Wasser hinzufüllen?

Richtig es vermischt sich. Aber wird deshalb gleich das ganze Wasser rot? Nein. Die rote Farbe wird aufgenommen und vermischt sich mit dem grün. Vielleicht verwandelt sich der Grünton etwas, wird dunkler, aber der Inhalt bleibt sicherlich mehr grün als rot.

Wenn Sie nun wieder 4 % grünes Wasser hinzufüllen wird der Grünton stärker und was wäre wohl wenn es gelingt die roten Töne rauszufiltern und zu absorbieren?

Genau das passiert wenn Ihr Fokus auf Dankbarkeit ausgerichtet ist, Ihre Selbstbewusstsein stärker und die eigene Wahrnehmung bewusster ist. Auch wenn Sie eine hohe Wertschätzung gegenüber Ihrem eigenen Leben, gegenwärtigen Erfahrungen und positiven Dingen entwickelt haben. Biografiearbeit ist dazu ein sehr wertvolles Werkzeug um an der eigenen Basis zu arbeiten.

Parallel dazu benötigen Sie Tools um sich mehr und mehr von anderen abzugrenzen und Ihren Fokus auf positive Dingen auszurichten. Dies wird hier immer wieder mal Thema in den Blogbeiträgen sein.

Für heute, das ich einen ersten oder weiteren Einblick in das Thema „Dankbarkeit“ geben konnte. Wie dankbar sind Sie für das Leben und Erfahrungen? Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen: https://www.facebook.com/groups/lifeReview2.0/

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit einem Zitat von Franz Kafka:

Die Eltern, die Dankbarkeit von ihren Kindern erwarten (es gibt sogar solche, die sie fordern), sind wie Wucherer, sie riskieren gern das Kapital, wenn sie nur genug Zinsen bekommen.
Franz Kafka, – https://gutezitate.com/zitat/179475

Keine Zeit zum Herumprobieren: wenn Unternehmen schnell wachsen und Marketing alleine nicht mehr nützt

Wie sieht das typischerweise aus? Startup-Kultur, kurze Weg, direkte Verbindungen, Menschen reden mit Menschen, die Gewinne sind groß, die Laune ist gut, es gibt neue Büros, Kickertisch, wilde Launch-Parties und Weihnachtsfeiern.

Doch was passiert wenn das Unternehmen sich massiv weiter entwickelt ohne ausreichend in interne Maßnahmen zu investieren? Es kommen neue Mitarbeiter hinzu, die Räumlichkeiten und Büros werden größer, es wird womöglich verteilt und von zu Hause aus gearbeitet. Was passiert? Mehr Menschen, mehr Kommunikation, mehr Beziehung, mehr Ideen, mehr einzelne Bedürfnisse, mehr Konflikte und irgendwann auch mehr Chaos… wenn nicht ausreichend reagiert wird.

In kritischen Wachstumsphasen von 60 auf 100, 100 auf 150 und 200 Mitarbeitern rumpelt es typischerweise sehr stark in solchen Unternehmen. Warum?

Warum nehmen die Konflikte ab 100-150 Mitarbeitern automatisch zu?

Die Werte des Unternehmens und des Unternehmers sind in Gefahr. Die Organisation wächst an diesem Punkt womöglich schneller als das es gesund ist. Neue Feedback-, Diskussions- und Abstimmungsmechanismen werden notwendig um effektiv und effizient voranzuschreiten. Werden zu diesem Zeitpunkt die falschen Entscheidungen getroffen, nicht die richtigen Strukturen geschaffen, Mitarbeiter aus- und weitergebildet dann drohen dem Unternehmen massive Einbußen. Nicht nur finanzieller Natur, sondern auch im Bereich der Kreativität, Zielerreichung und Kundenzufriedenheit. Es braucht neue Ansätze.

Andernfalls nehmen die internen Konflikte zu. Ist eine kritische Zahl überschritten wirken sich diese irgendwann auch nach außen auf den Kunden aus. Er spürt das. Die Produkte werden qualitativ schlechter, die Unterstützung nimmt ab, der Kunde fühlt sich weniger gut umsorgt, reklamiert oder wechselt zu einem anderen Anbieter: Die Kunden-, Mitarbeiter- und Produktzufriedenheit sinkt. Was vorher gut funktioniert hat, gelingt jetzt nicht mehr, denn plötzlich funktioniert das Hinterbühnen-Marketing nicht mehr: die Weiterempfehlungen die die Kunden aus Freude und Begeisterung getan haben.

Auf der Vorderbühne sah bisher alles danach aus, als würde einzig und alleine das Marketing ausschlaggebend für den Erfolg gewesen sein. Aber nein, wenn der Boden nicht bereitet ist und neue Kunden nicht mehr von anderen begeisterten Kunden eingeladen werden, dann stagniert jeder Verkauf. Warum ist das so kritisch?

Das ganze skaliert nicht mehr wie früher. Es bedarf ganz neuen Mechanismen, Strukturen und Teamarchitekturen in der Unternehmensführung und der Organisationsentwicklung. Vielleicht sogar ganz eigenen Führungspersönlichkeiten oder Weiterentwicklung für vorhandene Mitarbeiter …. und plötzlich dann auch ganz neue Strukturen.

Es hagelt Konflikte, Streitereien und Reklamationen

Die mittel- und langfristigen Ziele und Visionen des Unternehmens sind in Gefahr wenn die Reputation im außen leidet. Die Gewinn- und Kundenzahlen gehen zurück, über das Unternehmen wird schlecht gesprochen, Produkte verkaufen sich nicht mehr und Dienstleistungen werden nur noch mit massiv Aufwand verkauft. Bestandskunden springen ab oder zahlen nicht mehr. Die Kollegialität leidet unter dem hohen Verkaufsdruck. Es arbeitet sich wie in einem Haifischbecken. Ein fataler Umstand der zu einem Teufelskreis führen kann, wenn nicht kurzfristig richtig gehandelt wird.

Systemveränderung von innen

Viele Beratungs- und Organisationsentwicklung beginnen an diesem Punkt schließlich Chefs zu nominieren, Teams zu bilden, die Delegationsfähigkeiten zu steigern, KPIs zu entwickeln, Ziele auszuschreiben, Budgetierung einzuführen, Werte zu diskutieren und an Wände zu schreiben oder andere Methoden einzuführen. Doch verbessert das wirklich das Kernproblem in einem modernen, digitalen und innovativen Unternehmen?

Meine Erfahrung sagt „Nein“. Das Problem ist vielschichtiger. Es erfordert sogenannter Systemveränderung von innen die durch professionelle Beobachtung initiiert werden kann.

Warum scheitern Unternehmen daran neue Strukturen selbst zu etablieren?

Zum einen sind sie und die meisten Mitarbeiter blind für die richtigen Schritte an diesem Punkt. Auf der anderen Seite herrschen in solchen Startup-Unternehmen oftmals freundliche und lang gewachsene Beziehungen. Es gibt gleichzeitig sog. Lieblinge des Chefs oder Mitarbeiter die schon länger dabei sind. Denen wird mehr Kompetenz zugesprochen. Sie haben mehr Gehör, bessere Reputation und setzen sich dadurch automatisch mehr durch. Das mag kulturell richtig sein, doch nicht unbedingt müssen die Fähigkeiten dieser Mitarbeiter auch im Bereich der Organisationsentwicklung zum tragen kommen oder passend sein. Es braucht ganz andere Prinzipen und Rahmenbedingungen.

Gleichzeitig werden zu diesem Entwicklungspunkt oftmals demokratische Entscheidungsverfahren genutzt, die zwar Mehrheitsergebnisse bringen, aber nicht unbedingt die besten. Das kann dazu führen das die besten Ideen oder die weitsichtigsten Menschen ausgeschlossen werden. Denn nicht immer ist auch das, was die Mehrheit will das beste für den Kunden und das Unternehmen.

Leider setzen sich diese Einzelpersonen zu diesem Zeitpunkt oftmals nicht durch oder sie können es nicht weil zu viele „Gegensprecher“ vorhanden sind. In der Regel scheiden sie schließlich aus und damit verlässt das größte Potential das Unternehmen.

Solltest du diese Situation kennen und Unterstützung für neue Changeprozesse brauchen, dann kontaktiere mich. Ich habe bereits mehrere Unternehmen an diesem kritischen Punkt konstruktiv begleitet, die richtigen Schritte eingeleitet, Konflikte moderiert, Mitarbeiter zu Führungskräften trainiert, neue Prozesse etabliert und Rahmenbedingungen geschaffen die weit nach oben skalieren.

Was NLP-Coaching und Coaching üblicherweise nicht kann

…oder vielleicht gar nicht erreichen will.

Viele Menschen glauben vielleicht das Coaches, Trainer und Berater über Wasser laufen können. Doch ich verrate dir ein offenes Geheimnis: Es ist nicht wahr 🙂

Ein Artikel über die Grenzen des NLP, meine Ausrichtung und die Coaching-Arbeit im allgemeinen. Jetzt den kompletten Beitrag lesen: Was NLP-Coaching und Coaching üblicherweise nicht kann.

Angst vorm Autofahren: aufgelöst

Eine Kundin die jahrelang Angst vorm 🚗 Autofahren hatte, deshalb nur eingeschränkt mobil war, oft auf andere Menschen angewiesen war und sehr gestresst war startet morgen zu ihrer ersten Wiederholungs-Fahrstunde. Wie?

Miit einem Redesign-Coaching mit Reimprint.

Mich freut das sehr. Vor allem weil wir dieses Thema mit nur einer Sitzung auflösen konnten. Das ist das geniale an hocheffektiven und Coaching-Formaten.

Schau dir dazu das Kommentar der Kundin vom 30. Juni 2020 an:

„Heute bin ich das dritte Mal gefahren und der Fahrlehrer meinte, er habe gemerkt, dass ich heute mal lächelnd zur Fahrstunde kam. Weil ich gesagt habe, heute fühle ich mich zuversichtlicher und warum?

Natürlich, weil – wie oben beschrieben- in meinem System gerüttelt wurde. Natürlich habe ich dann auch noch andere Dinge für mich getan. Aber der Prozess wurde mit dir Patrick gestartet und auch sehr unaufdringlich und informell weiter begleitet.“

https://www.patrick-koglin.com/2020/06/15/angst-vorm-autofahren-aufgeloest/#comment-27
NLP-Format: Redesign mit Reimprint nach Robert Dilts

Wie ist das möglich? Mit viel Feingefühl, Professionalität und NLP-Coaching.🧠

Das Thema liegt mir besonders am Herzen.

Wie viele Menschen trauen sich aufgrund von Ängsten, Zweifeln, Sorgen oder negativen Erfahrungen einfach nicht Auto zu fahren?

Sie sind eingeschränkt, auf Bus, Bahn oder Freunde angewiesen und verlieren daher viel Zeit oder sogar den Kontakt zu Familienmitgliedern.

Ich kenne besonders im Bekannten- und Familienkreis einige Menschen die viel Sorge vorm Fahren haben… es deshalb gar nicht tun… sie verlieren damit den Kontakt zu anderen Familinemitgliedern und sind immer wieder auf Hilfe oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen…. damit freue ich mich, hier jemanden wieder neuen Mut gemacht zu haben!

Wir haben hingeschaut, woran es liegt und tiefe Blockaden in nur einer Session behoben.

🙏 Ich liebe das!

Jetzt wird sie ein paar Fahrstunden zur Auffrischung nehmen, plant ein neues Auto zu kaufen und wird von nun an kürzere schnellere Wege haben. Sie gewinnt dadurch an Selbstbestimmung, Flexibilität, Transportmöglichkeiten und Komfort.

Von nun an kann sie sich bei ihren Freunden revanchieren und am Wochenende zur Fahrerin werden. Sie kann ihre Eltern schnell und bequem besuchen. Insgesamt gewinnt sie Leichtigkeit und Flexibilität im Leben. Warum? Sie hat nicht nur ein angstbesetztes Thema gelöst, sondern auch gleichzeitig eine tieferliegende Blockade aufgelöst, einst verursacht durch ein Traumata.

Also… es lohnt sich hinzuschauen…
👁 Was ist dein nächster Schritt?

#angst #autoFahren #traumata #coaching #erfolg #fortschritt #mut #begeisterung #passion

Was passiert, wenn ein Startup oder ein Unternehmensbereich zu schnell wächst?

Wenn ein Unternehmen in kürzester Zeit von 0 auf 100 oder mehr Mitarbeiter nach oben schießt, sich die Umsatz- oder Kundenzahlen drastisch verdoppeln oder vervielfachen dann dauert es meist nicht lange bis das Unternehmen relativ schnell stagniert oder sich negative Folgen für das Unternehmen entwickeln. Dabei müssen diese Folgen nicht unbedingt in Zahlen messbar sein. Oftmals sind sie es aber.

Selbst wenn kurzfristig die Gewinne steigen, bedeutet das längst kein nachhaltig gutes Unternehmensergebnis

Menschen die mit einem solchen Unternehmen in Kontakt stehen, sagen Dinge wie: „Wenn du dort arbeitest, ist es wie in einem Haifischbecken.“ oder „Von außen gut, von innen schlecht“, „Ich wurde vollkommen ausgelotet. Mir wurde irgendwann nicht mehr weitergeholfen.“, „Keine Ahnung was die dort fabrizieren, aber momentan scheint etwas ziemlich aus den Fugen zu laufen.“, „Schlechte Erfahrung, nicht zu empfehlen“ oder „Es gibt ein Führungs- oder Managementproblem.“

Den wenigsten ist dabei bewusst, das dieses Unternehmen längst einen externen Organisationsberater braucht.

Kickertisch und Champagner als Symptom nachhaltiger Kundenprobleme

Wächst ein Unternehmen zu schnell, dann wird nach und nach offensichtlicher, das es einzelne Menschen in dem Gesamtsystem gibt die möglicherweise sehr gut durchstarten und fast schon übervorteilt werden aber viele andere bleiben im Durchschnitt hängen oder scheiden aus. Es gibt kein ausbalanciertes Wachstum. Menschen bleiben enttäuscht zurück und Wachstum stagniert oder es sind massive Aufwände erforderlich um dem entgegen zu wirken.

Fluktuation steht meist für „kurzfristiges Denken“

Fluktuation und Wechsel gehören sicherlich zum normalen Lebenszyklus eines Unternehmens dazu, wenn aber in kurzer Zeit entweder zu viele Menschen ab- oder aufspringen, dann verliert das Unternehmen nicht nur seine Identität und seine Werte, sondern dann steht auch das Unternehmensgebäude schnell auf wackligen Füßen. Das spüren letztlich dann auch die Kunden: Im innen, so wie auch im außen. Es gibt viele Diskussionen, Konflikte und Reibungspunkte.

Selbst wenn Mitarbeiter mit Limosinen und Champagner feiern können oder das Leben an Tischkickern, Playstations und Grillfeiern genießen, werden sich Kunden im Laufe der Zeit mehr und mehr fragen wo die gebliebenen Versprechen bleiben, die sie gekauft haben. Unmut entsteht. Die Reputation des Unternehmens oder des Eigentümers leidet. Meistens völlig berechtigt und seien wir mal ehrlich: auch gute Kunden, Mitarbeiter und Neukunden sind irgendwoe begrenzt.

Woran erkennt man, das ein Unternehmen zu schnell oder negativ wächst?

  • Negatives Kundenfeedback, Reklamationen
  • Kunden wollen nicht mehr bezahlen
  • Kunden kaufen nicht weiter
  • Kunden empfehlen das Produkt oder die Dienstleistungen nicht mehr eigenständig weiter
  • Selbst massives Marketing, kostenlose Produkte und Incentives helfen nicht den Verkauf anzukurbeln
  • Mitarbeiter springen ab, leisten „Dienst nach Vorschrift“ oder brennen aus
  • Lieferanten begrenzen ihre Zuarbeit auf das Wesentliche
  • Innovationen und herausragende Leistungen können nicht mehr erreicht werden, ganz im Gegenteil, die Konkurrenz hebt sich ab, Kunden wechseln
  • Die Wettbewerbsfähigkeit sinkt: andere werden schneller oder besser
  • Authentizität und die Kernwerte des Unternehmens oder des Unternehmers gehen verloren

Die Gefahr der hohen Fluktuation

Verliert ein Unternehmen zu viele Menschen, egal ob Mitarbeiter oder Kunden, dann gehen die tragenden Systemsäulen verloren. Sie müssen sich das vorstellen als geht mit jedem Menschen ein wichtiger Wissens-, Kompetenz- und Energieträger verloren.

Jemand der praktisch die Strukturen, Menschen und Prozesse kennt. Das ist ein Mensch in den bereits schon massiv investiert wurde, jemand der selbst bereits massiv bezahlt hat. Der Verlust einer solchen Person ist dabei meist mit Geld kaum zu bemessen. Es ist wie wenn ein Familienmitglied geht. Allerdings auf eine andere Form, denn geht ein Mitarbeiter oder ein Kunde, dann wird er seinen neuen Weg kommunizieren und alles was er sagt – verbal oder non-verbal spricht schließlich gegen Ihr Unternehmen.

Durch einen verlorenen Kunden oder Mitarbeiter, gehen mindestens 7 weitere verloren.

Das Unternehmen muss plötzlich viel mehr Anstrengungen unternehmen um diese Situation durch Wachstum aufzufangen. Das Marketing und der Vertrieb brechen womöglich ein. Warum? Weil die primäre Verkaufssäule plötzlich nicht mehr wirkt: die eigenständigen Weiterempfehlungen, die sich vorher fast wie automatisch verbreitet haben.

Also sinkt die interne Qualität, dann sinken auch die Weiterempfehlungen. Oder wie Deming sagen würde:

Unternehmen müssen nicht wegen schlechter Arbeitsqualität, sondern allein wegen schlechter Führung schliessen.

Typische Startups und Unternehmensbereiche kommen irgendwann an einen Punkt, an dem Führung entscheidend für den Erfolg wird.

Wenn ein Startup aus den Kinderschuhen wächst, dann ist das häufig daran zu erkennen, das die meisten Mitarbeiter tierischen Spaß haben und feiern. Doch das ist die Vorderbühne. Wenn das passiert, dann weiß ich als Organisationsentwickler das auf der Hinterbühne gerade alles einbricht: Kunden springen ab, schlechte Rückmeldungen gehen ein, Verkaufszahlen gehen runter, Herausforderungen können nicht mehr bewältigt werden, Einwände einzelner Mitarbeiter können nicht mehr integriert werden. Alles läuft eigentlich auf Hochtouren um den Status Quo aufrecht zu erhalten. Doch ich weiß auch: Mehr vom selben, führt nur zu mehr selben Ergebnissen. Häufig kann die notwendige Änderung von innen heraus NICHT erfolgen.

Plötzlich fehlt es an allem: Lösungen, Zeit, Strukturen, Kompetenzen und vor allem Marktgeschwindigkeit. Die Unternehmen mit samt allen Mitarbeitern sind meistens massiv überfordert ohne es zu wissen. Es ist nur erkenn- und spürbar das irgendetwas falsch läuft. Aber nur die wenigsten nehmen diese Tatsache bewusst war.

Kritische Mitarbeiter werden plötzlich ausgelotet

Das spannende aber ist, das diese Menschen oftmals genau dafür gehasst werden. Sie verderben natürlich allen anderen den Spaß und den neuen Lifestyle. Dabei haben die Skeptiker genau an diesem Punkt oftmals Recht. Denn sie ahnen voraus, das die Qualität sinkt und das dies im Unternehmen zu unlösbaren Problemen führen wird, wenn nicht adäquat darauf reagiert wird.

Einwände müssen integriert werden. Das sagt uns jeder Organisationsexperte. Widerstand ist nicht nervig, sondern das lehrreichste was passieren kann. Es wird dann gefährlich wenn alle im Unternehmen einer Meinung sind und die „Gegner“ nicht mehr da sind und ihr Potential woanders einbringen wo sie mehr Wertschätzung oder Lohn erfahren.

Alle anderen im Unternehmen mögen diese Menschen natürlich nicht, denn solange sie dem Chef oder dem Eigentümer GEFALLEN und seinen Wertschätzungen unterliegen, fühlen sie sich sicher. Doch kein Unternehmen ist sicher, wenn es nur dem Eigentümer oder dem Inhaber gefällt. Das Unternehmen und dessen Ergebnisse müssen dem Kunden gefallen. Das zu erkennen erfordert allerdings massive Weitsicht und wird oftmals vom Einheitsbrei und hartem Konkurrenzkampf im Unternehmen geschluckt.

Oder… wieder… wie Deming sagen würde:

Du arbeitest nicht für den Chef, sondern für den Kunden.
Wer vorankommen will, muss zuerst die Eltern, dann die Lehrer und schliesslich die Vorgesetzten zufriedenstellen.

In einer auf Qualität statt Quantität ausgerichteten Tätigkeit hat diese Überzeugung keinen Platz mehr. Die Zufriedenheit des Kunden ist Verpflichtung für Mitarbeiter und Vorgesetzte gleichermassen.

Schade das Deming inzwischen verstorben ist. Er könnte sicherlich vielen Unternehmen und Startups an diesem Punkt helfen. Dennoch sind seine Lehren geblieben, wofür wir dankbar sein können.

Glücklicherweise gibt es kompetente Unternehmens-Coaches die in seinem Wissen schulen.

Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie ein solches Unternehmen kennen das gute und schnelle Hilfe braucht. Ich bin mir sicher das ich an diesem Punkt weiterhelfen kann.

P.S. Die meisten Unternehmen folgen an diesem Punkt der typischen „Teile und Herrsche“-Logik aus dem alten Industriezeitalter. Aber auch das ist oftmals nicht die wirkliche Lösung:

Wenn wir ausgehend (…) Mitarbeiter und Gruppen (…) in Ringe einschliessen und dadurch voneinander trennen und konkurrenzierende Bestandteile schaffen, dann geht das System verloren.

Es zerstört sich selbst. Genau das wird sich einstellen, ja, genau das! Wenn Sie ein System in konkurrenzierende und damit riva lisierende Elemente auflösen, verlängern Sie zudem die Zeit von der Idee eines Produktes bis zur ersten Auslieferung an den Kunden. Sie behindern die Abläufe durch unnötige interne Auseinandersetzungen und verursachen damit Verluste. Die Grösse solcher Verluste ist nicht messbar.

Wiliam Edwards Deming, Pionier des Qualitätsmanagement, Physiker und Statistiker des letzten Jahrhunderts

Kontaktieren Sie mich.

„Burnout ist eine Entscheidung“ – wirklich?

Dr. med. Miriam Prieß schreibt in Ihrem Buch „Burnout kommt nicht nur von Stress“ bereits auf den ersten Seiten:

Wer glaubt, eine Burnout-Erkrankung mit Technik, Tools und allein durch seinen reinen Willen heilen zu können, der täuscht sich.

Dr. med. Miriam Prieß

In diesem Artikel bekommst du einen Einblick aus Auszügen ihres Buches und Empfehlungen was in einem Burnout wirklich hilft.

Welche Ursache hat Überlastung?

Während ihrer Tätigkeit in der Klinik oder in der Praxis hat Dr. med Preus herausgefunden, das es weder Alltags- noch Arbeitsüberlastungen waren, die bei den Patienten ursächlich zu einem Burnout geführt hatten. Es waren viel mehr negative oder fehlende Beziehungen zum Umfeld sowie die fehlende Beziehung zu sich selbst, welche die Betroffenen ausbrennen lassen.

Genau an diesem Punkt setzt mein neustes Buch an. Über einen Monat habe ich am Titel gefeilt, Kunden befragt und justiert. Den ein oder anderen möglicherweise in diesem Prozess verwirrt, doch umso besser ist das Ergebnis. Heute ist mir besonders eines klar: Ich habe keine Ahnung wie dieses Buch wirkt und was ein Leser bzw. eine Leserin wirklich davon haben kann. Warum? Dabei ist die Wirkung und der dahinterliegende Prozess sehr vielfältig:

Ist es Glücks-Bewusstsein? Ist es ein Erfolgsbewusstsein? Klarheit über Herkunft und Identität? Neues Bewusstsein? Ein „Glückskind-Gefühl“ für sich selbst und die eigenen Kinder?

Oder viel mehr eine Dankbarkeit für die eigene Erfahrung und Lebensgeschichte? Respekt und Achtung vor den eigenen Eltern? Klarheit über den roten Faden im Leben? Antworten für lang ersehnte Fragen? Die eigene Positionierung?

Klarheit über die eigene Identität und Heilung der Vergangenheit? Sicherlich auch das.

Biografiearbeit liefert so viel mehr und daher heißt das Kind nun genau so, was es ist: Biografiearbeit: Wie du deine wahre Geschichte schreibst, deine Kindheit heilst, Demut und Dankbarkeit entwickelst und dich dabei gleichzeitig von fremden Urteilen befreist. Das kompakte Arbeitsbuch ist jetzt auf amazon.de erhältlich.

Doch in diesem Blogartikel gehen wir tiefer. Was ist Burnout? Wo kommt er her und warum tritt die Symptomatik heute zunehmen auf?


Burnout-Betroffene haben oft keine gute Beziehung zu sich selbst

Dr. med. Prieß schreibt das ein Burnout oftmals nur ein oberflächliches Symptom ist. Darunter liegen oftmals konfliktreiche und spannungsgeladene Beziehungen – nicht nur im außen, sondern auch zu sich selbst. Konflikte die wir aus großen starren Machtverhältnissen oder einem Mangel an investierter Zeit nicht gelöst bekommen. Die reine Arbeitsbelastung spielt oftmals nur noch eine Nebenrolle im Krankheitsgeschehen. Das belegen neuste wissenschaftliche Studien.

businessman stressed by too many tasks

Meine ganz persönliche These für diese Symptomatik ist, das wir uns nicht nur in Krisen mit „höher, schneller, besser, weiter“ schaden, sondern grundsätzlich. Wir denken in Konkurrenz, statt Einheit. Wir visualisieren oft Mangel statt Fülle und zwingen Menschen in Aufgaben oder Felder in denen sie nicht optimal eingesetzt sind. Konflikte werden oftmals schnell, aber nicht optimal gelöst. Das führt nachhaltig zu tieferliegenden Problemen und Nachteilen. Die Lösung ist im Grunde einfach: Win-Win-Situationen schaffen, statt Loose-Win – auch wenn es mal länger dauert.

Schlecht gelöste Konflikte verursachen nachhaltige Blockaden

Immer dann, wenn wir nicht mehr auf Augenhöhe über Bedürfnisse kommunizieren können, nicht ausreichend Wahlfreiheit haben, Kompetenzen fehlen oder Anforderungen unklar bleiben dann erzeugt das entweder Unterforderung (Boreout) oder Überforderung (Burnout). Daraus resultieren Blockaden und Vorstufen für gesundheitliche Probleme.

Dialog als Voraussetzung für mentale Gesundheit

Wenn also auch jeder das Wort „Beziehung“ kennt, so scheint längst nicht klar zu sein was es bedeutet. Die Buchautorin spielt hierbei den bekannten Ball von „Augenhöhe“:

Ob in Form von Telefonkonferenzen oder Teamsitzungen, oft sind es stundenlange, häufig mehrmals in der Woche stattfindenden Besprechungen, in denen einer beziehungsweise viele vor sich hin monologisieren. Das bestmögliche Resultat am Ende dieser Veranstaltung ist dann häufig: „Schön, dass wir darüber mal gesprochen haben.“

Burnout kommt nicht nur von Stress, Seite 26

Die Lösung: „Ein erfolgreiches Ergebnis steht und fällt mit der Dialogfähigkeit der Beteiligten.“ (Seite 27) und weiter: „Unternehmen kranken an ihrer Kommunikationskultur und verbrennen nicht nur ihre Mitarbeiter, sondern auch ihr eigenes System. Ob im privaten oder beruflichen Bereich, jeder sollte über die Fähigkeit verfügen, nicht nur zum Gegenüber, sondern auch mit ihm zu sprechen.“

4 Phasen eines Burnouts

Dr. Prieß stellt in Ihrem Buch nicht nur ein Modell vor wie die Kommunikation verbessert werden kann, sondern zugleich auch die vier Alarmphasen für einen Burnout:

  1. Die Alarmphase: ein Konflikt zwischen zwei Personen eröffnet sich, Person A möchte A1 und Person B möchte hingegen B1.
  2. Die Widerstandsphase: Der Konflikt scheint nicht lösbar, weder Dialog noch Einigung ist möglich und es scheint das beide Punkte unvereinbar gegenüberstehen. Die Karten werden neu gemischt. Während der eine womöglich den längeren Atem besitzt, seine Position äußert und durchsetzen will, fängt der andere an, sich zurückzuziehen. In dieser Phase beginnt bereits die Übertragung auf psychosomatische Ebene. Der Stress bewirkt etwas im Körper. Ablenkung, Verdrängung oder Heranziehen neuer Projekte und Herausforderungen findet statt.
  3. Die Erschöpfungsphase: Beginn des Burnouts. Jeder Widerstand endet oder erschöpft sich in sich selbst, in der eigenen Ohnmacht und in der Dominanz des Gegenübers. „In der Erschöpfungsphase wird die Belastung als hoch, dauerhaft und unausweichlich erlebt.“ (https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 46)
  4. Der Rückzug: „In dieser Phase ist das Burn-out-Syndrom voll ausgeprägt. Auf der Körperebene nehmen Kraftlosigkeit und Erschöpfung weiter zu.“ (https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 51) Der eigene Rückzug scheint als einzige Lösung.

An einem einfachen Beispiel erläutert sie wie leicht sich ein Konflikt zwischen zwei Personen die unterschiedliche Ziele und Bedürfnisse verfolgen, schließlich aufschaukeln kann. Dabei sind die Ausgangssituationen häufig wesentlich komplexer. Konflikte können nicht nur zwischen zwei Personen, sondern zugleich in ganzen Teams, Organisationen und/oder Kundenbeziehungen vorliegen.

Gleichzeitig kann der Unterschied zwischen unserer Prägung und der eigenen Identität gleichermaßen zu inneren Konflikten führen – was wieder zur Biografiearbeit führt.

Dr. med. Prieß schreibt weiter: „Äußere Konflikte können nur bestanden werden, wenn der innere Dialog bestehen bleibt.“ ( https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 63)

Mit sich im Dialog zu sein bedeutet aber auch, im Dialog mit dem Leben zu sein, mit den Tatsachen des Lebens und mit den Phasen des Lebens. Mit dem, was ist, und mit dem, was war, und die Fähigkeit, beides voneinander zu unterscheiden.

https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 63

Zusammenfassung

Mit diesem Zitat soll dieser Blogartikel abgeschlossen werden. Ich hoffe das er einen kleinen Einblick in das Thema Burnout, eigene Identät und Ursachen geben konnte. Das die vier Phasen eines Burnouts einigen Menschen dabei helfen auftretende Konflikte bewusster zu betrachten. Das es aufmerksam dafür für macht Konflikte lösungsorientiert und beidseitig erfolgreich auf Augenhöhe zu bewältigen. Auch wenn das manchmal länger dauert.

Loose-Win-Lösungen führen nachhaltig zum Schaden des Einzelnen, aber voraussichtlich auch für das Gesamtsystem. Denn die Problematik ist symptomatisch für ein Organisations- oder Sozialsystem. Der einzelne wirft zwar das Symptom, erfährt gesundheitliche Herausforderungen, aber es ist sehr wahrscheinlich das bei Nicht-Veränderung in kurzer Zeit das nächste Symptom und somit der nächste Betroffene auftritt.

Prägung trifft auf Identität

Dieser Artikel hat darüber hinaus dargestellt das Burnout eher ein Symptom für eine Beziehungsproblematik oder innere sowie äußere Konflikte darstellt und nicht nur auf Basis von erhöhter Leistung resultiert. Es handelt sich um einen komplexen Sachverhalt bei dem die eigene Prägung, das Verhalten des Gegenübers, aber auch der Rahmen um alle Beteiligten eine wichtige Rolle spielen.

Für eine nachhaltige Lösung gilt es am System zu arbeiten, mehr Bewusstheit über eigenes Verhalten und Ziele zu erlangen, damit Diskussionen auf Augenhöhe und zum Vorteil aller Beteiligten ins Ergebnis geführt werden können. Die 4 Phasen eines Burnouts können sicherlich dabei helfen hier ein weiteres Verständnis zu entwickeln.

Das Buch von Miriam Prieß liefert dazu umfassende Erläuterungen und verständliche Beispiele. Dazu ergänzend kann das Buch „Biografiearbeit“ helfen hierbei mehr Bewussheit über eigene Identtät, Beweggründe und Handlungsweisen zu erreichen.

Dieser Blogartikel kann nur ein Auszug für ein sehr umfangreiches Gebiet sein und hat hoffentlich einen ersten guten Einblick gegeben und neugierig auf mehr gemacht.

Weiterlesen:

„Wir werden durch die grössten Anstrengungen ruiniert!“

Wiliam Edwards Deming, Statistiker, Physiker und Pionier des Qualitätsmanagements muss bereits im letzten Jahrhundert geahnt haben, das die alten Industrie- und Wirtschafts-Gesetze von Henry Ford und Frederick Winslow Taylor nicht bis in die weite Zukunft tragen.

Deming formulierte viele Theoreme, eines war:

Demings erstes Theorem: „Niemand glaubt so richtig an Gewinn!“

und das zweite:

Demings zweites Theorem: „Wir werden durch die grössten Anstrengungen ruiniert!“

Was hat er damit sagen wollen?

Zum einen, das in den meisten Unternehmen oftmals ein zentrales Problem vorliegt: Kaum einer beschäftigt sich mit Gewinn. Die Unternehmenszahlen, die Differenz zwischen Aufwand und Nutzen interessiert oftmals kaum einen. Es existiert zudem kaum ein Verständnis für das Unternehmenssystem:

„Kaum einer interessiert sich für Gewinn“

Nicht nur das die internen Aufwände und Prozesskosten kaum transparent sind, nein, es wird überhaupt nicht darüber nachgedacht. Statt das wir uns damit beschäftigen Aufgaben, Projekte und Vorhaben zu schätzen – das wir Kosten und Nutzen stetig in Relation setzen, beschäftigen wir uns damit die Arbeit messbar und auswertbar zu machen.

Was folgt dann? KPIs, Centerrechnungen und Excel-Templates. Noch mehr Aufwand! Noch mehr Bürokratie und noch höhere Kosten für weniger Nutzen. Ein sogenannter „Wrong turn“, der weiter in die Sackgasse führt.

Nein. Deming hat gemeint das es wichtig ist den Gewinn eines Unternehmens in den Vordergrund zu setzen und ein Unternehmen nicht durch „größte Anstrenungen“, viel Einsatz, Engagement und Leistung zu ruinieren, sondern smart und clever vorzugehen.

Was das im Detail für jedes Unternehmen bedeutet, ist sicherlich hoch-individuell, aber die meisten Konzerne und Startups begehen heute leider alle sehr ähnliche Fehler. Ein spannendes Gebiet.

Auszug aus meinem Buch „Magic Teams

Wenn Sie den Eindruck haben, das es in Ihrem Unternehmen entsprechenden Nachholbedarf gibt, dann schreiben Sie mich gerne an. Ich unterstütze schnell wachsende Startups, Teams und Unternehmensbereiche bei hoher Komplexität und schaffe intelligente Strukturen die den Menschen zum Kundenvorteil in den Mittelpunkt stellen: Kontakt.

Weitere Theoreme von Deming:

  • Wer zur Entwicklung seiner Firma einen Beitrag leisten kann, wird darauf stolz sein.
  • Innovation kann nur durch Menschen entstehen, denen die Arbeit Freude macht.
  • Die Menschen haben ein Anrecht auf Freu de an der Arbeit.
  • Die Arbeitswelt erhält Qualität, wenn die Menschen stolz auf ihre Leistungen sein
  • können. Alles, was der Einzelne wünscht ist, mit Stolz tätig sein zu dürfen.
  • Warum wird den Leuten kein Stolz bei der Arbeit zugestanden?
  • Monetäre Belohnung bewirkt weniger als innerer Antrieb.