Was passiert eigentlich, wenn 1.000 Coaches gemeinsam ihre Kern-Identität verändern?

Ok, ok – Der Titel klingt möglicherweise etwas reißerisch, aber die meisten Menschen kennen sich inzwischen zumindest grob mit Glaubenssätzen aus. Warum aber sind diese so wichtig?

Unsere Glaubenssätze entstehen oft in unserer Kindheit und die meisten davon sind uns nicht dienlich. Was bedeutet das? Sie halten uns immer dann zurück, wenn wir wachsen oder etwas Neues lernen wollen. Glaubenssätze halten uns in unserer Komfortzone und in unserem gewohnten Umfeld. Sie beeinflussen maßgeblich unsere Lebensqualität, Beruf und Karriere, Liebesleben und die Familie.

Eine Summe an unterschiedlicher Glaubenssätze kann ein ganzes Glaubenssatzsystem ergeben was miteinander verwoben ist.

Negative Beispiele für Glaubenssätze:

  • Ich bin nicht gut genug
  • Immer mache ich alles falsch
  • Der andere hat immer Recht und ich habe Unrecht
  • Ich bin ein nichtsnutziger Versager
  • Ich bin dumm
  • Ich bin hässlich
  • Ich habe nicht verdient glücklich zu sein
  • Ich kann das nicht

Sehr eindeutig kann man an diesen Beispielen erkennen wie niederschmetternd Glaubenssätze sein können. Es sind tiefe Überzeugungen in uns drin, die wir täglich gedanklich bewusst oder unbewusst wiederholen. Sie kommen besonders bei Stress zum Vorschein.

Positive Beispiele für Glaubenssätze:

  • Ich bin offen und bereit für Veränderung
  • Ich bin bereit zu geben, nehmen und zu empfangen
  • Ich bin mutig
  • Ich bin wertvoll
  • Ich bin es wert vollkommen geliebt zu werden
  • Ich bin in Ordnung.
  • Ich bin wunderschön
  • Mit mir kann man es gut aushalten

Leider besitzen die meisten Menschen typischerweise mehr negative Überzeugungen als negative über sich. Sie zweifeln vielleicht sogar den ganzen Tag an sich selbst, sind unsicher und bedienen damit ein altes Muster. Täglich wiederholen und speichern sie damit wiederkehrend die negativen Überzeugungen

Ein Großteil dieser Überzeugungen ist nicht bewusst. Zumindest nicht solange man sie aufdeckt, reflektiert und analysiert. Sie sind zwar vorhanden, beeinflussen damit unterschwellig unsere Emotionen, das Denken und damit wesentliche Entscheidungen, aber wir kennen sie nicht.

Das ist etwas ungünstig, weil wir damit nur bis zu einem gewissen Punkt in unser Leben kommen und dann ständig mit alten Strategien versuchen neue Ergebnisse zu erreichen.

Was bedeutet das? Wenn wir langsam damit beginnen uns mit uns selbst auseinanderzusetzen kennen wir sie also nicht mal. Sie werden uns erst Schritt für Schritt bewusst und relativ langsam. Unser Unterbewusstsein bringt sie nach und nach ans Tagelicht. Alles andere würde vermutlich unser Weltbild zerstören oder dafür sorgen was wir uns vorzeitig in der Psychiatrie wiederfinden. Es würde unsere Kernüberzeugung zerstören und ich kenne diesen Zustand einer solchen Transformation sehr gut. Tipp: Es ist nicht empfehlenswert diesen Prozessschritt zu schnell durchzuführen. Langsame Persönlichkeitsentwicklung ist an diesem Punkt besser.

Was aber wenn man an der Kern-Identität arbeitet?

Durch die Arbeit an sogenannten Kern-Glaubenssätzen kann man darunterliegende oder damit zusammenhängende Neben-Glaubenssätzen direkt mitverändern. Wenn ich also den Glaubenssatz „Ich bin ein Versager“ in „Ich bin vollkommen in Ordnung“ verändere, dann wird das zum Effekt haben das eventuell vorhandene Neben-Glaubenssätze wie z.B. „Ich bin dumm.“, „Ich bin hässlich.“ oder „Ich bin ständig krank.“ mitverändern. Warum? Weil ein Kern-Glaubenssatz diese ganzen Überzeugungen sozusagen „eliminiert“ und überstimmt.

Dadurch werden neue Ergebnisse, Verhaltensweise und Handlungsweisen möglich. Wenn mich meine inneren destruktiven Gedanken nicht mehr aufhalten Neues auszuprobieren, dann werde ich vermutlich neue Resultate erzielen können, weil im Grunde eine innere Handbremse gelöst wurde.

Das Leben wird eine neue Richtung einschlagen.

Wenn nun gleichzeitig mehr als 1.000 Menschen gleichzeitig in einem gemeinsame Feld interagieren und an ihren Glaubenssätzen arbeiten, dann hat das unmittelbare positive Folgen für sie, ihr Umfeld, Arbeitgeber, Kunden und Kollegen haben. Eine solche Transformation hat damit ungefähre Strahlkraft auf ca. 4-5.000 Menschen und macht einen Unterschied der einen Unterschied macht.

Aber nicht nur das, denn wenn diese Menschen zugleich das Werkzeug an die Hand bekommen mit dem solche Veränderungen in kürzester Zeit schonend, leicht und schnell möglich sind, dann hat das zur Folge das in den nächsten Jahren einigen weiteren 1.000 Menschen gesundheitlich, mental und beruflich weitergeholfen werden kann.


Veränderung von Kern-Glaubenssätzen

Genau das ist am letzten April-Wochenende in der Nähe von Braunschweig passiert. Beim ersten Modul der Impulscoach-Ausbildung von Damian Richter. Dort bekamen mehr als 1.000 Coaches ihre ersten Werkzeuge an die Hand um genau solche Transformationen zu bewirken. Ehrlich gesagt erfordert es einiges an Training, Erfahrung und Übung um genau das zu tun, aber mehr als 1.000 Coaches bekamen genau dies an die Hand und haben nachweisbare Ergebnisse herbeiführen können. Es war unglaublich!

Großer Dank ist hierfür nicht nur an Damian Richter, Sandy Simon und das umfangreiche DR Team zu richten, sondern an alle die dabei waren und dazu beigetragen haben zu lernen, zu transformieren und zu wachsen. Es gilt zudem allen zu danken die dies ebenso möglich gemacht haben: Familienvätern und -mütter die zu Hause auf die Kinder aufgepasst haben, Großeltern, Hotelbesitzer und Unterkunftsbetreiber, Arbeitgeber und Chefs die Urlaub ermöglicht haben und viele mehr. Danke danke danke.

Damit verging ein magisches Wochenende mit jeder Menge geballtes Wissen, Transformation und Information um vielen weiteren Menschen zu helfen – aber vorwiegend erst einmal sich selbst um aus einer neuen Haltung heraus als Ruhepol, Gleichgewicht oder Leuchtfeuer als leuchtendes Vorbild anderen zu helfen.

Und falls du jetzt neugierig geworden bist und dich auf den Weg machen möchtest, deine eigenen Glaubenssätze kennenzulernen, alte über Bord zu werden und damit deinem Leben grundlegend eine neue Richtung zu geben, dann lade ich dich gerne auf ein kostenfreies Kurzgespräch ein:

Selbstliebe ist keine Positionierung – Kryptowährung auch nicht

Ehrlichgesagt soll die heutige Überschrift ein wenig Aufmerksamkeit auf sich ziehen und dich zum nachdenken anregen. Wenn du Coach oder Unternehmer bist, der gerade sein eigenes Unternehmen aufbaut und den Dschungel des Online-Marketings durchforstet um sein Social Media Profil aussagekräftig anzulegen, dann ist dieser Artikel möglicherweise recht hilfreich für dich.

Du sollst hieraus mitnehmen wie du einen klaren Positionierungssatz finden kannst, der mit Aussagekraft und Strahlkraft mehr Verständnis bei deinen Interessenten schaffen kann. Aber fangen wir erstmal langsam an.

Inhalt:

  1. Was ist überhaupt eine Positionierung?
  2. Warum ist Selbstliebe keine hilfreiche Positionierung?
  3. Begriffe besitzen eine Semantik – eine bestimmte Bedeutung
  4. Was ist eine herausragende Positionierung?

Was ist überhaupt eine “Positionierung”?

Es gibt unterschiedliche Erklärungen für den Begriff der Positionierung. Die einen verstehen darunter ein Unternehmen “am Markt” zu positionieren. Sie verbinden damit z.B. Suchmaschinenoptimierung, Werbekampagnen und Co.

Andere verstehen unter dem Begriff eher wie du dich selbst mit deinem Unternehmen beschreibst und von anderen abhebst oder deine Einzigartigkeit rausstellst. Genau so sehe ich die Sache mit der Positionierung.

Positionierung ist Klarheit darüber wer du mit deinem Unternehmen bist und was du anbietest.

Genau genommen ist für mich eine Positionierung ein Satz, ein Wort, ein Bild oder sogar ein ganzes Profil womit ein Interessent sich identifizieren und Klarheit gewinnen kann.


Warum ist “Selbstliebe” keine hilfreiche Positionierung?

Natürlich ist “Selbstliebe” eine Positionierung. Sie “zieht” aber wahrscheinlich nicht hinreichende Interessenten zu dir. Was ich damit meine ist, das diese Wortwahl keine ausreichende Neugierde weckt um dir z.B. in einer Online-Community oder auf deinem Online-Profil zu folgen.

Warum nicht? Genauso wie hinter dem Begriff “Lebensfreude”, Selbstwert, Klarheit, Kryptowährung oder Selbstverantwortung versteht jeder unter diesen Begriffen etwas anderes. Es sind zunächst einmal “Generalisierungen” – also Verallgemeinerungen.

Jeder versteht darunter etwas anderes.

Mein Tipp: Ich rate dir, bevor du auf die Positionierung “Selbstliebe” gehst, eher auf den Begriff “Coach” oder “Persönlichkeitsentwicklung” zu gehen. Dann haben die Menschen zumindest eine grobe Vorstellung davon um was es geht. Sie können “Ja” zu dir sagen. Der Begriff “Selbstliebe” oder “Lebensfreude” per se ist zu unklar. Die Energie ist zu schwach um dafür zu investieren. Es weckt keine Begierde und löst kein konkretes Problem. Genauso wie der Begriff “Kryptowährung”. Starte lieber mit dem Begriff “Coach” oder “Life Coach” und finde im Laufe der Zeit deine persönliche einzigartige Positionierung. Schneller geht das natürlich immer mit einem Coach.

Anders ist das übrigens, wenn du einen eigenen Markennamen prägst, wie z.B. “Schmetterlingseffekt 888 Lebensfreude” von Steffi Christian. Diese Wortkombination weckt Neugierde. Man will mehr erfahren. Durch dich als Person prägst du einen solchen Markennamen. Die Menschen bekommen ein Bild davon.

Beim Begriff der “Selbstliebe” ist die Semantik zu diffus. Es ist ein “Allerweltsbegriff” der irgendwie zum Trend geworden ist. Genauso wie das Wort “Trigger” oder “Kryptowährung”.

Es ist mühsam solche Begriffe gegen eine ganze Online-Bewegung zu prägen. Du kannst es angehen, wenn es wirklich das Thema ist wofür du brennst. Ich sage nicht, das es nicht möglich ist und diesem Deckname unterschiedlichste Angebote zu gestalten, aber es erfordert viel Aufwand.

Wie du einem solchen Begriff eine tiefere und klarere Ausgestaltung geben kannst, zeigt dieses Zitat:

Durch dieses Zitat bekommt jeder ein ganz klares Bild davon was “Selbstliebe” bedeutet:

  • Gesunde Ernährung
  • Ablösung von Menschen die einem nicht gut tun
  • Distanzierung von negativen Situationen
  • Achtsamkeit mit sich und seiner Umwelt
  • usw. usf.

Damit bekommt jeder ein Bild. Ob das jedoch alleine ausreicht um beispielsweise ein Coaching-Angebot zu vermarkten, glaube ich nicht. Was du jedoch tun kannst ist, ein Event dazu anzubieten, z.B. “Der Selbstliebe-Summit”. Dann ist wieder klar um was es geht. Das ist etwas anderes.


Begriffe besitzen eine Semantik – eine bestimmte Bedeutung

Jeder Begriff besitzt eine gewisse Bedeutung. Er hat zudem eine bestimmte Energie und Ausstrahlung. Manche Begriffe wecken mehr Neugierde und manche weniger. Manche sind attraktiver, manche weniger. Somit “schwingen” beispielsweise die Begriffe Liebe, Frieden, Eins-sein und Erleuchtung relativ hoch. Trotzdem ergeben sie alleine noch keine Positionierung.


Was ist eine herausragende Positionierung?

Eine sehr gute oder sogar eine herausragende Positionierung zu finden die genau zu dir passt, ist gar nicht so einfach, weil sie im Idealfall auf dich als Person, dein Unternehmen und deine Zielgruppe angepasst sein sollte. Genauer gesagt auf die Sprache deiner Zielgruppe. Daher ist es empfehlenswert dies mit einem Coach auszuarbeiten.

Ich will dir ein Beispiel geben: Da ist Sabine die vom Charakter her eher eine starke Frau und eher eine Rebellin ist die sich für Menschen einsetzt. Eine “zarte” Positionierung wie z.B. “Vom Aschenputtel in die Selbstliebe” würde gar nicht zu ihr passen. Das hebt sich auch nicht hinreichend von anderen ab. Der Satz “Aus dem Familienkrieg in deine Stärke” hingegen hat viel mehr Authentizität. Es passt zu ihr und spricht sofort den Problemkontext an worum es bei ihr geht, nämlich Familienstreiterei.

Kennzeichen einer guten Positionierung:

  • sie ist kurz, klar und knapp
  • sie ist eindeutig sowie einzigartig auf dich passend und damit schwer kopierbar
  • sie beschreibt ein Problem, eine Lösung oder beides (z.B. “Aus der Arbeitslosigkeit rein in den Beruf.”)
  • sie verweist aus der Hölle (Problemsituation) hin zum Himmel (Ideallösung)
  • sie ist attraktiv formuliert wodurch Menschen innerlich “Ja” dazu sagen können

Bist du Coach? Hast du schon deine genaue Positionierung? Eine die Kunden anzieht, Klarheit schafft und Umsatz macht?

Falls nicht und du einen Experten suchst, der dir bei der Ausarbeitung weiterhelfen kann, dann buch dir doch ganz einfach ein kostenfreies Erstgespräch und wir schauen wie du an deinem Fundament arbeiten kannst.

Tipp #3 für dein Online-Marketing mit Facebook

Suna plaudert als Marketing-Coach aus dem Experten-Nähkästchen könnte man sagen! Sie verrät die Essenz, das Wesentliche worum es bei deinem Facebook-Profil für einen authentischen und erfolgreichen Auftritt geht. Folge ihr auf Facebook.

In den letzten Tagen wurden dazu bereits Tipp 1 und 2 für dein Online-Marketing veröffentlicht.

Hier findest du noch einmal die Links zu den bisherigen Marketing-Tipps:


Tipp #3: Welchen Vorbildern folgst du?

Im heutigen Beitrag soll es um deine Vorbilder gehen.

  • Wem folgst du gerne?
  • Bei wem freust du dich, wenn du einen Beitrag siehst?
  • Was liest du gerne und warum?

Schritt 1: Recherchiere dazu einfach mal 10-15 Minuten am Tag und schaue welche Social Media Vorbilder dir am besten gefallen. An wem kannst und willst du dich mit deinen Beiträgen orientieren? Suche dir mal 3-5 Vorbilder heraus.

Schritt 2: Dann fragst du dich:

  • Was fasziniert dich an denen?
  • Was gefällt dir besonders?
  • Was willst und kannst du übernehmen?

Genau diese Dinge setzt du dann für dich um. Poste so, dass du dich in DEIN Profil verliebst. Postes so, dass du zu 100% “JA!” zu deinen Beiträgen sagen kannst.

Warum ist das wichtig?

Der Punkt ist doch der, dass die Dinge die dir gefallen, vermutlich auch deiner Zielgruppe gefallen. Wenn du dich also daran orientierst, kannst du das ein oder andere sicherlich auch für dich übernehmen.

Erfahre mehr über authentisches Marketing aus dem Video-Interview mit Susann und abonniere gerne den youtube-Kanal:

Tipp #2 für dein Online-Marketing mit Facebook

Im gestrigen Beitrag zum Thema “Online-Marketing” ging es um Tipp #1 für ein authentisches Facebook-Profil: “Du wirst es nicht, sondern du bist es”. Heute will ich dir Tipp #2 geben den Susann Nartschik in ihrem Zoom-Call über “Dein authentischer Online-Auftritt” verraten hat.

Falls du schon auf Facebook bist, kannst du dich gerne mit mir vernetzen.


Berücksichtige diese drei wichtigsten Posting-Kategorien

Es gibt drei wesentliche Kategorien in denen du deine Facebook-Beiträge verfassen oder erstellen solltest:

  1. Wissen und Kompetenz zur Experten-Positionierung
  2. Privates und Persönliches für mehr Anknüpfpunkte
  3. Community-Fragen zu Interaktion

Wir gehen sie kurz durch:


1. Wissen und Kompetenz zur Experten-Positionierung

Kurz gesagt: Beiträge mit Information, Sinn, Nutzen und Mehrwert. In welchen Themen bist du der Experte? Oder wo willst du Experte werden und sein? Wozu kannst du Statistiken, Zahlen, Daten oder Zusammenhänge gut darstellen?

Verfasse qualitativ gute Beiträge um deinen Expertenstatus zu untermauern.


2. Privates und Persönliches für mehr Anknüpfpunkte und Gemeinsamkeit

“Boah, der ist aber schon weit.” oder “Wow, so wie er wäre ich auch gerne, aber das schaffe ich wahrscheinlich nie.” – Genau das sind Aussagen von Lesern eines hochprofessionellen Facebook-Profils. Sie stellen dich wahrscheinlich auf einen Sockel, bewundern dich, werden aber nie anknüpfen wenn du nur sachliche Informationen weitergibst.

Was bedeutet das? Dein Facebook-Profil (und dein Business) lebt von deiner Expertise und Persönlichkeit. Zeig davon etwas: Welche Herausforderungen hast DU schon gemeistert? Wie verbringst du deine Zeit im Alltag? Wer bist du als Mensch? Welche Hobbies hast du? Wie lebst du? Die Menschen wollen von dir etwas wissen. Gib ihnen die Möglichkeit einen persönlichen Draht herzustellen und dich kennenzulernen.


3. Community-Fragen zur Interaktion

Community-Fragen zur Interaktion bzw. Provokation. 🙂 Wer mein Facebook-Profil kennt, der weiß das ich manchmal im kriegerischen Modus unterwegs bin. Das ist nicht nur so, weil ich manchmal einfach Feuer und Flamme für etwas bin, auch gerne mal “streitbar” bin, sondern auch um dir meine Ecken und Kanten zu zeigen.

Kennst du runde Diamanten?

Community-Fragen und/oder liebevolle Provokationen können dir dabei helfen dein Netzwerk näher kennenzulernen und an Reichweite zu gewinnen. Es macht außerdem unheimlich viel Spaß sich auszutauschen, voneinander zu lernen und zu wachsen.

Diamanten haben Ecken und Kanten! Wenn du so wie alle anderen bist, wirst du nicht aus der Masse hervorstechen bzw. nicht genau deine passende Community aufbauen, sondern die von jemand anderes. Also sei einfach so wie du bist und wirst Menschen anziehne die genau das mögen!

Also binde deine Community durch clevere und spannende Fragen mit ein. Aber Achtung! Zu viel Provokation ruft “Gegner” oder Konkurenten auf den Plan die entweder zurückschießen, das Gegenteil behaupten oder gleiches mit einer destruktiven Absicht tun (und dir damit vielleicht schaden wollen). Du solltest also schon eine gewisse “emotionale Fitness” haben um das auszuhalten was da ggf. zurückkommt. Also über dem Boden der Tatsachen stehen.

Ich liebe es auch mal kontrovers zu diskutieren, aber das ist bei jedem anders.Finde einfach deinen persönlichen Weg wie du mit anderen in Kontakt kommen kannst und willst.

Das waren die drei wichtigsten Posting-Kategorien die du beachten solltest. Eine gesunde Mischung macht es.

Was ist deine größte Erkenntnis daraus? Teile sie gerne mit den anderen auf Facebook!


Mehr über authentisches Marketing im Video-Interview mit der Online-Marketing-Expertin Susann Nartschik

7 Tipps für dein Online-Marketing mit Facebook: Was ist wichtig?

Wie geht Online-Marketing heute wirklich? Die Online-Marketing-Expertin Susann Nartschik hat es kürzlich verraten: In einem Zoom-Call brachte sie die wichtigsten und aktuellsten Tipps für DEIN Facebook-Profil als Coach und Experte auf den Tisch.

Es war sehr spannend. Warum? Weil sie wirklich die Essenz hervorgebracht hat und ich stimme mit ihr total überein: Du brauchst heutzutage keinen großen Schnick-Schnack, keine Ads, keine perfekten Texte, Filter oder aufpolierten Bilder.

Wieso nicht? Es geht im Online-Auftritt darum GENAU DU ZU SEIN. Genau so zu sein, wie und wer du wirklich bist. Warum? Die Menschen wollen dich sehen, hören und spüren – sie wollen deinen persönlichen Kern – sie wollen dich so wie du wirklich bist.

Stelle dir mal vor, jemand aus deiner Online-Community begegnet dir beim Einkaufen. Würde er oder sie dich wiedererkennen?

Susann ist Expertin für authentisches Marketing und begleitet Experten mit ihrem “Free your Business Flow”-Programm darin online genau so sichtbar zu werden wie sie sind.

Einen ganz kleinen Auszug möchte ich dir hier wiedergeben.


Video-Interview – Irina Wintersholler über die Arbeit von Susann Nartschik:


Tipp #1 Du wirst es nicht, sondern du bist es

Einige Zeit lang war der Spruch “Fake it until you make it” ganz modern im Online-Business. Also “Täusche es vor bis du es umgesetzt hast.”.

Was daraus geworden ist, wissen viele von uns: 23 Jährige mieteten sich beispielsweise Sportwagen um davor zu posieren wie erfolgreich sie wären oder Coaches buchten sich für einen Tag ein Luxus-Villa auf Mallorca nur um ein “Luxus-Shooting” abzuliefern.

Ausgeliehene Sportwagen sind nicht sexy für dein Online-Marketing

Kann man machen, ist eben nicht sehr wirksam. Warum? Ich kenne den Coaching-Markt ziemlich gut und weiß das einige nicht sehr weit mit solchen Aktionen gekommen sind. Manche mussten sogar auswandern.

Warum? Nun, du bekommst im Leben alles 1.000fach zurück was du aussendest und es ist nun mal nicht die Wahrheit für Erfolg mit gemieteten Luxusgütern zu posieren, solange dir das Geld nicht aus den Taschen hängt – und du nicht entsprechenden Mehrwert in das Leben anderer Menschen getragen hast.

“Du wirst es nicht, sondern du bist es.”

Dabei geht es gar nicht um Täuschung bei diesem ersten Punkt. Es geht viel mehr darum nicht ständig zu erzählen das du bald erfolgreicher Mode-Designer bist, sondern das du diese Identität annimmst wenn du im Hier und Jetzt bereits Mode kreierst. Am Beispiel des Mode-Designers gezeigt. Es geht darum der- oder diejenige schon zu SEIN die du sein willst.

Sein – Tun – Haben

Sei schon heute der, der du morgen sein willst

Warum ist das wichtig? Die meisten Menschen die sich ein Herzens-Business aufbauen wollen, wechseln damit gleichzeitig ihren Beruf und somit auch sozusagen ihre Identität. Um dazu ein Beispiel zu geben veränderst du dich vom Manager zum Coach.

Was genau passiert in dieser Phase? Das geht nicht von jetzt auf gleich. Du brauchst erst eine Ausbildung, musst dir vielleicht etwas aufbauen, dich in Neues reinarbeiten, und und und. Auf diesem Weg der Transformation wirst du vielleicht Unsicherheiten erleben. Du wirst möglicherweise nicht mehr wissen wer du eigentlich bist, weil du das Alte irgendwann losgelassen hast. Also musst du dich neu orientieren.

Genau in dieser Phase passiert es:
Person A: “Was machst du eigentlich beruflich?”
Person B: “Ich werde bald Coach!”

“Ich werde BALD Coach.” – Was wird Person A sich bei dieser Aussage wohl denken? Ja, klar. “Person B” wird bald Coach. Was passiert? Das “Bald” schwächt die Expertise. Hier wird kein Interessent jemals anknüpfen. Und “Person B” glaubt stetig selbst das “bald” der Durchbruch winkt und verschiebt damit laufend die Zielerreichung.

Wie lautet die Lösung? SEI es: “Ich bin Coach für…!”


Ist das nicht gelogen?

Wenn du das längst tust? Wenn du bereits erste Ergebnisse lieferst? Experte für etwas bist? Wieso sollte das gelogen sein?

Weißt du, letztlich musst du selbst herausfinden, ausprobieren und testen wann der ehrliche und authentische Punkt gekommen ist deine Positionierung zu kommunizieren, aber ich sage dir: “Lieber jetzt als nie.” – Wenn du dich berufen fühlst und schon längst als Coach (oder Designer) das tust, was du liebst, warum solltest du es dann nicht unmittelbar kommunizieren? Schluss mit Verstecken, werde sichtbar!

Wie siehst du das?

Poste dein Kommentar dazu gerne auf Facebook. Tipp #2 folgt in den nächsten Tagen. Folge mir auf Facebook um informiert zu bleiben.

Money-Mindset: “Ich kaufe mir Zeit und dann machen einfach Mitarbeiter für weniger Geld den Job den ich nicht machen will.”

Warum die Absicht über deinen Erfolg entscheidet

Boah! Ich kann es nicht mehr hören: Die Vision vom Lifestyle-Unternehmer! Die Vision vom Cleverling der die interessante Ansicht vertritt das es eine gute Idee wäre Mitarbeiter für einen günstigen Lohn im Unternehmen einzustellen um andere die Arbeit machen zu lassen und dann selbst in dieser Zeit am Strand zu liegen und Cocktails zu schlürfen!

Da sind dann Mitarbeiter die die Aufgaben machen, die man selbst nicht machen möchte (und dann nicht die freie Zeit haben, die man sich hingegen als Unternehmer stattdessen nimmt). Hey, ernsthaft?! Kann das karmisch und unternehmerisch der richtige Weg sein? Entspricht das Wachstum zum Wohle aller und dem großen Ganzen? Passt das noch in unsere heutige Zeit?

Ich glaube “Nein”. Für mich stinkt diese Argumentation zum Himmel. Was ist das denn für ein Steinzeit-Mindset?

Lieber Unternehmer, du wirst diesen Beitrag vielleicht im ersten Moment nicht mögen, aber nach kurzer Weile des Nachdenkens vielleicht zustimmen. Womöglich ziehst du 2-3 wertvolle Impulse raus und kannst damit anders, wertschätzender argumentieren. Das wünsche ich mir!

Lieber Mitarbeiter, lass dich nicht demotivieren – karmisch kommt alles energetisch zurück, das auf einem Ungleichgewicht aufbaut.

Schauen wir hin: Was ist der Sinn und Zweck von Unternehmertum?

Die meisten Entrepreneure und Unternehmensgründer schieben für ihr Vorhaben solche Argumentationen vor:

  • “Wenn ich Unternehmer bin, dann kann ich Menschen beschäftigen die Aufgaben erledigen, die ich nicht tun will.”
  • “Wenn ich Unternehmer bin, dann kann ich mir teure Sportwagen, Uhren oder teure Kleidung leisten.”
  • “Wenn ich Unternehmer bin, dann kann ich mir mehr freie Zeit nehmen um das zu tun was ich gerne mache. Surfen zum Beispiel.”
  • “Wenn ich Unternehmer bin, dann kann ich einen höheren Stundensatz verlangen und andere mit niedrigerem Satz bezahlen. Damit steigt für mich der Gewinn.”

Es tut mit Leid, wenn ich das so drastisch formulieren möchte, aber wir leben doch nicht mehr im 19. Jahrhundert. Wir schreiben das Jahr 2022. Der tayloristische Ansatz “Teile und Herrsche” ist Geschichte und bald 100 Jahre alt.

Wir leben im Informationszeitalter. Halleluja. Wir kennen spirituelle Gesetzmäßigkeiten, selbstoptimierende Systeme, Ansätze wie Karmic Management, über 100 Jahre Wirtschaftsgeschichte und können praktisch einen Großteil an Prozessen in der Datenverarbeitung vollkommen standardisieren und automatisieren.

Und du willst ein Vorbild für andere sein, indem du in der Sonne sitzt?

Ich provoziere hier absichtlich etwas drastischer und ich glaube, dass EIGENTLICH in den meisten Unternehmern etwas viel größeres schlummert als surfen zu gehen, andere für sich arbeiten zu lassen, um die Welt zu reisen oder Cocktails zu schlürfen. Sie sagen es nur nicht, weil es ihnen vielleicht gar nicht ganz bewusst ist.

Sie argumentieren aus ihrem Ego heraus – aus den egoistischen Begründungen der alten Welt. Ich glaube nicht, das es ihrer Mission und Passion entspricht. Ich glaube nicht, das dies langfristig motiviert und sinnerfüllt-


Dein “Warum…?”, “Wofür…?” und “Wozu…?” entscheidet…

Warum sollten Mitarbeiter gerne für dich arbeiten, wenn du die Absicht hast, sie bei 40 Grad im Schatten in einem aufgeheizten Büro arbeiten zu lassen, während du in Shorts am Strand sitzt und mit deiner Familie Cocktails schlürfst? Warum sollten sie dir zuschauen wie du in deinem Porsche-Cabrio in die Tiefgarage fährst, während sie im Winter ihr altes Auto freikratzen und kaum volltanken können? Warum?

Glaubst du das schaut sich lange jemand an? Das wird mittelfristig kaum jemanden motivieren. Schon gar nicht wird das zu Höchstleistung und Engagement antreiben.

Auch wichtig: Wieso sollten Kunden deinen Reichtum unterstützen und in deine Produkte und Dienstleistungen investieren, wenn sie stattdessen womöglich noch mehr arbeiten müssen um sich deine teuren Preise zu leisten?

Das wird mittelfristig kaum einer tun! Es ist unlogisch, denn Systeme müssen ganzheitlich wachsen.


Die Geschichte von dem Geschäftsführer mit 19 € Stundenlohn…

Es ist schon ein paar Jahre her, aber mir persönlich hat die Geschichte eines Geschäftsführers imponiert der in seinem Unternehmen für alle Mitarbeiter einen Einheitslohn etablierte. Damals lag der Satz bei 19 €. Wer Kinder hatte bekam 1-2 € mehr. Wer zu Hause im Home-Office arbeitete bekam einen Aufschlag für Technik-, Telefon- und Internetkosten.

Ich fand diesen Ansatz spannend, bis mir auffiel das kaum studierte oder spezialisierte Leute in diesm Unternehmen arbeiteten. Das Konzept funktionierte gut, aber wahrscheinlich auch nur weil das Unternehmen keine hochausgebildeten Fachkräfte, Studenten oder Menschen mit Zusatzausbildungen benötigte. Soll heißen: Meiner Ansicht nach funktionierte das Konzept dort, ist jedoch nicht allgemein-gültig und tragfähig. Es funktioniert nicht überall, aber zum Glück gibt es unterschiedliche Ansätze an denen man sich orientieren kann. System und Konzepte die dazu führen das alle wachsen und nicht nur der Unternehmensoberhaupt.

Hier in diesem Beitrag soll es ferner um etwas anderes gehen.: Es geht mir um die Intension, Motivation und Absicht die dich zum Unternehmer führt!

Warum die Absicht über Erfolg entscheidet

Als NLPler habe ich einen ethischen Codex kennengelernt: Wachstum, zum Wohler aller. Die Auswirkungen auf das Umfeld sind entscheidend (Ökologie-Check). Der Ansatz aus dem Karmic Management untermauert das. Kurz gesagt: Wenn ich wachse, sollten andere davon einen Vorteil haben (und keinen Nachteil).

Wenn du dich alleine bereicherst, wird das nicht lange tragen. Also was können alternative Begründungen zur Unternehmensgründung sein:

Motivatoren um ein eigenes Unternehmen zu gründen:

  • Du gibst Menschen einen Job die selbst kein eigenes Unternehmen führen wollen oder aufgrund ihrer Ausgangslage nicht führen können (Familie, Lifestyle, innere Werte, biografische Hintergründe, fehlendes Wissen, örtliche Begrenzungen, Persönlichkeitsstruktur)
  • Du schaffst Arbeitsplätze für Menschen die viel Sicherheit brauchen
  • Du bist in der Lage Menschen zusammenzuführen und auf ein Ziel auszurichten – es ist eine deiner Kernfähigkeiten
  • Du bist jemand der Risiken abschätzen, voraussehen und drumherum jonglieren kann
  • Du bist von der Persönlichkeit her lieber Kapitän als Bootsmann
  • Dir liegt es die richtigen Menschen in Teams und Gruppen zu orchestrieren
  • Du verfügst über wirtschaftliche Grundkenntnisse, visionären Weitblick und Begeisterungsfähigkeit
  • Du bist ein guter Moderator und Kommunikator
  • usw. usf.

Merkst du wie viele Motivationsfaktoren es gibt ein Unternehmen zu gründen die fernab des Geldes liegen?

Und es gibt noch viele mehr:

  • Ein Unternehmen ist ein System aus vieler einzelner Teile die zusammen mehr erschaffen als jeder einzelne schaffen kann (Dinge werden möglich, die alleine gar nicht möglich sind)
  • Ein Unternehmen bietet ein stückweit ein “zu Hause” und wird Teil eines Lebens
  • Du kannst die Atmosphäre in einem Unternehmen und damit im Leben anderer Menschen positiv beeinflussen
  • Du kannst neue Wirtschafts- und Unternehmensstandards setzen
  • Du kannst Dinge anders machen wie andere, z.B. deine Mitarbeiter am Erfolg und Wachstum beteiligen, wertschätzend führen, Innovationen fördern und zum Leuchtturm werden
  • Du kannst die Menschen anziehen die genau zu dir passen und gerne mit dir arbeiten – damit schaffst du eine Insel mit Gleichgesinnten
  • Du kannst neue Erfolgs- und Wirtschaftssysteme entwickeln und Verantwortung für Familien übernehmen
  • Du kannst neue Standards setzen, z.B. schauen wie es möglich wird das so viele Mitarbeiter wie möglich zeitlich und örtlich unabhängig arbeiten oder finanziell frei werden

Kannst du erkennen, dass es so viel mehr Gründe gibt ein Unternehmen zu betreiben und aufzubauen?

Denke über dein Ego hinaus. Lass es wirken.
Maximale Erfolge.

Wie es ist an Depressionen zu leiden: “Ein Leben mit dem schwarzen Hund”

Man könnte über Burnout und Depressionen recht einfach sagen “Gibt Dir das Leben Zitronen, dann mach Limonade daraus.” oder “Sieh jede Krise als Chance.” und so kann ich durchaus nachvollziehen wenn jemand in die Versuchung kommt diese Ausgangssituation als Gelegenheit für einen Neustart zu sehen. Vielleicht bleibt in einem solchen Moment auch gar keine andere Gelegenheit?

Aber ist ein Neustart bei Depression und Burnout immer sofort das Richtige? Kurzzeit-Interventionen aus dem Coaching erwecken den Eindruck das es hier schnelle Lösungen gibt.

Meine Haltung ist dazu eine etwas andere: Aus Sicht als Coach der auch mit Lebensgeschichten, Mindset- und unterbewussten Prozessen arbeitet möchte ich dazu anregen etwas weiterzublicken.

Darüber hinaus baut mein Artikel auf einer intensiven Auseinandersetzung mit dieser Krankheit, Statistiken und unzähligen Gesprächen mit Experten, Psychologen, Ärzten und Therapeuten auf.

So glaube ich, das es einerseits gesellschaftlich etwas mehr Aufklärung zum Thema braucht um tatsächlich mehr Verständnis für Betroffene aufzubauen und andererseits benötigen Betroffene am Anfang sicherlich mehr Offenheit sich tatsächlich helfen zu lassen.

Ein grundlegendes Verständnis für Burnout und Depression ist wichtig damit das eigene Umfeld wie Freunde, Kollegen, Führungskräfte und Bekannte besser damit umzugehen wissen. Es geht hier nicht einfach nur um eine schlechte Stimmung wegen ein paar grauen Tagen, einer leichten Melancholie oder um fehlende Motivation.

Es gibt in meinem Leben Momente, da fällt mir alles so extrem schwer. Das ist witzig weil eigentlich alles gut läuft und dennoch entwickle ich Zweifel die total unbegründet sind und lege mir so Steine in den Weg.

Es ist ungefähr so als würde man mit einem Schalter betätigen der meine Welt von einen Moment auf den anderen total grau und trist werden lässt. Aufgeben ist jeden Fall keine Option, aber je stärker ich dagegen ankämpfe, desto tiefer falle ich.

Quelle: instagram

Dabei handelt es sich um die Volkskrankheit Nummer 1. Eine Vielzahl an Menschen erleiden mindestens einmal in ihrem Leben eine Depression.

Beides möchte ich mit diesem Beitrag fördern: Verständnis und Offenheit.

Schauen wir uns das näher an.

Depression ist keine Entscheidung

Es gibt wie eingangs erwähnt unwahrscheinlich viele Ansichten und Haltungen über Depressionen.

Auch der Leitsatz: “Depression ist eine Entscheidung” kann den Eindruck erwecken das wir es hier mit etwas zu tun hätten das sich jemand einst ausgesucht hat.

Es wirkt demnach so als bräuchte es nichts weiter als eine neue Entscheidung um diese Situation mit einem Fingerschnipp zu verändern.

Dies ist sicherlich ein Versuch einer klassischen Umdeutung die man möglicherweise dem “positiven Denken” zuzuschreiben hat. Auch Sätze wie “Alles ist möglich” geben dem ein oder anderen sicherlich eine gute Perspektive wirken aber in der Praxis wahrscheinlich wenig.

“Das Prinzip Hoffnung macht möglicherweise Mut, verändert per se an der Krankheit selbst jedoch zunächst gar nichts. Was es häufig für eine vollständige Genesung braucht ist ein Veränderungsprozess auf vielschichtigen Ebenen. Etwas das Coaching alleine manchmal gar nicht leisten kann.”

Patrick Koglin, selbst Coach, Trainer und Berater

Ich glaube das wir tiefer blicken müssen um dieses Thema überhaupt zu verstehen. Es geht im ersten Schritt darum Depressionen als Krankheit wahrzunehmen und die dahinterliegende Komplexität anzuerkennen. Wir sprechen hier von einer Stoffwechselerkrankung im Gehirn an der in Deutschland etwa 5,3 Millionen Menschen im Jahr erkranken und erliegen.

Die Anerkennung als Krankheit der man zunächst mal mehr oder weniger ausgeliefert ist, stellt oftmals den erste Schritt zur Genesung dar um danach mit Therapie, Coaching und vielleicht Medikamenten zu behandeln.

Für ein besseres Verändnis hilft der Kurzfilm “mit dem schwarzen Hund” der auf youtube zu finden ist und den ich hiermit Betroffenen und Verwandten empfehlen möchte.

Kurz-Film-Empfehlung: “Ich hatte einen schwarzen Hund und sein Name war Depression”

Dieser Kurzfilm zeigt sehr deutlich was es auf sich hat, an einer Depression zu erkranken: Das Leben fühlt sich von jetzt auf gleich mühsig und schwer an. Betroffene können diesen Zustand oft nicht bewusst verändern. Im Gegenteil: es erschreckt sie möglicherweise selbst und deprimiert sie weiter.

Die Quelle und Ursache ist Betroffenen häufig unbekannt.

Auch folgende Kurzfilme auf instagram vermitteln ein gutes Bild über diesen Zustand:

Anfang und Ende des positiven Denkens

Vielleicht ziehen Sätze wie “Alles ist möglich” oder “Depression ist eine Entscheidung” im Glücksratgeber-Marketing und es mag dem einen oder anderen möglicherweise kurzzeitig Hoffnung machen, den ein oder anderen leichten Fall verbessern aber die Realität sieht für mittelschwer Betroffene meist etwas anders aus. Das zeigt auch der obige Film. Mit dem Mindset alleine ist dieser Zustand unmittelbar nicht in den Griff zu bekommen. Langfristig vielleicht schon. Aber alles hat sicherlich seine Grenzen und häufig liegen die Ursachen in völlig unbewussten Bereichen in denen eine umfangreiche medizinische Diagnostik hilfreich sein kann.

Auch wenn ich davon überzeugt bin das Coaching, positives Denken und gute Affirmationen einen wertvollen Beitrag leisten, dann sollten Grenzen und Möglichkeiten dessen beachtet und kommuniziert werden: Depressionen und Burnout können mit Coaching möglicherweise gelöst werden, es gibt jedoch keine Garantie dafür.

Warum? Leider spielt das Leben nicht immer so leicht wie man es sich gedanklich, kognitiv und theoretisch gerne ausmalen mag, denn eine Depression ist eine psychosomatische Erkrankung die das ganze Körpersystems oft mit weitreichenden Folgen betreffen kann. Die Ursachen sind vielschichtig.

Erschöpfung, Müdigkeit, Antriebsprobleme, erhöhte Reizbarkeit, Gedächtnisverlust und vieles mehr sind Symptome dieser Krankheit. Daraus können Verlust des sozialen Umfeldes, lange Abwesenheit am Arbeitsplatz und daraus resultierende Kündigungen drohen. Diese Probleme bleiben oder erscheinen in schwierigen Fällen erneut.

Es ist für die meisten Menschen definitiv keine Entscheidung, sondern meist eine Erkrankung die sich durch schlechte Denk- oder Verhaltensgewohnheiten auf den Hirnstoffwechsel ausgewirkt hat und damit ganze Körpersystem lahm legt. Es schwächt dauerhaft den Körper.


Die oftmals unentdeckte und unterschätzte Krankheit

Das etwas gemeine an einer Depression ist, das man sie möglicherweise einige Jahre überhaupt nicht als solche erkennt. Sie kann vererbt oder einfach an Vorbildern wie Eltern oder Bekannten in der Kindheit “abgeschaut” sein (“Modelling”). Das bedeutet das wir Gewohnheiten und negative Denkweisen als Kind aus unserem Umfeld und unbewusst im Laufe der Zeit einfach nachahmen. Daraus verfestigt sich schließlich ein festes Muster das körperlich, seelisch und geistige Auswirkungen haben kann.

Wir überarbeiten uns vielleicht oder glauben durch Leistung überzeugen zu müssen. Vielleicht ist der eigene Selbstwert niedrig und führt mit zunehmenden Schicksalsschlägen dazu das die Energiereserven nachlassen.

Was möglicherweise wie ein allgemeines Gefühl von “Lustlosigkeit”, Erschöpfung, Prokastination und Gedanken wie “Ich mache jetzt nur noch was mir gefällt.” beginnt, entpuppt sich eventuell auf Dauer zu einer chronifizierten Depression die in einer Antriebsstörung endet.

Das bedeutet “Nichts geht mehr”. Bei manchen Betroffenen meist sogar Monate- oder Wochenlang.

Depression: Die harmlos wirkende Krankheit

“Depression” – das klingt möglicherweise so harmlos. Auch das Wort “Burnout” suggeriert etwas das einer “kleinen Überarbeitung” im Rahmen einer Leistungsgesellschaft ähnelt. Leider sprechen wir jedoch von einer im ICD-Katalog beschriebenen Krankheit die in die Kategorie “Psychosen” fällt.

Die Denkstörungen zeigen sich häufig in der Form von Problemen im formalen Denkablauf, was als Unkonzentriertheit oder Verwirrtheit erscheinen mag. Häufig begleiten Stimmungsschwankungen die psychotischen Symptome.

Daneben treten häufig Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und affektive Störungen wie Depressionen und Ängste auf. Einschränkungen der Leistungsfähigkeit sind jedoch auch durch Störungen des Antriebs, in fortgeschrittenen Stadien oder bei schweren Erkrankungsverläufen auch durch sog. kognitive Störungen, also Störungen der Aufmerksamkeit oder des Gedächtnisses, bedingt.

Quelle: https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/psychosen/krankheitsbild

Schlicht und ergreifend fehlt es dann an der Fähigkeit sich zu konzentrieren, Informationen zu merken und selbst einfachste Routineaufgaben durchzuführen. Im Körper herrscht eine bleierne Schwere.


Anzeichen eines Burnouts

Andere können ihn ggf. schon in den Vorstufen erkennen bzw. die Gefahr dazu. Nur man selber meistens nicht oder will es auch nicht sehen und wahrhaben. Deshalb bleibt der Betroffene oftmals im Funktionieren und Verdrängen bis gar nichts mehr geht… Viele Betroffene brechen sogar die erste(n) Behandlung ab, aber es ist meistens nur ein Aufschub denn der Zusammenbruch, wo dann erstmal gar nichts mehr geht, kommt dann unweigerlich. Achtsamkeit und Reflexion auch für sich selbst sind ein guter Anfang!🙏🍀💕

Madelaine Bätzel, Dezember 2021 auf facebook

Das Umfeld versucht oftmals mit einfachen Sätzen oder Ratschlägen zu reagieren:

  • “Lass dich nicht so hängen!”
  • “Anderen Menschen geht es doch viel schlechter.”
  • “Das kenne ich auch von mir.”
  • “Das liegt bestimmt am Wetter.”
  • “Du musst dich positiver ausrichten.”

Leider wirken diese Empfehlungen und Ratschläge in einer tiefen Depression sehr wenig, denn wenn die Erschöpfungszustände erstmal da sind, dann sind sie da. Der Betroffene kann diesen Zustand nicht willentlich verändern oder steuern.


Was hilft stattdessen?

Wie eingangs angedeutet gilt es zunächst die Offenheit und Bereitschaft zu zeigen sich helfen zu lassen. Das bedeutet am Anfang zunächst einmal sich tatsächlich einzugestehen an einer Krankheit zu leiden.

Als Ansprechpartner stehen Ärzte, Therapeuten, Psychiater und Psychologen, Tageskliniken, Coaches und lokale soziale Beratungsstellen wie die der Diakonie, ProFamilia und Co. zur Verfügung. In akuten Notfällen steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr zur Verfügung.


Annahme als erster Schritt zur Genesung

Das ist letztlich auch der bewährte und erste Schritt zur Linderung: die Annahme und Akzeptanz dessen. Wie im Film mit dem schwarzen Hund gezeigt wird, geht es darum eine Partnerschaft mit der Krankheit der Depressionen an der Seite einzugehen. Für die einen ist es sicherlich nur eine Beziehung auf Zeit, eine Art einer Affäre oder aber auch eine längere Sache.

Dann wird die Depression zu einem Teil der Betroffenen der vielleicht irgendwann geht oder immer mal wieder aufloder. Dabei ist jeder selbst als Mensch sicherlich durchaus mehr als einfach nur ein Mensch mit eine Depression. Es sind darüber hinaus liebenswerte wertvolle Menschen mit Potentialen und Möglichkeiten die bei richtiger Behandlung auch wieder komplett ausgespielt werden können.

Sicherlich ist ein einfacher Blogartikel alleine nicht ausreichend um alle Seiten dieser Krankheit mit Auswegen, Früherkennungssymptomen und Behandlungsoptionen darzustellen, aber vielleicht geben die Inhalte einen kleinen Eindruck.

Darüber hinaus finden sich in meinem Podcast immer wieder weitere Impulse rund um Depression, Burnout und Co. Im unteren Bereich sind dazu einzelne Podcast-Folgen zum anhören verlinkt.

Zudem möchte ich jedem Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bieten. Unter diesem Link besteht die Option zu einem kostenfreien Erstgespräch in dem ich lösungsorientierte Impulse und ressourcenstarke Optionen im Krisenfall geben kann und über die Krankheit informiere: Termin buchen.

Podcast-Folgen zu Burnout, Depression und Krisen:

43. Was hilft wirklich vor, nach oder in einem Burnout?
45. 3 Tipps: Was bei Depressionen wirklich hilft
47. 5 Tipps um gut in einen Burnout reinzukommen
48. Warum ein Coach kein Psychiater oder Psychologe sein muss
53. Burnout: Die Alternative zu Tabletten
59. Die Vorstufen und Phasen eines Burnouts
67. Die 7 Stufen zu Resilienz – Wie du Krisen bewältigst

Dazu auch interessant:

Depressionen: Ursachen, Lösungen und die Sicht der Dinge – ein Interview mit Heinz-Werner Kopp auf youtube

Weitere Medien:

Mehr Videos zum Thema Depressionen und Burnout auf youtube.

Bilder in whatsapp manuell speichern

Wenn du whatsapp wie in diesem Artikel eingestellt hast damit Bilder nicht automatisch gespeichert werden, ist es wichtig zu wissen wie du im Fall der Fälle die wichtigsten Bilder manuell speichern kannst. (Dies passiert nach der Einstellung nicht mehr automatisch.

Zum manuellen speichern gehst du einfach wie folgt vor:

Bilder manuell in whatsapp abspeichern

  1. Öffne den Chat aus dem du ein Bild speichern möchtest
  2. Tippe einmal auf das Bild (das Bild öffnet sich in einem größeren Format)
  3. Wähle unten links den Button mit dem Pfeil nach oben (ein Menü öffnet sich)
  4. Wähle den obersten Menüpunkt “Sichern”

Das war´s! Nun ist das Bild bei dir auf dem Smartphone abgespeichert.

Nachfolgend Schritt-für-Schritt in Screenshots erklärt…“
1. Tippe einmal auf das Bild welches du speichern willst (das Bild öffnet sich im Großformat)
2. Wähle unten links den markierten Button mit dem Pfeil nach oben
3. Tippe auf den obersten Menüpunkt “Sichern”. Das war es schon: Nun ist das Bild gespeichert.

Ich wünsche dir damit möglichst viel gesparten Speicherplatz.
Maximale Erfolge.

Mehr Speicherplatz! Datenspeicher bei whatsapp einsparen

Wie du mit einer simplen Änderung sehr viel Datenmüll auf deinem Smartphone einsparen kannst

Ganz einfach erklärt: Schalte das automatische Speichern von Bildern ab.

Wie das in 3 simplen Schritten funktioniert und wirklich jeder ganz einfach umsetzen kann, zeige ich dir in diesem kurzen Artikel.

Warum und wofür ist das wichtig?

Hintergrund: Whatsapp speichert standardmäßig jedes empfangene Bild auf deinem Smartphone. Also im Grunde alle Bilder die du in Gruppen oder von anderen Menschen bekommst. Was passiert dadurch? Sehr schnell füllt das nicht nur deinen Datenspeicher auf deinem Handy, sondern auch das Chaos in deinen Bilddaten.

Wieso? Bei jeder Datensicherung und Datenüberspielung auf den PC oder dein nächstes Smartphone werden diese Bilder natürlich immer mitgespeichert und übertragen.

Die Konsequenz ist also entweder 1.000, 5.000 oder irgendwann sogar bis zu 20.000 unnötige Bilddaten mit dir rumzuschleppen oder aber alle unnötigen Bilder mühselig wie beim Kirschenpflücken manuell aussortieren zu müssen, denn irgendwann wird andernfalls einfach dein Speicherplatz überlaufen.

Da Speicherplatz begrenzt ist oder schnell ins Geld gehen kann, ist es sinnvoll die Einstellung vorzunehmen das Bilder nicht mehr automatisch gespeichert werden.


Das automatische Speichern von Bildern in whatsapp verhindern:

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Öffne dazu ganz einfach wie gewohnt die App “Whatsapp” auf deinem Handy.
  2. Tippe unten rechts auf den Menüpunkt “Einstellungen
  3. Öffne den Punkt “Chats” und deaktiviere den Punkt “Sichern in Aufnahmen

Das war´s! Von nun an werden keine eingehenden Bilder mehr automatisch gespeichert.


In Bildern

1. Wähle unten rechts den Menüpunkt “Einstellungen”
2. Tippe auf den Menüpunkt “Chats”
3. Deaktiviere den Punkt “Sichern in Aufnahmen”

Das war es schon 🙂

Aber Achtung: Jetzt kann es dir passieren, dass dir wichtige Bilder verloren geben (sie werden schließlich nicht mehr automatisch gespeichert). Diese kannst du aber von nun an manuell speichern. Wie das geht erklärt dir dieser Artikel “Bilder in whatsapp manuell speichern”

Ich wünsche dir damit viel ersparte Arbeit, Mühe und Kosten!
Maximale Erfolge.

Konfiguration von wordpress für neuere Alfahosting-Webpakete (mit CloudPit)

Dies ist eine Ergänzung der Anleitung “WordPress in 6 Schritten bei alfahosting installieren: eine anwenderfreundliche Anleitung”. Dort wird im ersten Punkt erwähnt das man “Confixx” öffnen soll. Dies gilt für ältere Webpakete bei Alfahosting.

In den neueren Webspacepaketen kommt eine andere Administrationsoberfläche zum Einsatz, nämlich “CloudPit” statt “Confixx”. Insofern weicht meine die Anleitung etwas ab.

Du findest hier die erforderlichen Schritte die mit Cloudpit und neueren Webpaketen vollzogen werden müssen, um eine neue Datenbank anzulegen.

Zur Einrichtung der Datenbank muss daher unter “Meine Verträge\Zugänge” der Menüpunkt “Jetzt im Cloudpit einloggen” gewählt werden.


Hinweis: Falls du noch keinen Webspace bei alfahosting hast, kannst du ihn dir hier bestellen. Ich empfehle diesen Anbieter.


Wähle im linken Menübereich bitte den Punkt “Datenbanken“. Es öffnet sich rechts eine neue Oberfläche.

Dort wählst du unter “MySQL” bitte den Menüpunkt “Hinzufügen“.

Fülle im nächsten Schritt die Felder möglichst sinnvoll aus und notiere dir bitte folgende Daten:

  • Datenbankname
  • Benutzername
  • Passwort

Klicke anschließend unten rechts auf “Hinzufügen“.

Danach sollte eine neue Datenbank erfolgreich angelegt worden sein.

Im Anschluss kannst du der Original-Anleitung wieder ab Schritt 2 folgen.

Viel Spaß und maximale Erfolge.

Patrick Koglin

P.S. Ich empfehle alfahosting.