Ausgebrannt? Nie wieder Burnout. Endlich mehr Lebensfreude.

Was wäre eigentlich mit Dir und Deinem Leben wenn Du nichts mehr tun würdest was entweder Dir oder einem anderen nichts bringt?

Klar, der Müll muss raus und die Wäsche auch irgendwie gemacht werden. Der neue Kundenvertrag der gibt Sicherheit und die Powerpoint-Folie muss auch gemacht werden. Logisch, oder? Im Konzern sieht das oft nochmal ganz anders aus.

Aber, ist das wirklich alles so logisch in Deinem Leben? Weißt Du, ich war an einem Punkt in meinem Leben an dem ich mir gesagt hatte “So geht es nicht mehr weiter. Ich muss jetzt etwas verändern!” Dann folgten viele Monate der Unsicherheit in denen ich erstmal auf der Suche nach der Ursache war. So bin ich zur Arbeit mit der Lebenslinie und der Biografie gekommen. Das war schon mal gut. Aber noch nicht die Lösung. Dann habe ich mein Buch “Endlich achtsam” geschrieben und mich mit Resilienz, Hochsenibilität und Energie beschäftigt. Es ging weiter.

Ich bin dann vielen Dingen in meinem Leben auf die Schliche gekommen, habe sie analysiert und untersucht: Was gibt mir Energie und was nimmt mir Energie? Was tue ich gerne? Was eigentlich nicht? So ist der Slogan “Passion Kickoff” entstanden. Auf deutsch übersetzt so etwas wie “Startschuss für mehr Freude und Leidenschaft im Leben“.


Die Powerpoint-Folie die niemand gesehen hat

Wir glauben oft im Leben das wir uns disziplinieren müssten. Manchmal müssen die Dinge perfekt sein. Das ist zumindest in unserem Kopf. Aber weißt Du wie oft das anders geht? Kleines Beispiel gefällig?

Gestern dachte ich daran für die TTF-Coach Ausbildung ein Powerpoint-Folien zu erstellen. Dazu ein Arbeitsblatt und ein paar Seiten im Skript. Nun habe ich niemanden der für mich Skript schreibt, gestaltet, korrigiert und macht. Ich mache das alles selbst und es ist ein kleiner Aufwand. Die Arbeit ist auch langweilig und erfordert hohe Konzentration für relativ niedriges Ergebnis.

Auch das mit den Powerpoint-Folien hat mich frustriert. Mein inneres wollte eigentlich etwas anderes.

Zwei Tage habe ich mich davor gedrückt. Ich fühlte Enge und Druck.

Dann habe ich einen Coach kontaktiert, das ganze reflektiert und sortiert. Ergebnis? Ich bin raus und ein paar Schritte gegangen.

Während ich so ging fiel mir schließlich ein das die meisten der Teilnehmer eigentlich sowieso am Smartphone sitzen und dort teilnehm. Powerpoint-Folien sind da in dem Fall also sowieso nicht unbedingt geeignet. Dann kamen 1-2 Krankmeldungen und ich dachte “Ok”. Was wäre wenn es anders ging?


Umsetzung ist besser als Planung

Ich habe dann beschlossen ein Beispiel-Coaching durchzuführen. Das hat nicht nur richtig gut funktioniert, sondern kam auch sehr gut an. Und so ist es oft im Leben. Wir denken das wir etwas machen oder tun müssen. Dass wir uns quälen und dazu diszplinieren müssten. Dabei ist das häufig gar nicht der Fall und gleichzeitig bereitet dieser Gedanken große Probleme. Er kann sogar krank machen.

3 der teuersten Marketingfehler die fast jeder Coach am Anfang macht

Am 28.9.2022 habe ich in einem kurzen Webinar die “3 teuersten Marketingfehler” vorgestellt die fast jeder Coach am Anfang seines Business-Aufbau macht. Hier stelle ich diese Informationen für alle die nicht dabei sein konnten noch einmal mit Aufzeichnung und Text zur Verfügung.

Wie erfährst Du von meinen Online-Veranstaltungen: Du erfährst von meinen Webinaren und Veranstaltungen grundsätzlich über Facebook. Verfolge am besten dort mein Profil oder abonniere meinen youtube-Kanal.


Webinar-Aufzeichnung: 3 der teuersten Marketingfehler die fast jeder Coach am Anfang macht


3 der teuersten Marketingfehler die fast jeder Coach am Anfang macht

Fehler #1: Zu enge Zielgruppe

a) Du weißt noch nicht genau für wen oder was Du Coaching anbieten willst oder kannst, machst aber die Zielgruppe viel zu eng, z.B. „nur Männer“ oder „nur alleinerziehende Frauen“. Damit grenzt Du Chancen oder Gelegenheiten aus. Sei am Anfang erstmal möglichst offen und schau wer oder was eine Resonanz auf Dich hat.

b) Du kennst die Zielgruppe und ihr Hauptproblem noch nicht gut genug bzw. auch noch nicht wer mit Leichtigkeit zu Dir „Ja“ sagt.

Lösung: Öffne Deinen Kalender, führe Erstgespräche durch und schaue wer sich meldet und ob Du vielleicht helfen kannst – aus den ersten 10-20 Gesprächen wirst Du viel mehr über Zielgruppe und Positionierung erfahren, als je mit irgendwelchen Fragebögen


Fehler #2: Zu wenig Beiträge

Du bist nicht sichtbar genug und wenn Du nicht sichtbar bist, bist Du auch nicht (an)greifbar und nicht erreichbar.

Lösung: Zeige und präsentiere Deine Persönlichkeit und entwickle schrittweise einen Weg in die Sichtbarkeit, z.B. mit Sprüchen, dann mehr Bilder von Dir, später Videos, Podcast usw. Die Tools Canva und Adobe Express sind hier sehr gut geeignet.

Finde dabei auch Deinen eigenen Stil.

Dazu zählt auch „WIRKSAME Beiträge“ zu verfassen: Nur positive Bildchen holen keinen vom Sofa runter in ein Erstgespräch. Du darfst anecken und polarisiere: 30 % werden Dich mögen, 30 % lehnen Dich ab und 30 % bist Du egal.


Fehler #3: Mangelndes Zeitmanagement

Die meisten Coaches setzen sich am Anfang keine Ziele oder zu lockere Termine. Dabei bekommt ein Ziel erst mit einem Termin mehr Verbindlichkeit und Tätigkeiten können rückwirkend geplant werden.

Das Datum ist der Treibstoff für ein Ziel.


Vielen Dank fürs Lesen.
Maximale Erfolg.

Wie du mit Hatern spielerisch leicht umgehen kannst

Neid, Hass und Missgunst sind ganz typische Phänomene in unserer Welt. Umso mehr Du bewirkst, umso sichtbarer Du wirst oder an deinem Selbstbewusstsein gearbeitet hast, umso mehr Gegenwind wirst Du wahrscheinlich bekommen.

Eins darf dir klar sein: Das ist ganz normal. Umso größer Du wirst, umso größer wird auch deine Angriffsfläche. Neider, Hater, Kritiker und Zweifler melden sich umso präsenter du bist. Sie urteilen, interpretieren und entwickeln so ihre ganze eigenen Dynamiken und Ansichten.

Was Du dagegen tun kannst und wie Du online mit ihnen am besten umgehst beschreibe ich dir in diesem Artikel: 7 Tipps zum entspannten Umgang mit Kritikern, Zweiflern und Konkurrent.

Ist möglicherweise ein Schwarz-Weiß-Bild von ‎1 Person, Bart, Backsteinmauer und ‎Text „‎اشه PK KENNE DEINE FEINDE. PK Folge mir für mehr Impulse.‎“‎‎

Meine persönliche Haltung zum Thema Konkurrenz

Ich glaube nicht an Konkurrenz(kampf). Meines Erachtens ist jeder einzigartig auf dieser Welt und jeder Mensch findet für sich den passenden und richtigen Coach. Niemand kann eine Vielzahl von Menschen gleichzeitig bedienen.

Coaching, Training und Beratung sind Unternehmensformen die stark von den Charaktereigenschaften des Anbieters abhängig sind. Auf die persönliche Kompetenz, Lebensgeschichte und Erfahrung reagieren die Menschen. Daher ist es relativ sinnlos, seine Mitbewerber anzugehen.


Wie kannst du mit Hasskommentaren, öffentlicher Kritik und Gegenwind umgehen

Oftmals ist es nicht ausreichend oder dienlich eine negative Bemerkung öffentlich stehen zu lassen. Es schadet wahrscheinlich dir und deinem Unternehmen. Reaktionen wie Herzchen-Reaktionen auf solche Beiträge zu verteilen, halte ich nicht für angemessen.

Was Du tun kannst, erfährst du in den folgenden 7 Tipps:

1. Distanziere dich davon

Es gibt hilfreiche Fragen die du dir beim Lesen eines Kommentars stellen kannst:

  • Ist die Person dort wo Du hin willst?
  • Was befähigt diese Person für das Kommentar? Welche Expertise hat sie
  • Hast Du überhaupt nach einer Meinung gefragt?
  • Warum schreibt diese Person das?
  • Welche Energie nimmst du beim Lesen wahr?

Bei härteren Angriffen helfen die folgenden Fragen oder Antworten:

  • “Was hat das, was dort geschrieben wird eigentlich mit dir zu tun?”
  • “Danke für die Information.”, “Danke für dein Feedback.” oder “Danke für deine Ergänzung.”
  • In Gedanken aussprechen: “Ich achte dich, ich respektiere dich und es ist mir ziemlich egal, was du von mir denkst.”

Häufig frage ich mich selbst was genau das, was dort passiert oder geschrieben wird NICHTS mit mir zu tun hat. Mit dem Satz: “Ich glaube, das hat nichts mit mir zu tun.” kommst du relativ schnell aus zweifelnden Fragen raus.


Hate: “Ihr seid aber schlechte Schauspieler.”

Antwort: “Wir sind gar keine Schauspieler.”


Dieses Beispiel habe ich mal unter einem instagram-Video gefunden. Ich fand es sehr einprägsam. Die rhetorische Technik dahinter nennt sich “Punch Reframing”.

Was ist Punch-Reframing? “Punch Reframing” ist eine Rhetorik-Technik bei der der Angriff aufgegriffen, verwandelt und einfach zum ursprünglichen Adressaten zurückgeschickt wird.

2. Schicke die Energie postwendend zurück – nutze “Punch Reframing”

Das Geheimnis hinter dieser Kommunikationstechnik ist, das die Worte genau auf den Punkt gebracht werden müssen damit sie funktioniert. Sind die Worte zu schwach, wirst du vom Gegenüber nicht ernst genommen. Liegst du mit deinen Aussagen unterhalb der Gürtellinie schreckst du vielleicht andere in deiner Community ab und die Interaktion sinkt.

Daher erfordert diese Handlungsoption etwas Übung und natürlich auch Zeit sich mit deinem Gegenüber auseinanderzusetzen. Der Nachteil ist, das du diesen Leuten damit eine gewisse Portion an Aufmerksamkeit gibst. Das Risiko das es zu einem Online-Schlagabtausch kommt ist natürlich auch gegeben.


3. Kommentare löschen

Die einfachste Möglichkeit ist es natürlich unbeliebte oder unfreundliche Kommentare einfach zu löschen. Fertig.

Dazu empfehle ich dir das Du täglich in deine Social-Media Portale reinschaust und die Antworten überprüfst.

Negative Kommentare kannst Du ganz einfach kommentarlos löschen. Bei wiederkehrenden Belästigungen hilft meistens eine klare Verwarnung und bei Nichtbeachtung ein Blockieren.


4. Verzichte auf lange Diskussionen

Meistens lohnt es sich überhaupt nicht mehr als 2-3 Kommentare hin und herzuspielen. Lass die Dinge ab einem gewissen Punkt einfach so stehen oder lade zu deinen Angeboten ein.


5. Bedanke dich für die Reaktion

Dankbarkeit hat eine große Kraft. Auch hier.

Hilfreiche Phrasen:

  • “Danke für die Information.”,
  • “Danke für dein Feedback.” oder
  • “Danke für deine Ergänzung.”

6. Analysiere deine “Gegner” und positioniere dich klar

Wenn du weißt wer du bist, was du machst und in welcher Nische du agierst, dann wird dir relativ klar sein, wer deine Mitbewerber sind. Diese zu kennen erleichtern den Umgang damit. Deren Kommentare sind in der Regel nicht ernst zu nehmen und oftmals nichts weiter als persönliche oder unterschwellige Angriffe um Deinem Business zu schaden.

Und einen besonderen Tipp habe ich für dich zum Abschluss:

Menschen die unter deinen Beiträgen negative Kommentare einbringen geht es meistens sehr viel schlecht als dir. Sei dir dessen bewusst.

Übrigens: Kennst du schon meinen youtube– und instagram-Kanal? Folge mir dort gerne kostenfrei und profitiere von wertvollen Impulsen.

instagram: Hackz für dein Coaching-Business

instagram-Workshop mit Grundlagen und Spezialwissen

Am Sonntag, 12. Juni 2022 habe ich einen kleinen instagram-Workshop gegeben. Die Aufzeichnung möchte ich dir hier gerne bereitstellen. Weitere unten findest du zwei Einzelvideos in denen ich erkläre wie du Links in instagram nutzen kannst.

Der Inhalt:

  1. instagram-Profil einrichten – was ist wichtig?
  2. Die wichtigsten instagram-Funktionen
  3. Reichweite steigern – wie geht das?
  4. instagram am PC
  5. Freihändig filmen in Stories
  6. Facebook und instagram verbinden
  7. Filter verwenden

Hier findest du die Aufzeichnung dazu:


Im Nachgang daran kamen noch ein paar Fragen, die ich hier mit einzelnen Videos beantworten will.

Wie kann ich Links in instagram verwenden?


Wie kann ich mehrere Links in instagram nutzen? #Linktree


Die empfohlenen Tools:

Linktree: https://linktr.ee/
URL-Kürzer: https://bitly.com/


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Mir gibt es Reichweite damit ich mehr Menschen mit meinen Inhalten erreichen kann.

Gehe einfach auf den Link und aktiviere die “Abonnieren”-Schaltfläche.

Warum Online-Hilfe kein Coaching ist oder wie du als Coach in der Sichtbarkeit bestehen bleibst

Für mich fühlt es sich komisch an, wenn ich Storytelling mit geänderten Namen oder herbeigedachten Beispielen betreibe. Am Liebsten teile ich aus meiner eigenen Erfahrung. Nicht um mich in den Vordergrund zu stellen oder das Ego zu vergrößern, sondern um ganz “bei mir zu bleiben” und authentisch aus meiner Wahrnehmung zu berichten.

Seit meinem 14. oder 15. Lebensjahr bin ich online unterwegs und berufstätig. Neben der Schule habe ich gejobbt und Webseiten gebaut. Das sind jetzt 20 Jahre. Man könnte sagen das ich das Internet ganz gut kenne.

Facebook hat mit dem Gruppenkonzept eine ganz neue Möglichkeit der Kommunikation und des Austausches geschaffen. Einerseits ist das toll, andererseits lässt sich ziemlich stark wahrnehmen das es nicht immer reinste Qualität ist, was dort online geteilt wird. Scharf gesprochen könnte man sagen, das nun jegliche Meinung und Ansicht ungefiltert ins Netz geschossen wird. Aus allen Gesellschaftsschichten.

Das was vorher in Foren hinter versteckten Namen und Pseudonymen kommuniziert wurde, erlaubt sich heute jeder mit seinem Klartextname.

Plötzlich wird jeder zum Experten. Das ist gut, denn im Grunde kann jeder damit ganz aus seiner Erfahrung berichten. Wenn wir es als Menschen intelligent und clever anstellen würden, dann würde jeder damit sein Potential nutzen, bei sich bleiben und Mut, Kraft, Inspiration und Hoffnung weitergeben. Passiert aber nicht, sondern wir giften uns an, schmeißen uns die Bewertungen um die Ohren und nutzen jede mögliche Gelegenheit um um unseren Deckel (unsere Ansicht) möglichst vielen überzustülpen.

Nicht selten erlebe ich es dabei sogar das Menschen aufgrund ihres Berufes angegriffen werden. Ein Aspekt der Thematik. Aber da ist noch etwas.


Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen.

Es sind mitunter Binsenweisheiten wie diese die uns als Menschen prägen. Und so entsteht, wenn wir nicht aufpassen, ein Korsett aus Binsenweisheiten und waisen Persönlichkeiten um uns herum die uns in die Zange nehmen.

Plötzlich will jeder etwas von uns. Wir werden von unseren Chefs, Kollegen, Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten gemustert, begutachtet und ins Auge genommen. Wir wollen möglichst allen gefallen und allen Erwartungen, Ansprüchen und Gepflogenheiten gerecht werden. Ich glaube ein Unterfangen das in dieser neuen Welt, Jahr 2022, gar nicht mehr möglich ist.

Warum? Vielfalt.

Wie? Naja, Diversität. Das Internet hat praktisch alle Limitierungen aufgehoben. Wir kommunizieren mit China, England oder Mexiko. Englisch und die weltweite Vernetzung macht es möglich. Gut, wir wissen manchmal nicht ob die Person am anderen Ende wirklich “echt” und kein Fake ist, aber tendenziell ist es möglich.

Plötzlich rasseln Millionen von Informationen zusammen

Auf instagram und Co. zeigen uns Influencer was diese Vernetzung bedeutet: Wir werden mit abertausenden Bildern, Videos und Einflüssen konfrontiert. Manchmal fühle ich mich dabei wie das kleine Kind im Spielzeugland das gerne alles hätte: Das Auto ist toll, dieses Motorrad gefällt mir, die Schuhe sind klasse und das kann ich noch gebrauchen. Und so machen es Cookies und personenbezogene Daten im Grunde möglich, das ich immer genau das angezeigt bekomme, was ich im vorher gesucht habe.

Plötzlich habe ich also nicht mehr nur die Meinung meiner Großmutter die Wünsche an mich stellt und meinen Chef der Erwartungen hegt, sondern werde mit den Bewertungen und Ansichten von 100, 1.000 oder sogar 10.000 Menschen konfrontiert. Ist das nicht logisch, das hier alte Ansichten und Gesetzmäßigkeiten nicht mehr “funktionieren” können? Das müsste doch relativ schnell einleuchten, das dies kollabiert.

Aber was tun?

Zurück zum “ICH” – “mental skalieren”

Wenn du 50, 100, 500 oder gar potentiell 50.000 Meinungen ausgesetzt bist dann darfst du “mental skalieren“. Was ist damit gemeint? Du darfst anerkennen und dir bewusst machen, das jede Ansicht einfach nur eine Ansicht darstellt. Es ist nicht NUR eine fremde Sicht von außen die aus eigener Prägung entsteht, sondern gleichzeitig ist es ein Blickwinkel der NUR einen Aspekt von dir beleuchtet.

Im Internet kannst du nicht ganzheitlich gesehen werden. Und das ist ein großes Problem.

Gut, deine Tante oder Schwiegermutter kann dich auch nicht ganzheitlich betrachten und sieht auch nur einen Teilaspekt von dir, aber hier wirkt auf Dauer eine Beziehung. Es gibt eine Geschichte. Und Beziehung wird geprägt. Dort sind schon Informationen, Werte und soziale Gesetzmäßigkeiten miteinander verhandelt worden. All das liefert das unbekannte weite Internet typischweise nicht.


Wie ein Shitstorm meine Sicht auf Coaching verändert hat

Naja und was bedeutet das in der Praxis? Du wendest dich vielleicht mit einer Herausforderung in eine dieser besagten Gruppen. Möglicherweise suchst du einen Rat, vielleicht einen Tipp oder Ansatzpunkt was du machen kannst – eine Lösung für dein Problem. Es könnte ja sogar sein, das Menschen gar nicht mehr weiter wissen und für einen Moment einfach kurz blind für ihre eigene Situationen sind.

Also schildest du mal eben dein Thema. Vielleicht in ein paar wenigen Zeilen. Gibst eben das so rein, was du denkst was wichtig sein könnte um den Sachverhalt neutral zu verstehen und zu lösen.

Tja nun – wenn es mir nicht selbst schon mehrfach passiert wäre: Innerhalb von weniger Minuten kann es dir passieren das 10, 20, 30, 50 oder vielleicht 150 Meinungen auf dich einprasseln. Ungefiltert, unbekannt, unsensibel, unsachlich bis unverschämt. Du gerätst in eine Art “Shitstorm” und fängst dir einen Vorwurf, eine Bewertung und eine Verurteilung nach der anderen ein.

Gut, denke ich mir. Ich bin Coach. Ich bin trainiert. Ich weiß wer ich bin, was ich kann und schon bewältigt habe. Aber was würde meine Tochter in einigen Jahren in einer solchen Situation wohl tun?

Das ist der Moment, in der ich auf tieferer Ebene verstanden habe, was es bedeutet, sich von einem Experten beraten zu lassen der dich längerfristig an deiner Seite begleitet, statt wildfremde Menschen einen Aspekt von vielen beurteilen zu lassen. Die meisten sind anonym unterwegs. Geben nichts preis. Kein Beruf, kein Bildungsstand, kein Bild, kein richtiger Name, kein gar nichts. Aber die schmeißen dann mit Dreck auf diejenigen die vielleicht gerade nach Hilfe fragten.

Mir ist somit auch klar geworden, warum sehr viele Menschen mit ihrem Selbstwert zu kämpfen haben. Meine Wertschätzung gegenüber Coaching, Therapie und professionelle Beratung ist damit um ein weiteres gestiegen.

Tipp #3 für dein Online-Marketing mit Facebook

Suna plaudert als Marketing-Coach aus dem Experten-Nähkästchen könnte man sagen! Sie verrät die Essenz, das Wesentliche worum es bei deinem Facebook-Profil für einen authentischen und erfolgreichen Auftritt geht. Folge ihr auf Facebook.

In den letzten Tagen wurden dazu bereits Tipp 1 und 2 für dein Online-Marketing veröffentlicht.

Hier findest du noch einmal die Links zu den bisherigen Marketing-Tipps:


Tipp #3: Welchen Vorbildern folgst du?

Im heutigen Beitrag soll es um deine Vorbilder gehen.

  • Wem folgst du gerne?
  • Bei wem freust du dich, wenn du einen Beitrag siehst?
  • Was liest du gerne und warum?

Schritt 1: Recherchiere dazu einfach mal 10-15 Minuten am Tag und schaue welche Social Media Vorbilder dir am besten gefallen. An wem kannst und willst du dich mit deinen Beiträgen orientieren? Suche dir mal 3-5 Vorbilder heraus.

Schritt 2: Dann fragst du dich:

  • Was fasziniert dich an denen?
  • Was gefällt dir besonders?
  • Was willst und kannst du übernehmen?

Genau diese Dinge setzt du dann für dich um. Poste so, dass du dich in DEIN Profil verliebst. Postes so, dass du zu 100% “JA!” zu deinen Beiträgen sagen kannst.

Warum ist das wichtig?

Der Punkt ist doch der, dass die Dinge die dir gefallen, vermutlich auch deiner Zielgruppe gefallen. Wenn du dich also daran orientierst, kannst du das ein oder andere sicherlich auch für dich übernehmen.

Erfahre mehr über authentisches Marketing aus dem Video-Interview mit Susann und abonniere gerne den youtube-Kanal:

Tipp #2 für dein Online-Marketing mit Facebook

Im gestrigen Beitrag zum Thema “Online-Marketing” ging es um Tipp #1 für ein authentisches Facebook-Profil: “Du wirst es nicht, sondern du bist es”. Heute will ich dir Tipp #2 geben den Susann Nartschik in ihrem Zoom-Call über “Dein authentischer Online-Auftritt” verraten hat.

Falls du schon auf Facebook bist, kannst du dich gerne mit mir vernetzen.


Berücksichtige diese drei wichtigsten Posting-Kategorien

Es gibt drei wesentliche Kategorien in denen du deine Facebook-Beiträge verfassen oder erstellen solltest:

  1. Wissen und Kompetenz zur Experten-Positionierung
  2. Privates und Persönliches für mehr Anknüpfpunkte
  3. Community-Fragen zu Interaktion

Wir gehen sie kurz durch:


1. Wissen und Kompetenz zur Experten-Positionierung

Kurz gesagt: Beiträge mit Information, Sinn, Nutzen und Mehrwert. In welchen Themen bist du der Experte? Oder wo willst du Experte werden und sein? Wozu kannst du Statistiken, Zahlen, Daten oder Zusammenhänge gut darstellen?

Verfasse qualitativ gute Beiträge um deinen Expertenstatus zu untermauern.


2. Privates und Persönliches für mehr Anknüpfpunkte und Gemeinsamkeit

“Boah, der ist aber schon weit.” oder “Wow, so wie er wäre ich auch gerne, aber das schaffe ich wahrscheinlich nie.” – Genau das sind Aussagen von Lesern eines hochprofessionellen Facebook-Profils. Sie stellen dich wahrscheinlich auf einen Sockel, bewundern dich, werden aber nie anknüpfen wenn du nur sachliche Informationen weitergibst.

Was bedeutet das? Dein Facebook-Profil (und dein Business) lebt von deiner Expertise und Persönlichkeit. Zeig davon etwas: Welche Herausforderungen hast DU schon gemeistert? Wie verbringst du deine Zeit im Alltag? Wer bist du als Mensch? Welche Hobbies hast du? Wie lebst du? Die Menschen wollen von dir etwas wissen. Gib ihnen die Möglichkeit einen persönlichen Draht herzustellen und dich kennenzulernen.


3. Community-Fragen zur Interaktion

Community-Fragen zur Interaktion bzw. Provokation. 🙂 Wer mein Facebook-Profil kennt, der weiß das ich manchmal im kriegerischen Modus unterwegs bin. Das ist nicht nur so, weil ich manchmal einfach Feuer und Flamme für etwas bin, auch gerne mal “streitbar” bin, sondern auch um dir meine Ecken und Kanten zu zeigen.

Kennst du runde Diamanten?

Community-Fragen und/oder liebevolle Provokationen können dir dabei helfen dein Netzwerk näher kennenzulernen und an Reichweite zu gewinnen. Es macht außerdem unheimlich viel Spaß sich auszutauschen, voneinander zu lernen und zu wachsen.

Diamanten haben Ecken und Kanten! Wenn du so wie alle anderen bist, wirst du nicht aus der Masse hervorstechen bzw. nicht genau deine passende Community aufbauen, sondern die von jemand anderes. Also sei einfach so wie du bist und wirst Menschen anziehne die genau das mögen!

Also binde deine Community durch clevere und spannende Fragen mit ein. Aber Achtung! Zu viel Provokation ruft “Gegner” oder Konkurenten auf den Plan die entweder zurückschießen, das Gegenteil behaupten oder gleiches mit einer destruktiven Absicht tun (und dir damit vielleicht schaden wollen). Du solltest also schon eine gewisse “emotionale Fitness” haben um das auszuhalten was da ggf. zurückkommt. Also über dem Boden der Tatsachen stehen.

Ich liebe es auch mal kontrovers zu diskutieren, aber das ist bei jedem anders.Finde einfach deinen persönlichen Weg wie du mit anderen in Kontakt kommen kannst und willst.

Das waren die drei wichtigsten Posting-Kategorien die du beachten solltest. Eine gesunde Mischung macht es.

Was ist deine größte Erkenntnis daraus? Teile sie gerne mit den anderen auf Facebook!


Mehr über authentisches Marketing im Video-Interview mit der Online-Marketing-Expertin Susann Nartschik

7 Tipps für dein Online-Marketing mit Facebook: Was ist wichtig?

Wie geht Online-Marketing heute wirklich? Die Online-Marketing-Expertin Susann Nartschik hat es kürzlich verraten: In einem Zoom-Call brachte sie die wichtigsten und aktuellsten Tipps für DEIN Facebook-Profil als Coach und Experte auf den Tisch.

Es war sehr spannend. Warum? Weil sie wirklich die Essenz hervorgebracht hat und ich stimme mit ihr total überein: Du brauchst heutzutage keinen großen Schnick-Schnack, keine Ads, keine perfekten Texte, Filter oder aufpolierten Bilder.

Wieso nicht? Es geht im Online-Auftritt darum GENAU DU ZU SEIN. Genau so zu sein, wie und wer du wirklich bist. Warum? Die Menschen wollen dich sehen, hören und spüren – sie wollen deinen persönlichen Kern – sie wollen dich so wie du wirklich bist.

Stelle dir mal vor, jemand aus deiner Online-Community begegnet dir beim Einkaufen. Würde er oder sie dich wiedererkennen?

Susann ist Expertin für authentisches Marketing und begleitet Experten mit ihrem “Free your Business Flow”-Programm darin online genau so sichtbar zu werden wie sie sind.

Einen ganz kleinen Auszug möchte ich dir hier wiedergeben.


Video-Interview – Irina Wintersholler über die Arbeit von Susann Nartschik:


Tipp #1 Du wirst es nicht, sondern du bist es

Einige Zeit lang war der Spruch “Fake it until you make it” ganz modern im Online-Business. Also “Täusche es vor bis du es umgesetzt hast.”.

Was daraus geworden ist, wissen viele von uns: 23 Jährige mieteten sich beispielsweise Sportwagen um davor zu posieren wie erfolgreich sie wären oder Coaches buchten sich für einen Tag ein Luxus-Villa auf Mallorca nur um ein “Luxus-Shooting” abzuliefern.

Ausgeliehene Sportwagen sind nicht sexy für dein Online-Marketing

Kann man machen, ist eben nicht sehr wirksam. Warum? Ich kenne den Coaching-Markt ziemlich gut und weiß das einige nicht sehr weit mit solchen Aktionen gekommen sind. Manche mussten sogar auswandern.

Warum? Nun, du bekommst im Leben alles 1.000fach zurück was du aussendest und es ist nun mal nicht die Wahrheit für Erfolg mit gemieteten Luxusgütern zu posieren, solange dir das Geld nicht aus den Taschen hängt – und du nicht entsprechenden Mehrwert in das Leben anderer Menschen getragen hast.

“Du wirst es nicht, sondern du bist es.”

Dabei geht es gar nicht um Täuschung bei diesem ersten Punkt. Es geht viel mehr darum nicht ständig zu erzählen das du bald erfolgreicher Mode-Designer bist, sondern das du diese Identität annimmst wenn du im Hier und Jetzt bereits Mode kreierst. Am Beispiel des Mode-Designers gezeigt. Es geht darum der- oder diejenige schon zu SEIN die du sein willst.

Sein – Tun – Haben

Sei schon heute der, der du morgen sein willst

Warum ist das wichtig? Die meisten Menschen die sich ein Herzens-Business aufbauen wollen, wechseln damit gleichzeitig ihren Beruf und somit auch sozusagen ihre Identität. Um dazu ein Beispiel zu geben veränderst du dich vom Manager zum Coach.

Was genau passiert in dieser Phase? Das geht nicht von jetzt auf gleich. Du brauchst erst eine Ausbildung, musst dir vielleicht etwas aufbauen, dich in Neues reinarbeiten, und und und. Auf diesem Weg der Transformation wirst du vielleicht Unsicherheiten erleben. Du wirst möglicherweise nicht mehr wissen wer du eigentlich bist, weil du das Alte irgendwann losgelassen hast. Also musst du dich neu orientieren.

Genau in dieser Phase passiert es:
Person A: “Was machst du eigentlich beruflich?”
Person B: “Ich werde bald Coach!”

“Ich werde BALD Coach.” – Was wird Person A sich bei dieser Aussage wohl denken? Ja, klar. “Person B” wird bald Coach. Was passiert? Das “Bald” schwächt die Expertise. Hier wird kein Interessent jemals anknüpfen. Und “Person B” glaubt stetig selbst das “bald” der Durchbruch winkt und verschiebt damit laufend die Zielerreichung.

Wie lautet die Lösung? SEI es: “Ich bin Coach für…!”


Ist das nicht gelogen?

Wenn du das längst tust? Wenn du bereits erste Ergebnisse lieferst? Experte für etwas bist? Wieso sollte das gelogen sein?

Weißt du, letztlich musst du selbst herausfinden, ausprobieren und testen wann der ehrliche und authentische Punkt gekommen ist deine Positionierung zu kommunizieren, aber ich sage dir: “Lieber jetzt als nie.” – Wenn du dich berufen fühlst und schon längst als Coach (oder Designer) das tust, was du liebst, warum solltest du es dann nicht unmittelbar kommunizieren? Schluss mit Verstecken, werde sichtbar!

Wie siehst du das?

Poste dein Kommentar dazu gerne auf Facebook. Tipp #2 folgt in den nächsten Tagen. Folge mir auf Facebook um informiert zu bleiben.

Money-Mindset: “Ich kaufe mir Zeit und dann machen einfach Mitarbeiter für weniger Geld den Job den ich nicht machen will.”

Warum die Absicht über deinen Erfolg entscheidet

Boah! Ich kann es nicht mehr hören: Die Vision vom Lifestyle-Unternehmer! Die Vision vom Cleverling der die interessante Ansicht vertritt das es eine gute Idee wäre Mitarbeiter für einen günstigen Lohn im Unternehmen einzustellen um andere die Arbeit machen zu lassen und dann selbst in dieser Zeit am Strand zu liegen und Cocktails zu schlürfen!

Da sind dann Mitarbeiter die die Aufgaben machen, die man selbst nicht machen möchte (und dann nicht die freie Zeit haben, die man sich hingegen als Unternehmer stattdessen nimmt). Hey, ernsthaft?! Kann das karmisch und unternehmerisch der richtige Weg sein? Entspricht das Wachstum zum Wohle aller und dem großen Ganzen? Passt das noch in unsere heutige Zeit?

Ich glaube “Nein”. Für mich stinkt diese Argumentation zum Himmel. Was ist das denn für ein Steinzeit-Mindset?

Lieber Unternehmer, du wirst diesen Beitrag vielleicht im ersten Moment nicht mögen, aber nach kurzer Weile des Nachdenkens vielleicht zustimmen. Womöglich ziehst du 2-3 wertvolle Impulse raus und kannst damit anders, wertschätzender argumentieren. Das wünsche ich mir!

Lieber Mitarbeiter, lass dich nicht demotivieren – karmisch kommt alles energetisch zurück, das auf einem Ungleichgewicht aufbaut.

Schauen wir hin: Was ist der Sinn und Zweck von Unternehmertum?

Die meisten Entrepreneure und Unternehmensgründer schieben für ihr Vorhaben solche Argumentationen vor:

  • “Wenn ich Unternehmer bin, dann kann ich Menschen beschäftigen die Aufgaben erledigen, die ich nicht tun will.”
  • “Wenn ich Unternehmer bin, dann kann ich mir teure Sportwagen, Uhren oder teure Kleidung leisten.”
  • “Wenn ich Unternehmer bin, dann kann ich mir mehr freie Zeit nehmen um das zu tun was ich gerne mache. Surfen zum Beispiel.”
  • “Wenn ich Unternehmer bin, dann kann ich einen höheren Stundensatz verlangen und andere mit niedrigerem Satz bezahlen. Damit steigt für mich der Gewinn.”

Es tut mit Leid, wenn ich das so drastisch formulieren möchte, aber wir leben doch nicht mehr im 19. Jahrhundert. Wir schreiben das Jahr 2022. Der tayloristische Ansatz “Teile und Herrsche” ist Geschichte und bald 100 Jahre alt.

Wir leben im Informationszeitalter. Halleluja. Wir kennen spirituelle Gesetzmäßigkeiten, selbstoptimierende Systeme, Ansätze wie Karmic Management, über 100 Jahre Wirtschaftsgeschichte und können praktisch einen Großteil an Prozessen in der Datenverarbeitung vollkommen standardisieren und automatisieren.

Und du willst ein Vorbild für andere sein, indem du in der Sonne sitzt?

Ich provoziere hier absichtlich etwas drastischer und ich glaube, dass EIGENTLICH in den meisten Unternehmern etwas viel größeres schlummert als surfen zu gehen, andere für sich arbeiten zu lassen, um die Welt zu reisen oder Cocktails zu schlürfen. Sie sagen es nur nicht, weil es ihnen vielleicht gar nicht ganz bewusst ist.

Sie argumentieren aus ihrem Ego heraus – aus den egoistischen Begründungen der alten Welt. Ich glaube nicht, das es ihrer Mission und Passion entspricht. Ich glaube nicht, das dies langfristig motiviert und sinnerfüllt-


Dein “Warum…?”, “Wofür…?” und “Wozu…?” entscheidet…

Warum sollten Mitarbeiter gerne für dich arbeiten, wenn du die Absicht hast, sie bei 40 Grad im Schatten in einem aufgeheizten Büro arbeiten zu lassen, während du in Shorts am Strand sitzt und mit deiner Familie Cocktails schlürfst? Warum sollten sie dir zuschauen wie du in deinem Porsche-Cabrio in die Tiefgarage fährst, während sie im Winter ihr altes Auto freikratzen und kaum volltanken können? Warum?

Glaubst du das schaut sich lange jemand an? Das wird mittelfristig kaum jemanden motivieren. Schon gar nicht wird das zu Höchstleistung und Engagement antreiben.

Auch wichtig: Wieso sollten Kunden deinen Reichtum unterstützen und in deine Produkte und Dienstleistungen investieren, wenn sie stattdessen womöglich noch mehr arbeiten müssen um sich deine teuren Preise zu leisten?

Das wird mittelfristig kaum einer tun! Es ist unlogisch, denn Systeme müssen ganzheitlich wachsen.


Die Geschichte von dem Geschäftsführer mit 19 € Stundenlohn…

Es ist schon ein paar Jahre her, aber mir persönlich hat die Geschichte eines Geschäftsführers imponiert der in seinem Unternehmen für alle Mitarbeiter einen Einheitslohn etablierte. Damals lag der Satz bei 19 €. Wer Kinder hatte bekam 1-2 € mehr. Wer zu Hause im Home-Office arbeitete bekam einen Aufschlag für Technik-, Telefon- und Internetkosten.

Ich fand diesen Ansatz spannend, bis mir auffiel das kaum studierte oder spezialisierte Leute in diesm Unternehmen arbeiteten. Das Konzept funktionierte gut, aber wahrscheinlich auch nur weil das Unternehmen keine hochausgebildeten Fachkräfte, Studenten oder Menschen mit Zusatzausbildungen benötigte. Soll heißen: Meiner Ansicht nach funktionierte das Konzept dort, ist jedoch nicht allgemein-gültig und tragfähig. Es funktioniert nicht überall, aber zum Glück gibt es unterschiedliche Ansätze an denen man sich orientieren kann. System und Konzepte die dazu führen das alle wachsen und nicht nur der Unternehmensoberhaupt.

Hier in diesem Beitrag soll es ferner um etwas anderes gehen.: Es geht mir um die Intension, Motivation und Absicht die dich zum Unternehmer führt!

Warum die Absicht über Erfolg entscheidet

Als NLPler habe ich einen ethischen Codex kennengelernt: Wachstum, zum Wohler aller. Die Auswirkungen auf das Umfeld sind entscheidend (Ökologie-Check). Der Ansatz aus dem Karmic Management untermauert das. Kurz gesagt: Wenn ich wachse, sollten andere davon einen Vorteil haben (und keinen Nachteil).

Wenn du dich alleine bereicherst, wird das nicht lange tragen. Also was können alternative Begründungen zur Unternehmensgründung sein:

Motivatoren um ein eigenes Unternehmen zu gründen:

  • Du gibst Menschen einen Job die selbst kein eigenes Unternehmen führen wollen oder aufgrund ihrer Ausgangslage nicht führen können (Familie, Lifestyle, innere Werte, biografische Hintergründe, fehlendes Wissen, örtliche Begrenzungen, Persönlichkeitsstruktur)
  • Du schaffst Arbeitsplätze für Menschen die viel Sicherheit brauchen
  • Du bist in der Lage Menschen zusammenzuführen und auf ein Ziel auszurichten – es ist eine deiner Kernfähigkeiten
  • Du bist jemand der Risiken abschätzen, voraussehen und drumherum jonglieren kann
  • Du bist von der Persönlichkeit her lieber Kapitän als Bootsmann
  • Dir liegt es die richtigen Menschen in Teams und Gruppen zu orchestrieren
  • Du verfügst über wirtschaftliche Grundkenntnisse, visionären Weitblick und Begeisterungsfähigkeit
  • Du bist ein guter Moderator und Kommunikator
  • usw. usf.

Merkst du wie viele Motivationsfaktoren es gibt ein Unternehmen zu gründen die fernab des Geldes liegen?

Und es gibt noch viele mehr:

  • Ein Unternehmen ist ein System aus vieler einzelner Teile die zusammen mehr erschaffen als jeder einzelne schaffen kann (Dinge werden möglich, die alleine gar nicht möglich sind)
  • Ein Unternehmen bietet ein stückweit ein “zu Hause” und wird Teil eines Lebens
  • Du kannst die Atmosphäre in einem Unternehmen und damit im Leben anderer Menschen positiv beeinflussen
  • Du kannst neue Wirtschafts- und Unternehmensstandards setzen
  • Du kannst Dinge anders machen wie andere, z.B. deine Mitarbeiter am Erfolg und Wachstum beteiligen, wertschätzend führen, Innovationen fördern und zum Leuchtturm werden
  • Du kannst die Menschen anziehen die genau zu dir passen und gerne mit dir arbeiten – damit schaffst du eine Insel mit Gleichgesinnten
  • Du kannst neue Erfolgs- und Wirtschaftssysteme entwickeln und Verantwortung für Familien übernehmen
  • Du kannst neue Standards setzen, z.B. schauen wie es möglich wird das so viele Mitarbeiter wie möglich zeitlich und örtlich unabhängig arbeiten oder finanziell frei werden

Kannst du erkennen, dass es so viel mehr Gründe gibt ein Unternehmen zu betreiben und aufzubauen?

Denke über dein Ego hinaus. Lass es wirken.
Maximale Erfolge.