Narzissmus oder Liebe? Wie kannst du ausbeuterisches Verhalten schnell und einfach erkennen ohne dich selbst zu verlieren

Egal ob im beruflichen oder privaten Umfeld: ich glaube wir können immer wĂ€hlen. So wie mit diesem Beitrag. Wir können wĂ€hlen was uns interessiert und worauf wir unseren Fokus richten wollen: Über was möchtest du mehr erfahren?

  • Angst, Narzissmus und ausbeuterisches Verhalten oder
  • Liebe, Selbstliebe und fĂŒrsorgliches Verhalten?

3 Tipps fĂŒr mehr SelbstfĂŒrsorge

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, davon erhalten wir meistens mehr im Leben – vorausgesetzt das uns die eigenen Schattenthemen nicht hinterlinks einholen und unterbewusst sabotieren. Das passiert in der Regel wenn wir noch sehr unbewusst unterwegs sind und wenig Persönlichkeits- oder FĂŒhrungskrĂ€fteentwicklung genossen haben.

Meine Empfehlung dazu: youtube-Schattenimpulse von Patrick Koglin

Gleichzeitig können wir natĂŒrlich immer entscheiden ob wir gehen, bleiben, etwas an den UmstĂ€nden oder an uns selbst verĂ€ndern. Aber Vorsicht: Auf die meisten UmstĂ€nde haben wir wenig Einfluss: Politik, Arbeitgeber, Unternehmen, Gesetze, andere Familienstrukturen und Co. – aber manchmal ist es einen Versuch wert.

In unserem eigenen privaten Bereich hingegen können wir viel selbst beeinflussen.

In sÀmtlichen FÀllen hilft oftmals nach Gelassenheit und Klarheit nach dem bekannten Spruch zu fragen:

Gott gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht Àndern kann, den Mut, Dinge zu Àndern, die ich Àndern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Gelassenheitsgebet, https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

In diesem Artikel soll es hingegen verstÀrkt darum gehen narzistisches Verhalten besser zu erkennen um besser in die Selbstliebe und eigene Achtsamkeit zu gehen.

Wie eingangs angedeutet: Wir können immer wĂ€hlen. Jeder von uns. Das sollten wir auch tun und unser Leben in die Hand nehmen. Leider kann das schwerfallen, da das Thema „Narzissmus im Berufs- oder Familienleben“ wahrscheinlich eines komplexesten Gebiete ist.

Die meisten Definitionen ĂŒber narzistisches und toxisches Beziehungsverhalten sind meines Erachtens völlig abgehoben und teilweise realitĂ€tsfern. NatĂŒrlich gibt es ICD-DiagnoseschlĂŒssel und alle möglichen Blogartikel. Aber wie können wir narzistisches ausbeuterisches Verhalten „auf der Straße“ und in der Praxis wirklich schnell erkennen?

Hier kommen 3 wesentliche Punkte um Narzissmus – also schĂ€digendes ausbeuterisches Verhalten anderer zu erkennen damit du fĂŒr dich stĂ€rker in deiner SelbstfĂŒrsorge wachsen kannst.

Ich fĂŒhre narzistisches SEIN, Handeln und Denken inzwischen auf 3 wesentliche Komponenten zurĂŒck:

1. Mißverstehen, bewusst oder unbewusst

Andere Menschen nicht verstehen oder die menschlichen Aspekte sehen: Narzisten scheinen weder menschliche Gedanken, Emotionen oder persönliche GrundbedĂŒrfnisse wie NĂ€he, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Sicherheit, VerstĂ€ndnis, Zuneigung und die Unterschiede jeder Person verstehen oder sehen zu wollen.

Auch wenn sie es anstreben oder nach außen hin so wirken lassen wollen, dann haben sie wahrscheinlich tief in ihrem inneren einfach keinen Zugang zu anderen Menschen, GefĂŒhlen und Emotionen. Sie haben oftmals keine Verbindung zu sich, eigenen BedĂŒrfnissen oder GefĂŒhlen und damit fĂ€llt es ihnen ebenso schwer andere zu verstehen.

Der Narzist geht beispielsweise davon aus das jeder Mensch alleine leben können muss. Er hat oder kein VerstĂ€ndnis fĂŒr die BedĂŒrfnisse wie NĂ€he, Zugehörigkeit, Austausch und gemeinsames Wachstum.

Aber vorsicht fĂŒr Empathen: Andere zu fĂŒhlen oder zu verstehen meint nicht automatisch alles zu akzeptieren. Man kann auch verstehen ohne zu akzeptieren. Der Narzist begreift aber gar keine andere Meinung, Emotion oder Haltung – weil er wenig fĂŒhlt.

Menschen aussaugen, manipulieren und stĂ€ndig mehr NEHMEN als GEBEN: Narzistische Persönlichkeiten haben wahrscheinlich einfach wenig Fein- oder MitgefĂŒhl. Vielleicht fehlt der Sinn fĂŒr Moral und Ethik.

2. Mehr Nehmen als Geben

Menschen aussaugen, manipulieren und stĂ€ndig mehr NEHMEN als GEBEN: Narzistische Persönlichkeiten haben wahrscheinlich einfach wenig Fein- oder MitgefĂŒhl. Vielleicht fehlt ihnen der Sinn fĂŒr Moral, Ökologie, systemische Ökononmie und/oder Ethik.

Sie schaden mit ihrem Verhalten oft anderen, weil sie Grenzen ignorieren, ĂŒbersehen oder nicht weitreichend denken. Das passiert vermutlich nicht bewusst, sondern sie nehmen sie einfach nicht wahr. Ihnen fehlt vermutlich einfach der weitreichende Blick fĂŒr Systeme, Ökonomie und Ökologie.

Auch gruppendynamische Prozesse setzen sie im Zweifel fĂŒr ihren grĂ¶ĂŸten eigenen Vorteil und Gewinnmaximierung ein.

Also vorsicht in der Umkehr auch zu viel zu GEBEN kann schĂ€dlich sein, nĂ€mlich fĂŒr dich selbst. SelbstfĂŒrsorge heißt darauf zu achten was du fĂŒr dein Geben bekommst. Welche Leistungen bekommst du zurĂŒck? Werden Versprechen eingehalten? Fließt etwas zurĂŒck? Bekommst du das was kommuniziert war?

3. Fehlendes Interesse und Mangel an WertschÀtzung

Wenig Interesse fĂŒr andere und kaum WertschĂ€tzung: Du kannst einem Narzisten in einer schwierigen Situation erzĂ€hlen wie schlecht es dir geht, andeuten das du vielleicht Hilfe benötigst und er beginnt schließlich davon zu erzĂ€hlen was er selbst schon alles schlimmes erlebt oder tolles geleistet hat hat. Vermutlich fĂŒhrt er anschließend einen minutenlangen Monolog. Es kann auch passieren das er dich fragt wie es dir geht ohne die Antwort abzuwarten.

Narzisten können gleichzeitig schroffe Kritiker und sehr engagierte Perfektionisten sein. Der Blick fĂŒr das Schöne an anderen, das Positive in einzelnen Momenten und alles was im Jetzt prĂ€sent ist scheint ihnen möglicherweise zu fehlen. Sie sind eher erfĂŒllt von GefĂŒhlen wie Eifersucht, Neid und Stolz.

Wenn sie WertschÀtzung geben, dann hÀufig um im Anschluss daran einen Vorteil zu ergattern. Bedingungslose WertschÀtzung und Dankbarkeit ist ihnen möglicherweise fremd oder ungewohnt.

Auch GefĂŒhle von Dankbarkeit, Freude und Verzeihung scheinen eine untergeordnete Rolle zu spielen. Die Worte „Danke“, „Bitte“ und „Entschuldigung“ könnte den persönlichen Stolz verletzen.

Wichtig bei diesen Punkten ist, das wir alle zu dieser Art von Verhalten neigen können. Die einen in bestimmten Lebensphasen mehr die anderen weniger. Bei den meisten Menschen pendelt sich das in der Regel ĂŒber die Zeit ausgewogen ein.

Der Narzist hingegen schwingt die meiste Zeit in einer ausbeuterischen Energie und kann sich nur schwer in andere hineinversetzen oder andere Werte akzeptieren. Manchmal ist das auch seine bewusste und gezielte Entscheidung um andere noch stÀrker auszugrenzen oder ihren Mangel Selbstbewusstsein oder eigenen UnzulÀnglichkeiten zu verstecken.

Vielleicht fĂ€llt es mit diesen 3 Punkten leichter ausbeuterisches narzistisches Verhalten zu erkennen um damit die eigene Achtsamkeit und den Fokus fĂŒr mehr SelbstfĂŒrsorge zu steigern.

Der grĂ¶ĂŸte und wichtigste Punkt: Ein Narzist akzeptiert in der Regel nur sehr schwer ein „Nein“. Auch persönliche Abgrenzung und das Thema der SelbstfĂŒrsorge können fĂŒr große Ablehnung sorgen. Er versteht es meistens einfach nicht und empfindet Abgrenzung viel mehr als unterwerfende SchwĂ€che. Ein simples „Nein“ kann bei ihm große AnflĂŒge von Groll und impulsivem Verhalten erzeugen.

Damit viele gute Erkenntnisse, bessere Beziehungen und noch bessere SelbstfĂŒrsorge.

Viel Erfolg und liebe GrĂŒĂŸe aus Kassel

Patrick Koglin

Übrigens: Hier ist unser neue youtube-Kanal:

3 wichtige Verkaufs-Tipps fĂŒr geniale Coachingprodukte die voll durchstarten

Wenn du dein Coaching besser, leichter und erfolgreicher verkaufen willst, dann beachte die folgenden drei Tipps als freiwillige Empfehlungen um deine Produkte verstÀndlicher und attraktiver an den Kunden zu bringen.

Du findest hier zunĂ€chst ein optionales Video zum Beitrag und nachgelagert die drei einzelnen Tipps ausfĂŒhrlich mit allen Details beschrieben.

Viel Spaß und umfangreiche Erkenntnisse beim Lesen und Ansehen!

Video: 3 wichtige Verkaufs-Tipps fĂŒr Coachingprodukte

Link zum Video

Lies hier alle drei Tipps im Detail:


Tipp 1: Verkaufe kein „Programm“

Manchmal höre ich in GesprÀchen unter Freunden und Coaching-Kollegen das sie jetzt ein neues Programm im Angebot haben.

Damit bringen sie sich mit etwas ins GesprÀch. Das ist schon gut. Aber auch in der Pre-Launch-Phase eines Angebots darfst du schon sehr viel konkreter werden und diesen Schwung als Marketingvorstufe mitnehmen. Kommuniziere lieber direkt einen spezifischen und genauen Nutzen.

Warum ist diese Konkretisierung wichtig? Leider kann man sich unter dem Begriff „Programm“ oftmals wenig vorstellen. Man behĂ€lt es auch nicht gut genug im Hinterkopf. Es bleibt nicht im GedĂ€chtnis.

Wenn du stattdessen mitteilst, das es sich um ein neues „COACHING-Programm“ handelt, dann ist das schon einmal eine Stufe konkreter. Der Kontext wird klar.

Noch besser ist es jedoch direkt die Lösung zu verkaufen. Also finde einen treffenden und AussagekrĂ€ftigen Namen. Wir alle kennen das mit dem iphone, mit dem neuen Smart-TV oder der LED-Beleuchtung. Das sind sehr konkrete Angaben ĂŒber den Nutzen und Kontext. Orientiere dich an solchen Beispielen, werde spezifisch und nutzenorientiert.

Dieser Tipp ist nicht vorwurfsvoll, sondern wertschÀtzend und als Optimierung gemeint.

Was kannst du tun?

Menschen mögen hochwertige Lösungen, attraktive Produkte oder Produktbezeichnungen. Sie wollen sich etwas darunter vorstellen und ausmalen. Ein „Programm“ als Produktname ist zudem nicht attraktiv genug. Das steigert die Neugierde heute nicht mehr ausreichend.

Verkaufe stattdessen lieber eine Lösung und ĂŒberlege dir einen wirklich einzigartigen und herausragenden Produktnamen wie z. B. Inside Out Mastery, Experience of life – Enlightment, Level up your life oder das REDESIGN-Transformationscoaching.


Tipp 2: Keine Monats- oder Tagesangabe erwÀhnen

Neben der Kommunikation ĂŒber ein neues „Programm“ oder „Coachingprogramm“ lese und höre ich oft folgende Aussagen:

  • „Mein neues 3-Monatsprogramm…“
  • „Mein 4-Wochenprogramm…“
  • „Meine 21-Tage Challenge…“

Ganz ehrlich? Ich glaube die meisten Interessenten schreckt das eher ab, als das es dir im Verkauf und Marketing nutzt. Warum? Versetze dich wieder in die Lage deines Kunden: Er hat ein Problem. Er will die Lösung. Und zwar wann? NatĂŒrlich am liebsten JETZT.

Wer lĂ€ngeres Coaching kennt, der weiß das hier schmerzhafte Prozesse laufen können. Das kann also wie der Besuch zum Zahnarzt sein: erstmal anstrengend, intensiv und schmerzhaft. Das ist nichts was man eine lange Zeit oder stĂ€ndig machen möchte. Das weiß der Kunde irgendwann.

Außerdem will der Interessent und Kunde natĂŒrlich den positiven Effekt und ein Ergebnis am liebsten gleich und direkt haben. Wir sind das einfach heute durch das Internet und ausgewachsene Servicestrukturen gewöhnt etwas schnell zu bekommen.

SelbstverstĂ€ndlich kommt der Kunde im Laufe des Prozesses vielleicht noch einmal mit einzelnen Fragen und will dann sicher auf jemanden zurĂŒckgreifen. Das ist dann etwas anderes und eher ein Vorteil den er mitkaufen will. Danach fragt er viel spĂ€ter im Angebotsprozess.

Diese Angabe gehört daher also weiter nach hinten angelagert im Verkaufsprozess. Dann wenn er wissen will was er alles fĂŒr sein Geld bekommt.

Was kannst du tun?

Benenne in der ersten Kommunikation immer zunĂ€chst primĂ€r den grĂ¶ĂŸten Nutzen und Vorteil.

NatĂŒrlich kannst du lĂ€ngere Programme anbieten, aber dann gehört der Umfang in die Leistungs- und Produktbeschreibung – entweder auf die Bestellseite oder im GesprĂ€ch nach der Preisbenennung. Gleichzeitig gehört sie als Nutzen ausformuliert. Zum Beispiel das der Kunde ĂŒber den Zeitraum von 6 Monate per Whatsapp betreut wird oder sich jederzeit telefonisch melden kann. Mache einen Service daraus. Kein Waschmaschinen- oder BeschĂ€ftigungsprogramm.

Der dritte und letzte Punkt ist etwas einfacher.


Tipp 3: Vermeide selbstverherrlichende Phrasen

Was ist damit gemeint? Abgehobene Marketingphrasen wie „MEGA“, „REVOLUTIONÄR“, „GIGANTISCH“, „KNALLERPRODUKT“ oder Ă€hnliches mag heute wahrscheinlich keiner mehr.

Das ist vielleicht im Angebotsblatt vom Mediamarkt aufsehenserregend, nicht aber im Bereich von Coaching wo es um den Menschen, persönliche Ziele, Blockaden und möglicherweise schmerzhafte Dinge geht.

Lade stattdessen lieber deinen Produktnamen emotional stĂ€rker auf. Halte den Namen möglichst einfach, professionell und nutzenorientiert, dann braucht es gar keine abhobenen Phrasen. Dann verkauft sich dein Coachingprodukt… praktisch… wie von selbst…

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn gerne auf Social Media durch Weitergeben des Links.

Damit wĂŒnsche ich dir maximale Erfolge.

Liebe GrĂŒĂŸe aus Kassel, Patrick Koglin

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Wie du dein Business wirklich herausragend skalieren kannst ohne langfristig erfolglos zu bleiben

Viel zu oft habe ich es leider erlebt das ich mein Zeit und Geld in Webinare und Online-Kurse investiert habe die anfangs sehr große Versprechen gemacht haben, die sie dann aber in 80 % der FĂ€llen nicht gehalten haben. Warum? Ich habe einfach nicht das Wissen und die Information bekommen die mir versprochen wurde.

Es wurde stattdessen ein Verkaufsangebot gemacht und das ganze Versprechen einfach durchgereicht. Da stellt sich doch jeder Kunde die berechtige Frage: Werde ich denn nach dem Kauf meine Antworten bekommen oder vielleicht doch wieder nicht?

Deshalb biete ich heute weder kostenpflichtige Webinare noch eigene Online-Kurse an, weil mir völlig klar ist, das die Menschen sie bald aus Frust gar nicht mehr besuchen werden. Warum sollte ein Unternehmer der etwas auf sich, sein Wissen und seine Erfahrung hÀlt etwas anbieten, das gerade durch den Markt derart kaputt gespielt wird?

Der Kunde entwickelt doch die Haltung „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ – ganz berechtigt. Er ist enttĂ€uscht und er verliert das Vertrauen. Warum sollte also ein Unternehmer etwas anbieten das nicht wertgeschĂ€tzt wird?

Ein Funnel ist doch kein Schnellballsystem fĂŒr den Unternehmer-Cashflow auf Kosten deiner Kunde. Er sollte die Kundenreise abdecken und ihn weiterbringen.

NatĂŒrlich gab es auch 10-20 % wirklich guter Sachen. Aber darum geht es hier heute nicht. Es geht mir heute um die 80 % lieblos, erfolglos und einfach rausgeschmissener Angebote die nicht im Ansatz das Marketing-Versprechen halten, was sie machen.

Heute möchte ich davor warnen als Unternehmer so zu agieren. Warum?

Der Kunde wird diese Angebote auf lange Sicht nicht mehr nutzen. Er wird die Haltung entwickeln: „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ und damit wird eine Vielzahl an Arbeit einfach entwertet. Und wenn Arbeit nichts wert ist, entsteht das GefĂŒhl von Wertlosigkeit. ZwangslĂ€ufig bei dir und bei deinen Interessenten.

Der Kunde wird das Vertrauen verlieren. Das Vertrauen in dich, dein Unternehmen, in die Branche, in Webinare, in Online-Kurse und irgendwann auch grundsÀtzlich darin das irgendjemand ihm noch weiterhelfen kann. Vielleicht verliert er sogar das Vertrauen in sich selbst und wird somit irgendwann zum Opfer. Zum Opfer seiner UmstÀnde, weil er gar nicht mehr anders kann.

„Die anderen haben offenbar Recht gehabt. Es funktioniert nicht.“

Das ist ein großer Schaden. Nicht nur wirtschaftlich, auch menschlich. Das kostet die Menschen viel Zeit, Geld und Energie. Das kostet die Wirtschaft und Gesellschaft viel Fortschritt. Vor allem aber kostet es uns als Trainer, Coaches und Berater eines: REPUTATION. Es kostet uns unseren Ruf.

Es geht hier um Ethik, Kundeninteressen, Kunden-Ziele und dessen Ziel-erreichung, inhaltslose Webinare und Online-Kurse.

Mein Bild von Erfolg – ein Visionsvorschlag:

Ganz ganz ehrlich, klar und direkt: Mich hat es immer mit Demut und Dankbarkeit erfĂŒllt wenn ein Kunde nach einem Coaching, Mentoring oder Training auf dem nĂ€chsten Level war und seine Ziele erreicht hat die ihm versprochen wurden – oder er wirklich einen umsetzbaren Weg dorthin fĂŒr sich gefunden hatte – wenn ich ihm alle seine Fragen beantworten konnte. Wenn er MINDESTENS das bekommen hat was ich ihm versprochen habe.

Waren damit meine Angebotsversprechen oftmals kleiner. Ja.

Waren meine Preise oftmals kleiner. Ja.

Zumindest am Anfang. Ist doch logisch. Wenn du ein neues Produkt hast und neu im Markt bist, kannst du doch keine exklusiven Preis aufrufen.

Waren meine Kunden glĂŒcklicher und zufriedener? Ja. War ich es damit auch? JA!

Wenn der Kunde erfolgreich ist und das bekommt was er versprochen bekam dann ist das ein bestmögliches Ergebnis: Er hat das bekommen was er erwartet hat, in einer fĂŒr ihn umsetzbaren und verstĂ€ndlichen Art und Weise. Der Kunde ist nicht blöd. Wenn du das glaubst, ist es dein Menschenbild was hier entwickelt werden muss.

Denn weißt du, wenn du FahrrĂ€der verkaufst und die Freiheit von MobilitĂ€t versprichst, niemand aber in der Lage ist damit zu fahren, dann hast du einfach dein Marketingversprechen nicht gehalten. Deine Kunden werden enttĂ€uscht sein und nicht mehr bei dir kaufen. Nichts mehr empfehlen. AnwĂ€lte nennen das wahrscheinlich sogar Betrug.

Oder anders: Wenn 9 von 10 damit nicht fahren können, dann taugt dein Produkt einfach nichts. Dann musst du erst in Produktoptimierung investieren, bevor du es weiterverkaufst und skalierst. NatĂŒrlich kannst du auch 9 unglĂŒckliche Kunden hinterlassen, es wird dich nur deinen Ruf kosten!

Erst besser werden, dann skalieren

Wenn dein Kunde ĂŒber dein erwartetes Ergebnis hinausschießt, dann hast du ein geniales Produkt. Dann bist du wirklich wirklich gut. Wenn dein Kunde vielleicht sogar besser wird als du selbst je gedacht hast.

Das sind diese Klick-Momente.

Weißt du was? FĂŒr mich gibt es nichts genialeres wenn ein Kunden grĂ¶ĂŸer, besser oder erfolgreicher wurde als ich.

Das ist „Training from the back of the room“ – aus dem Hintergrund.

SALES SALES SALES

Heute habe ich hingegen immer öfters den Eindruck das es gar nicht um den Kunden geht. Es geht um Zahlen, Da wird auf die Umsatz- und Gewinnzahlen geschaut – nicht auf das was tatsĂ€chlich versprochen wurde. Nicht ob der Kunde mit skaliert! Das ist es doch! Wenn der Kunde mit skaliert, dann skalierst auch du und er wird wieder von dir kaufen wollen!

Was ist aber die RealitÀt? Oft steht leider nicht der Kunde mit seinem Erfolg im Vordergrund, sondern das Produkt und dann vor allem der VERKAUF des Produkts.

Kurzfristige GEWINNE! Und danach dann schon meist der VERKAUF nach dem VERKAUF – also der Verkauf des nĂ€chsten Produkts, wenn eins noch nicht mal abgeschlossen wurde.

Kurzfristige Gewinne sind der falsche Fokus!

Was ist die Alternative? Mir geht es in meinen Angeboten um den Menschen – um DICH. Langfristige Gewinne logischerweise! Langfristige Gewinne entstehen durch gute Ergebnisse, glĂŒckliche Kunden und erfolgreiche Weiterempfehlungen auf ehrlicher Basis.

Das automatisiere ich auch nicht und nie. Menschlichkeit kann nie automatisiert werden!

Keine TEXTBAUSTEINE die irgendwie persönlichen Kontakt vortĂ€uschen der dann keiner ist, kein gar nichts. Keine Anreizsysteme fĂŒr Empfehlungen.

Die Menschen sind doch nicht bescheuert. Die merken das – wenn auch nicht bewusst, dann doch unterbewusst und das geben sie an andere wieder weiter und so verkaufen alle vielleicht bisschen was, sind nur nach 6, 8 oder 12 Monaten völlig erfolglos oder brauchen stĂ€ndig neue Kunden.

Das spricht sich doch rum dass das nix taugt. Und dann? NatĂŒrlich funktioniert das vielleicht dann mit neuen Kunden eine zeitlang wieder.

Nur wie erfĂŒllend ist das wirklich? Zu verkaufen und nur schwache Ergebnisse zu generieren. Keine freiwilligen Empfehlungen zu bekommen? Keine erfolgreichen Kunden zu haben?

NatĂŒrlich da ist das Argument mit der Selbstverantwortung des Kunden. „Ist der doch selbst schuld wenn er nicht das tut was ich sage.“ Klar, logisch. Aber wenn du Freiheit versprichst, dann musst du auch Freiheit bringen und kannst nicht sagen das es nur funktioniert „wenn… man schlechte Strategien einfach weitergibt“…

Nein: Wenn dein Webinar nicht das bringt was es verspricht: Zeitverschwendung. Schwaches Webinar.

Wenn dein Online-Kurs nicht das bringt was er verspricht: Zeitverschwendung. Schwacher Online-Kurs.

Wenn dein Coaching nicht hĂ€lt was es verspricht: Zeitverschwendung. Schwaches Coaching. – vielleicht sogar noch schlimmer.

Wenn dein Buch nicht das enthÀlt was du versprichst: Zeitverschwendung. Schwaches Buch.

NatĂŒrlich ist niemand perfekt. NatĂŒrlich gibt es mal ein Produkt das noch im Reifeprozess ist. NatĂŒrlich sind wir alles Menschen. Nur dann muss das kommuniziert werden und sich im Preis niederschlagen.

Beispiel: Du kannst keinen 4-Abend Online-Kurs fĂŒr 1.500 € verkaufen, große Versprechungen machen und hinterher deine Kunden raus-ekeln weil dein System plötzlich nicht fĂŒr Einzelpersonen, sondern fĂŒr ein 5-Mannteam ausgelegt war…

Butter bei die Fische: Exzellente Produkte = Exzellente Preise = Exzellente Kundenergebnisse

Mangelnde Ergebnisse bei einem ĂŒberteuerten Prototyp = Geld zurĂŒck oder zumindest die Offenheit fĂŒr Feedback, ein KundengesprĂ€ch, Erstattung oder eine Wiedergtumachung. Da beginnt Skalierung und Kundenreise. Da zu analysieren was nicht geklappt hat. Da besser zu werden. Da zu schauen was es gebraucht hĂ€tte. Reflexion, Dialog und Menschlichkeit.

Aber das interessiert dich ja nicht – du willst ja nur von denen lernen die auch schon die gleichen Fehler gemacht haben. *zwinker*

Offenheit zu leben erfordert StĂ€rke. Da gehen vielleicht mal 2-3 VerkĂ€ufe schief, dafĂŒr schleift es das Produkt und jeden einzelnen unzufriedenen Kunden. Die kommen dann in den Erfolg und dann bekommst du Empfehlungen und dann hast du QUALITÄT. Dann verkaufst du ohne verkaufen zu mĂŒssen – dann verkaufst du automatisch ohne je automatisiert zu haben.

Da beginnt Skalierung und Automatisierung. Das ist Erfolg. Das ist das was dann folgt.

Aber du wirst ja ohnehin so weiter machen und nennst das dann „deine Werte“.

Reinhard K. Sprenger – Autor des Buches „Das Prinzip der Selbstverantwortung“ wĂŒrde sagen: „Go, get lost.“

Wenn du dein Unternehmen wirklich groß auf mehr als 50 bis 200 Mitarbeiter und mehr als 5.000 Kunden skalieren willst, schau dir meine Leistungen im Bereich Organisationsentwicklung an:

  • Training und Analyse on the job
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Kontaktanfragen bitte per E-Mail oder Telefon

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Neue Kraft als Unternehmer*in

ExpertInnen-Interview mit Delphine Moreels und Dr. Stephanie Robben-Beyer.

Link zum Interview weiter unten

Zwischen Privat und Beruf: Wie findet man jetzt als Unternehmer*in oder FĂŒhrungskraft immer wieder neue Kraft in sich?

Mehr als 1 Jahr im Home-Office zwischen Beruf und Privat. Was macht das mit uns als Mensch, Unternehmer*in oder FĂŒhrungskraft? Delphine Moreels und Dr. Stephanie Robben-Beyer sprechen 30 Minuten ganz authentisch ĂŒber die Auswirkungen des Lockdowns.

Hier abspielen:

ĂŒber die Interviewpartnerinnen

Delphine Moreels ist Business Mentorin, VisionÀrin und Speakerin: www.delphinemoreels.de

Dr. Stephanie Robben-Beyer ist im Bereich Coaching, Moderation und Mentoring tÀtig.

Link zum Video, Musik von frametraxx

Interesse an einem Interview oder der Videobearbeitung?

Falls Sie Interesse an einem Interview oder der dazugehörigen Videobearbeitung haben, nehmen Sie gerne persönlichen Kontakt auf.

weitere Informationen:

đŸ”„ „FĂŒr eine bessere Welt“

Ich, Patrick Koglin, durfte in meinen kurzen 35 Jahren Lebensjahren schon viel zu oft beobachten wie Menschen ausgelotet und ausgegrenzt werden.

Wie sie unter Druck gesetzt oder sogar erpresst werden. Mobbing, Bossing, Silent Treatment, emotionale Erpressung, ins Wortfallen, stĂ€ndiges zu spĂ€t kommen, zu Terminen schicken die es nicht gibt, Unterstellungen, Informationen vorenthalten, in ein abgeschiedenes BĂŒro setzen – die Bandbreite ist lang was mir manche Kunden berichten.

Selbst Top-Manager, hochspezialisierte FĂŒhrungskrĂ€fte und GeschĂ€ftsfĂŒhrer die mobben, bossen, beschimpfen, abwerten und nichts außen vorlassen was das Reportoire der schwarzen Menschlichkeit auslĂ€sst.

Andere wurden unter Druck gesetzt, sind krank geworden oder selbst komplette Unternehmensbereiche wurden einfach aufgekĂŒndigt ohne das die Menschen sich darauf irgendwie vorbereiten konnten oder dass das Unternehmen gar dafĂŒr die Verantwortung hat tragen wollen.

Die KĂŒndigung selbst nach 10-15 Jahre Betriebsangehörigkeit oder sogar – einfach raus. In FrĂŒhrente oder aben rausgemobbt.

Manchmal habe ich den Eindruck das wir das Leben gar nicht anders als mit solchen modernen Grausamkeiten gestalten wollen. Als gĂ€be es keine Wahl. Modernste UnternehmensfĂŒhrung, ja?

FrĂŒher dachte ich das Unternehmen ein sicherer schöpferischer Ort sein mĂŒssten. Da zĂ€hlen Miteinander, Sicherheit, KreativitĂ€t, Effizienz und Wirtschaftlichkeit fĂŒr das große Ganze. Ich denke das heute immernoch, glaube aber das wir hier viel mehr in die SelbstfĂŒrsorge gehen dĂŒrfen.

Was ich dir aber sagen will:

Gib niemals auf.

Mich haben solche Erfahrungen immer noch einen Schritt tiefer gebracht. Auch wenn ich womöglich erst 35 Jahre bin, dann ist es doch spannend das hier schon mehr als 15 Jahre an Erfahrung in Beruf, SelbstÀndigkeit und diversen Unternehmen enthalten sind.

Diese Erfahrungen haben mich immer noch stÀrker gemacht. Ich bin immer noch eine Ebene weiter gegangen und kann heute ganz anders leben, coachen, trainieren und beraten.

Nicht das es solche negativen Erfahrungen brauchen wĂŒrde um glĂŒcklich zu sein – aber wenn es denn so ist – dann ist es so und wir können nur schauen wie wir damit stark und selbstbewusst umgehe.

Wir sollten in Unternehmen nicht das Marketing oder falsche Wertversprechen in den Vordergrund stellen, sondern viel mehr das Wohle aller. Wachstum zum Wohler aller.

Wenn wir die schönen Worte lesen die so als Unternehmenswerte ausgearbeitet und ausformuliert werden, dann sollten wir viel mehr auf unseren Bauch, die Beobachtungen und die tatsÀchlichen Taten in einem Unternehmen achten.


Heute habe ich dann die Seite mit den Kundenstimmen der letzten zwei Jahre aktualisiert:

„Danke dafĂŒr, dass du mir geholfen hast und sozusagen den Weg frei gemacht hast, dafĂŒr das ich jetzt auf jeden Fall auch klarer gehen kann.“

„Hi Patrick! Also ich möchte noch einmal Danke danke danke sagen! Danke fĂŒr dich in meinem Leben. Und Danke sagen das wir damals vor nicht allzu langer Zeit diesen Prozess gemacht haben.“

„Patrick hat mich mental wieder mit meinen Erfolgen verbunden.“

„Patrick hat mich in einer sehr schweren Lebensphase stabilisierend und energetisierend unterstĂŒtzt.“

„Mir gab sein Coaching Orientierung in einer nicht einfachen Lebensphase.“

„His efforts bring agile mindset to companies“

„Patrick hat keine Angst davor, ein kontroverses Thema anzusprechen und den Elefanten im Raum anzusprechen – und er hört hier nicht auf. Als sehr ergebnisorientierte Person stellt er sicher, dass die Probleme tatsĂ€chlich behoben werden, und fĂŒhrt EffizienzprĂŒfungen durch, um sicherzustellen, dass die Zeit gut investiert ist.“

FĂŒr dieses Vertrauen, diese Arbeit und alle derartigen RĂŒckmeldungen bin ich jedem einzelnen sehr dankbar.

FĂŒr eine bessere Welt. 🙂

„Wer gibt gewinnt.“

Die meisten Menschen da draußen sind sehr gut im nehmen. Auch sind die meisten Menschen sehr gut darin alles zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen.


Sie glauben als Chef, Kunde oder Dienstleister, wenn sie nur den anderen ĂŒbervorteilen, dann hat es sich fĂŒr sie gelohnt. Da wird verhandelt, gefeilt, ausgequetscht und und und.


Und sie glauben sogar der andere wĂŒrde das nicht mal merken oder erkennen.

Dabei ist es im Leben so: alles kommt wieder zurĂŒck. Nicht immer gleich, nicht immer auf der gleichen Ebene, aber alles kommt nun mal zurĂŒck.


Erst kĂŒrzlich bekam ich wieder sehr wertvolles Feedback wie genial meine Videos und BeitrĂ€ge sind. Sprachnachrichten und Kommentare unter den Videos. DafĂŒr bin ich wirklich dankbar. Das freut mich immer sehr – denn ich glaube sehr viele Menschen haben gar kein Bewusstsein fĂŒr die ganze Arbeit dahinter.

zum neuen youtube-Kanal:


Da steckt Wert drin: Wie du ein Buch schreibst, wie du Depressionen besiegst, wie du ein Business aufbaust, flexibles Projektmanagement betreiben kannst, Veranstaltungen organisierst, besser verkaufen kannst, wie du deine Beziehung verbesserst…


Auf der anderen Seite schildern mir dann Menschen die jahrelang an meiner Seite sind urplötzlich das sie im Grunde nichts mit meinen BeitrĂ€gen anfangen können. Dann wenn es darum geht zwei Klicks fĂŒr ein Abo zu hinterlassen.


Dann bin ich irgendwie sprachlos:


Sie lesen also jahrelang kostenfrei auf Social Media mit ohne ein einziges Feedback zu hinterlassen.
Das ist ein schönes Symbolbild fĂŒr unsere Gesellschaft.


Lange Zeit hatte ich den Eindruck es liegt an der Betriebswirtschaftslehre die das so vermittelt. Bis ich dann auf jemanden gestoßen bin der auch BWL studiert hat und ein absoluter Mehrwertgeber war – also kann es daran auch nicht liegen.

Wer gibt, gewinnt…


Ich glaube es ist eine innere Haltung. Bin ich GEBER oder NEHMER – oder ist mein Ziel vielleicht beides im Gleichgewichtig zu halten? Zumindest mal als Ideal. Gelingen wird das nicht immer, aber wenn wir es anpeilen steigert das womöglich die Chancen. Richtig?


…wir quetschen uns einander aus, melken Kunden wie Cash-KĂŒhe und schenken uns kaum Beachtung und Aufmerksamkeit…


…und dann wundern wir uns.

Es geht eben auch anders.

Kurt Krömer und Torsten StrĂ€ter sprechen öffentlich ĂŒber Depressionen

Kurt Krömer und Torsten StrĂ€ter sprechen in diesem Interview ĂŒber schwere Depressionen:

Link zum Video

3 Jahre lang war Kurt Krömer bei Ärzten unterwegs um herauszufinden was mit ihm los ist. In diesem Video spricht er mit Torsten StrĂ€ter öffentlich ĂŒber das Thema „Depressionen“.

Telefonseelsorge: 0800.1110222 | telefonseelsorge.de


Weitere Videos zum Thema „Depressionen“

Depressionen sind besiegbar – selbst nach mehr als 20 Jahren – gib niemals auf

Link zum Video


Ursache von Depressionen – du bist fĂŒr heute verantwortlich, aber nicht fĂŒr FrĂŒheres schuldig

Link zum Video


Depressionen ĂŒberwinden: 5 ganz kleine Tipps die helfen können

Link zum Video


Depressionen: Ursachen, Lösungen und die Sicht der Dinge | Heinz-Werner Kopp im Power Talk #27

Das Wort zum Sonntag ĂŒber gesellschaftlichen Wandel, Konkurrenzdenken, Wettbewerb und anderes Mangel-Mindset

Eine aktuelle und wiederkehrende Gefahr: Umso mehr Existenzsorge dort draußen jetzt vielleicht geschĂŒrt, umso mehr Angst verbreitet wird umso höher könnten die Kleinkriege miteinander werden. Das liegt auch an den destruktiven Kommunikationsmustern die manche Persönlichkeiten sicherlich vertreten.

Wenn man den Ursprung des Taylorismus und der Betriebswirtschaftslehre zurĂŒckverfolgt, dann kann man sehen woher das kommt. Dieses Wissen ist primĂ€r zur Zeit des ersten und zweiten Weltkrieges entstanden. Mangel und Angst waren da groß geschrieben.

Es entsteht Misgunst, wenn wir das heute, 100 Jahre spÀter immer noch so leben.

Mobbing, Bossing und anderes passiert wenn wir nicht vernĂŒnftig wertorientiert agieren. Wenn wir nicht aufeinander aufpassen. Wenn wir unsere Einzigartigkeit nicht kennen und leben. Wenn wir die FĂŒlle verlassen und unsere KreativitĂ€t mit aller AnpassungsfĂ€higkeit nicht sehen können.

Wenn wir ins Ego- statt ins Öko-Denken verfallen. Wenn wir in der Angst handeln statt in der Liebe. Das fĂŒhrt auf sehr vielen Ebenen zu Störungen.


Das Paradigma „Wachstum zum Nutzen aller“ – was steckt dahinter?

Seit Jahren propagiert Patrick Koglin daher: Konkurrenz muss nicht sein. Und gerade jetzt nicht. Die Vorteile von Kooperationen, Respekt und Akzeptanz ĂŒberwiegen: immer.


„Wachstum zum Nutzen aller ist eine Lebens- und Wirtschaftsphilosophie – ein Interagieren auf Respekt und Augenhöhe.“

Das ist nicht sonderlich neu, muss aber offenbar immer wieder mal wiederholt werden.

Dazu fĂ€llt mir eine Geschichte ein. Da ging es im Rahmen eines Workshops darum das zwei Gruppen fĂŒr die gegenwĂ€rtige Gruppe einen Hindernis-Parcour aufbauen sollten. Was ist natĂŒrlich passiert?

Eine Gruppe entschied sich den Parcour so leicht wie möglich aufzubauen, die andere Gruppe entschied es der anderen so schwer wie möglich zu machen. Was beide vorher nicht wussten: Sie mussten schließlich doch ihren eigenen Parcour laufen. Und so ist es eben auch manchmal im Unternehmertum: Wenn wir damit beginnen es anderen schwer zu machen – dann kommt das irgendwann einfach auf uns selbst zurĂŒck: Das ist Karma.

Was ist die Ursache fĂŒr diese Denkweise? Wir glauben es wĂ€re nie genug da. Wir berufen uns auf alten Konzepten, GlaubenssĂ€tzen und Theorien. Oder wir bekommen einfach Angst und denken das wir etwas verlieren könnten. Aber ist das wirklich wahr?

Altes BWL-Wirtschafts-Mindset aus Mangel und Konkurrenz: höher, schneller, weiter

Oftmals steckt tief in uns als Unternehmer ein altes BWL-Marktdenken aus Kampf, Konkurrenz und Wettbewerb. Dieses Wissen stammt noch aus dem 1.- 2. Weltkrieg und wird heute immer wieder neu gelernt. Die Folgen sind Angriffe auf Kollegen und vielleicht sogar Freunde die wir plötzlich sogar Konkurrenten nennen. Wir reissen uns um Kunden als wĂ€ren sie Vieh. Sie werden ausgequetscht wie Zitronen und gemelkt wie KĂŒhe. Bis zum letzten Tropfen. Leer, mĂŒde und ausgelaugt bleiben sie zurĂŒck.

Aus dem Konkurrenzdenken heraus agieren AnfĂ€nger und Angsthasen. Die Energie auf etwas zu richten um anderen zu schaden ist ein Armutszeugnis fĂŒr eine moderne Gesellschaft.

Jeden Unternehmer möchte ich daher ermutigen diese Dinge nicht mehr zu dulden, nicht wegzusehen und ggf. die notwendigen Schritte einzuleiten um das eigene Unternehmen und die persönliche Gesundheit zu schĂŒtzen. Wir kommen offenbar um das blockieren von Kontakten nicht mehr herum.

Angst oder Liebe – bleibt immer die eigene Wahl

Irrsinn des Wandels

Patrick Koglin hat viele VerÀnderungsprozesse begleitet. Es ist fast ein urtypisch menschliches Verhalten das dies passiert. Aber es muss eben nicht sein. Es ist eine Entscheidung: Angst oder Liebe?

Diese Wahl strahlt auch ins ganze Unternehmen. Wer mit Kollegen respektvoll und wertschĂ€tzend umgeht, wird dies auch mit Mitarbeiter tun und vor allem wird er es in der selben Art zurĂŒck erhalten.

Keep calm – durchatmen!

Schon immer gab es lebensverÀndernde Einschnitte in unserer Geschichte.

Es ist nun eine Frage ob du gewinnen, verlieren oder Win-Win-Situationen schaffen willst.


Was lebst du vor? Welches Vorbild willst du sein? Win-Win, Loose-Win oder Loose-Loose? Wenn du in der FĂŒlle bist: wer willst du sein? Willst du andere unterstĂŒtzen oder treten? Willst du Menschen klein oder groß machen?


Ich vertrete da eine ganz klare Haltung: Es ist fĂŒr alle und jeden genug da. Es gibt keinen Grund noch mehr Angst, Hass und Unfrieden zu stiften.


Mein Inneres ist voller Zuversicht. Dieser gesellschaftliche und unternehmerische Wandel ist nichts anderes wie das, was wir in den letzten 20 Jahren Digitalisierung mitgemacht habe.


VerĂ€nderung ist die Regel, nicht die Ausnahme und auch diesen Wandel werden wird stemmen. Du kannst entscheiden worauf du deinen Fokus richtest. Kooperation oder Konkurrenz. Angst oder Liebe. Neid, Misgunst oder Anerkennung und miteinander zu fĂŒhren. Das was du aussendest, bekommst du zurĂŒck. Wir werden auch diesen Wandel in Leichtigkeit und mit Freude schaffen. So sei es.

Interessante Video-BeitrÀge ab sofort auch auf youtube:

Susann Nartschik im Interview

Authentisches Online-Marketing in der neuen Zeit

Sakko oder nicht Sakko? Brille oder nicht Brille? Ich entscheide mich FÜR das Sakko und gegen die Brille. Keine Ahnung wieso. Ein paar wenige Minuten spĂ€ter fĂŒhle ich diese Enge *ĂŒrgs* – die Bewegungsfreiheit fehlt, alles ist irgendwie starr und ein GefĂŒhl von DAS BIN ICH DOCH GAR NICHT.

Vielleicht kennst du das auch? Ja. Es sieht schick aus. Ja. Man passt sich damit der Masse an
 aber dann fĂŒhlt sich das doch irgendwie gezwungen an. Kennst du das? Ich denke dann bist du bei Susann genau richtig. Aber sie kann und bietet so viel mehr im Bereich Marketing. Aber seh selbst…

Eines der Top-Interviews im neuen Video-Kanal von Patrick!


Es passte magisch zusammen. Patrick das erste Mal im Sakko vor der Kamera und Susann Nartschik die ĂŒber AuthentizitĂ€t spricht. Mehr dazu im Video!

Mehr solcher Videos im youtube-Kanal von Patrick Koglin auf:

Die Top-Videos der Woche 23. April 2021

Vielen lieben Dank fĂŒr alle die den neuen youtube-Kanal bereits abonniert haben!


Top 3-Videos in den letzten 7 Tagen:

„Krank vor Sehnsucht“ die ultimative Lovestory von Nicole und Pascal Schmid


Einladung zum kostenfreien Webinar „Inner Balance“ am 1. Mai 2021 um 20 Uhr online von Nicole Schmid


1,4 Millionen Euro Umsatz in zehn Jahren | 54 Sekunden von Patrick Koglin