Krisen-Gamechanger #5, #6 und #7

Den Artikel „Wie kann ich eine Krise souverän meistern?“ und „7 „Gamechanger“ um eine Krise zu meistern“ solltest du einleitend zu diesem Artikel gelesen haben. Hier wurde auf das Thema hingeführt und darauf sensibilisiert das es üblicherweise kein wirksames Patentrezept für Krisen geben kann. Krisen sind immer hoch-individuell.

Ergänzend dazu habe ich dir im ersten Artikel ein Mega-Tool empfohlen.

Beame dich in die Zukunft, wenn du von dort aus zurückschaust, wie hätte dein jetziges ICH die Krise gemeistert? Geh in dich und finde Antworten aus dier heraus.
Die ausführliche Beschreibung findest du im ersten Artikel „Wie kann ich eine Krise souverän meistern?“

In Artikel 2 wurden dann folgende Gamechanger kurz vorgestellt.

  1. Gamechanger | Dankbarkeits- und Erfolgsjournal
  2. Gamechanger | Stille, Nichtstun und Meditation
  3. Gamechanger | Bewegung, Sport, Spaziergänge in der Natur
  4. Gamechanger | Walk & Talk

Jetzt soll es weiter gehen mit drei weiteren Veränderungswerkzeugen für echte Krisen. Hier kommen die Krisen-„Gamechanger“ Nummer 5, 6 und 7.

Gamechanger #5 | Kraftvolle Ziele und Ideale bilden

Krisen können auch immer ein stückweit bedeuten das eine Struktur, ein Bild oder eine Vorstellung zerbrochen ist. Der Alltag und das normale Berufs- oder Privatleben sind unterbrochen. Das kann natürlich schwierig sein, birgt jedoch das Potential es neu zu strukturieren. Hierbei helfen kraftvolle positive Ziele und Ideale helfen.

Allerdings ist das ein sehr umfangreiches Thema das hier nur angeschnitten werden kann. Du kannst dir beispielsweise folgende Fragen stellen:

  • Wer will ich sein?
  • Wie will ich wirken?
  • Wie möchte ich mich verhalten?
  • Wie möchte ich ein Vorbild für andere sein?
  • Welchen Beruf möchte ich ausüben?
  • Welche Form von Partnerschaft möchte ich leben?
  • uvm.

Es gibt in diesem Zusammenhang sicherlich mehr als 20 spannende Fragen. Das führt zu Punkt #6.

Gamechanger #6 | Auf Menschen zurückgreifen die dich begleiten und inspirieren

Egal ob es darum geht dein persönliches Ideal auszugestalten, neue Ziele oder einfach bloß Orientierung sowie Klarheit zu finden. Professionelle und positive Unterstützung von außen ist wichtig. Egal ob das ein Coach, Berater, Bekannter, ein guter Freund oder ein Familienmitglied ist: Lass dich in einer Krise unterstützen und dir helfen. Auch wenn das schwer fällt.

Du kannst dazu nutzen was du für richtig hälst, aber nutze nicht nur die Stille (Gamechanger #2) sondern geh auch in den Austausch und den Dialog. Aber wähle waise.

Gamechanger #7 | Negatives weglassen

Gamechanger 1 bis 6 handelten von Dingen die du tun kannst. Gamechanger #7 konzentriert sich hingegen auf was weglassen. Stell dir die Frage was du bleiben lassen kannst. Schau wer oder was dir nicht gut tut und lass es einfach weg.

Egal ob das eine Person, eine unnütze Verhaltensweise oder eine ungesunde Ernährung ist. Schaffe Platz für neues und lege alte Gewohnheiten ab. Minimalismus ist hier das Zauberwort. Reduziere dein Leben auf das Wesentliche und schaffe ein stabiles Fundament für alles weitere.

Fazit und Zusammenfassung

Ich hoffe das du mit dieser kleinen Artikelserie ein gutes Verständnis für das Verhalten in einer Krise aufbauen konntest, das du neue Inspiration und mehr Klarheit für wirksame Strategien entdecken konntest.

  1. Gamechanger | Dankbarkeits- und Erfolgsjournal
  2. Gamechanger | Stille, Nichtstun und Meditation
  3. Gamechanger | Bewegung, Sport, Spaziergänge in der Natur
  4. Gamechanger | Walk & Talk
  5. Gamechanger | Kraftvolle Ziele und Ideale bilden
  6. Gamechanger | Auf Menschen zurückgreifen die dich begleiten und inspirieren
  7. Gamechanger | Negatives weglassen

Jetzt hast du 7 Tools kennengelernt mit denen du dich trainieren kannst. Probiere die einzelnen Bestandteile davon Schritt-für-Schritt nach Lust & Laune aus.

Ein „Goodie“ oben drauf: Geduld, Gelassenheit und Aufmerksamkeit auf dein Ziel
Bleib möglichst gelassen, lasse die Emotionen hochkommen die aufkommen, nimm sie an und nutze Sport um diese Energie positiv umzuwandeln. E-Motion – Motion – Bewegung.

Kopf hoch und bleib am Ball! Nutze die Anregungen, möglichst länger als 21 Tage und wenn du JETZT weitere Fragen oder Feedback hast, dann stelle Sie gerne im Online-Circle „Neue FührungsKRAFT“ oder in einem letzten Beitrag auf instagram.

Viel Erfolg.

7 „Gamechanger“ um eine Krise zu meistern

Wie du eine Krise möglichst souverän meisterst

Im gestrigen Artikel „Wie kann ich eine Krise souverän meistern?“ wurde bereits zum Thema hingeführt. Ich habe darauf hingewiesen das es kein einfaches Patentrezept oder eine 5-Schritteplan für Krisen geben kann. Warum? Krisen sind immer hoch-individuell. Egal ob es sich um eine wirtschaftliche, unternehmerische, ökologische, gesellschaftliche oder persönliche Krise handelt.

Ich habe auch darauf hingewiesen das die Kompetenzen die aus einer persönlichen Krise hinauswachsen auch übertragbar sind auf andere Krisen. Die gelernte Erfahrung mit solchen Situationen möglichst aufmerksam, gelassen, souverän und positiv ausgerichtet umzugehen helfen auch in anderen Krisen.

Typische Phasen einer persönlichen Krise

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Interventionen, Ideen und Handlungen um in einer Krise sein Schicksal in die Hand zu nehmen. Sogenannte „Gamechanger“ um eine Krise zu meistern. Diese will ich dir hier heute vorstellen.

Das Besondere an diesen Punkten ist das sie für dich wirken können oder nicht. Letztlich entscheidest du das selbst. Du musst es testen und ausprobieren.

Sie sind relativ einfach und daher solltest du nicht davor zurückschrecken oder sie gar ablehnen weil es keine lange wissenschaftliche Herleitung dazu gibt. Das ist das Geheimnis dieser Interventionen. Sie sind einfach um sie in schweren Zeiten umzusetzen.

Lies sie dir durch, wende sie mindestens 3x an, schau ob es dir dienlich war und dann entscheide ob du damit weitermachen möchtest. Bei manchen Dingen empfiehlt es sich sie 21 Tage anzuwenden.

Gamechanger #1 | Dankbarkeits- und Erfolgsjournal

Das Erfolgsjournal oder auch Dankbarkeits-Tagebuch ist in meiner Wahrnehmung das langweiligste Tool was es hier aufzuzählen gibt. Aber auch eines der Wirksamsten wenn es darum geht seinen Fokus von allem was einem fehlt auf das zu richten was man schon hat.

Wofür wir dankbar sind, das bleibt.

Es gibt hierfür die stumpfe Frage „Wofür bin ich heute dankbar?“ die man mit 3-5 Punkten jeden Abend beantworten kann. Es sollten mindestens 3 Punkte am Tag sein und die Liste mindestens 21 Tage geführt werden. Mehr und länger geht natürlich immer.

Cleverer und spannender ist es direkt seine zukünftigen Wünsche mit in die Dankbarkeitsliste zu integrieren. Du kannst also heute zum Beispiel sehr dankbar für dein altes Auto sein, aber auch gleichzeitig dafür das dein zukünftiges Auto möglicherweise viel sportlicher, sicherer oder komfortabler ist.

Ich habe mir angewöhnt die Frage mehrfach am Tag zu stellen, da es mir aufgrund eines sehr stressigen Berufs oft nicht gelungen ist diese Punkte aufzuschreiben. Auch dies ist wirksam und verändert den Fokus oftmals in den kleinen Dingen des Lebens, auch wenn das Aufschreiben natürlich kraftvoller ist.

Gamechanger #2 | Stille, Nichtstun und Meditation

Wer hat heute schon die Zeit zum „Nichtstun“? Das ist eine gute Frage. Sehr viele Menschen leben das Modell von „Ich habe keine Zeit.“ und das ist symptomatisch für einen hektischen Alltag. Es ist nicht nur in Krisen besonders wichtig sich bewusste Auszeiten zu nehmen, sondern auch im Alltag. Egal ob das kurze Pausen sind oder auch längere Phase des Nichtstuns. Das geht auch mit Kindern oder im hektischen Büroalltag. Meistens finden sich immer irgendwo Möglichkeiten dazu und wenn es der Spaziergang in der Mittagspause statt ein Kantinenbesuch ist.

Stille ist wichtig um in oder nach einer Krise zu sich zu kommen. Um die Emotionen und Gefühle hochkommen zu lassen. Sie wollen angeschaut und wahrgenommen werden. Lass sie zu und fühle das. Alles ist dabei erlaubt. Schreien, weinen, fluchen. Egal was. Hauptsache diese Gefühle werden angenommen und können raus. (Schreien empfehle ich dort wo es keinen stört, z.B. im Auto).

Ergänzend dazu helfen Mediationen ob geführt oder nicht geführt. Mach das wonach dir ist. Es gibt auch Bewegungs-Mediationen wie z.B. die 4-Himmelsrichtungs-Meditation. Dein Gehirn und Körper werden das etwa ein Jahr lang brauchen.


Gamechanger #3 | Bewegung, Sport, Spaziergänge in der Natur

Auch das ist nicht unbedingt der spannendeste „Gamechanger“ aber Laufen in der Natur hilft tatsächlich. Außerdem ist es meistens überall und unabhängig von irgendwelche Angeboten, Öffnungszeiten, Zusatz-Hilfsmitteln wie Laufschuhen, Sportausrüstung oder Fitness-Studius möglich. Hier gibt es nicht viel zu sagen: Einfach machen wonach einem ist, was möglichst ist und was Spaß macht – ggf. mit Abwechslung und Kombinationen variieren. Beispielsweise lässt sich Krafttraining wunderbar mit einer Meditation kombinieren.


Gamechanger #4 | Walk & Talk

Walk & Talk ist eine Ergänzung oder Erweiterung zu „Bewegung, Sport und Spaziergängen in der Natur“. Das Laufen mit einem wertvollen Gespräch zu verknüpfen kann eine hohe Wirkweise haben. Die Voraussetzung ist hier allerdings mit wem du wie über was sprichst.

Wähle daher entweder deinen Gesprächspartner sehr bewusst oder die Fragen die du dem anderen stellst sehr gezielt aus. Manchmal ist es auch hilfreich einfach jemand am Ohr zu haben der mehr oder weniger zuhört. Das geht also auch telefonisch. Wichtig ist wirklich sich im Gespräch abzuwechseln und/oder einen Gesprächspartner zu haben der sich zurücknehmen und auch zuhören kann.

Mehr zum Walk & Talk und vielen weiteren Coaching-Interventionen kannst du übrigens im Buch „Agil moderieren“ finden.

Walk & Talk kann auch wunderbar auf Seminaren oder in Coaching-Sitzungen eingesetzt werden.
Mehr dazu im Buch erfahren.

Das scheint mir relativ viel Inhalt für einen Tag zu sein. Daher kommen die Gamechanger 5, 6 und 7 in einem weiteren Artikel. Update: Hier geht es zu Teil 2 mit den weiteren Krisen-„Gamechangern“.

Viel Spaß, Erfolg und Gelassenheit beim Ausprobieren!

Wenn du willst, schreib mir wie gut sie funktioniert haben. Geh dazu einfach in irgendeinen Social-Mediabeitrag auf Facebook oder Instagram und verweise auf diesen Artikel: „Ich habe den Blogartikel über Krisenmanagement gelesen. Danke dafür! Ich habe folgende Erfahrungen damit gemacht….“

Auch wenn du weitere Fragen hast. Immer her damit! Schreib mir einfach auf Social Media: „Danke für deinen Artikel, hast du eine Idee was ich tun kann, bei…“ oder „…wenn…“

Wir finden sicher eine Lösung. Keep agile – bleib flexibel.

Wie kann ich eine Krise souverän meistern?

In Zeiten von Covid-19 macht es sicherlich einen Unterschied von welcher Art von Krise wir sprechen. Sprechen wir also über gesundheitliche, gesellschaftliche, unternehmerische oder eine persönliche Lebenskrise?

Ich glaube wenn man das höchste aller Krisen gemeistert hat, dann kann man auch „einfachere“ Krisen meistern. Das bedeutet wenn ich schwere existentiell-bedrohliche persönliche Krisen bewältigen kann, dann kann ich in der Regel auch verschmerzen zwölf Wochen im Home-Office zu verbringen und mit ständig neuen Einschränkungen oder Änderungen im täglichen Leben umgehen.

Das ist jetzt vereinfacht und etwas provokant daher gesagt. Auch ich weiß dass es ganz sicher für viele Menschen mehr bedeutet und es auch für viele Unternehmen wirtschaftliche Einbußen bedeutet. Bis hin zur existentiellen Bedrohung. Auf der anderen Seite frage ich wie ein Unternehmen in den letzten Jahren gewirtschaftet haben muss, wenn es in der ersten Woche nach der häuslichen Quarantäne schon von existentieller Not spricht. Wo sind die ganzen Gewinne hingeflossen? Wie war das Unternehmen wirtschaftlich aufgestellt? Wo sind die Reserven für 3 Monate? Ich glaube oft ist es weniger dramatisch wie es reflektiert wird. Aber das ist ein anderes Thema.

Phasen einer typischen Krise

Meine These lautet wenn ich mit persönlichen Krisen gut klar komme, dann auch mit unternehmerischen. Also wenn man die Kompetenz(en) dazu aufgebaut hat, diese innere Kraft, dieses „einfach weitermachen“ und nicht bloß das Wissen besitzt. Wenn man es immer wieder schafft neu aufzustehen.

An dieser Stelle kann man zugleich zur persönlichen Bestärkung ganz klar sagen dass uns das Leben immer genau die Herausforderungen schickt, die wir auch schaffen können. Selbst wenn es noch so hoffnungslos aussieht: Mach einfach weiter.

Wieso gibt einen so großen Unterschied zwischen Wissen und Kompetenz?

Dazu möchte ich ein Beispiel geben das mich sehr berührt hat. Vor kurzem hörte ich einen Podcast eines renommierten Trainers. Einem Menschen mit sehr viel Lebenserfahrung und jemand der in meiner Wahrnehmung sehr viel erreicht hat – unternehmerisch und menschlich. Jemand mit Vorbildfunktion, also von dem ich sehr viel gehalten habe. Doch eines war mir immer mehr aufgestoßen, sogenannte Blueprints und Schablonen die hin und wieder mit eingeflossen sind: so auch ein 5-Schritteplan für Krisen. Nachdem ich mehrfach reingehört hatte war ich ziemlich enttäuscht. Doch dazu im Laufe des Artikels mehr.

Natürlich sind Krisen und Schicksale immer relativ. Das bedeutet dass sie jeder einzelne anders wahrnimmt. Für den einen ist es ein schlimmer Unfall in der Kindheit, der Verlust einer nahestehenden Person, gesundheitliche schwierige Herausforderungen wie zum Beispiel Krebs, Burnout oder Depressionen. Aber auch persönliche Beziehungskrisen können das sein.

Manchmal auch viele dieser Aspekte zusammen. Sie haben gemeinsam das sie in gewisser Form hohes persönliches Leiden, sehr starke Emotionen und Hoffnungslosigkeit aufweisen. Selbst wenn man noch einen klaren Gedanken fassen kann, dann streikt womöglich irgendwann der Körper und klagt über Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung. Man weiß nicht weiter, bis hin zu möglicherweise suizidalen Gedanken. Fakt ist: Man kommt da meist alleine nicht raus.

Wie du in Krisen eigene Lösungen finden kannst

Da jeder Mensch der weiß wie man persönliche Krisen möglichst souverän meistern kann auch gesellschaftliche oder unternehmerische Krisen bewältigen kann, konzentriere ich mich mit diesem Artikel auf solche große Lebenskrisen und Situationen.

Dabei kann dieser Blogartikel sicherlich nur ein Startschuss sein und keine persönliche Begleitung ersetzen. Denn eines haben sämtliche Krisen oft gemeinsam: sie verlaufen nicht über Stunden oder Tage, sondern meistens eher über Wochen oder Monate. Sie zehren an unseren Nerven und an unseren Kräften. Sie bringen Emotionen und Zustände nach oben in denen wir uns meist selbst nicht mehr wieder erkennen. Momente in denen wir nicht weiterwissen. Situationen die zum Schreien sind. Phasen in denen wir Rat, Hilfe, Orientierung oder mindestens eine Idee von außen suchen.

Das ist auch der Grund weshalb mir der besagte Podcast sauer aufgestoßen ist. Es gibt keine funktionierende Schablone zum Meistern von Krisen. Es kann sie nicht geben. Jede Krise ist individuell, komplex und persönlich. Sie erfordert die Lösung von Problemen die kaum mehr aus eigener Kraft und Ressourcen gelöst werden können. Das ist vergleichbar mit einem Beinbruch. Auch hier können wir uns aus eigenständiger Kraft nicht mehr helfen und sind auf Unterstützung von außen angewiesen. Oft brauchen wir daher in diesen Fällen einen Menschen der uns unterstützt.

Es mag Phasen und zeitliche Meilensteine in einer Krise geben, aber nun mal kein „Erfolgsrezept“ das man einfach wie eine Todo-Liste abarbeitet, weil in diesen besagten Situationen oftmals die notwendige Distanz, Kraft, Hoffnung oder Unterstützung fehlt.

Meine Kritik zu diesem Podcast wurde letztlich gelöscht und ich schließlich blockiert. Was aus meiner Wahrnehmung nicht nur Kundenunfreundlich ist und wenig menschliches Verständnis zeigt. Es ist auch schade. Aber genau daher leite ich diesen Artikel einfach anders ein. Krisen sind –immer- individuell. Sie erfordern daher grundsätzlich auch individuelle Lösungen.

Falls du also schon viel Zeit in Podcasts, Artikel, Bücher, Seminare oder auch andere Coaches investiert hast, möchte ich dich einfach ermutigen weiterzumachen und genauer hinzuschauen. Es ist gefährlich nach Ratschlägen zu fragen und noch gefährlicher sie zu geben. Du musst nach komplexen und dennoch smarten Lösungen schauen.

Eine davon ist mir begegnet und die möchte ich hier weitergeben Es ist eine Empfehlung von Steffi Christian (Life- und VAK-Coach). Eine Methode die sie kürzlich in ihrer Community beschrieben hat.

In meiner Wahrnehmung beantwortet ihr Ansatz krisen-wirksam und -komplex. Er hilft die Selbstkräfte in einem selbst zu aktivieren, Distanz zu gewinnen, den Fokus nach vorne zu richten und genau das kann in einer Krise helfen um innere Widerstände aufzulösen:

„Laufe in der Zeitlinie nach vorne und schaue dort auf die heutige Situation zurück. Was sagt dein angekommenes ICH zu deinem damaligen ICH? Welchen Rat gibst du dir selbst? Wie hast du damals den inneren Kampf beendet? Denn du bist viel größer als du denkst.“

Das kannst du einfach mal ausprobieren. Auch über mehrere Tage hinweg. Es hilft sich das ganze aufzumalen oder aufzuschreiben.

Wenn du willst, teile deine Erfahrungen gerne mit! Schreibe mir auf Facebook oder instagram. Suche dir einfach einen der letzten Beiträge aus und kommentiere dort. Auch deine Fragen kannst du dort platzieren.

Darüber hinaus findest du hier im Blog in den nächsten Tagen einen weiteren Beitrag mit 7 effektiven „Gamechanger“-Impulsen für Krisen. Gamechanger sind Interventionen für Veränderung. (Update: Hier ist der Artikel „7 Gamechanger um eine Krise zu meistern“)

Manchmal wirken sie ganz unscheinbar und simpel. Aber oft ist es genau das, was es in Krisen braucht. Kleine effektive Werkzeuge.

Wenn du am Ball bleiben willst, dann folge mir auf Facebook | Instagram oder komm gerne in den kostenlosen Online-Circle auf Facebook. Folge einfach den Links.

Danke das du dir die Zeit genommen hast, diesen Artikel bis zum Ende zu lesen.