Kurt Krömer und Torsten Sträter sprechen öffentlich über Depressionen

Kurt Krömer und Torsten Sträter sprechen in diesem Interview über schwere Depressionen:

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3 Jahre lang war Kurt Krömer bei Ärzten unterwegs um herauszufinden was mit ihm los ist. In diesem Video spricht er mit Torsten Sträter öffentlich über das Thema „Depressionen“.

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Ursache von Depressionen – du bist für heute verantwortlich, aber nicht für Früheres schuldig

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Depressionen überwinden: 5 ganz kleine Tipps die helfen können

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Depressionen: Ursachen, Lösungen und die Sicht der Dinge | Heinz-Werner Kopp im Power Talk #27

Das Wort zum Sonntag über gesellschaftlichen Wandel, Konkurrenzdenken, Wettbewerb und anderes Mangel-Mindset

Eine aktuelle und wiederkehrende Gefahr: Umso mehr Existenzsorge dort draußen jetzt vielleicht geschürt, umso mehr Angst verbreitet wird umso höher könnten die Kleinkriege miteinander werden. Das liegt auch an den destruktiven Kommunikationsmustern die manche Persönlichkeiten sicherlich vertreten.

Wenn man den Ursprung des Taylorismus und der Betriebswirtschaftslehre zurückverfolgt, dann kann man sehen woher das kommt. Dieses Wissen ist primär zur Zeit des ersten und zweiten Weltkrieges entstanden. Mangel und Angst waren da groß geschrieben.

Es entsteht Misgunst, wenn wir das heute, 100 Jahre später immer noch so leben.

Mobbing, Bossing und anderes passiert wenn wir nicht vernünftig wertorientiert agieren. Wenn wir nicht aufeinander aufpassen. Wenn wir unsere Einzigartigkeit nicht kennen und leben. Wenn wir die Fülle verlassen und unsere Kreativität mit aller Anpassungsfähigkeit nicht sehen können.

Wenn wir ins Ego- statt ins Öko-Denken verfallen. Wenn wir in der Angst handeln statt in der Liebe. Das führt auf sehr vielen Ebenen zu Störungen.


Das Paradigma „Wachstum zum Nutzen aller“ – was steckt dahinter?

Seit Jahren propagiert Patrick Koglin daher: Konkurrenz muss nicht sein. Und gerade jetzt nicht. Die Vorteile von Kooperationen, Respekt und Akzeptanz überwiegen: immer.


„Wachstum zum Nutzen aller ist eine Lebens- und Wirtschaftsphilosophie – ein Interagieren auf Respekt und Augenhöhe.“

Das ist nicht sonderlich neu, muss aber offenbar immer wieder mal wiederholt werden.

Dazu fällt mir eine Geschichte ein. Da ging es im Rahmen eines Workshops darum das zwei Gruppen für die gegenwärtige Gruppe einen Hindernis-Parcour aufbauen sollten. Was ist natürlich passiert?

Eine Gruppe entschied sich den Parcour so leicht wie möglich aufzubauen, die andere Gruppe entschied es der anderen so schwer wie möglich zu machen. Was beide vorher nicht wussten: Sie mussten schließlich doch ihren eigenen Parcour laufen. Und so ist es eben auch manchmal im Unternehmertum: Wenn wir damit beginnen es anderen schwer zu machen – dann kommt das irgendwann einfach auf uns selbst zurück: Das ist Karma.

Was ist die Ursache für diese Denkweise? Wir glauben es wäre nie genug da. Wir berufen uns auf alten Konzepten, Glaubenssätzen und Theorien. Oder wir bekommen einfach Angst und denken das wir etwas verlieren könnten. Aber ist das wirklich wahr?

Altes BWL-Wirtschafts-Mindset aus Mangel und Konkurrenz: höher, schneller, weiter

Oftmals steckt tief in uns als Unternehmer ein altes BWL-Marktdenken aus Kampf, Konkurrenz und Wettbewerb. Dieses Wissen stammt noch aus dem 1.- 2. Weltkrieg und wird heute immer wieder neu gelernt. Die Folgen sind Angriffe auf Kollegen und vielleicht sogar Freunde die wir plötzlich sogar Konkurrenten nennen. Wir reissen uns um Kunden als wären sie Vieh. Sie werden ausgequetscht wie Zitronen und gemelkt wie Kühe. Bis zum letzten Tropfen. Leer, müde und ausgelaugt bleiben sie zurück.

Aus dem Konkurrenzdenken heraus agieren Anfänger und Angsthasen. Die Energie auf etwas zu richten um anderen zu schaden ist ein Armutszeugnis für eine moderne Gesellschaft.

Jeden Unternehmer möchte ich daher ermutigen diese Dinge nicht mehr zu dulden, nicht wegzusehen und ggf. die notwendigen Schritte einzuleiten um das eigene Unternehmen und die persönliche Gesundheit zu schützen. Wir kommen offenbar um das blockieren von Kontakten nicht mehr herum.

Angst oder Liebe – bleibt immer die eigene Wahl

Irrsinn des Wandels

Patrick Koglin hat viele Veränderungsprozesse begleitet. Es ist fast ein urtypisch menschliches Verhalten das dies passiert. Aber es muss eben nicht sein. Es ist eine Entscheidung: Angst oder Liebe?

Diese Wahl strahlt auch ins ganze Unternehmen. Wer mit Kollegen respektvoll und wertschätzend umgeht, wird dies auch mit Mitarbeiter tun und vor allem wird er es in der selben Art zurück erhalten.

Keep calm – durchatmen!

Schon immer gab es lebensverändernde Einschnitte in unserer Geschichte.

Es ist nun eine Frage ob du gewinnen, verlieren oder Win-Win-Situationen schaffen willst.


Was lebst du vor? Welches Vorbild willst du sein? Win-Win, Loose-Win oder Loose-Loose? Wenn du in der Fülle bist: wer willst du sein? Willst du andere unterstützen oder treten? Willst du Menschen klein oder groß machen?


Ich vertrete da eine ganz klare Haltung: Es ist für alle und jeden genug da. Es gibt keinen Grund noch mehr Angst, Hass und Unfrieden zu stiften.


Mein Inneres ist voller Zuversicht. Dieser gesellschaftliche und unternehmerische Wandel ist nichts anderes wie das, was wir in den letzten 20 Jahren Digitalisierung mitgemacht habe.


Veränderung ist die Regel, nicht die Ausnahme und auch diesen Wandel werden wird stemmen. Du kannst entscheiden worauf du deinen Fokus richtest. Kooperation oder Konkurrenz. Angst oder Liebe. Neid, Misgunst oder Anerkennung und miteinander zu führen. Das was du aussendest, bekommst du zurück. Wir werden auch diesen Wandel in Leichtigkeit und mit Freude schaffen. So sei es.

Interessante Video-Beiträge ab sofort auch auf youtube:

Susann Nartschik im Interview

Authentisches Online-Marketing in der neuen Zeit

Sakko oder nicht Sakko? Brille oder nicht Brille? Ich entscheide mich FÜR das Sakko und gegen die Brille. Keine Ahnung wieso. Ein paar wenige Minuten später fühle ich diese Enge *ürgs* – die Bewegungsfreiheit fehlt, alles ist irgendwie starr und ein Gefühl von DAS BIN ICH DOCH GAR NICHT.

Vielleicht kennst du das auch? Ja. Es sieht schick aus. Ja. Man passt sich damit der Masse an… aber dann fühlt sich das doch irgendwie gezwungen an. Kennst du das? Ich denke dann bist du bei Susann genau richtig. Aber sie kann und bietet so viel mehr im Bereich Marketing. Aber seh selbst…

Eines der Top-Interviews im neuen Video-Kanal von Patrick!


Es passte magisch zusammen. Patrick das erste Mal im Sakko vor der Kamera und Susann Nartschik die über Authentizität spricht. Mehr dazu im Video!

Mehr solcher Videos im youtube-Kanal von Patrick Koglin auf:

Die Top-Videos der Woche 23. April 2021

Vielen lieben Dank für alle die den neuen youtube-Kanal bereits abonniert haben!


Top 3-Videos in den letzten 7 Tagen:

„Krank vor Sehnsucht“ die ultimative Lovestory von Nicole und Pascal Schmid


Einladung zum kostenfreien Webinar „Inner Balance“ am 1. Mai 2021 um 20 Uhr online von Nicole Schmid


1,4 Millionen Euro Umsatz in zehn Jahren | 54 Sekunden von Patrick Koglin

https://youtube.com/watch?v=VTm9ERPQJPI

Online verkaufen 2021: Warum mit mehr Druck und Freundlichkeit oder am besten gar nicht?

Wir schreiben das Jahr 2021. Corona, Home-Office und wechselnde Lockdown-Regelungen beschäftigen die Menschen. Die einen reagieren mit trotzender Lebensfreude und lassen sich wenig beirren während die anderen eher mit Zurückhaltung antworten.

Viele der Menschen und Kunden sind „digital überreizt“ wie ich es nenne. Täglich bekommen wir alle wahrscheinlich eine Vielzahl an E-Mails und Nachrichten.

Manche meiner Kunden sprechen von mehr als 20, einige wenige sogar von mehr als 100 Nachrichten pro Tag. Die meisten Angebote sind unterbreitet und die Menschen brauchen auch viel weniger.

Da ist immer wieder die Frage aller Fragen: Wie kann man da einen Unterschied machen der einen Unterschied macht?


Druck ist nicht gleich Druck

Ich will einen Teil der Lösung direkt am Anfang verraten. Es ist die Freundlichkeit zum Kunden die heute verkauft. Freundlichkeit in Form von Zuneigung, Verständnis und Aufmerksamkeit. Die innere Gewissheit ihm wirklich helfen und etwas für ihn leisten zu können.

Das braucht natürlich Gewissheit und Sicherheit in die eigenen Fähigkeit und eine klare Angebotsstruktur. Ein klares Produkt. Es braucht aber auch mehr Berührungspunkte zum Kunden. Wir sprechen heute von etwa 50 positiven Kontaktpunkten damit ein Verkauf stattfindet.

Wenn Sie das haben, dann wäre es unterlassene Hilfeleistung ein Produkt das 1zu1 auf ihn passt nicht zu verkaufen, oder?

Wenn Sie es noch nicht haben, dann wird es vielleicht Zeit diese auszuarbeiten?


Online verkaufen im Jahr 2021 ist anders

Manchmal muss man dazu die Extrameile zum Kunden gehen. Ganz nah an den Kunden heran. Das ist hier mit „Druck“ gemeint. Liebevoller freundlicher Druck, kein aufdringlicher Druck, sondern eben Mehrwert geben.

Es ist eine Form von: „Hey ich kann und will dir helfen. Ich meine es ernst!“. Es ist eine freundliche Einladung für etwas, die natürlich aber auch Grenzen hat. Irgendwann ist Schluss und ein „Nein“ muss man akzeptieren. Logisch.


60-Sekunden-Impulsvideo über Online-Verkauf:


Niemand hat Verkaufen in der Schule gelernt…

Daher setzt es Übung, Training und viel Empathie voraus erfolgreich zu verkaufen. Deshalb ist es so wichtig, das verkaufen zu lernen, spielerisch zu üben und in der Praxis einfach anzuwenden.

Gehen Sie in den freundlichen respektvollen Austausch mit Ihren Kunden und finden Sie heraus was genau er oder Sie gerade braucht.

Mir ist dabei bewusst das so etwas komplexes und menschliches wie ein Verkauf nicht einfach in einem Blogartikel abgehandelt werden kann.

Es bedarf praktisches Training. Gerne stehe ich dafür zur Verfügung.

Vielen Dank für das Lesen dieses Beitrags.


Das Wichtigste rund um Persönlichkeitsentwicklung, Lockdown, Ernährung, Coaching-Lifestyle und Co. – Monatsbericht März 2021

„Irgendwas mit Sozial“

Es ist Mitte März 2021. Deutschland steckt nach wie vor im Lockdown und ohne es allzu politisch werden zu lassen ist offensichtlich das die Bundesregierung den sozialen Faktor dieser Pandemie nach wie vor etwas zu vergessen zu scheint.

Was ist das Positive daran? Rückgang in Erkältungszahlen in 2021


Was ist noch das Positive am Lockdown?

Wir gelangen weiter in die Selbstverantwortung

Ja. Das ist eine Nebensache dieses Lockdowns: noch höhere Selbstverantwortung. Noch mehr Selbstverantwortung für dein Wohlbefinden, Mindset, Ernährung, Fitness und Co.

Vielleicht merkt der ein oder andere allmählich doch das die geschlossenen Fitness-Studios, Hallenbäder und Yoga-Kurse dazu führen das die Muskeln nachlassen.

Was lässt sich da tun?

3 Tipps für mehr Fitness im Lockdown:

  1. Gesunde Ernährung: das typische… 2-3 Liter an Wasser pro trinken, ausgewogen essen
  2. Bewegung wie es nur geht: Spazieren gehen, Fahrradfahren oder auch eine eigene Hantelbank bestellen und zu Hause loslegen. Geheimtipp für unterwegs: mit Wasserflaschen trainieren
  3. Youtube nutzen: youtube bietet so viele kurze Videos für Sport, Fitness und Yoga.

Fitness-Impulse: in Zahlen

5 – 10.000 Schritte am Tag gehen oder 30 Minuten Sport machen2-3 Liter Wasser trinkenTäglichen Kalorienbedarf ermitteln und berücksichtigen

Natürlich ist das Thema Fitness und Ernährung hochindividuell. Gerne empfehle ich Personal-Trainer mit denen auch ich zusammen gearbeitet habe. Schreiben Sie mich gerne per E-Mail oder Social Media an.


Die wichtigsten Videos aus dem youtube-Kanal von Patrick Koglin in dieser Woche

Vielen Dank für die wachsende Anzahl an Views, Abonnenten und Kommentaren!

Übersicht

  1. Geführte NLP-Meditation #2: Geliebte Menschen hinter sich lassen – Loslassen | 38:49 Min
  2. Dein Leben verändern mit NLP
  3. Projektmanagement mit Scrum in unter 4 Stunden | Begrüßung
  4. Scrum-Einstieg und Trainings-Überblick | Projektmanagement mit Scrum
  5. Trennung mus kein Drama sein

Top 1: Geführte NLP-Meditation #2: Geliebte Menschen hinter sich lassen – Loslassen | 38:49 Min


Top 2: Interview mit NLP-Coach Kayan Roesner aus Hamburg zum Thema „Dein Leben verändern mit NLP“

https://youtube.com/watch?v=1OEY2ZmatTE

Top 3: Gratis Videotraining zum Thema „Projektmanagement mit Scrum“ | Begrüßung


Top 3: Gratis Videotraining zum Thema „Projektmanagement mit Scrum“ | Einstieg und Überblick


Top 5: Trennung muss kein Drama sein – eine positive Betrachtung von Trennung und Scheidung auch im Hinblick auf Kinder


21. Februar | Egoismus

“Egoismus” ist, wenn jemand ausschließlich in seinem eigenen Namen und für seine eigenen Interessen handelt und denkt. Wenn wir in der Karriereleiter wachsen wollen, werden wir manchmal egoistisch. Wir wollen es bequemer. Wir wollen mehr Zeit, Geld, Status, materielle Güte oder bessere Aufgaben. Ein stückweit ist unser Egoismus unser Antrieb zum Wachstum.

Manche von uns verfolgen dabei eine andere Form von Egoismus. Den Egoismus von multidimensionalem Denken. Sie leben ihren Egoismus so aus um höhere gesellschaftliche Zustände herbeizuführen. Mehr Luxus, mehr Wohl, mehr Gesundheit, mehr Zeit für unsere Kinder und Verwandten.

Wenn wir aber dabei die Welt um uns herum unbeachtet lassen, die Ellbogen zu weit ausgefahren haben, dann erzeugen wir in unserem Umfeld ein großes Leid. Wir können nicht einfach auf den Gefühlen, Zielen, Wünschen und Bedürfnisse anderer Menschen um uns herumtrampeln.

„Wachstum zum Wohle aller.“ ist der Leitsatz zur Überwindung von Egoismus.

Wenn wir das beginnen zu leben, dann denken wir plötzlich nicht mehr nur für uns, sondern für unser komplettes Umfeld. Wir beginnen bessere Fragen zu stellen. Wir beginnen besser zuzuhören. Wir beginnen mehr zu sehen und zu schätzen.

Wir beginnen vielleicht Strukturen, Prozesse, Methoden und Ansätze zu finden die nicht nur für uns dienlich sind, sondern eben auch für unsere Kollegen und Chefs die schon da sind, neue Kollegen die noch kommen werden, für unsere Familienmitglieder, Freunde und Bekannte.

„Wachst zum Wohler oder Nutzen aller.“ ist eine Lebensform die zugleich unser Ego unmittelbar in die Knie zwingt. Das zu leben führt uns in die Heilung. Unser Ego darf sein, beachtet, gesehen, gehört und geschätzt werden – die anderen aber eben auch.

Patrick Koglin, Kassel, 21. Februar 2021

Die Unschärfe(n) des NLP

NLP ist mitunter ein Modell der Veränderung und der Sprache. Dabei nutzt es einige Fachbegriffe die nach der Ansicht von Patrick leider die Anwendung unnötig verschweren oder die Gefahr für Fehler steigert.

Hier sind nachfolgend ein paar einfache Beispiele aufgeführt. Es ist ein Versuch die Sprache des NLP im deutschen schrittweise zu vereinfachen und klarer zu gestalten:

  • Anker: Gefühlsverknüpfung, Gefühlsverbindungspunkt, Trigger oder Gefühlsauslöser
  • Imprint: Emotionale Verletzung
  • Ökologie: das persönliche Umfeld, der Ort oder „der Standpunkt im Leben“
  • Ökologie-Check: Auswirkungen auf das Umfeld betrachten, das kann sich typischerweise auf folgende Systeme, Orte, Personen und das Umfeld beziehen:
    • Familie und Familienmitglieder
    • Eltern
    • Kinder
    • Freunde
    • Bekannte
    • Arbeitgeber (das Wirtschaftsunternehmen in dem gearbeitet wird)
    • Chefs und Kollegen
    • Kunden
    • Lokale Orte und Räume wie Arbeitsplatz, Natur, Standort, etc.
    • Andere systemische Berührungspunkte
  • Rapport aufbauen: eine Beziehung zu jemanden herstellen und pflegen
  • Reimprint: Neuprägung
  • Ressource: Kraftorte und Kraftquellen

Dies sind erste Beispiele die vielleicht schon dazu anregen den Blick zu weiten oder in den Austausch darüber zu gehen. Gerne kann dazu auf Social Media diskutiert werden. Ich bin gespannt was du dazu meinst. Einfach unter dem Beitrag kommentieren.

Fazit und Ergebnis

Du bist eingeladen beispielsweise mehr über „emotionale Verletzungen“ statt „Imprint“ zu sprechen. Nutze „Beziehungsaufbau“ mehr als „Rapport„, arbeite mit „Kraftorten“ und „Energiequellen“ statt mit „Ressourcen„. Nutze „Gefühlsverbindungspunkte“ statt „Anker„.

Go, for it: Möglicherweise kann das enorm dabei helfen die schon sehr gute Qualität des NLP noch weiter zu verbessern.

Das alles ist sicherlich ein kontinuierlicher Prozess, wie es die Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung eben auch ist.

Viel Erfolg bei der Anwendung

Was tun bei Stress im MRT und bei medizinischen Untersuchungen? | 5 Mentalstrategien für besseren Fokus

Wie läuft ein MRT ab?

MRT-Bilder werden mit einem Magnetresonanztomographen erzeugt. Das ist ein röhrenförmiges Gerät, in das Patienten auf einer Liege hineingefahren werden. In der Röhrenwand liegen elektrische Spulen, die ein pulsierendes Magnetfeld und Radiowellen erzeugen. (siehe „Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab?“ – externer Link). Daraus wird ein Bild des Körpers oder einzelner Körperregionen erstellt.

Wie ist der Aufenthalt im Magnetresonanztomographen?

Laut vielen Erfahrungsberichten ist der Aufenhalt für viele Menschen halb so wild. Die Bewegungen um einen herum sind zwischendurch etwas laut, das Gerät piepst manchmal und in der Röhre selbst ist es ziemlich eng. Man muss darin 10-20 Minuten ruhig liegen bleiben und im Grunde passiert nichts weiter als das der Magnet um einen herumfährt.

Eventuell bekommt man vorab ein Kontrastmittel gespritzt das die Bildgebung verbessert. Wenn man will, kann man ein Beruhigungsmittel bekommen – darf dann aber kein Autofahren.

In die Hand bekommt man einen Knopf den man bei Problemen ggf. drücken kann und über Kopfhörer bekommt man Musik eingespielt.

Obwohl es im Grunde wenig bei einem MRT zu befürchten gibt, bereitet manchen Menschen schon der Gedanke daran leichten bis sehr starken Stress.


Was kann ich bei Stress im MRT tun? Oder bereits davor?

Besonders bei Ängsten oder Panikattacken die in engen Räumen wie zum Beispiel in Fahrstühlen, Fahrzeugen oder im Flugzeug auftreten, kann das MRT schwierig werden. Durch Mentaltechniken kannst du dir viel Stress und ein eventuelles Beruhigungsmittel sparen.

Bereits das Hineinfahren ist für viele Menschen beängstigend. Selbst mit Kopfhörer und lauter Musik auf den Ohren kann der Aufenthalt darin beunruhigend bis gar nicht möglich sein.

Auch wenn es vom Vorgehen wirklich halb so wild ist, können unsere Gedanken und die eigene Wahrnehmung dazu führen, das unkontrollierte Panikattacken entstehen. Wichtig ist aber diese Momente abzuwenden. Das geht durch gute Mentaltechniken.

„Richtig fokussiert ins MRT“

Da ich hin und wieder wieder Coachinganfragen zu Ängsten und solchen Situationen bekomme, findest du hier 5 Mentaltechniken wie du den Aufenhalt im MRT richtig fokussiert bewältigen kannst.

Hinterher wirst du es vielleicht sogar als gute Leistung abhaken und als erledigt sehen können. Ganz ohne Beruhigungsmittel. Manchmal ist ein zusätzliches Coaching als Vorbereitung sinnvoll.


Mentaltechnik 1: Sei offen, neugierig und male dir bereits im Vorfeld das positivste Bild aus das es geben kann

Es ist wichtig mit so wenig Sorge wie möglich auf den MRT-Termin zuzugehen.

Je nachdem wie gelassen du an die Sache schon Tage zuvor herangehst und dich mental vorbereitest wird auch der Termin selbst ablaufen: Umso gelassener du bist, umso leichter kann aufkommende Panik heruntergefahren werden. Also bereite dich mental gut vor, geh offen und vielleicht sogar mit ein bisschen Neugierde an die Sache heran.

Manchmal ist auch gut sich von aufkommenden Sorgen abzulenken und gar nicht weiter darüber nachzudenken.

Nutze die positive Kraft des Denkens

Wenn du willst kannst du dir visuell das beste Bild ausdenken, das du dir vorstellen kannst:

  • Es wird das neuste beste, leiseste und schnellste technische Gerät sein was es geben wird
  • In der Praxis wird man freundlich und professionell mit mir umgehen
  • Alles wird gut gehen
  • Du bekommst ein schnelles Ergebnis
  • Die Zeit in der Röhre wird pure Entspannung
  • Es wird vielleicht herausfordernd, aber wie viele Menschen haben es schon erfolgreich gemeistert?

Wichtig ist dabei das du keine Erwartungen schürst wie es wirklich sein muss und dann vielleicht sogar enttäuscht oder überrascht bist wenn es anders kommt. Nein, es geht darum das du dich geistig und mental in eine positive offene Haltung begibst.

Natürlich wird das reale Ergebnis vielleicht anders sein, aber sei dir sicher: es kann auch deine Vorstellungen übertreffen und wird einfach eine Art Entspannungsübung.

Schutzengel einladen

Eine gute Vorbereitung ist auch sich mentale Schutzengel einzuladen die dafür sorgen, das alles gut läuft. Klingt vielleicht komisch, aber meine Kunden haben damit wirklich gute Erfahrungen gemacht.


Mentaltechnik 2: Augen schließen und auf die Atmung konzentrieren

Ganz einfacher Tipp. Beim Hineinfahren ins MRT die Augen schließen und tief in den Bauch atmen. Natürlich nicht allzu viel bewegen, sonst entstehen Verwacklungen bei der Bildgebung. Bleib still liegen und atme ruhig und möglichst entspannt in den Körper hinein.

Konzentriere dich dabei ganz nach innen und auf deinen Atem.

Wenn du willst kannst du dabei gedanklich den Weg des Atmens von deinem Hals bis in den Bauch verfolgen. Warum funktioniert das gut? Solange wir uns auf den Atem konzentrieren können wir weder in die Vergangenheit noch in die Zukunft denken. Dieses fokussierte Atmen bringt dich unmittelbar ins Hier und Jetzt.

Das ist nicht nur eine gute Strategie im MRT, sondern auch bei anderen herausfordernden Situationen.


Mentaltechnik 3: Rückwärts zählen

Zählen? Rückwärts? Genau. Wenn du deinen Verstand weiter mit etwas beschäftigst, bleibt wenig Raum für Ängste, Sorgen und Befürchtungen. Zähle am besten von 100 rückwärts.

Das kannst du in deiner eigenen Geschwindigkeit tun. 100, 99, 98…. 10, 9 … 8… 7…. 6.. 5, 4, 3, 2, 1, 0… 100, 99…

Weitere Vorteile: Du kannst damit ungefähr die Zeit messen und gleichzeitig weißt du nicht ganz genau wann die 10-20 Minuten wirklich herum sind. Dadurch das du rückwärts und von 100 herabzählst hast du keine genaue Größenordnung über die Zeit. Du kannst auch variieren und von 1 bis 100 zählen, aber rückwärts ist unser Geist etwas stärker gefordert.

Das etappenweise Zählen in 100er Schritten, verhindert zugleich das du möglicherweise ungeduldig wirst, wenn du schon 5-6 Mal von rückwärts runtergezählt hast. Es ist etwas anderes von 100 rückwärts zu zählen als vorwärts bis 60. Dadurch verändert sich das Zeitempfinden.

Wenn du dabei willst, kannst du die Etappen zählen und ich bin mir sicher du wirst nicht auf 10 Etappen kommen bevor es schon wieder rausgeht.

Probiere es einfach aus und ganz wichtig: immer nur das anwenden was für dich gut funktioniert.

Du kannst diese Mentaltechniken auch kombinieren oder abwechseln..


Mentaltechnik 4: „Mentales auf den Mond fliegen“

Klingt komisch. Ist es auch, aber es wirkt.

Wie geht das?

Stell dir vor wie du dort im MRT liegend deinen Körper verlässt. Beobachte dich von außen wie du dort liegst und schwebe langsam nach oben. Schwebe über das Haus, über die Stadt und die Erde bis hoch zum Mond. Schau immer wieder herunter: „Ah, da liegt jemand im NLP.“

Und dann?

Beobachte dich. Schau von oben wie der Körper dieser Person dort im MRT liegt.

Das ist ein Dissoziierungsstrategie aus dem NLP und der Psychologie. Sie führt dazu nicht in die Stresserscheinungen deines Körpers einzutauschen, sondern Abstand zur Situationen, eigenen Stressgefühlen und Körperreaktionen zu bekommen.

Diese Technik führt automatisch zu mehr Entspannung.


Mentaltechnik 5: Interessante Ansicht

Diese Strategie ist auch wieder kombinierbar. Die interessante Ansicht ist eine Frage oder Feststellung. Es können auch mehrere Fragen sein.

Wenn du einen Gedanken hast, kannst du innerlich sagen: „Das ist ja eine interessante Ansicht.“

Beobachte dabei deine Gedanken. Beispiele:

  • „Ich glaube ich komme hier nie mehr raus.“ – „Das ist ja eine interessante Ansicht.“
  • „Was wenn es einen technischen Defekt gibt.“ – „Das ist ja eine interessante Ansicht.“
  • „Was ist wenn ich noch einmal hier rein muss.“ – „Das ist ja eine interessante Ansicht.“

Du kannst auch fragen:

  • Wer hat diese Ansicht?
  • Woher komm diese Ansicht?
  • Was steckt hinter der Ansicht?

Aber grundsätzlich sind Aussagen wirksamer als Fragen. Probiere es einfach aus.


Zusammenfassung

Das waren 5 nützliche Strategien für mehr Gelassenheit im MRT:

  1. Positives Bild ausmalen
  2. Auf die Atmung fokussieren
  3. „Mentales auf den Mond fliegen“
  4. Rückwärts zählen
  5. Interessante Ansicht

Viel Erfolg beim Anwenden. Wenn du mir mitteilen möchtest welche Erfahrungen du damit gesammelt hast, schreibe mir gerne eine E-Mail oder auf Social Media.

P.S. Manchmal reicht das nicht und es ist ein vorbereitendes Coaching erforderlich um diese Techniken wirklich anzuwenden, einzutrainieren und tiefer zu verankern.

Relative Ziele im Scrum Guide 2020

Der neue Scrum Guide 2020 ist seit 11/2020 raus. Dazu gab es hier bereits unterschiedliche Blogartikel und auch eine neue deutsche inoffizielle Übersetzung:

In diesem kurzen Blogartikel wollen wir uns den Teil der Scrum Artefakte näher ansehen:


Quelle: Scrum Guide englisch | Kapitel „Scrum Artifacts“

Dieser Teil ist meines Erachtens nicht so einfach zu verstehen wenn man zum einen noch keinen Kontakt mit relativen Zielen oder Scrum hatte. Selbst in der inoffiziellen deutschen Übersetzung ist es schwierig auf Anhieb herauszulesen was genau damit gemeint ist.

Schauen wir uns das im Detail genauer.


Artefakte schaffen Transparenz

Ein Artefakt soll Arbeit oder Wert repräsentieren. Soweit so einfach. Aber sie sind entwickelt worden um die Schlüsselinformationen transparent zu machen?

Hm… Was ist damit gemeint?

Artefakte sollen die relevanten Informationen über ein Projekt / Produkt oder eine Teilaufgabe widerspiegeln. Kurz und kompakt. Es geht dabei vor allem darum die Arbeit sichtbar zu machen. Nicht um andere zu kontrollieren, sondern um etwas das sonst vielleicht nicht gesehen werden kann (Entwicklung, Kognitive Arbeit, eine Problemlösung) anschaubar und greifbar zu machen.

Nur was wir letztlich in einen messbaren generischen Container bringen und allgemeingültig beschreiben, können wir schließlich messen und schließlich den Fortschritt der Umsetzung und Erledigung beobachten.

Den Verlauf von (unsichtbaren) Arbeit sichtbar zu machen, steigert auch die Anerkennung für die eigene Leistung und vor allem senkt es Risiken, weil bestimmte Dinge sichtbar werden.

Es senkt beispielsweise das Risiko irgendwo hängen zu bleiben, sich im Perfektionismus zu vertun oder Aspekte zu vergessen. Daher ist diese Transparenz wichtig. Nicht um zu kontrollieren, sondern um den Fortschrtt, Hindernisse, Abhängigkeiten und das Puzzle im gesamten zu betrachten.

Anmerkung: Zunächst einmal werden Risiken sichtbarer. Man senkt sie natürlich nur, wenn schließlich auch adäquat darauf reagiert wird.


Jedes Artefakt enthält eine Verpflichtung…

Der Teil über die Scrum Artefakte enthält dann einen Satz der meines Erachtens sehr komprimiert und kompliziert formuliert wurde. Er ist nicht so leicht zu verstehen:

Each artifact contains a commitment to ensure it provides information that enhances transparency and focus against which progress can be measured:

Quelle: https://www.scrumguides.org/docs/scrumguide/v2020/2020-Scrum-Guide-US.pdf

Deutsche Übersetzung: Jedes Artefakt enthält eine Verpflichtung um sicherzustellen, dass es Informationen liefert, die die Transparenz und den Fokus verbessern, an dem der Fortschritt gemessen werden kann (…)

Das sind ganz viele Punkte:

  • Jedes Artefakt enthält eine Verpflichtung
  • Diese Verpflichtung soll dazu beitragen das durch das Artefakt selbst Informationen geliefert werden
  • Diese Informationen sollen die Transparenz und den Fokus verbessern
  • …und das ganze soll an einem Fortschritt gemessen werden

Ok.

Für das Product Backlog ist es das Produktziel. Für das Sprint Backlog ist es das Sprint-Ziel. Für das Inkrement ist es die Definition von Done.

Quelle: Scrum Artefakte | Deutsche inoffizielle Übersetzunh

Was ist damit (vermutlich) gemeint?

Ich denke es ist eine Andeutung auf relative Ziele.

Wenn wir uns das Product Backlog anschauen dann haben wir in aller Regel eine Liste mit Elementen, User Stories oder Todos. Visualisieren wir uns die Arbeit in einem Team, z. B. mit einem Kanban Board oder einer simplen Todo-Liste dann können beipsielsweise messen und nachverfolgen wie viele Elemente wir pro Woche schaffen.

Wir haben dann auch eine Relation von gesamten Elementen. Das ist wunderbar! Denn so können wir schauen ob ein Projekt überhaupt in der erwarteten Zeit fertig und schaffbar wird, ob wir uns verschätzt haben oder andere unerwartete Faktoren hinzukamen.

Wie geht das?

Angenommen wir haben 100 Elemente im Backlog. 20 nehmen wir uns pro Woche vor. Nach der ersten Woche merken wir aber das wir nur 10 Elemente im Team schaffen, dann können wir erkennen das wir ausser Zeit laufen.

Wir planen dann nicht nur im Elfenbeinturm, sondern messen die wahre Praxis.

Gleichzeitig wissen wir in Relation zur Gesamtzahl von 100 Aufgaben wie viele bereits geschafft wurden. Damit können wir bei einem Fortschritt von 10 Elementen pro Woche ungefähr voraussagen das wir 10 Wochen brauchen werden.

Vorausgesetzt natürlich alle Backlog Elemente sind ungefähr gleich groß ibeschrieben und es kommen keine neuen Elemente hinzu oder fallen weg.

Das alles steckt im Grunde in diesem Satz. Sehr clevere Vorgehensweise, weil es eben tatsächlich den Fokus auf Wertschöpfung und Fortschritt steigert. Das ist damit gemeint.

Wenn diese Aspekte sichtbarer werden, wird klar was erwartet wird und was wichtig ist. Gleichzeitig steckt darin die Arbeit mit „relativen Zielen“, weil Fortschritt in relativer Betrachtung zum Gesamtumfang analysiert wird.

Well done. Ich hoffe das Ihnen dieser kleine Beitrag etwas mehr Licht ins Dunkle von Scrum und der Passage über Scrum Artefakte gebracht hat. Wenn das so war, dann freue mich wenn sie meine Beiträge teilen.

Sollten Sie Fragen zu Scrum oder weiteres Interesse zur Teamarbeit mit Scrum haben, können Sie mich gerne auf Social Media oder E-Mail kontaktieren.