Tee am Rand

Album: Vielleicht

KI-generiert


Songtext

[Verse 1]
Ankommen, Tür auf, Luft im Gesicht
Schuhe am Rand, und die Last wird leicht
Straßen voll Leben, doch ich trag sie nicht
Ich trag nur den Tag, der mich heimwärts treibt

In Japan bleibt Frieden kein großes Wort
Eher Haltung, die man leise trägt
Nicht prahlen, nicht drücken, nicht besser sein
Nur stehen, wenn der Wind sich dreht

Ich seh Respekt in den kleinen Gesten
Ein Nicken reicht, wenn man sich versteht
Kein Lärm im Brustkorb, kein leeres Glänzen
Nur Ruhe, die durch die Räume geht

[Pre-Chorus]
Erst mal sitzen
Atmen, loslassen
Kein Grund, zu rennen
Nur kurz hier ankommen

[Chorus]
Zu Hause ankommen
Zu Hause ankommen
Nichts beweisen
Nur den Moment bekommen

Abends eine Tasse Tee
Abends eine Tasse Tee
Still im Herzen
Und die Seele zieht weich mit

[Verse 2]
Ich will kein Gold auf der Zunge tragen
Kein dicker Spruch, der nur Eindruck macht
Lieber die Stille nach langen Tagen
Wenn keiner fragt, und doch jemand lacht

Japan zeigt mir, wie Frieden wächst
Nicht laut, nicht hart, eher Schritt für Schritt
Wie Reiskornfelder im Morgennebel
Wie eine Hand, die den Ärger entlässt

Und wenn der Kopf mal zu voll geworden
Leg ich ihn ab, an den niedrigen Tisch
Schau durch das Fenster, die Häuser atmen
Und irgendwo ruft noch ein Zug durch die Luft

[Pre-Chorus]
Erst mal sitzen
Atmen, loslassen
Kein Grund, zu rennen
Nur kurz hier ankommen

[Chorus]
Zu Hause ankommen
Zu Hause ankommen
Nichts beweisen
Nur den Moment bekommen

Abends eine Tasse Tee
Abends eine Tasse Tee
Still im Herzen
Und die Seele zieht weich mit

[Bridge]
Vielleicht ist Stärke
Nicht, laut zu siegen
Sondern die Hände
Aus offenen Nächten zu kriegen

Frieden ist leise
Doch bleibt im Zimmer
Wie warmer Dampf
Und wird im Innern immer

[Chorus]
Zu Hause ankommen
Zu Hause ankommen
Nichts beweisen
Nur den Moment bekommen

Abends eine Tasse Tee
Abends eine Tasse Tee
Still im Herzen
Und die Seele zieht weich mit