Du siehst mich nicht

[Intro]
Ja, die meisten Menschen verwehren den Blick vor lauter Problemen
und verstehen aber nicht,
dass in den Problemen die Lösung auch enthalten ist
und dass wir Fortschritt dadurch erlangen,
indem wir Probleme lösen.

[Verse 1]
Du siehst mich an, aber du siehst mich nicht,
checkst meine Tiefe nicht, du hängst nur am Licht.
Ihr zählt nur Klicks, Oberflächen und Glanz,
verpasst dabei meinen inneren Tanz.
Ihr lacht leise, wenn ich einmal stolper’,
flüstert Witze, macht euch gegenseitig stolzer.
Doch wenn ich falle, steh ich wieder, ganz still,
mit diesem Feuer, das ihr nie sehen wollt und nie sehen will.

[Chorus]
Du siehst mich nicht, doch ich bleib hier stehen,
auch wenn ihr spottet und geht, ich werd weitergehen.
Erst lachen sie laut, dann kämpfen sie,
später, viel später, dann buchen sie.
Der Schmerz der Ablehnung brennt tief in mir,
aber ich halte den Kurs, Schritt für Schritt zu dir.
Du siehst mich nicht, doch ich bleib bei mir,
ich glaub an mein Herz, auch ohne Applaus von dir.

[Verse 2]
Ihr gebt mir Blicke, die mich klein malen,
steckt mich in Schubladen, enge, graue Zahlen.
Ihr hört nur Töne, aber nicht, was sie tragen,
verpasst die Fragen hinter meinen Fragen.
Ihr winkt ab, wenn ich von Visionen sprech’,
nennt es Träumerei, viel zu groß, zu frech.
Doch all die Zweifel, die ihr mir da schenkt,
hab ich längst in Schritte nach vorn gelenkt.

[Chorus]
Du siehst mich nicht, doch ich bleib hier stehen,
auch wenn ihr spottet und geht, ich werd weitergehen.
Erst lachen sie laut, dann kämpfen sie,
später, viel später, dann buchen sie.
Der Schmerz der Ablehnung brennt tief in mir,
aber ich halte den Kurs, Schritt für Schritt zu dir.
Du siehst mich nicht, doch ich bleib bei mir,
ich glaub an mein Herz, auch ohne Applaus von dir.

[Bridge]
Es ist so schwer, an sich selbst zu glauben,
wenn sie dir ständig deine Träume rauben.
Doch irgendwo tief, wenn der Zweifel spricht,
flüstert ’ne Stimme: „Bitte brich nicht.“
Demut im Blick, doch mein Rücken bleibt breit,
ich trag die Stille durch die lauteste Zeit.
Ich geh den Weg, auch wenn keiner hier ruft,
weil sich mein Wert nie aus ihrem Urteil ergibt.

[Chorus]
Du siehst mich nicht, doch ich bleib hier stehen,
auch wenn ihr spottet und geht, ich werd weitergehen.
Erst lachen sie laut, dann kämpfen sie,
später, viel später, dann buchen sie.
Der Schmerz der Ablehnung brennt tief in mir,
aber ich halte den Kurs, Schritt für Schritt zu dir.
Du siehst mich nicht, doch ich bleib bei mir,
ich glaub an mein Herz, auch ohne Applaus von dir.

[Outro]
Eines Tages seht ihr mehr als mein Gesicht,
seht ihr mein Können und mein inneres Licht.
Heute belächelt ihr noch jeden Schritt,
morgen, da klopft ihr an meine Tür zurück.
Du siehst mich nicht, doch die Zeit spricht für mich,
und ich geh weiter, ganz leise, für mich.
Erst spotten sie, dann kämpfen sie,
später, viel später, dann buchen sie mich.