
Album: Austern auf Sylt
Songtext
[Verse 1]
Erste Schicht, schon zu viel
Schon wieder Druck im Profil
Neue Last auf den Schultern
Und ich trag sie still
Ein Problem wird zum Nächsten
Dann kommt noch eins hinterher
Ich sag „passt schon“, ich mein’s nicht
Aber so läuft es hier
Zu wenig Schlaf in den Augen
Zu viel Lärm im Kopf
Ich renn im Kreis durch den Tag
Und der Kreis zieht sich noch
Immer stark, immer weiter
Immer lächeln, immer grade
Doch die Fassade bekommt Risse
Mit jeder neuen Frage
[Pre-Chorus]
Und keiner sieht, wie ich fall
Weil ich weiter funktionier
Bis die Stirn nur noch dröhnt
Und der Rest von mir friert
[Chorus]
Kein geht mehr
Nichts geht mehr
Kein geht mehr
Nichts ist wie vorher
Stillstand jetzt
Brand im Kopf
Kein geht mehr
Ende aus, vorbei
[Verse 2]
Dann wird aus Stress langsam Wunden
Und aus Wunden wird nur Grau
Ich merk’s an den leeren Morgen
Ich merk’s an dem Blick genau
Kein Mut mehr für neue Kämpfe
Keine Kraft für ein Gespräch
Alles zieht nur noch runter
Bis gar nichts mehr geht
Burnout sitzt auf der Brust
Wie Beton auf der Haut
Resignation im Kalender
Alles zu, alles staubt
Früher hab ich noch gebrannt
Heute lauf ich nur mit
Wenn der Körper nur noch schweigt
Ist auch die Seele im Schnitt
[Bridge]
Nicht noch eine Tür
Nicht noch eine Nacht
Ich bin leer bis zum Rand
Hab zu lang durchgemacht
Kein Zurück in das Alte
Das Alte ist tot
Was mal laut in mir war
Ist jetzt nur noch Not
[Chorus]
Kein geht mehr
Nichts geht mehr
Kein geht mehr
Nichts ist wie vorher
Stillstand jetzt
Brand im Kopf
Kein geht mehr
Ende aus, vorbei