[Verse 1]
Du sagst, er liebt nur sich,
doch kennst nur seine Schicht.
Ein Blick, und schon verurteilt,
kein Wort, das ihn wirklich trifft.
Er trägt sein Lächeln wie Rüstung,
weil jeder Fehler sitzen bleibt.
Wenn keiner hört, was ihn bricht,
dann ist er halt der, der schreit.
Doch du siehst nur die Pose,
den Glanz an der Oberfläche.
Was du Kritik nennst, ist oft
nur dein Urteil ohne Beweise.
Er zählt nicht Klicks, nicht Namen,
er zählt, wer bleibt, wenn’s still wird.
Und wenn er schweigt, heißt es stolz,
obwohl er nur die Luft hält.
[Pre-Chorus]
Ein Satz zu viel, schon festgelegt,
ein Blick genügt, der Rest vergeht.
Du malst ihn an die Wand,
doch fragst nie, was dahinter steht.
[Chorus]
Keiner kennt ihn ganz
Du nennst ihn nur so
Keiner kennt ihn ganz
Weil keiner wirklich schaut
Einseitig gesehen
ist schnell ein Urteil da
Einseitig gesehen
macht aus Gefühl ein Grab
[Verse 2]
Er macht sich klein bei den Leuten,
die ihn nie klein sehen wollten.
Dann kommt der Raum voller Stimmen,
und plötzlich wird er zum Goldenen.
Du nimmst sein Schweigen als Arroganz,
sein Zögern als kalte Tour.
Dabei spart er sich nur Kraft
für den nächsten falschen Vorwurf.
Und ja, er kann sich schützen,
zu oft schon offen gelegen.
Wer dauernd Messer gespürt hat,
lernt irgendwann, die Hand zu heben.
Du sagst, er dreht sich nur um sich,
doch was, wenn das nur Deckung ist?
Wer immer nur von außen urteilt,
verpasst den Riss im Gesichts.
[Bridge]
Vielleicht ist dein Bild zu glatt,
zu einfach für den Schmerz.
Vielleicht war er nie der Spiegel,
sondern nur ein falscher Schmerz.
[Chorus]
Keiner kennt ihn ganz
Du nennst ihn nur so
Keiner kennt ihn ganz
Weil keiner wirklich schaut
Einseitig gesehen
ist schnell ein Urteil da
Einseitig gesehen
macht aus Gefühl ein Grab