Ich will keinen Ford

Es war kein Ford den ich im Autohaus probe fuhr, aber die Verkäuferin riet mir zu Ford. Sie war sogar sehr begeistert davon. Genau genommen aber schien sie begeistert von ihrem Vater. Das spürte ich. Dem gehörte nämlich das Autohaus. Vielleicht vermische ich da auch etwas. Auf jeden Fall empfahl sie mir die nächste Probefahrt und da sitze ich noch davor. Ich kann also noch nichts davon berichten, aber anhand dieses Beispiels kann ich aufzeigen wie das Leben eben so spielt: Du kommst von einer Station zur nächsten und darfst Dich dazwischen fragen „Willst Du das?“

Genau darum geht es. Willst Du die nächste Station? Folgst Du der nächsten Einladung oder lädst Du selber ein?

Das ist ja auch so ein Punkt: Der Fluss des Lebens der geht immer irgendwie weiter. Aber wenn Du nur Einladungen folgst, dann bist und bleibst Du Konsument. Was aber Deine Seele (auch) braucht ist zu schöpfen, also zu kreieren und selbst umzusetzen. Diese Waage braucht das Leben. Das Gleichgewicht zwischen mitnehmen, annehmen und selbst kreieren.

Und hier merkst Du wie man sich genau darin verliert. Ich glaube fast, das hier Depression anfängt.

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