[Verse 1]
Ich geh durch Fragen, nicht durch Schein
Sokrates sagt: Prüf dein Sein
Nicht alles Gold, was kurz nur glänzt
Die Seele spricht, wenn du sie kennst
Er saß am Markt und stellte frei
Wer bin ich wirklich, sag es gleich
Nicht lauter werden, klarer sehn
Im stillen Kreis die Wahrheit dreh’n
Wer sich erkennt, ist schon bereit
Für Wandel, Heilung, Menschlichkeit
Nicht jedes Urteil ist auch klug
Manchmal ist Schweigen schon genug
[Pre-Chorus]
Hör hin, wenn innen etwas ruft
Da liegt der Schlüssel, da liegt die Luft
Erst wenn du fragst, wird sichtbar sein
Der Weg nach Hause, tief und rein
[Chorus]
Frag dich selbst
Frag dich selbst
Da beginnt das Licht
Frag dich selbst
Frag dich selbst
Und du verlierst dich nicht
[Verse 2]
Jung sah Träume als eine Spur
Nicht nur Gestern, auch deine Natur
Der Schatten klopft, will angenommen sein
Was du verdrängst, holt dich wieder ein
Die Anima tanzt in deinem Blick
Der alte Krieg will nicht zurück
Wenn du die Teile in dir vereinst
Wirst du komplett, nicht bloß gemeint
Das Selbst ist mehr als deine Rolle
Mehr als die Wunde, mehr als die Tolle
Wenn innen Ordnung Wurzeln schlägt
Wird außen Frieden mitgetragen
[Pre-Chorus]
Hör hin, wenn innen etwas ruft
Da liegt der Schlüssel, da liegt die Luft
Erst wenn du fragst, wird sichtbar sein
Der Weg nach Hause, tief und rein
[Chorus]
Frag dich selbst
Frag dich selbst
Da beginnt das Licht
Frag dich selbst
Frag dich selbst
Und du verlierst dich nicht
[Bridge]
Ich trag die Frage wie ein Feuer
Nicht als Last, als Kompass, treuer
Der Weise lebt nicht ohne Schmerz
Er hält ihn offen, nicht im Herz
Sokrates lächelt in der Nacht
Jung hat aus Träumen Sinn gemacht
Wenn Denken tief und Seele schaut
Wird Leben heil, weil du dir traust
[Chorus]
Frag dich selbst
Frag dich selbst
Da beginnt das Licht
Frag dich selbst
Frag dich selbst
Und du verlierst dich nicht