
[Verse 1]
Ich komm‘ nicht klein, ich komm‘ mit Gewicht
Augen auf mich, denn die Szene vergisst
Hochmut im Schritt, wenn der Boden mich drückt
Weil nur wer sich hebt, auch die Mauer zerbricht
Ich brauch‘ dieses Feuer, das Neues gebärt
Wenn keiner mehr denkt, wird die Welt nicht mehr leer
Zu viel Bodenblick macht die Klinge nur stumpf
Also trag ich den Stolz wie ein donnerndes Klump’n
Ich bau‘ aus dem Mut, was vorher noch schlief
Mach aus einem Nein einen zündenden Rief
Wenn du mich stoppst, dann beweg ich den Raum
Denn Hochmut ist Kraft, die den Stillstand zerhaut
[Pre-Chorus]
Doch ich hör auch die leise Hand
Die mich zurückholt an den Rand
Denn wer nur steigt, verliert den Takt
Wenn das Herz zu hart und der Blick zu glatt
[Chorus]
Hochmut macht was auf
Hochmut bringt uns raus
Hochmut schiebt die Welt
Bis was Neues auf uns fällt
Doch Demut hält uns warm
Demut macht uns klar
Hochmut hebt mich hoch
Demut hält mich wahr
[Verse 2]
Ich will nicht beten für falsche Bescheidenheit
Ich will die Stirn, die sich gegen die Kälte reibt
Denn Stolz ist der Schlag, der die Türen zerlegt
Wenn der Alltag zu fest auf den Schultern schlägt
Doch Demut ist auch, wenn im Innern was wacht
Wenn dein Zorn sich legt und dein Wille bewacht
Sie ordnet das Blut, macht aus Feuer Verstand
Und rettet dich selbst vor dem eigenen Brand
Hochmut sagt: Geh, auch wenn keiner dich kennt
Demut sagt: Halt, wenn dein Blick nur noch rennt
Beides zusammen hält mich auf Kurs
Einer gibt mir Flügel, der andre gibt Spur
[Bridge]
Ich will nicht fallen in kalten Triumph
Will nicht zerreißen an eigenem Glanz
Ich brauch den Drang, der mich weiter nach vorn treibt
Und die Demut, die mich wieder zusammenreißt
[Chorus]
Hochmut macht was auf
Hochmut bringt uns raus
Hochmut schiebt die Welt
Bis was Neues auf uns fällt
Doch Demut hält uns warm
Demut macht uns klar
Hochmut hebt mich hoch
Demut hält mich wahr