
[Verse 1]
Hab oft geglaubt, jemand fängt mich
Doch wenn ich fiel, war da selten wer
Alle sagten mir, bleib ehrlich
Doch keiner blieb ehrlich zu mir
Hab mir Geschichten gemalt in den Köpfen
Doch keiner hat je meine Farben geseh’n
Zu viele leere Versprechen getroffen
Da lernst du schnell, auf dich selbst zu steh’n
Ich hab geweint, dann aufgewischt
Meine Tränen, meinen Schweiß
Hab mir gesagt vorm Spiegel:
„Ey, am Ende trägst du den Preis“ (ja)
[Chorus]
Wenn keiner bleibt, bleib ich
Ich bin mir selbst genug (selbst genug)
Ich trag mich durch die Nacht
Weil ich mir selber glaub (ich mir selber glaub)
Ich such kein fremdes Licht
Ich bau mein Feuer auf
Wenn keiner bleibt, bleib ich
Ich nehm das alles in Kauf (ah)
[Verse 2]
Früher hab ich jede Meinung gesammelt
Heute hör ich kurz zu, doch ich filter hart
Frag mich: „Wer läuft mit, wenn es brennt?“
Nicht, wer laut redet, wenn alles klappt
Vertrauen ist leicht, wenn es ruhig bleibt
Doch wer räumt auf, wenn es knallt?
Ich hab gelernt, meine Fehler zu tragen
Keinen mehr zu fragen: „Ist das erlaubt?“
Ich weiß, ich fall, doch ich steh
Ich weiß, ich zweifel, doch geh
Ich weiß, ich finde ’ne Tür
Auch wenn grad alles zugeht (yeah)
[Chorus]
Wenn keiner bleibt, bleib ich
Ich bin mir selbst genug (selbst genug)
Ich trag mich durch die Nacht
Weil ich mir selber glaub (ich mir selber glaub)
Ich such kein fremdes Licht
Ich bau mein Feuer auf
Wenn keiner bleibt, bleib ich
Ich nehm das alles in Kauf
[Bridge]
Ich red mit mir leise:
„Du kannst mehr, als du grad siehst“ (ey)
Jeder Schritt, den du jetzt gehst
Ist ein Wort, das du dir gibst
Ich schulde mir Respekt
Ich schulde mir Geduld
Wenn ich mir selber vertrau
Trägt mich das durch jede Schuld
[Chorus]
Wenn keiner bleibt, bleib ich
Ich bin mir selbst genug (selbst genug)
Ich trag mich durch die Nacht
Weil ich mir selber glaub (ich mir selber glaub)
Ich such kein fremdes Licht
Ich bau mein Feuer auf
Wenn keiner bleibt, bleib ich
Und dafür steh ich grad aus