Ängste überwinden mit dem VAK-Zielführungsprozess

Der VAK-Zielführungsprozess oder kurz “VAK” ist ein komplexes Coachingformat das aus mehreren Schritten besteht. Was aber hat dieser Prozess mit Ängsten zu tun? Darf ich dazu etwas ausholen? Es dauert nur ein paar Zeilen.

Was ist Angst? Angst ist die gedankliche Vorwegnahme von Schmerz in der Zukunft. Dabei spielt es gar keine Rolle was für einen Schmerz wir uns vorstellen: körperlich, seelisch, psychisch, finanziell oder wie auch immer. Es ist immer das gleiche Spiel: Wir denken einen Gedanken und visualisieren uns etwas negatives. Das Resultat ist Schmerz – vielleicht Zweifel, Beklemmung und Sorge.

Müssen wir aufgrund unserer Gedanken an Schmerzen leiden? Ich glaube “Nein.”. Zumindest bin ich fest davon überzeugt das es nicht so sein muss. Wir können auch anders denken. “Echt?” – Ja, nämlich immer dann, wenn uns die Angst bewusst wird und wir das erkennen. Dann können wir eingreifen und abwägen ob wir ihr Aufmerksamkeit schenken, berücksichtigen oder sie entkräften wollen.

“Nimm deine Angst einfach mal liebevoll in dem Arm und sag ihr Danke!”

Angst meldet sich häufig, weil wir einen bestimmten Anteil in uns nicht ausreichend Beachtung und Wertschätzung geben oder gegeben haben. Ein Anteil in uns der vernachlässigt wurde. Als Kind oder generell. Diese Angst hat eine positive Absicht und sie will gewürdigt werden. Oft ist das der Teil der für unsere Sicherheit und Gesundheit sorgt. Dann ist es im wahrsten Sinne des Wortes mal dran, die Angst gedanklich in den Arm zu nehmen und ihr aus vollem Herzen zu danken. Ganz ehrlich: geh nach innen und schick mal den Impuls in dienen Körper – wenn du magst.

Das klingt etwas konfus, hat aber viel mit Selbststeuerung, Selbstliebe, Selbstwertschätzung und Selbstregulation zu tun. Wenn du das ein paar Mal täglich machst, wirst du vielleicht merken können, wie der Anteil in dir ruhiger wird und Ängst weniger werden.

Im zweiten Schritt ist dann die Frage wie der Angst tatsächlich und wiederkehrend der Schrecken genommen werden kann.

Im Grunde helfen hier manchmal schon kleine Fragen:

  • Ist das wirklich wahr was ich gerade denke?
  • Was kann im schlimmsten Fall passieren?
  • Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?
  • Wie realistisch ist die Sorge wirklich die ich habe?
  • Was liegt alles hinter der Angst? Was ist möglich wenn ich sie überwinde?
  • Was kann ich meinen Befürchtungen oder Fragen gegenüberstellen?

Diese Fragen können die Gedanken in eine neue Richtung lenken. Sie richten dich positiv aus.

Das geht sobald man sich der Reiz-Reaktionskette zwischen Gedanken und Gefühl bewusst geworden ist. Dann entsteht eine gedankliche Pause des vorherigen Automatismus aus Reiz und Reaktion. Meistens helfen hierbei unterschiedliche Coachinginterventionen auf diesem Weg, z.B. die Timeline-Transformation oder ein VAK-Zielführungscoaching (gleich etwas mehr dazu).


Warum ist es wichtig seine Angst in den Griff zu bekommen? Es gibt gesunde Ängste und es gibt überfürsorgliche Ängste. Ängste sind bis zu einem gewissen Grad normal. Zu viele Ängste allerdings können dich zurückhalten oder leiden lassen. Sie sorgen bei manchen Menschen sogar dafür, das sie gar nicht mehr das Haus verlassen oder körperliche Schmerzen entwickeln.

Ich habe dir das noch einmal ausführlich in diesem Video näher erläutert:

Video: Was hat eine Angststörung mit der Komfortzone zu tun?


Wie kann eine Methode wie der VAK-Zielführungsprozess dabei helfen seine Ängste zu reduzieren?

Das hat jetzt unterschiedliche Ebenen. Durch den VAK-Zielführungsprozess wird ein Ziel aufgebaut, formuliert und definiert.

Ziele wirken als Ressourcen. Sie bestärken uns. Aber nicht nur das: Im VAK-Prozess reisen wir gedanklich in die Zukunft.

Wir werfen einen kleinen Blick auf die Welt und unsere Identität wie sie in Zukunft sein kann. “Ist es wirklich so schlimm?” – die meisten Menschen erkennen im VAK-Prozess das Gegenteil. Ihr System beruhigt sich. Ängste, Sorgen, Befürchtungen und Zweifel können abgebaut werden.

Dadurch entspannt sich das ganze System aus Körper, Geist und Seele. Es entsteht ein neuer “Raum” – zum Beispiel ein Raum für Leichtigkeit, Kraft und Umsetzung. Leichtigkeit und Lebensfreude können sich entfalten.

Wie sieht das dann aus? So zum Beispiel:

Wenn du Lust hast ein VAK-Coaching zu erleben, dann bist du herzlich in ein kostenfreies Vorgespräch eingeladen.