Wie geht Mut? X-Wege zu Mut. Mein nicht angenommenener Beitrag

Nachdem mein Beitrag fĂŒr das „Mut-Mach Buch“ abgelehnt wurde, stelle ich ihn dir hier zur VerfĂŒgung. Die Einleitung kannst du kostenfrei lesen. Der gesamte mehrseitige Artikel ist im Shop fĂŒr 4,97 € als PDF erhĂ€ltlich.

Vielschichtige Vorarbeit – Danke an alle

Innerhalb der Community gab es zur Vorarbeit bereits einen sehr heiß umworbenen Beitrag zum Thema „Mut und Demut“ auf Facebook. Es gab vielschichtige Kommentare und RĂŒckmeldungen dazu. Danke an dieser Stelle.

Aufgrund der hohen Resonanz bekommt der Artikel hier eine klare Leseempfehlung zur Herantastung ans Thema. Diesen Beitrag kannst du hier finden. Er ist zudem im Gesamtpaket mit erschienen.

Der gesamte Artikel mit mehr als 10 Seiten, den Tools zur Angst-Inventur, allen Kommentaren und weiteren AusfĂŒhrungen zum Thema „Mut“ sind im Shop als PDF zum Download erhĂ€ltlich.


Wie geht Mut?

Wie oft ist es im Leben das wir uns von etwas anreizen, anspornen oder motivieren lassen?

Ich glaube, so ist es auch mit dem Mut.

Mut scheint im ersten Moment die ultimative Antwort auf die Angst zu sein die viele Menschen spĂŒren. Ohne Angst fĂŒhlen wir uns frei.

Wenn wir uns mutig fĂŒhlen, dann fĂŒhlen wir womöglich keine Angst mehr. Es hat den Anschein als sei alles gut.

„Ich handele jetzt angstfrei!“ – das nehmen sich zumindest einige Menschen vor.

Es wirkt wie eine Entscheidung oder eine Befreiung, aber ich denke das ist oftmals trĂŒgerisch. Ist das wirklich wahr?

Aber leben mutige Menschen ohne Angst? Erfolgreiche Trainer wie Damian Richter und Stephan Landsiedel die schon vor einigen 1.000 Menschen gesprochen habenm widersprechen hier klar und deutlich. Sie alle handeln nicht frei von Angst, sondern trotz und mit Angst.

„Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

Immanuel Kant

Mut kann uns einen Kick geben. Es gibt uns einen Adrenalinstoß etwas zu tun, das wir vielleicht nach fĂŒnf Minuten bereuen wĂŒrden. Warum? Weil wir vielleicht aus der Emotion heraus handeln und entscheiden. Vielleicht tragen wir auch das Konzept in uns das es genau darum geht? Mutig sein! Machen! Machen! Einfach Machen! Ich denke das ist ein Trugschluss.

Wir brauchen durchaus die dazugehörige Reflexion!

Also ist es wirklich wahr das mutige Menschen keine Angst und so handeln? Ich glaube nein und das haben mir sehr viele Redner in ihren Aussagen bestĂ€tigt. Selbst die ersten 1.000 Stunden auf der BĂŒhne haben sie noch Angst oder innerliches Unbehagen. Handeln Sie trotzdem? Ja, aber sie gehen dabei sehr achtsam mit sich und ihrer Angst um. Ich glaube keiner von ihnen wĂŒrde sagen dass er mutig handelt.

Wenn wir glauben „immer“ und stĂ€ndig mutig handeln zu mĂŒssen, dann ĂŒberdecken wir die rationale Ursache im Untergrund: Die Angst ist wahrscheinlich noch da, nur nicht mehr so leicht spĂŒrbar.

Mit Lebensfreude ist es dasselbe. Beides kann uns auf ein Plateau heben. Die hohen oder niedrigen Emotionen lassen uns dann oftmals irrational entscheiden. Die Logik und der Verstand werden ausgeblendet. Dabei brauchen wir den beides.

Im Untergrund unseres Bewusstseins brodelt die Angst weiter und sie wird uns subtil steuern oder Fehler machen lassen. Zumindest dann, wenn wir sie nicht ausreichend berĂŒcksichtigen oder beachten.

Der Angst ist somit egal ob wir sie mit Mut oder Lebensfreude ĂŒberdecken. Sie lĂ€sst uns einfach laufen und irgendwann in einem unachtsamen Moment steht sie wieder an unserer Seite und sagt: „Zack! Hallo! Hier ist die Angst! Dir ist da ein Missgeschick passiert. Ich wollte nur sagen das ich noch da bin!“

Dabei ist Angst etwas vollkommen Normales. Sie will geliebt und gesehen werden. Wir können sie bildlich in den Arm nehmen oder mit ihr tanzen: „Hey Angst, ich weiß das du da bist, aber ich habe mir das gut ĂŒberlegt. Lass uns das machen.“. (Vorausgesetzt wir haben uns ein Vorhaben auch tatsĂ€chlich gut ĂŒberlegt)

Angst ist einer von vielen Anteilen in uns die das Leben in einer sicheren Fahrspur hÀlt oder halten will. Sie ist sozusagen unser ganz eigenes Sicherheitsnetz. Dieses Sicherheitsnetz macht uns frei und unabhÀngig von anderen.

Wenn wir das abschalten, dann haben wir kein Sicherheitsnetz mehr. Dann werden wir abhĂ€ngig von außen und ernten schließlich stĂ€ndig unerwartete Überraschungen. Angst hilft uns Risiken abzuwĂ€gen und uns vorzubereiten.

Wir mĂŒssen Angst also nicht ĂŒberspielen oder ĂŒbertrumpfen, sondern einfach nur beachten, annehmen und akzeptieren. Ihr rational begegnen und in Szenarien denken.

Jeder Mensch hat Angst. Ängste sind normal und sie schĂŒtzen uns. Nur zu viele Ängste können uns lĂ€hmen und manchmal muss man Angst bestimmt auch ĂŒberwinden: „Ja, ich erkenne dich und es ist gut das du da bist, aber jetzt ist es Zeit etwas neues auszuprobieren.“

Wenn ein Vorhaben gut ĂŒberlegt ist, wird sich auch die innere Angst beruhigen lassen. Manche Ängste sind schließlich auch einfach unbegrĂŒndet und entspringen von anderen oder aus viel Ă€lteren Zeiten.

An diesem Punkt können bestimmte Werkzeuge unterstĂŒtzen. Ein paar davon werde ich in diesem Artikel vorstellen.

Wenn du nun angetrieben bist deinen Mut oder deine Angst tiefgrĂŒndiger zu reflektieren, dann kannst du fragen wie nachhaltig wĂ€re es sie wirklich einfach auszublenden?

Was wenn uns jemand von außen sagt das wir mutig, glĂŒcklich oder freudig sein sollen oder das wir einfach handeln sollen obwohl wir eigentlich innerlich leer, gestresst oder sogar erschöpft sind? Kann das funktionieren?

Wenn uns stĂ€ndig jemand kĂŒnstlich dazu antreibt, zum Lachen bringt oder ansport:

„Du schaffst das!“
„Tschakka tschakka!“
„Lass dich nicht aufhalten!“

Was wenn eigentlich Pause oder Entspannung angesagt ist, aber wir trotzdem handeln, weil uns jemand von außen dazu bewegt?

Dann geht Entwicklung vielleicht gar nicht mehr von alleine? Ich glaube, dann erfahren wir vielleicht das besagte GefĂŒhl der Freiheit oder Freude – aber oft nur fĂŒr eine kurze Dauer.

In anderen Momenten ĂŒberfordern wir uns und unseren Körper. Wir handeln entgegen der eigenen Intuition und das BauchgefĂŒhl. Das rĂ€cht sich oftmals.

Es ist wie der erste Schuss beim Dealer und dann? Dann wollen wir mehr? Den zweiten, den dritten und den vierten. Oder ein Vorhaben fliegt uns doch um die Ohren.

BauchgefĂŒhl lĂŒgt nicht.

Und wenn wir schließlich irgendwann in einem ruhigen langweiligen besonnenen Zustand fallen, dann hecheln wir nach mehr. Wir suchen den nĂ€chsten Kick ohne eigentlich auf unsere Intuition zu hören.

Genau das wissen die Marketingabteilungen und –Experten. Sie nennen es einen „Upsell“ was dann nachgelegt wird. Die Freude sinkt, ein Folgeangebot muss her. Der nĂ€chste Schuss.

Das Ergebnis ist eine extrinsisch getriebene Erlebnisgesellschaft die sich ohne Zutun von außen kaum zu bewegen erscheint.

Ist das wirklich frei, selbstbestimmt und eigenverantwortlich?

Nein, das ist nicht meine Definition von Mut.

Wie habe ich Mut erlebt?

Hole dir jetzt den kompletten Artikel fĂŒr nur 4,97 € im Shop.


Einblicke in das gesamte Dokument

Das gesamte PDF inklusive Angst-Inventur kannst du hier fĂŒr 4,97 € im Shop erwerben.