Wie kann ich Gefühlausbrüche gut in den Griff bekommen und wie entstehen sie?

Immer wieder höre oder lese ich wie schwierig es doch angeblich sei die emotionale Selbstkontrolle zu übernehmen. Ich muss dann schmunzeln, weil ich natürlich meinen eigenen Weg und einige persönliche Erfahrung damit gesammelt habe. Inzwischen auch in der Begleitung als Coach und Mentor. Die Ergebnisse und Erfahrungen sind positiv und gut. Die Herangehensweise hat sich bei mir und meinen Kunden bewährt, daher möchte ich dazu etwas ausführlicher über die Hintergründe und Wirkprinzipien schreiben.

Heute helfe ich unter anderem Männer und Frauen zwischen 30 und 55 aus dem Opfermodus ihrer Gefühlsausbrüche zur verantwortlichen Partner/Partnerinnen, Unternehmern/Unternehmerin oder eben auch Schöpfer und Schöpferinnen zu werden – wie man so schön sagt.

Das ist eben besonders wichtig, wenn man sich in der Vorbildfunktion gegenüber Kollegen, Mitarbeitern oder Kunden befindet und mit anderen Menschen interagiert. Egal ob als Führungskraft, Geschäftsführer oder auch einfach nur als Elternteil.

Warum entstehen Wut- oder Gefühlsausbrüche?

Egal ob Wutausbrüche, Kurzschluss-Entscheidungen, Eifersuchts-Eskapaden, Zorn, Dramen, sentimentale Weinattacken oder andere Ausbrüche, sie haben oftmals alle etwas gemeinsam: Die Ursache liegt in uns selbst.

Ja, schlau gesagt, oder?


Was bedeutet das: „Die Ursache liegt in uns selbst“

Also um es kurz zu machen: es gibt üblicherweise zwei typische Szenarien und Fälle die in den meisten Fällen für sehr emotionale Gefühlausbrüche verantwortlich sind: Der eine Teil liegt in der Vergangenheit und wiederholt sich oftmals gegenwärtig immer wieder bis er bearbeitet wurde. Das bedeutet alte Gefühle kommen immer wieder in uns hoch und diese wollen solange durchlebt werden, bis wir sie tatsächlich in den Griff bekommen und transformieren.

Also bis wir die volle Verantwortung dafür übernehmen! Sozusagen das Ruder für unsere Emotionen, Gedanken und Gefühle vollkommen in die Hand nehmen.

Es geht dabei üblicherweise auch um bessere Strategien und Handlungsoptionen als bisher angewendet wurden, z.B. Wutausbrüche, laut werden, Drama machen, etc.

Manche andere nennen das „Arbeit mit dem inneren Kind“ oder „innere Heilung“. Bei mir heißt das Arbeit mit der Biografie, der Timeline oder einfach Six-Step Reframing. Biete ich auf Anfrage an. Ich nicht mit dem inneren Kind oder ähnlichem.

Der andere Teil liegt oftmals auf der Ebene der Verhaltens- und Denkstruktur.

Was bedeutet das?

Drama entsteht nicht von jetzt auf gleich. Auch Wutausbrüche oder andere hohen Gefühle nicht.

Sie sind immer eine Folge unserer Gedanken oder von einer Reihe an aufgestauten Gefühlen die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nicht abfließen, also bearbeitet werden konnten.

Es gibt jetzt hier zwei genaue Fälle:

1. Fall: Emotionen stauen sich auf, weil sie nicht durch Gespräch, Meditation, innere Arbeit oder Bewusstwerdung abgearbeitet wurden. Heißt bildlich gesprochen: das emotionale Fass läuft über, weil es nicht geleert wurde. Die Ursache sind zu viele Ereignisse in kurzer Zeit, Reizüberflutung, Stress, Zeitdruck, etc.

Was du dazu im Selbstcoaching tun kannst, erläutere ich kostenfrei in meiner Podcast-Folge Nr. 1: Oh oh Drama! Hohe Gefühlsausbrüche in den Griff bekommen

Was passiert hier? Wenn du angestaute Gefühle nicht verarbeitest, also z.B. darüber sprichst, reflektierst oder meditierst führt das entweder zum innere Vulkanausbruch – also Gefühle brechen aus dir heraus, du wirst laut, hektisch, dramatisch, weinerlich und was auch immer… und/oder- und das ist jetzt fieser: die Gefühle bleiben innerlich unterdrückt und drücken sich dann über den Partner, Familienmitglieder oder Kollegen aus – also Menschen die vielleicht empathischer sind und die Anspannung unterschwellig spüren. Deine Gefühle suchen sich dann möglicherweise einen anderen Weg wie sie dir begegnen.

Dann gibt es Krach, Streit und Zankerei – Koflikte entstehen und Verantwortung wird womöglich an den anderen übergeben. Plötzlich ist der andere SCHULD und angeblich dafür verantwortlich. Man nennt das auch Gegenübertragung.

2. Fall: Es entstehen destruktive Gedankenketten im Kopf: Also… kleines Beispiel: Angst vor Jobverlust nur weil der Chef eine kleine Kritik äußert, Sorge vor dem Wohnungsverlust nur weil ein kleiner Wasserschaden vorliegt oder oder oder…

Also die inneren Gedanken – der innere „Quatschi“ – redet Unsinn – das Drama wird groß und was passiert: Explosion! Angst, Panik und Schreck. Wir bilden aufgrund eines Erlebnisses, drei, vier oder fünf Folgebilder die negativ sind. Damit steigern wir uns in etwas rein, was möglicherweise gar nicht eintritt: ein negatives Denk- oder Verhaltensmust.

Beide Fälle sind sehr sehr gut im Coaching klärbar und lösbar – auch auf tieferer Ebene. Das führt zu mehr #Entspannung, #Ruhe und #Gelassenheit. Und zwar völlig authentisch – in tiefere Ebenen deines Systems! Nicht nur oberflächlich oder unterdrückt, sondern eben echt!

Ich liebe diese Methoden, weil das wirklich die Lebensqualität in vielerlei Hinsicht verbessert.

Schreib mich gerne an, wenn du etwas lösen möchtest 🙂

Jetzt hoffe ich zunächst das du ein wenig mehr über diese Zusammenhänge verstehen konntest! Falls dich das Thema näher interessiert, höre doch einfach in die Podcast-Folge 91 rein oder komm in ein Coaching-Gespräch bei mir. Es würde mich freuen, wenn ich auch dir zu mehr Harmonie, Ruhe und Ausgeglichenheit verhelfen kann.

Zur Podcast-Folge: Diese Folge geht nur 13 Minuten und ist völlig kostenfrei. Hier erkläre ich dir in wenigen Minuten was du tun kannst um innerlich ruhiger und gelassener zu bleiben. Du bekommst zwei Selbstcoaching-Tools an die Hand mit denen du mit etwas Training in deinem Alltag einige Fortschritte erreichen kannst.

Das war es erstmal für heute 🙂

Nun hoffe ich, das du ein paar Anregungen und ein Grundverständnis für Gefühlausbrüche mitgenommen hast. Damit wünsche ich dir das beste und maximale Erfolge!