Was ist das Gesetz der zwei Füße?

Das „Gesetz der zwei Füße“ ist ein Prinzip aus der interaktiven Moderation und wird häufig beim Open Space angewandt.

Es besagt das ein Teilnehmer ohne Angabe eines Grundes jederzeit aus einem Meeting, einem Workshop oder einer Diskussion gehen kann.

“Der Teilnehmer bleibt nur so lange in einer Gruppe, wie er es für sinnvoll erachtet, also solange er etwas lernen und/oder beitragen kann.” Quelle: http://goo.gl/jhP74f

Für Moderatoren ist dieses Gesetz interessant wenn man sehr begeisternde Workshops mit hoher Energie durchführen will. Teilnehmer und Teilnehmerinnen können schließlich unbegründet den Raum wechseln und sich woanders anschließen.

Als Teilnehmer ist das Wechseln eines Raum besonders empfehlenswert wenn man an einem Ort oder in einer Gruppe nichts mehr beitragen oder lernen kann, aber auch wenn die Energie zu einem Thema sinkt. Vergleichbar mit der 4. Sichtweise aus dem Open Space: „Vorbei ist vorbei – Nicht vorbei ist Nicht-vorbei.“


Best-practice Empfehlung: Es ist empfehlenswert diese Form der Zusammenarbeit zunächst am Anfang einer Veranstaltung oder im Team miteinander zu vereinbaren bevor man sie anwendet. Damit können Mißverständnisse und Fehlinterpretationen vermieden werden.

Das Ganze basiert zudem auf den vier Sichtweisen des Open Space.

Was bringt das Gesetz der zwei Füße?

Diese Vorgehensweise steigert den Nutzen und den Wert in Meetings und Veranstaltungen. Mit der Zeit führt es dazu, das zunehmend immer mehr Themen besprochen werden die wirklich wichtig, relevant oder interessant sind. Im Open Space ermöglicht das außerdem das andere Gruppen und Session besucht werden können.

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