
[Intro]
Ich war nie wie ihr
Doch ich seh, was hier passiert
(yeah)
[Verse 1]
Sonntagsrunde, altes Haus, dicker Teppich, dünne Luft
Alle lachen, alle nicken, unter Tischen kocht die Kluft
Blicke schneiden wie Rasierklingen, stummes Urteil, kalter Spott
Ich trag’ Fragen auf der Stirn, ihr tragt Masken Gotteslob
Tanten zählen fremde Fehler wie ihr Kleingeld auf dem Tisch
Onkel trinkt sich Mut zusammen, zischelt leise: „Du bist falsch“
Ich seh Muster wie Risse in der Wand, die keiner streicht
Einer steigt, der andre fällt – und ihr nennt das „Familienkreis“
[Chorus]
Ich bin das schwarze Schaf in euren alten Fotos
Ihr schneidet mich aus, doch ich kenn’ euren Modus
Toxische Muster, sie tanzen durch die Jahre
Eifersucht, Missgunst, Verrat in jeder Ader
Ich bin das schwarze Schaf, doch ich bleib’ nicht euer Opfer
Ich trag’ das Dunkel, damit ihr’s heller sehen konntet
Toxische Muster, ich sprech aus, was ihr verdrängt
Aus der Herde raus – doch ich laufe endlich längst
[Verse 2]
Du sagst „Familie ist heilig“, doch du meinst „hier herrscht das Schweigen“
Wenn die Jüngste was erreicht, muss die Älteste dran leiden
Komplimente wie Verträge, immer mit kleinem gedrucktem Gift
„Wir sind stolz, aber…“ – dieser Satz, der alles kippt
Ihr teilt Liebe wie Erbschaften, nie gerecht, nur taktisch klug
Wem du Nähe gibst, bestimmst du nach Gehorsam, nicht nach Blut
Als ich sagte: „Hier ist Neid im Spiel, ihr zieht euch selbst entzwei“
Habt ihr mich im selben Atemzug zum Außenseiter geweiht
[Pre-Chorus]
Ihr nennt’s Loyalität, doch ihr meint nur blinden Schwur
„Was hier passiert, bleibt hier“ – das ist keine Kultur
Ich hab das Gift markiert, ihr habt nur mich markiert
Ich trag die Flecken, aber ihr habt’s destilliert
[Chorus]
Ich bin das schwarze Schaf in euren alten Fotos
Ihr schneidet mich aus, doch ich kenn’ euren Modus
Toxische Muster, sie tanzen durch die Jahre
Eifersucht, Missgunst, Verrat in jeder Ader
Ich bin das schwarze Schaf, doch ich bleib’ nicht euer Opfer
Ich trag’ das Dunkel, damit ihr’s heller sehen konntet
Toxische Muster, ich sprech aus, was ihr verdrängt
Aus der Herde raus – doch ich laufe endlich längst
[Bridge]
Wer war’s, der nachts geweint hat, wenn der Streit im Flur verhallte?
Wer war’s, der euch verzieh, noch bevor ihr euch entschuldigt hattet?
Ich war Kind und schon Chronist, eurer Brüche, eurer Spiele
Heute schreib ich meinen Namen aus der Kette eurer Ziele (hey)
[Verse 3]
Jetzt steh ich vor euch, eig’ne Wohnung, eig’ner Blick
Ihr fragt höflich, aber innerlich hofft ihr, ich fall’ zurück
Doch ich hab gelernt: Blut allein macht keine Heimat
Nur wer Wunden auch versorgt, der hat ein Recht auf „Bleib da“
Ich seh euch sitzen, selbe Plätze, selbes Gift im selben Glas
Ich sag leise: „Ich verzeih’ euch“, doch ich setz mich diesmal raus
Denn das schwarze Schaf verlässt die Weide, bricht die Spur
Damit vielleicht das nächste Kind nicht erstickt an eurer Kur
[Chorus]
Ich bin das schwarze Schaf in euren alten Fotos
Ihr schneidet mich aus, doch ich kenn’ euren Modus
Toxische Muster, ich lass sie hinter mir verblassen
Eifersucht, Missgunst, Verrat – ich brech die alten Kassen
Ich bin das schwarze Schaf, doch ich schreib’ mir meine Rolle
Kein Opfer mehr, ich trag