
[Verse 1]
Du wolltest was Leichtes
Sommer im Kopf
Keinen Gedanken
Der irgendwas hofft
Ich kam mit Geschichten
Von später, von wir
Du hast nur gelächelt
Doch warst schon halb hier
Dann wurden die Nächte
Ein Spiegel zu klar
Je näher ich rückte
Desto ferner du warst
Auf einmal war Nähe
Für dich wie Alarm
Du zuckst vor Berührung
Wie vor Feuer im Arm
[Chorus]
Du sagst, es ist zu tief für dich
Und rennst von jeder Welle weg
Willst alles neu, doch kennst dich nicht
Verlierst dich selbst bei jedem Step
Du drehst dich, als wärst du zu zweit
Ein Teil will hin, der andre flieht
Ich steh im Flur, hab Zeit und Leid
Und Liebe, die im Treppenhaus erfriert
[Verse 2]
Früher warst du laut
Jetzt bist du nur laut im Kopf
Redest gegen Wände
Machst aus jeder Frage Zoff
Heute “nie wieder”
Morgen “vielleicht”
Ein Tag sitzt du eng bei mir
Am nächsten bist du Eis
Du änderst Frisur, Stil, Stadtplan
Doch bleibst vor dir selber stehn
Wir reden von wenig
Und schweigen bei allem, was zählt
Ich seh, wie du zitterst
Wenn ich von Zuhause red
Als hätte ein Wort
Schon den Sturzbefehl
[Chorus]
Du sagst, es ist zu tief für dich
Und rennst von jeder Welle weg
Willst alles neu, doch kennst dich nicht
Verlierst dich selbst bei jedem Step
Du drehst dich, als wärst du zu zweit
Ein Teil will hin, der andre flieht
Ich steh im Flur, hab Zeit und Leid
Und Liebe, die im Treppenhaus erfriert
[Bridge]
Du willst was Leichtes
Ich fall ins Gewicht
Du suchst die Flucht
Und nennst es Pflicht
Ich bleib zurück
Im selben Bett
Nur Kissen voll Fragen
Und Platz, der brennt
[Chorus]
Du sagst, es ist zu tief für dich
Und rennst von jeder Welle weg
Willst alles neu, doch kennst dich nicht
Verlierst dich selbst bei jedem Step
Du drehst dich, als wärst du zu zweit
Ein Teil will hin, der andre flieht
Ich bin noch da, so hilflos leis
Und du bist längst in deiner eignen Krise verliebt