
Album: No name
Veröffentlichungsdatum: 19. März 2026
Dauer: 2:25 Minuten
Songtext
[Intro]
Alle rennen irgendwohin (ey)
Keiner checkt, was hier liegt
Immer weiter, immer weiter
Bis die Luft nicht mehr reicht
[Verse 1]
Ihr wollt hoch, ich bin schon da
Doch ihr seht mich nicht, ihr schaut nur starr auf Gefahr
Alle jagen einem Bild nach, Pixel in der Timeline
Wahre Liebe neben dir, aber du swipest weiter rein
Weit weg
Ist immer besser, immer heller, immer mehr
Doch dein Spiegel schreit dich an, Bruder, hör doch endlich her
Deine Seele ist im Minus, trotzdem suchst du neuen Schein
Doch der Frieden, den du brauchst, passt in ein Zimmer, nicht in ein Verein
[Chorus]
Weit weg, immer nur weit weg
Du rennt’s dem Traum nach, doch der Boden bleibt derselbe Dreck
Weit weg, alles nur weit weg
Was du suchst, steht vor dir, doch du guckst darüber weg (ja)
Weit weg, immer nur weit weg
Du jagst der Ferne nach, verlierst dein eigenes Versteck
Weit weg, alles nur weit weg
Das Paradies ist in dir, doch du rennst schon wieder weg
[Verse 2]
Ihr wollt raus aus dieser Stadt, aber schleppt euch selber mit
Gleiche Wut, gleicher Frust, gleiche Leere im Gepäck
Neue Straßen, neue Namen, doch dein Herz bleibt identisch
Du tauschst Möbel, tauschst Gesichter, aber innerlich ist’s endlos
Du suchst Liebe in ’nem Club, suchst Respekt in einem Moshpit
Doch dein Bruder neben dir fällt, du merkst es nicht im Rauschkick
Du reist hunderttausend Meilen, doch du nimmst dich immer mit
Was du fliehst, sitzt tief im Bauch, nicht im Block, nicht in der City, Blick!
[Chorus]
Weit weg, immer nur weit weg
Du rennt’s dem Traum nach, doch der Boden bleibt derselbe Dreck
Weit weg, alles nur weit weg
Was du suchst, steht vor dir, doch du guckst darüber weg
Weit weg, immer nur weit weg
Du jagst der Ferne nach, verlierst dein eigenes Versteck
Weit weg, alles nur weit weg
Das Paradies ist in dir, doch du rennst schon wieder weg
[Bridge]
Ihr wollt raus aus diesem Leben
Doch vergesst, hier kann’s sich drehen
Kein Ticket, keine Fremdsprache
Nur den Mut, sich selbst zu sehen (ey)
[Chorus]
Weit weg, immer nur weit weg
Du rennt’s dem Traum nach, doch der Boden bleibt derselbe Dreck
Weit weg, alles nur weit weg
Was du suchst, steht vor dir, doch du guckst darüber weg (überseh’n)
Weit weg, immer nur weit weg
Du jagst der Ferne nach, verlierst dein eigenes Versteck
Weit weg, alles nur weit weg
Vielleicht ist das, was du willst, längst in deiner Brust versteckt