
Songtext
Alles was du glaubst
wird zu dem, was du erlebst (ey)
Klingt verrückt
doch dein Kopf legt das Gesetz fest
[Verse 1]
Du suchst Fehler, also siehst du sie überall
jeder Blick ein Scanner, jeder Mensch ein nächster Fall
„Der ist auch gestört, der ist sicher wie die andern“
und zack, du ziehst dieselben Masken aus den Schatten an dich ran
Dein Filter wie ein Film auf der Kameralinse
du schwörst, du siehst die Wahrheit
doch du klaust dir deine Sinne
Du nennst es „Intuition“
doch es ist oft nur altes Leid
das sich schminkt wie neue Warnung
und sich tarnt als „Klarheit“
Wenn du Sicherheit nur wünschst
aber im Innern immer zitterst
schickst du Funksprüche von Angst
und das Echo kommt gewitternd
Hast du tief drin dieses Wissen:
„Ich bin safe, ich bin genug“
wird dieselbe Straße sanft
und der selbe Blick wird Ruf
[Chorus]
Wir seh’n die Welt wie wir von ihr denken
unsre Frequenz wählt, was wir uns schenken
Glaubst du, du bist heil, dann heilt dich das Leben (ah)
glaubst du nur an Wölfe, werden Wölfe dir begegnen
Bessere Frequenz, bessere Realität
klare Grundhaltung, doch nicht blind naiv, versteht?
Wenn du dich geliebt fühlst, kommt die Liebe zu dir hin
doch klammerst du an Narzissten, ziehst du sie wie Magneten an dich hin
[Verse 2]
Du sagst: „Alle sind nur kalt, alle wollen mich benutzen“
doch du rennst in jedes Drama
wie in altbekannte Kutschen
Immer gleicher Dialog, andere Namen, selbes Skript
du nennst es „bittere Erfahrung“
doch in Wahrheit ist es Script
Weil du tief drin schon erwartest:
„Der verrät mich, der wird gehen“
suchst du unbewusst nach Zeichen
die nur dieses Bild bestätigen
Jedes kleine Zucken wird zum großen stillen Schrei
und der Einzige, der ruft, bist du selbst in deinem Kreis
Check: Vertrauen heißt nicht
dass du alles einfach schluckst
sondern dass du deine Wunde
nicht als Maßstab überstülpst
Klarer Blick, klare Grenzen, wache Augen, weiches Herz
so wird Ehrlichkeit zur Rüstung
und Verbundenheit zur Stärke statt zum Schmerz
Du musst nicht jedem trauen
doch du darfst dir selbst mehr trauen
deine innre Stimme pflegen
und nicht nur Misstrauen anbauen
Denn das Feld, in dem du schwingst
ist die Sprache, die du sprichst
und das Leben hört dir zu
auch wenn du es grad vergisst
[Chorus]
Wir seh’n die Welt wie wir von ihr denken
unsre Frequenz wählt, was wir uns schenken
Glaubst du, du bist heil, dann heilt dich das Leben (yeah)
glaubst du nur an Fallen, wirst du stolpern, wo du gehst hin
Bessere Frequenz, bessere Realität
klare Grundhaltung, doch nicht blind naiv, versteht?
Wenn du dich geliebt fühlst, kommt die Liebe zu dir hin
doch klammerst du an Narzissten, ziehst du sie wie Magneten an dich hin
[Bridge]
Du bist kein Opfer deiner Story
du bist Autor jeder Zeil’
kein Zwang zu süßer Zuckerwatte
doch zu innerer Loyalität dir selbst, so real
Du änderst deinen Blick
und die Bühne ändert Stück für Stück
andere Rollen, andre Menschen
gleiche Welt – doch neuer Blick
[Chorus]
Wir seh’n die Welt wie wir von ihr denken
unsre Frequenz wählt, was wir uns schenken
Fühlst du dich in dir zu Hause, wird die Welt ein bisschen weich
doch erwartest du nur Schatten, bleibt die Sonne draußen, kalt und bleich
Bessere Frequenz, bessere Realität
klare Grundhaltung, doch nicht