[Verse 1]
Müde bis ins Mark,
Augen wie Beton.
Ich trag zu viel Gewicht,
und keiner merkt den Ton.
Alles wirkt so leer,
als wär der Tag verbrannt.
Ich lauf durch mein Gestern,
mit Staub in der Hand.
Fragen ohne Boden,
Kreise in dem Raum.
Ich such nach nem Funken,
doch find nur wieder Schaum.
[Pre-Chorus]
Wo liegt die Kraft?
Sag’s mir ins Gesicht.
Ist das schon das Ende,
oder nur ein Zwischenschritt?
[Chorus]
Nur für den Moment
geh ich auf Distanz.
Nur für den Moment
brauch ich neue Kraft.
Nur für den Moment
lass ich alles fall’n.
Nur für den Moment
um neu zu seh’n, was war.
[Verse 2]
Ausgebrannt von Tagen,
die nie wirklich ruhn.
Mein Kopf wie ein Keller,
kein Licht darin zu tun.
Ich hab mich so verrannt,
in Druck und in Pflicht.
Jetzt steh ich an der Kante
und kenn mein Gesicht kaum noch richtig.
Vielleicht ist das Kapitulieren
nur ein stiller Plan,
damit ich aus den Trümmern
was Echtes bauen kann.
[Pre-Chorus]
Wo liegt die Kraft?
Unter welchem Stein?
Vielleicht muss ich erst sinken,
um wieder oben zu sein.
[Chorus]
Nur für den Moment
geh ich auf Distanz.
Nur für den Moment
brauch ich neue Kraft.
Nur für den Moment
lass ich alles fall’n.
Nur für den Moment
um neu zu seh’n, was war.
[Bridge]
Nicht für immer,
nur heut Nacht.
Nicht als Ende,
nur als Pausentakt.
Wenn ich leer bin,
ist da Platz für mehr.
Wenn ich still werd,
kommt was Neues her.
[Chorus]
Nur für den Moment
geh ich auf Distanz.
Nur für den Moment
brauch ich neue Kraft.
Nur für den Moment
lass ich alles fall’n.
Nur für den Moment
um neu zu seh’n, was war.