Wie du dein Business wirklich herausragend skalieren kannst ohne langfristig erfolglos zu bleiben

Viel zu oft habe ich es leider erlebt das ich mein Zeit und Geld in Webinare und Online-Kurse investiert habe die anfangs sehr große Versprechen gemacht haben, die sie dann aber in 80 % der FĂ€llen nicht gehalten haben. Warum? Ich habe einfach nicht das Wissen und die Information bekommen die mir versprochen wurde.

Es wurde stattdessen ein Verkaufsangebot gemacht und das ganze Versprechen einfach durchgereicht. Da stellt sich doch jeder Kunde die berechtige Frage: Werde ich denn nach dem Kauf meine Antworten bekommen oder vielleicht doch wieder nicht?

Deshalb biete ich heute weder kostenpflichtige Webinare noch eigene Online-Kurse an, weil mir völlig klar ist, das die Menschen sie bald aus Frust gar nicht mehr besuchen werden. Warum sollte ein Unternehmer der etwas auf sich, sein Wissen und seine Erfahrung hÀlt etwas anbieten, das gerade durch den Markt derart kaputt gespielt wird?

Der Kunde entwickelt doch die Haltung „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ – ganz berechtigt. Er ist enttĂ€uscht und er verliert das Vertrauen. Warum sollte also ein Unternehmer etwas anbieten das nicht wertgeschĂ€tzt wird?

Ein Funnel ist doch kein Schnellballsystem fĂŒr den Unternehmer-Cashflow auf Kosten deiner Kunde. Er sollte die Kundenreise abdecken und ihn weiterbringen.

NatĂŒrlich gab es auch 10-20 % wirklich guter Sachen. Aber darum geht es hier heute nicht. Es geht mir heute um die 80 % lieblos, erfolglos und einfach rausgeschmissener Angebote die nicht im Ansatz das Marketing-Versprechen halten, was sie machen.

Heute möchte ich davor warnen als Unternehmer so zu agieren. Warum?

Der Kunde wird diese Angebote auf lange Sicht nicht mehr nutzen. Er wird die Haltung entwickeln: „Was nichts kostet, ist nichts wert.“ und damit wird eine Vielzahl an Arbeit einfach entwertet. Und wenn Arbeit nichts wert ist, entsteht das GefĂŒhl von Wertlosigkeit. ZwangslĂ€ufig bei dir und bei deinen Interessenten.

Der Kunde wird das Vertrauen verlieren. Das Vertrauen in dich, dein Unternehmen, in die Branche, in Webinare, in Online-Kurse und irgendwann auch grundsÀtzlich darin das irgendjemand ihm noch weiterhelfen kann. Vielleicht verliert er sogar das Vertrauen in sich selbst und wird somit irgendwann zum Opfer. Zum Opfer seiner UmstÀnde, weil er gar nicht mehr anders kann.

„Die anderen haben offenbar Recht gehabt. Es funktioniert nicht.“

Das ist ein großer Schaden. Nicht nur wirtschaftlich, auch menschlich. Das kostet die Menschen viel Zeit, Geld und Energie. Das kostet die Wirtschaft und Gesellschaft viel Fortschritt. Vor allem aber kostet es uns als Trainer, Coaches und Berater eines: REPUTATION. Es kostet uns unseren Ruf.

Es geht hier um Ethik, Kundeninteressen, Kunden-Ziele und dessen Ziel-erreichung, inhaltslose Webinare und Online-Kurse.

Mein Bild von Erfolg – ein Visionsvorschlag:

Ganz ganz ehrlich, klar und direkt: Mich hat es immer mit Demut und Dankbarkeit erfĂŒllt wenn ein Kunde nach einem Coaching, Mentoring oder Training auf dem nĂ€chsten Level war und seine Ziele erreicht hat die ihm versprochen wurden – oder er wirklich einen umsetzbaren Weg dorthin fĂŒr sich gefunden hatte – wenn ich ihm alle seine Fragen beantworten konnte. Wenn er MINDESTENS das bekommen hat was ich ihm versprochen habe.

Waren damit meine Angebotsversprechen oftmals kleiner. Ja.

Waren meine Preise oftmals kleiner. Ja.

Zumindest am Anfang. Ist doch logisch. Wenn du ein neues Produkt hast und neu im Markt bist, kannst du doch keine exklusiven Preis aufrufen.

Waren meine Kunden glĂŒcklicher und zufriedener? Ja. War ich es damit auch? JA!

Wenn der Kunde erfolgreich ist und das bekommt was er versprochen bekam dann ist das ein bestmögliches Ergebnis: Er hat das bekommen was er erwartet hat, in einer fĂŒr ihn umsetzbaren und verstĂ€ndlichen Art und Weise. Der Kunde ist nicht blöd. Wenn du das glaubst, ist es dein Menschenbild was hier entwickelt werden muss.

Denn weißt du, wenn du FahrrĂ€der verkaufst und die Freiheit von MobilitĂ€t versprichst, niemand aber in der Lage ist damit zu fahren, dann hast du einfach dein Marketingversprechen nicht gehalten. Deine Kunden werden enttĂ€uscht sein und nicht mehr bei dir kaufen. Nichts mehr empfehlen. AnwĂ€lte nennen das wahrscheinlich sogar Betrug.

Oder anders: Wenn 9 von 10 damit nicht fahren können, dann taugt dein Produkt einfach nichts. Dann musst du erst in Produktoptimierung investieren, bevor du es weiterverkaufst und skalierst. NatĂŒrlich kannst du auch 9 unglĂŒckliche Kunden hinterlassen, es wird dich nur deinen Ruf kosten!

Erst besser werden, dann skalieren

Wenn dein Kunde ĂŒber dein erwartetes Ergebnis hinausschießt, dann hast du ein geniales Produkt. Dann bist du wirklich wirklich gut. Wenn dein Kunde vielleicht sogar besser wird als du selbst je gedacht hast.

Das sind diese Klick-Momente.

Weißt du was? FĂŒr mich gibt es nichts genialeres wenn ein Kunden grĂ¶ĂŸer, besser oder erfolgreicher wurde als ich.

Das ist „Training from the back of the room“ – aus dem Hintergrund.

SALES SALES SALES

Heute habe ich hingegen immer öfters den Eindruck das es gar nicht um den Kunden geht. Es geht um Zahlen, Da wird auf die Umsatz- und Gewinnzahlen geschaut – nicht auf das was tatsĂ€chlich versprochen wurde. Nicht ob der Kunde mit skaliert! Das ist es doch! Wenn der Kunde mit skaliert, dann skalierst auch du und er wird wieder von dir kaufen wollen!

Was ist aber die RealitÀt? Oft steht leider nicht der Kunde mit seinem Erfolg im Vordergrund, sondern das Produkt und dann vor allem der VERKAUF des Produkts.

Kurzfristige GEWINNE! Und danach dann schon meist der VERKAUF nach dem VERKAUF – also der Verkauf des nĂ€chsten Produkts, wenn eins noch nicht mal abgeschlossen wurde.

Kurzfristige Gewinne sind der falsche Fokus!

Was ist die Alternative? Mir geht es in meinen Angeboten um den Menschen – um DICH. Langfristige Gewinne logischerweise! Langfristige Gewinne entstehen durch gute Ergebnisse, glĂŒckliche Kunden und erfolgreiche Weiterempfehlungen auf ehrlicher Basis.

Das automatisiere ich auch nicht und nie. Menschlichkeit kann nie automatisiert werden!

Keine TEXTBAUSTEINE die irgendwie persönlichen Kontakt vortĂ€uschen der dann keiner ist, kein gar nichts. Keine Anreizsysteme fĂŒr Empfehlungen.

Die Menschen sind doch nicht bescheuert. Die merken das – wenn auch nicht bewusst, dann doch unterbewusst und das geben sie an andere wieder weiter und so verkaufen alle vielleicht bisschen was, sind nur nach 6, 8 oder 12 Monaten völlig erfolglos oder brauchen stĂ€ndig neue Kunden.

Das spricht sich doch rum dass das nix taugt. Und dann? NatĂŒrlich funktioniert das vielleicht dann mit neuen Kunden eine zeitlang wieder.

Nur wie erfĂŒllend ist das wirklich? Zu verkaufen und nur schwache Ergebnisse zu generieren. Keine freiwilligen Empfehlungen zu bekommen? Keine erfolgreichen Kunden zu haben?

NatĂŒrlich da ist das Argument mit der Selbstverantwortung des Kunden. „Ist der doch selbst schuld wenn er nicht das tut was ich sage.“ Klar, logisch. Aber wenn du Freiheit versprichst, dann musst du auch Freiheit bringen und kannst nicht sagen das es nur funktioniert „wenn… man schlechte Strategien einfach weitergibt“…

Nein: Wenn dein Webinar nicht das bringt was es verspricht: Zeitverschwendung. Schwaches Webinar.

Wenn dein Online-Kurs nicht das bringt was er verspricht: Zeitverschwendung. Schwacher Online-Kurs.

Wenn dein Coaching nicht hĂ€lt was es verspricht: Zeitverschwendung. Schwaches Coaching. – vielleicht sogar noch schlimmer.

Wenn dein Buch nicht das enthÀlt was du versprichst: Zeitverschwendung. Schwaches Buch.

NatĂŒrlich ist niemand perfekt. NatĂŒrlich gibt es mal ein Produkt das noch im Reifeprozess ist. NatĂŒrlich sind wir alles Menschen. Nur dann muss das kommuniziert werden und sich im Preis niederschlagen.

Beispiel: Du kannst keinen 4-Abend Online-Kurs fĂŒr 1.500 € verkaufen, große Versprechungen machen und hinterher deine Kunden raus-ekeln weil dein System plötzlich nicht fĂŒr Einzelpersonen, sondern fĂŒr ein 5-Mannteam ausgelegt war…

Butter bei die Fische: Exzellente Produkte = Exzellente Preise = Exzellente Kundenergebnisse

Mangelnde Ergebnisse bei einem ĂŒberteuerten Prototyp = Geld zurĂŒck oder zumindest die Offenheit fĂŒr Feedback, ein KundengesprĂ€ch, Erstattung oder eine Wiedergtumachung. Da beginnt Skalierung und Kundenreise. Da zu analysieren was nicht geklappt hat. Da besser zu werden. Da zu schauen was es gebraucht hĂ€tte. Reflexion, Dialog und Menschlichkeit.

Aber das interessiert dich ja nicht – du willst ja nur von denen lernen die auch schon die gleichen Fehler gemacht haben. *zwinker*

Offenheit zu leben erfordert StĂ€rke. Da gehen vielleicht mal 2-3 VerkĂ€ufe schief, dafĂŒr schleift es das Produkt und jeden einzelnen unzufriedenen Kunden. Die kommen dann in den Erfolg und dann bekommst du Empfehlungen und dann hast du QUALITÄT. Dann verkaufst du ohne verkaufen zu mĂŒssen – dann verkaufst du automatisch ohne je automatisiert zu haben.

Da beginnt Skalierung und Automatisierung. Das ist Erfolg. Das ist das was dann folgt.

Aber du wirst ja ohnehin so weiter machen und nennst das dann „deine Werte“.

Reinhard K. Sprenger – Autor des Buches „Das Prinzip der Selbstverantwortung“ wĂŒrde sagen: „Go, get lost.“

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WordPress in 6 Schritten bei alfahosting installieren: eine anwenderfreundliche Anleitung

WordPress 2020/2021 Schritt fĂŒr Schritt installieren

Möchtest du WordPress bei dem Webhoster alfahosting oder einem anderen Webhosting-Anbieter installieren? Willst du damit deine eigene Webseite, deinen Blog oder deinen eigenen Online-Videokurs realisieren?

Dann bist du hier richtig.

Ich erklÀre dir in 6 nachvollziehbaren Schritten wie du WordPress auf deinem eigenen Webhosting-Paket bei alfahosting auf direktem Weg installieren kannst [Dauer ca. 30-45 Minuten].

Anwenderfreundlich und mit einigen Screenshots beschrieben. Von der Einrichtung des Webhosting, ĂŒber die Erstellung der Datenbank bis zur Installation ĂŒber den Browser.


Was ist WordPress ĂŒberhaupt?

WordPress ist ein kostenloses Content-Management-System mit dem du Webseiten anlegen, bearbeiten und veröffentlichen kannst. DarĂŒber hinaus verfĂŒgt es ĂŒber eine Blogfunktion, unzĂ€hlige Themes und diverse Plugins die das System (kostenpflichtig) erweitern.

Das digitale Webseiten-System hat sich seit einigen Jahren bewĂ€hrt und gegenĂŒber anderen Redaktionssystemen wie z.B. typo3 in der breiten Masse durchgesetzt.


Technische Voraussetzungen zur Installation

Du benötigst zur Installation folgende Werkzeuge:

  • Ein FTP-Programm wie z. B. FileZilla (erhĂ€ltlich fĂŒr MacOs, Windows und Linux)
  • Einen einfachen TextEdtior wie z. B. Notepad++ (Windows) oder Brackets (Mac)
  • Ein Entpackungsprogramm fĂŒr *.zip-Dateien
  • Ein Webhosting-Paket (nĂ€heres unter Vorrausetzung #1)
    • Webspace, mindestens 50 MB
    • 1 MySQL-Datenbank
    • 1 E-Mailadresse
    • 1 Toplevel- oder Subdomain

Alle erforderlichen Programme werden beim entsprechenden Anleitungsschritt noch einmal erwÀhnt und erklÀrt.


Vorrausetzung #1: Webhosting und Domain

Damit WordPress betrieben werden kann, benötigst du Webspeicher-Platz mit PHP-UnterstĂŒtzung, eine Domain, mindestens eine E-Mailadresse sowie eine MySQL-Datenbank.

Das alles bekommst du in der Regel als gebĂŒndeltes Webhosting-Paket bei einem Standard-Webhoster wie z. B. alfahosting, aktuell z. B. ab 6,99 € pro Monat fĂŒr das Multi XL-Paket.

Damit kannst du direkt mehrere Webseiten betreiben und bekommst SSL-UnterstĂŒtzung sowie 4 deutsche Toplevel-Domains. Es gibt aber auch das Multi-L-Paket ohne SSL fĂŒr 3,99 € pro Monat. Alternative Anbieter sind all-inkl.com oder Hosteuerope.

Egal ob du AnfÀnger oder fortgeschrittener Experte bist, ich empfehle dir in beiden FÀllen bei alfahosting zu bestellen.

Die dort angebotenen Webhosting-Tarife bieten ein sehr gutes Preis-/LeistungsverhÀltnis, wunderbare Konfigurationsmöglichkeiten, einen guten Support und perfekte Ladezeiten.

Als Neukunde bekommst du dort gute Angebote, umfangreichen Speicherplatz ohne Traffic-Limitierung, mehrere Domains und Datenbanken womit du spÀter weitere Webseiten betreiben kannst.

FĂŒr den Betrieb von WordPress empfehle ich das Paket „Multi XL“ bei dem LetÂŽs Encrypt zur SSL-VerschlĂŒsselung dabei ist.


Die folgenden Installationsschritte beschreiben die Konfiguration am Beispiel von alfahosting.

Die Anleitung kann sicherlich (mit Abweichungen) fĂŒr andere Anbieter z. B. Strato, all-inkl.com oder Hosteurope ĂŒbertragen werden.


Übersicht

  1. Im Portal anmelden und eine Datenbank erstellen
  2. WordPress herunterladen und entpacken
  3. WordPress-Konfigurationsdatei „wp-config.php“ anpassen
  4. WordPress-Dateien auf den FTP-Server hochladen
  5. Domain mit FTP-Verzeichnis verknĂŒpfen
  6. WordPress ĂŒber den Browser installieren und einrichten


Schritt 1: Bei alfahosting im Portal anmelden und eine Datenbank erstellen

Nachdem du dein Webhosting-Paket bei alfahosting bestellt und bereitgestellt bekommen hast, kannst du dich im Kundencenter mit deinen Anmeldedaten anmelden:

Bitte gibt dort deine Benutzerdaten ein und drĂŒcke auf „Anmelden„.

Nach dem Login erscheint in der Regel die KundenĂŒbersicht.

Wir wollen nun im ersten Schritt eine neue Datenbank fĂŒr WordPress anlegen.

Datenbank anlegen

Öffne dazu bitte nach der Anmeldung mit einem Klick auf die Kachel „Meine VertrĂ€ge“ die VertragsĂŒbersicht:

Bitte wÀhle dort dein entsprechendes Web-Paket durch einen Klick auf die IPID oder den Typ.

Es öffnet sich eine neue Ansicht.

Öffne jetzt bitte den Administrationsbereich „Confixx“ durch einen Klick auf „Jetzt in Confixx einloggen„.

In einem neuen Fenster oder Tab öffnet sich jetzt der Administrationsbereich.

Dort wĂ€hlst du bitte im MenĂŒ links „Datenbanken“ und darunter den MenĂŒpunkt „MySQL“ aus.

Nun kannst du im oberen Bereich „Neue Datenbank erstellen“ in das Eingabefeld einen Datenbanknamen eintragen, z. B. „meinWordPress_de“. Klicke anschließend auf „Erstellen„.

Im Anschluss daran sollte eine neue Datenbank eingerichtet worden sein und im oberen Fensterbereich folgender Hinweis eingeblendet werden:

Hinweis: Bitte notiere dir aus dem eingeblendeten Hinweis den Datenbanknamen (z. B. „usr_web…“) sowie den MySQL-Benutzer (z. B. „web29
“) in einer separaten Textdatei. Diesen brauchen wir spĂ€ter.

Du benötigst darĂŒber hinaus noch das Passwort zu dem entsprechenden Datenbank-Benutzernamen. Das Passwort findest du in der ZugangsĂŒbersicht des Kundenportals das womöglich noch im Hintergrund geöffnet ist.

Mit einem Klick auf das Auge neben „Passwort“ kannst du das Kennwort sichtbar machen. Bitte notiere es dir mit in der Textdatei.

Du solltest dort jetzt folgende Angaben haben:

  • Datenbank-Benutzername (z. B. „web29…“)
  • Kennwort
  • Name der Datenbank (z. B. „usr_web29…“)

Schritt 2: WordPress herunterladen und entpacken

WordPress kann kostenfrei heruntergeladen und installiert werden. Lade dazu bitte die Installationsdateien von der offiziellen deutschen WordPress-Seite herunter:

Falls du die englische Version von WordPress haben und betreiben willst, kannst du sie hier herunterladen. GrundsĂ€tzlich ist WordPress komplett ins Deutsche ĂŒbersetzt.

Wenn der Download abgeschlossen ist, kannst du die Datei mit einem Programm deiner Wahl entpacken (z. B. 7zip oder winrar)


Schritt 3: WordPress-Konfigurationsdatei „wp-config.php“ anpassen

Damit WordPress in der neu angelegten Datenbank bei deinem Webhoster installiert werden kann, muss eine Konfigurationsdatei angepasst werden, die sogenannte „wp-config.php“.

Die „wp-config.php“ ist die WordPress-Konfigurationsdatei.

Öffne bitte zum Ändern der Datei den Ordner in den du die WordPress-Dateien entpackt hast. WĂ€hle dort die datei mit dem Namen „wp-config-sample.php„:

Bitte bennene die Datei in „wp-config.php“ um und öffne sie zum Bearbeiten in einem Texteditor, „Notepad++“ oder einem anderen HTML-Editor.

FĂŒr MacOS kann das Tool „Brackets“ oder „TextEdit“ genutzt werden.


Hinweis: Die Datei bitte nur mit den empfohlenen Werkzeugen öffnen und nicht mit Microsoft Word, Apple Pages, Google Docs oder Ă€hnlichem. Durch die DateiverĂ€nderungen dieser Programme kann die Datei fĂŒr den Server unleserlich werden.


Datenbank-Informationen eintragen

Nach dem Öffnen mit einem HTML- oder Texteditor kannst du an den folgenden Stellen die Datenbank-Informationen eintragen, die du zuvor in einer separaten Textdatei notiert hast:

Bitte passe die folgenden drei EintrÀge an:

define('DB_NAME', 'datenbankname_hier_einfuegen');

define('DB_USER', 'benutzername_hier_einfuegen');

define('DB_PASSWORD', 'passwort_hier_einfuegen');

Trage dazu auf der rechten Seite deine Datenbank-Informationen ein. Die Hochkommata bitte drin lassen:

SicherheitsschlĂŒssel generieren

Anschließend solltest du einen individuellen SicherheitsschlĂŒssel generieren und eintragen.

Das ist wichtig, da es sonst fĂŒr Dritte möglich ist, deine aktive Login-Session zu entwenden und deine WordPress-Konfiguration zu verĂ€ndern oder anderen Unfug damit anzustellen.

Zum Genieren des SicherheitsschlĂŒssels bitte diesen Link aufrufen und den SicherheitsschlĂŒssel komplett rauskopieren und an den Platzhalter „SicherheitsschlĂŒssel“ in der „wp-config.php“ einsetzen.

Datenbank-Prefix Àndern

Um deinen Blog ebenfalls besser zu schĂŒtzen, solltest du auch das WordPress Datenbanktabelle-PrĂ€fix von „wp_“ auf etwas eigenes Ă€ndern:

Bitte ersetze „wp“ durch eine willkĂŒrliche Zahlen- und Buchstabenkombination ohne Sonderzeichen, wie z. B. „myPAS4_“. Bitte achte darauf das der Unterstrich enthalten bleibt.


Schritt 4: WordPress-Dateien auf den FTP-Server hochladen

Jetzt kannst du alle WordPress-Dateien auf deinen Server bei alfahosting hochladen.

DafĂŒr benötigst du die Zugangsdaten zu deinem FTP-Server. Die findest du wieder im alfahosting-Kundenportal unter „Meine VertrĂ€ge“ und „ZugĂ€nge„.

Du benötigst den Hostname, Benutzername und das Passwort.

Tipp: Ich empfehle dir alle wichtigen Daten (ohne Passwörter) gesammelt in einem Textdokument zu speichern. So kannst du immer wieder darauf zugreifen wenn du die Daten benötigst.

Dateien mit einem FTP-Programm wie z. B. Filezilla hochladen

Die Dateien mĂŒssen mit einem FTP-Programm hochgeladen werden. Hier empfiehlt sich „Filezilla„. Das gibt es fĂŒr Mac, Windows und Linux.

Wenn du es noch nicht installiert hast, kannst du es unter der offiziellen Webseite von Filezilla herunterladen und installieren.

Öffne bitte nach der Installation den Servermanager in Filezilla durch einen Klick auf das erste Icon oben links in der MenĂŒleiste ĂŒber „Datei -> Severmanager“)

Dort klickst du bitte unten links auf „Neuer Server„:

In den Masken rechts trÀgst du bitte deine FTP-Daten aus dem Kundenportal ein:

  • Server: „alfa3….alfahosting-server.de“
  • Benutzer: „web29…“
  • Passwort: „deinGeheimesFTPPasswort“

Als Verbindungsart stellst du bitte „Normal“ ein.

DrĂŒcke anschließend auf „Verbinden“ um eine FTP-Verbindung herzustellen. Falls FileZilla dich dazu auffordert die VertrauenswĂŒrdigkeit eines Zertifikats zu bestĂ€tigen, dann kannst du dies einfach tun und einen Haken setzen bei „Zertifikat immer vertrauen“.

Nachdem die Verbindung hergestellt wurde, wird im rechten Bereich die Verzeichnisstruktur angezeigt. Bitte öffne dort das Verzeichnis „html“.

Bitte lege hier ein neues Verzeichnis mit einem verstĂ€ndlichen Bezeichner an, z. B. der Name deiner Domain oder Ă€hnliches, z. B. „meinWordPress_de“.

Hinweis: Punkte und Sonderzeichen werden nicht akzeptiert. Nutze bitte statt dem Punkt einen Unterstrich.

Dateien hochladen

Nun kannst du die entpackten WordPress-Dateien von deiner Festplatte auf den Server hochladen. Ziehe dazu einfach die Dateien per „Drag & Drop“ aus dem Windows-Explorer in das FTP-Verzeichnis.

Bitte achte dabei besonders darauf, dass du dich auf der richtigen Verzeichnisebene befindest und nicht den Ordner „wordpress“ reinkopierst, sondern nur die enthaltenen Dateien sowie die Verzeichnisse „wp-admin“, „wp-content“ und „wp-includes“.

Nach dem Upload-Start sollte sich unten die Warteschlange fĂŒllen, die schrittweise abgearbeitet wird:

Der Upload wird voraussichlich einige Minuten dauern. In dieser Zeit kannst du zu Schritt 5 ĂŒbergehen und den Dateitransfer im Hintergrund laufen lassen.

Unten siehst du wie es nach dem Upload auf dem Server aussehen sollte. Die Warteschlange in FileZille ist leer.


Schritt 5: Domain mit FTP-Verzeichnis verknĂŒpfen

WÀhrend der Upload der Dateien lÀuft, können wir die Domaineinstellungen anpassen.

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten wie du deinen Blog aufrufen kannst: Nutzen einer Toplevel-Domain oder einer Subdomain

Ich gehe bei diesem Beispiel im ersten Schritt davon aus, dass du von einer Haupt- und Toplevel-Domain wie z. B. „meinWordPress.de“ auf deine neue Webseite verlinken möchtest sodass bei einem Aufruf von meinWordPress.de die neue Seite gezeigt wird.

Du kannst auch von einer Subdomain (z. B. wp.meinWordPress.de) auf deine WordPress-Seite verlinken. Das Vorgehen ist Àhnlich und wird im Anschluss gezeigt.

Entscheide dich an dieser Steller jedoch bitte fĂŒr ein der beiden Varianten. 5a oder 5b.

Hinweis: Beides ist auch möglich. Ergibt jedoch aus Suchmaschinenrelevanten Aspekten wenig Sinn, weil google redundanten Inhalt erkennen wĂŒrde. Das wirkt sich negativ auf dein Ranking aus.

Schritt 5a: Top-Leveldomain mit FTP-Verzeichnis verknĂŒpfen

Gehe dazu bitte noch einmal in den Confixx-Administrationsbereich bei alfahosting und öffne den Bereich „Domains“ unter dem Reiter „Tools„:

Nun wĂ€hlst du bitte in der Liste rechts deine entsprechende Toplevel-Domain die auf deine neue WordPress-Installation verweisen soll und klickst rechts auf „Ändern„:

Trage im Feld „Weiterleiten nach“ bitte das FTP-Verzeichnis ein, was du zuvor angelegt hast. In unserem Beispiel war das „/meinWordPress_de“. Achte bitte darauf das Slash am Anfang stehen bleibt.

Danach kannst du „Speichern“ drĂŒcken.

Hinweis: Es kann zwischen 5 und 30 Minuten dauern, bis die Änderung tatsĂ€chlich und erfolgreich vom Server ĂŒbernommen wird. Du kannst die Umsetzung am Status in der linken Spalte erkennen. Solange dort „neu“ oder „wird durchgefĂŒhrt“ steht, ist der Prozess noch in Bearbeitung.

Wenn dort „Ok“ eingetragen ist, sollte deine Webseite erreichbar sein.

Dies war die Vorgehensweise fĂŒr eine Toplevel-Domain, falls du stattdessen eine Subdomain einrichten möchtest, dann kannst du das nach Anleitungsschritt 5b machen.

Schritt 5b: Neue Subdomain anlegen und mit FTP-Verzeichnis verknĂŒpfen

Wenn du eine neue Subdomain anlegen möchtest, dann kannst du das im oberen Bereich unter „Tools\Domains“ tun.

Trage dazu bitte deine neue Subdomain im linken Bereich ein setze das Ziel auf dein zuvor angelegtes FTP-Verzeichnis. In unserem Beispiel war das „meinWordPress_de“

Mit einem Klick auf „Speichern“ werden die Daten ĂŒbernommen.

Die neue Subdomain wird schließlich angelegt und verlinkt in wenigen Minuten auf dein neues Verzeichnis.

Hinweis: Manchmal kann der dahinterliegende technische Prozess zwischen 5 und 30 Minuten dauern. Deine Webseite ist dann also noch nicht gleich erreichbar wenn du „meinWordPress.patrick-koglin.com“ aufrufst. Nach wenigen Minuten sollte das aber schließlich funktionieren.

Den Bearbeitungsstatus kannst du am linken Icon in der Liste erkennen:

Solange dort „neu“ steht, ist die Bearbeitung noch im Gange. Wenn dort „Ok“ eingetragen ist, mĂŒsste deine Webseite erreichbar sein.


Schritt 6: WordPress ĂŒber den Browser installieren und einrichten

Wenn mit FileZilla alle Dateien erfolgreich hochgeladen und die DomainverknĂŒpftungen wie in Schritt 5 entsprechend gesetzt sind, kann WordPress ĂŒber den Browser eingerichtet werden.

Dazu rufst du bitte deine eingerichtete WordPress-Adresse im Browser auf, z. B. „http://meinWordPress.patrick-koglin.com“ oder „meinWordPress.de“

Es sollte sich ein solches Bild zeigen:

Dort wirst du von WordPress selbst durch einen kurzen und einfachen Einrichtungsvorgang geleitet.

Bitte fĂŒlle dazu im ersten Schritt die Felder entsprechend aus:

  • Titel der Webseite: Hier trĂ€gst du einen frei wĂ€hlbaren Namen oder Titel deines Blogs bzw. deiner Webseite ein. Dieser kann spĂ€ter noch geĂ€ndert werden, sollte aber grundlegend schon einmal passen.
  • Benutzername: Der Anmeldename den du vergeben möchtest. Du solltest hier aus SicherheitsgrĂŒnden keine Standardnamen wie „admin“ oder „administrator“ verwenden, sondern lieber Bezeichner die von außen nicht schnell erraten werden können, z. B. patKoglin2020
  • Passwort: Das vorgeschlagene Passwort solltest du ĂŒbernehmen und dir lokal an einem sicheren Ort wie z. B. einem Passwort-Safe speichern.
  • Deine E-Mail-Adresse: Die E-Mail-Adresse die fĂŒr den Admin-Account genutzt werden soll. Sie wird z. B. auch dafĂŒr benötigt, ein verlorenes Passwort wiederherzustellen. PrĂŒfe diese Angabe nach dem Eintippen am Besten noch einmal auf Richtigkeit.
  • Sichtbarkeit fĂŒr Suchmaschinen: Hier kannst du am besten die Standard-Einstellung ĂŒbernehmen und setzt am besten keinen Haken. Die Auswahl kannst du spĂ€ter jederzeit unter „Einstellungen > Lesen“ Ă€ndern.

Wenn du alle Felder ausgefĂŒllt und geprĂŒft hast, kannst du mit einem DrĂŒcken auf die SchaltflĂ€che „WordPress installieren“ den Installationsprozess starten.

Gratulation!

Innerhalb weniger Sekunden sollte schließlich die Meldung kommen, dass die Installation erfolgreich war:

Jetzt kannst du unter deiner gewÀhlten Domain deine WordPress-Installation erreichen:

Administrationsbereich öffnen

Mit einem Aufruf von einer der beiden Seiten kommst du in den Administrationsbereich deiner WordPress-Installation:

  • https://deineWordPressDomain.de/wp-login.php
  • https://deineWordPressDomain/wp-admin

Die Platzhalter mĂŒssen natĂŒrlich durch deine richtige Domain ersetzt werden.

Nach einem Aufruf erscheint schließlich die Anmeldemasken und du kannst loslegen.

RĂŒckfragen, Danksagungen und Anmerkungen zu dieser Anleitung gerne per E-Mail an: kontakt@patrick-koglin.com


Viel Spaß und Erfolg

Patrick Koglin