
[Verse 1]
Du sitzt da und tust so kühl,
doch ich seh, was unter dir glüht.
Ich wollt nur Nähe, nur zwei,
kein Spiel, kein Rand, kein Vielleicht.
Ich hab mich reingeworfen, echt,
mit offenem Herz und schiefer Brust.
Du machst die Tür mit Blicken zu,
als wär ich bloß zu viel im Raum.
Ich hab nicht viel, nur diesen Wunsch,
dass jemand bleibt, wenn’s still wird.
Dass eine Hand mein Zittern kennt,
wenn die Nacht zu groß für mich wird.
[Pre-Chorus]
Und du sagst es so, ganz hart,
als wär’s normal, als wär’s nichts wert.
Doch jedes Wort trifft tiefer ein,
weil ich genau nach dir gekämpft hab.
[Chorus]
Kann ich doch nichts dazu
Kann ich doch nichts dazu
Dass du allein da stehst
Ich wollt doch nur zu zweit
Ich wollt doch nur zu zweit
Doch du lässt mich kalt im Regen
Kann ich doch nichts dazu
Kann ich doch nichts dazu
Und trotzdem tut’s so weh
[Verse 2]
Du redest von Freiheit und Stolz,
doch deine Wohnung klingt nach leer.
Zwei Tassen steh’n nur für Besuch,
und dein Lachen wirkt schon länger schwer.
Ich hab dir alles offen hingelegt,
keine Maske, kein dummes Theater.
Du nennst das Schwäche, nennst es Druck,
ich nenn’s den Mut, dich echt zu sehen.
Und ja, es trifft, wenn du so sprichst,
als wär Nähe nur ein Fehler.
Als wär mein Herz ein billiger Witz,
den man kurz sagt und dann zerlegt.
[Pre-Chorus]
Doch nachts, wenn alles auf dich fällt,
wenn keiner kommt und niemand fragt,
dann suchst du auch nach einer Stimme,
die dich hält, bevor du fällst.
[Chorus]
Kann ich doch nichts dazu
Kann ich doch nichts dazu
Dass du allein da stehst
Ich wollt doch nur zu zweit
Ich wollt doch nur zu zweit
Doch du lässt mich kalt im Regen
Kann ich doch nichts dazu
Kann ich doch nichts dazu
Und trotzdem tut’s so weh
[Bridge]
Vielleicht bist du nur zu stolz,
um zuzugeben, was dir fehlt.
Vielleicht hast du Angst vor Händen,
die dich kennen, wenn du wackelst.
Ich wär geblieben, wenn du wolltest,
nicht als Pflicht, nur echt und nah.
Doch du machst aus Hunger Abwehr,
und aus Sehnsucht eine Narbe.
[Chorus]
Kann ich doch nichts dazu
Kann ich doch nichts dazu
Dass du allein da stehst
Ich wollt doch nur zu zweit
Ich wollt doch nur zu zweit
Doch du lässt mich kalt im Regen
Kann ich doch nichts dazu
Kann ich doch nichts dazu
Und trotzdem tut’s so weh