
Album: Rechtzeitig
Erstellt am: Januar 2026
[Verse 1]
Ich schreib hier Zeil’n wie ’ne Warnleucht’
doch bei euch da hinten? Keine Regung, gar kein Aufsehn
Spuck’ Pointe nach Pointe, geb’ mir Mühe wie im Zirkus
und du scrollst nur so weiter, als wär das alles Service
Ich mal’ dir Bilder, bunte Filme, bunter Quatsch
du sitzt da auf der Couch, gleiche Pose, gleicher Platz
„Krass, ein neuer Track!“ – denk ich, du denkst: „Na und?“
alles bleibt wie immer, gleiche Decke, gleicher Schlund
[Chorus]
Nix weckt nix
alles bleibt wie’s ist
du gähnst mich an
während ich hier schwitz
Ich werf’ mit Witz
du triffst ihn einfach nicht
bei dir im Kopf
ist Durchzug, Dauer-Schicht
[Verse 2]
Ich drop’ ’nen Rap über Leute, die nix checken
du fühlst dich null getroffen, gehst erst mal was snacken
Ich rüttel an Gedanken wie am Wecker auf „später“
doch du drückst nur wieder drauf, sagst: „Mach doch mal später“
Ich tanz’ im Text, bau’ Faxen in die Zeil’n
du starrst auf dein Display, lässt den Blick drin verweil’n
Frag mich: „Lebt da wer?“ – Hallo? Jemand zuhaus?
Echo kommt zurück: „Ey, hier ist längst Feieraus“
[Chorus]
Nix weckt nix
alles bleibt wie’s ist
ich rapp’ mich krumm
du bleibst wie du bist
Ich werf’ Konfett’
du merkst es einfach nicht
bei dir im Film
gibt’s keine neue Sicht
[Bridge]
Vielleicht ist das der Trick, du bist mein Testpublikum
wenn du nicht mal grinst, war der Gag wohl nicht willkommen
Doch selbst wenn du nicht lachst, bleib ich hier und mach den Clown
denn irgendwer da draußen denkt sich grad: „Was für ’n Spaßvogel, wow“ (ha!)
[Chorus]
Nix weckt nix
alles bleibt wie’s ist
du bleibst im Loop
ich bleib Optimist
Ich schieb den Text
du schiebst’s zur Seite schlicht
doch irgendwo
zuckt jetzt ein Mundwinkel – vielleicht