[Intro]
Hab‘ so lang nur gegeben
(leer gelaufen)
Hab‘ mich selbst übersehen
doch heut‘ wird aufgeräumt
[Verse 1]
Immer erster, wenn jemand Hilfe schreit
immer letzter, wenn wer nach meinem Zustand fragt
Hab‘ gelächelt, während innen alles brennt
hab‘ geklatscht, doch nie gelernt, dass mir auch etwas zusteht
Hab‘ geschenkt, bis meine Taschen Löcher hatten
war die Schulter, war der Rückhalt, war der Puffer für die Schatten
Doch wer fängt mich, wenn ich fall‘
hab‘ mich selbst aus dem Spiel, an den Rand gestellt, jahrelang
[Pre-Chorus]
Ich hab‘ gelernt, das ist kein Ego
wenn ich sag, ich brauch‘ auch was
Balance ist kein Luxus
das ist meine neue Kraft
[Chorus]
Du bist dran
heute steh‘ ich nicht nur hinten an
Ich bin offen und bereit zu nehmen und zu empfangen
hab‘ zu lange meine Wünsche weggefangen
Du bist dran
mein Herz macht endlich wieder auf
ich geb‘ viel, doch jetzt hol‘ ich mir auch
was ich brauch‘, was ich brauch‘
[Verse 2]
Früher dacht‘ ich, Liebe heißt nur leisten
bis ich müde aufgewacht bin zwischen Pleiten und Vergleichen
Hab‘ „schon okay“ gesagt, wenn es das nicht war
mir selbst erklärt, dass mein Hunger viel zu viel verlangt
Doch wer sagt, dass ich kein Recht hab auf Fülle
auf ’nen Arm, der mich hält, wenn ich zweifle in der Stille
Ich lern‘ „Ja“ zu sagen, wenn mich jemand wirklich sieht
und „Stopp“, wenn mich ein altes Muster wieder zieht
[Pre-Chorus]
Ich geb‘ nicht weniger, nur weil ich nehm‘
ich bleib echt, wenn ich zu mir steh‘
Es ist ein Atemzug
ein Ausatmen, ein Einversteh’n
[Chorus]
Du bist dran
heute steh‘ ich nicht nur hinten an
Ich bin offen und bereit zu nehmen und zu empfangen
hab‘ zu lange meine Wünsche weggefangen
Du bist dran
mein Herz macht endlich wieder auf
ich geb‘ viel, doch jetzt hol‘ ich mir auch
was ich brauch‘, was ich brauch‘
[Bridge]
Kein schlechtes Gewissen mehr
wenn mich jemand ehrlich ehrt (oh)
Ich trag‘ mich selbst durch diese Zeit
und lass‘ mir helfen, wenn’s nicht reicht
[Chorus]
Du bist dran
heute steh‘ ich nicht nur hinten an
Ich bin offen und bereit zu nehmen und zu empfangen
alte Narben fangen langsam an zu schwanken
Du bist dran
mein Herz macht endlich wieder auf
ich geb‘ viel, doch jetzt hol‘ ich mir auch
was ich brauch‘, was ich brauch‘
[Outro]
Hab‘ so lang nur gegeben
doch jetzt hör‘ ich mich selbst sagen
(leise, aber klar)
Du bist dran