Klarer Kopf, starkes Herz

[Intro]
Sie sagen, „ist doch harmlos“
doch schau dir ihre Augen an
verblasste Blicke
verblasste Pläne
(ahh… wach auf, Baby)

[Verse 1]
Jeder Zug zieht Linien
durch dein Denkvermögen
langsamer Cursor
über grauen Wüsten
Früher hattest du Funken
heut suchst du Feuer im Filter
hängst fest auf dem Sofa
während draußen dein Leben verwittert

Du sagst „ich chill doch nur“
doch du kühlst aus
alle Träume auf Sparflamme
alles dreht im Kreis, kein Applaus
Gespräche wie Nebel
keine klare Spur
du lachst über alles
doch verlierst das Gespür

Wer bist du noch
wenn der Rausch weg ist
wenn Stille kommt
und dich auffrisst
Gedanken stolpern
wie Code mit Fehlern
und jede Ausrede
macht die Ketten schwerer

[Chorus]
Ich lieb den klaren Kopf
den wachen starken Mann
der aufrecht durch den Sturm geht
weil er’s ohne Krücke kann
(ohh ja… so stark)
Deine Augen voller Wahrheit
dein Wort wie fester Stand
kein Flimmern in der Pupille
nur Feuer, das sich fand
(ahh… bleib klar, mein Mann)

[Verse 2]
Kiffen killt dir keine Zeit
es frisst sie nur leise
Stunde für Stunde
dieselbe faule Reise
gleiche Witze, gleiche Story
doch die Jahre ändern sich
deine Jungs sind auf Mission
und du drehst den nächsten Stich

Dein Körper sitzt da
doch du bist nicht da
nur halb anwesend
alles dumpf, alles zäh, alles „egal“
Verstand wie eine Scheibe
von innen beschlagen
du könntest Berge sprengen
doch bleibst im Bett gefangen

Ich seh dich lieber stolpern
als benebelt perfekt
echter Mut ist roh
nicht in Watte versteckt
Sehnsucht nach Klarheit
macht mich wirklich schwach
wenn du ehrlich geradeaus gehst
ohne künstlichen Schach

[Chorus]
Ich lieb den klaren Kopf
den wachen starken Mann
der aufrecht durch den Sturm geht
weil er’s ohne Krücke kann
(uh, komm näher…)
Deine Augen voller Wahrheit
dein Wort wie fester Stand
kein Flimmern in der Pupille
nur Feuer, das sich fand
(yeah… so echt, so rein)

[Bridge]
Wie viele Chancen
liegen noch in deinem Zimmer
zwischen Krümeln und Asche
stirbt jeder kleine Schimmer
Du könntest heute starten
statt später irgendwann
ich will den, der hinfällt, aufsteht
nicht den, der nur verqualmen kann
(komm, wach… wach auf)

[Chorus]
Ich lieb den klaren Kopf
den wachen starken Mann
der aufrecht durch den Sturm geht
weil er’s ohne Krücke kann
(ohh ja, ganz klar…)
Deine Augen voller Wahrheit
dein Wort wie fester Stand
komm zurück in deine Stärke
dann reich ich dir meine Hand
(ahh… bleib wach, mein Mann)