In der Welt der selbsternannten Business-Gurus gibt es einen Satz, der wie ein Mantra wiederholt wird: „Wenn du keinen Hate bekommst, bist du nicht relevant.“
Es wird so getan, als sei digitale Steinigung ein Qualitätssiegel für Erfolg. Man verkauft uns Hass und destruktive Meinungsfreiheit als Bestätigung dafür, dass wir „polarisieren“ und „etwas bewegen“.
Ich sage: Das ist absoluter Bullshit. Warum?
Hass ist keine Währung
Wer behauptet, Hate sei gut, hat entweder die Kontrolle über seine Community verloren oder versucht, sich den eigenen Schmerz schönzureden. Hass ist kein Indikator für Relevanz, sondern ein Symptom einer tiefgreifenden Krankheit unserer digitalen Zeit: der totalen Respektlosigkeit oder das wir auf einer falschen Absicht heraus unseren Inhalt ausspielen.
Wenn dich jemand im Netz beleidigt, provoziert oder ungefragt mit toxischem Müll konfrontiert, dann ist das kein Zeichen dafür, dass du „es geschafft hast“. Es ist ein Zeichen dafür, dass jemand seine Kinderstube vergessen hat und das Internet als Müllhalde für seinen eigenen Frust nutzt.
Provokation ist kein Handwerk
Es ist leicht, Hate zu generieren. Man muss nur laut, arrogant oder ignorant genug sein. Oder man verallgemeinert und haut irgendwelchen stumpfen Theorien oder verallgemeinernde Aussagen raus. Aber ist das ein Ziel? Hat das Mehrwert? Bringt das Kunden? Verbessert das die Welt?
- Hate bedeutet nicht Reichweite, die nützt. Es ist Aufmerksamkeit von Menschen, die Sie niemals bezahlen, niemals unterstützen und niemals respektieren werden.
- Hate ist keine konstruktive Kritik. Es ist ein Angriff auf die Person, nicht auf die Sache.
- Hate ist ein Zeitfresser. Er zwingt uns in Rechtfertigungsspirale oder emotionale Abgründe, die uns von der eigentlichen Arbeit abhalten.
Ein Plädoyer für eine respektlose-freie Zone
Die Behauptung „Hate ist gut“ legitimiert das asoziale Verhalten in den sozialen Medien. Es macht Angreifer zu „notwendigen Übeln“ und Opfer zu „Gewinnern“. Das ist eine perverse Logik.
In einem gesunden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld sollte das Ziel nicht maximale Provokation sein, sondern maximale Relevanz durch Kompetenz. Ein echtes Business wächst durch zufriedene Kunden, starken Service und gegenseitigen Respekt – nicht durch die Anzahl der Trolle unter einem Post.
Wir brauchen keine dickere Haut, sondern bessere Standards
Wir sollten aufhören, Hass als Erfolg zu feiern. Wer gehasst wird, wird oft einfach nur als unangenehm wahrgenommen. Wer hingegen respektiert wird, baut eine Marke auf, die Bestand hat.
Wir bei PK Coaching & IT-Service setzen auf Ergebnisse statt auf Eskalation. Wir bauen Webseiten, die überzeugen, und Strategien, die funktionieren – ganz ohne den Zirkus der künstlichen Empörung. Denn am Ende des Tages ist ein respektvolles Netzwerk mehr wert als tausend Klicks von Menschen, die nur darauf warten, dass man stolpert.
Lassen wir den Hate bei denen, die nichts anderes zu bieten haben. Wir konzentrieren uns auf echte Qualität.