Preise, die verkaufen! Über Hochpreis-Coaching und warum der Preis für Coaching und Consulting typischerweise überhalb den Möglichkeiten der Kunden liegen muss

Wie definere ich als Coach, Trainer oder Berater meine Angebote damit Kunden schnell und einfach „Ja!“ zu mir sagen? (und hinterher auch glücklich, erfolgreich und zufrieden sind)

3 elementare Punkte für ein wirklich gutes Coaching-Angebot – die kaum einer weiß

Seit etwas mehr als zehn Jahren beschäftige ich mich mit Coaching, Consulting, Training, Unternehmens- und Persönlichkeitsentwicklung. Dabei „studiere“ ich (nebenläufig) die Wirksamkeit von Interventionen, Wachstumsansätzen, Seminaren, Mentorenprogramme, Dienstleistungen und Weiterentwicklungs-Methoden mit der primären Fragestellung warum die einen Ansätze effizienter sind als die anderen.

Dabei habe ich mir zum Beispiel angeschaut warum Coaching am Telefon, aber nicht per E-Mail funktioniert, weshalb eine Webseiten-Consulting für 500 € nichts wert ist, aber etwas für 10.000 € die höchste Anerkennung bekommt, wieso kann Transformation über Chat stattfinden und warum „verkauft“ sich Coaching manchmal spielerisch und in anderen Situationen wieder gar nicht? Weshalb wirkt ein Geschenk-Coaching mal nicht und dann wieder doch?

Genau darum soll es in diesem 5-Minuten-Artikel gehen:

Was genau ist der Zauber den tiefgründige Transformation erst möglich macht?

Womit fangen wir? Am besten mit einem treffenden Zitat!

In dem Buch „Transformation statt Veränderung – Technologie der Selbstbefreiung*“ von Ron Smothermon steht auf Seite 55 folgendes:

Verletzung

Um dich von der „Verletzung“ weg und die Leiter hinauf zu begeben, musst du das folgende tun: diene den anderen und gib großzügig, auch wenn du sicher bist, ein Dummkopf zu sein, wenn du das tust.

Ron Smothermon, Transformation statt Veränderung, Seite 55. https://amzn.to/3HbZokt*

Nun bin ich jemand der mehr als 5 Jahre Ausbildung, Entwicklung und Training im Bereich „Coaching und Consulting“ hinter sich hat. (Und das schreibe ich voller Bescheidenheit und vor allem für die Leser die mich noch nicht näher kennen.)

Die Frage ist doch wie eingangs erwähnt: Warum bringt manchmal ein Gratis-Coaching den tiefgreifenden Wandel oder weshalb kann ein 50.000 € Mentoring für die Tonne sein?

Was bedeutet das Zitat von Smothermon? Müssen wir uns als Coach, Trainer und Consultant nun ständig und fortlaufend verschenken um wirksam und heilsam zu sein? (Warum werden dann andere dann fast spielerisch reich und leben ein erfülltes erfolgreich Leben?)

Und: Weshalb kann ein 10.000 € Mentoring einen Coachee glücklich machen? Und wieso beginnt der Mittelstands-Unternehmer erst ab 100.000 € umzudenken?

Kurzum: Ich glaube es geht bei Coaching und Consulting nicht primär um den dahinterstehenden Geldbetrag. Der mag eine Rolle spielen, ist aber nicht ausschlaggebend.



Um was geht es wirklich wirklich im Coaching?

Schauen wir näher hin: Welche Aspekte sind für ein erfolgreiches Coaching tatsächlich ausschlaggebend?

Ich möchte das in mehrere Ebenen untergliedern:

  • Kunden, Klienten und Coachees
  • Methodik und
  • Coach/Consultant.

Schauen wir uns die drei Ebenen im Detail an.

Kunden/Klienten und Coachees:

  • Ist der Kunde/Coachee offen für die Veränderung?
  • Ist er bereit sich für den Wandel einzusetzen und „zu strecken“?
  • Ist der Leidensdruck groß genug und der Nutzen vielversprechend?

Methodik und Prozess:

  • Ist die Methodik und der Ansatz grundlegend wirksam?
  • Ist der Zeitraum der Begleitung angemessen und dem Problem angebracht?
  • Ist der passende Zeitpunkt für die Veränderung schon gekommen?

Coach und Consultant:

  • Verfügt der Coach über ausreichende Empathie um das grundlegende Problem zu erfassen?
  • Ist die Intelligenz des Coaches oder seines Ansatzes hinreichend um die wahre Ursache zu finden?
  • Kann der Kunde sich auf den Coach einlassen und ihm wirklich vertrauen?
  • Glaubst du als Coach zu 100% das du, deine Methode, der Kunde und der Zeitpunkt wirklich der Richtige sind?

Und um die aufgeworfene These mit dem E-Mailcoaching zu beantworten… Coaching und Consulting per E-Mail funktioniert kaum oder gar nicht, weil nicht hinreichend „Interaktion“ und Momentum aufgebaut werden kann. Es entsteht kein ausreichender Dialog. Die Energie ist zu niedrig. Kaum Auseinandersetzung. Zu wenig Widerstände, Einwände oder Vorwände.

Eine E-Mail kann man einfach ignorieren. Die Blockaden zeigen sich nicht und daher ist Coaching auf diesem Weg eher unwirksam und vergleichbar mit einem Coaching per Post und Brief. Ähnliches gilt für Onlinekurse, Videos und Bücher.

Natürlich bringen diese Elemente neues Wissen in ein System und führen an dem ein oder anderem Punkt zum Umdenken, aber Veränderung und Transformation geschieht selten durch Wissen, sondern viel mehr durch Arbeit im Unterbewusstsein und durch Kompetenzaufbau.


Dazu passend: Kompetenzaufbau durch Zuhilfenahme der „Dilts-Pyramide“ im Coaching

In meinen Coachings setze ich gerne auf die nachfolgende Pyramide.

Sie beschreibt die logischen Ebenen die eine tiefgründige Transformation meistens benötigt.

Wir decken mit Hilfe dieser Ebenen durch gezielte Fragetechniken und Feingefühl unsichtbare Lücken, Widerstände und widersprüchliche Aspekte in der Umsetzung auf. Etwas das alleine und im Selbstcoaching kaum möglich ist.


Meines Erachtens sind genau das die wesentlichen Einflussfaktoren für erfolgreiches Coaching: Die Intensität der Interaktion, die Dialog-Geschwindigkeit und Auseinandersetzung mit Lücken oder Widerständen in Kombination mit den obigen Punkten. Es braucht dabei eben Interaktion und Lebendigkeit die maximale Offenheit des Kunden oder Klienten bedingt.

Was nicht bedeutet das wir unsere Arbeit fortlaufend verschenken müssen wie Ron Smothermon* beschreibt: „(…) diene den anderen und gib großzügig, auch wenn du sicher bist, ein Dummkopf zu sein, wenn du das tust.“ …Es geht viel mehr darum… – ja worum denn jetzt genau?

Womöglich fragst du dich also jetzt:
„Wie gestalte ich meine Preise als Coach, Consultant oder Dienstleister „in richtig“?“

„Sei ein Dummkopf“

Na, wach?

Was bedeutet es ein „Dummkopf“ zu sein? Nun, Ron Smotherman hätte sicherlich nicht dieses großartige Buch geschrieben und auf den Markt gebracht wenn er nicht grundlegend sehr waise wäre.

3 elementare Punkte für ein wirklich gutes Coaching-Angebot

1. Der Kunde muss sich „strecken“

Ich glaube das es im Coaching besonders darum geht, genau so zu verkaufen wie es für den Kunden eine gewisse „Streckung“ erfordert. Für den einen sind 50 € pro Monat viel, für den anderen 250 € und für wieder jemand anderes sind es 1.500 €.

Meines Erachtens ist es hilfreich wenn der Kunde sich in gewisser Hinsicht vorab (oder hinterher) strecken muss um sein Ziel wirklich zu erreichen.

Was so viel bedeutet das der Preis oder der Einsatz für ein Coaching hoch genug sein muss damit er die Arbeit wertschätzen und das Gelernte auch umsetzen kann. Für den einen kann es dabei herausfordernd sein ein Video-Feedback abzugeben und 200 € für eine Session zu bezahlen, für den anderen sind es 30 € pro Monat und wieder für einen anderen sind das 17.500 €.

Es liegt also immer ganz am Ausgangspunkt des Kunden.

Natürlich kannst du dabei genau entscheiden und festlegen welche Kunden du wirklich haben möchtest: Wie viel Zahlungsbereitschaft soll dein Kunde denn haben? Und: Welchen Mehrwert lieferst du ihm?

Und anhand dieser Basis darfst du deine Dienstleistung und Produkte dann ausrichten und aufbauen.


2. Der Kunde muss offen sein für den Wandel

Diesen Punkt erwähne ich an dieser Stelle noch einmal kurz, weil er wirklich sehr elementar und wichtig ist. Natürlich muss der Kunde an dich und deinen Ansatz glauben, eine gute Bindung zu dir als Coach aufbauen können und vor allem schon für die Transformation bereit sein.

Wenn er oder jemand in seinem Umfeld dagegen spricht, macht die ganze Arbeit wenig Sinn.

Die Frage ist also immer auch welche Widerstände und Einwände es möglicherweise gibt? Sind sie real und berechtigt? Wie können sie harmonisiert und gelöst werden? Wen oder was braucht es dazu? (Natürlich muss man diese manchmal erstmal offenlegen und aufdecken – was oftmals ein ganzes Stück Arbeit sein kann, aber sich wirklich lohnt und selbstverständlich auch bezahlt werden muss.)

Kommen wir darüber hinaus zum dritten und manchmal wichtigsten Punkt.


3. Der Kunde muss seinen Vorteil spüren

Früher hatte ich Kunden im Coaching die nur gekauft haben, weil sie den Vorteil für sich erkannt haben. Es gab irgendeinen Bonus, einen gewissen Vorteil oder eine Sondervereinbarung die sie letztendlich darin bestärkt hat das Coaching zu beginnen. Es war vielleicht besonders günstig, regional in der Nähe oder einfach einzigartig.

Ohne einen solchen „Über-Vorteil“ hätten manche Kunden vielleicht nie begonnen. Warum? Das stärkt ihr Selbstwertgefühl und das ermöglicht ihnen wahrscheinlich überhaupt erst eine Entscheidung. Sie haben dann das Gefühl einen guten Fang gemacht oder den besten Coach erwischt zu haben.

Für mich machte das am Anfang meiner Arbeit viel Sinn, weil ich damit echte Erfahrung und wertvolle Kundenrückmeldungen sammeln konnte die anderen Menschen entweder die Qualität meiner Arbeit bestätigen oder ich Produkte auf der Basis hin verbessern konnte.

Es ist bei diesem Punkt eben wie Ron Smothermon* es beschreibt:

(…) diene den anderen und gib großzügig, auch wenn du sicher bist, ein Dummkopf zu sein, wenn du das tust. (…)

Ist das ein sogenannter „Verkaufstrick“?

Puh. So etwas unterstellt man dann schnell, vor allem NLPlern – siehe Blogartikel „Ist NLP eigentlich manipulativ?“.

Was ich dazu ganz kurz noch sagen kann ist folgendes: Ich glaube wenn wir von 30 € für ein 2-Stunden-Coaching oder 100 € für ein Monatscoaching sprechen, dann kann es sich nicht um einen Verkaufstrick handeln. Ich halte das für ethisch korrekt. Außerdem bitte ich um ehrliche Rückmeldungen als zusätzlichen Ausgleich. Dieses Feedback ist in aller Regel freiwillig.

Dieser gewisse Vorteil den ich meinen Kunden gewähre, sorgt für Zufriedenheit und einfache Entscheidungen – frei von Druck oder Manipulation.

Das „unwiderstehliche Angebote“ macht Kunden glücklich

Es geht dabei einfach nur um ein gutes unwiderstehliches Angebot und das ist es, was manche Kunden letztlich lieben und wenn sie es lieben, dann lassen sie sich einfach sehr gut auf den darauffolgenden Prozess ein (was das ganze Coaching natürlich viel viel leichter macht als ein Hochpreiscoaching mit riesig großen Erwartungen und Ansprüchen).

Übrigens zum Thema „Overdelivering“: Ich finde es übrigens besser ein kluges unwiderstehliches Angebot zu machen und Kundenziele zu erreichen oder inhaltlich zu übertreffen, anstatt „overdelivering“ anzuwenden – was meistens lediglich so viel heißt wie Kunden mit Zusatzangeboten und Inhalten über den eigentlichen Zeitraum hinaus „willkürlich zuzuschütten“, zu überfrachten oder mit weiteren Lockangeboten im Kontakt zu halten.


Was also ist die Quintessenz? Muss ich alles verschenken?

Ich hoffe das ist daraus hervorgegangen: Natürlich nicht! Aber du solltest Klarheit darüber haben was dein Mehrwert ist, wer genau in deiner Zielgruppe liegt, was du lieferst und was du für einen Gegenwert für deine Energie erwartest.

  • Wer bist du? Was kannst du?
  • Was willst du für wen anbieten?
  • Wie sieht dein unwiderstehliches Angebot aus?
  • Was soll dein Kunden wie zahlen (Zahlungsmodalität)?

That´s it. Ich denke damit kommt etwas mehr Transparenz in das Thema „Preisgestaltung“.

Übrigens: Gib am Anfang ruhig etwas mehr. Erlaube dir ein „Dummkopf“ zu sein und baue damit das Vertrauen zu fremden Menschen auf. Probiere dich aus!

Damit wünsche ich dir „Maximale Erfolge“! Und wenn du Lust auf ein Verkaufscoaching hast oder an deinen Produkten und Angeboten feilen willst, dann melde dich gerne.

Was Geschäftsführerin Nicole Schmid beispielsweise über meine Arbeit sagt:

„Patrick. Vielen vielen Dank für deine Hilfe, für deine tollen Impulse. Das hat mir wirklich mega geholfen die Kunden klarer anzusprechen, abzuholen dort wo sie stehen und auch aufzufangen und sie mitzunehmen auf eine ganz ganz tolle Reise. Danke. Danke dafür, dass du mir geholfen hast und sozusagen den Weg frei gemacht hast, dafür das ich jetzt auf jeden Fall auch klarer gehen kann. Niemals aufgeben. Einfach weitermachen.“

– Nicole Schmid, Geschäftsführerin Horseimpulse, Life- und VAK-Coachin.

Weiterführende Informationen

Buchempfehlung: Ron Smothermon, Transformation statt Veränderung*

Für Werbe-Links auf dieser Seite zahlt der Händler mir ggf. eine kleine niederschwellige Provision. Diese Werbe-Links sind am Sternchen (*) zu erkennen. Für dich ändert sich nichts am Preis. Mehr Infos.

Ist NLP eigentlich manipulativ?

Die kurze Antwort lautet klar und direkt: Natürlich ist es das.

Falls du noch nicht weißt was „NLP“ eigentlich ist, dann kannst du dich hier ein wenig einlesen.

Zurück zur Frage: „Ist NLP manipulativ?“

Die ausführliche Antwort ist zunächst einmal, das jeder von uns manipuliert. Arbeitgeber, Ehefrauen und Ehemänner, Partner, Kinder, Chefs, Kollegen jedes Unternehmen das Produkte in den Einzelhandel ausliefert, lokale Dienstleister und Handwerker, große Geschäfte, Möbelhäuser, Autohäuser und und und. Sie alle manipulieren. Den ganzen Tag und überall.

Jeder will von uns etwas, mag Nutzen stiften oder einen Vorteil ergattern.

Wir sehen große Schilder, Plakate, Sonderangebote, beschriftete Fahrzeuge, Werbung auf Social Media, usw. usf. Das alles ist Manipulation.


Was hat das mit NLP zu tun?

Fakt ist NLP vielleicht beschreibt wie genau wir Menschen psychologisch funktionieren, innerlich „funktionieren“ und wie wir gut anzusprechen sind. Mit Hilfe von NLP wird Kommunikation präziser, besser und klarer. Es verschafft sicherlich auch ein gutes Gefühl. Aber ist das schon Manipulation?

Mit NLP sind unheimliche Entwicklungsschritte in der Persönlichkeit möglich. Deshalb setze ich es so gerne ein und ich bin überzeugt davon das dies wahrscheinlich nur auf dem „manipulativen“ Weg geht. Wie sonst? Wenn es nichts bewirken würde, dann wären die Coaching-Ansätze wahrscheinlich nutzlos und die Ergebnisse weitaus schlechter.

Allerdings ist es doch so, das am Anfang immer ein Auftrag steht. Das ist Schritt 1 in einem Coaching: „Wo will der Kunde hin?“, „Was möchte er erreichen?“ oder „Welches Problem möchte er beseitigt haben?“

Natürlich geht es auch darum wo er gerade steht, aber im Vordergrund steht schon abzuklären wo er denn gerne hinmöchte. Ja, und ab diesem Punkt setzt das Coaching dann an. Mit bewussten und strukturierten Schritten wird gemeinsam an den Zielen oder Herausforderungen gearbeitet. Das dies funktioniert, beweisen unter anderem unzählige Kundenstimmen.

Nun gibt es jedoch noch den Schritt davor. Den Moment, bevor sich ein Kunde überhaupt dazu entschließt an etwas zu arbeiten. Schauen wir uns das genauer an:


Wie kommt ein Kunde überhaupt ins Coaching?

Ein Interessent meldet sich typischweise bei mir zum Beispiel auf Basis eines Artikels, Podcasts oder auf Empfehlung. Es gibt ein Vorgespräch in dem wir schauen ob es menschlich harmoniert, um was es überhaupt geht und ob ich der richtige zur Lösung des Problems bin und ob die preislichen Konditionen zueinander passen.

Und dann? Dann sagt der Interessent entweder direkt zu, oder…

Ja, oder… Oder er beginnt es sich zu überlegen. Einwände, Vorwände, Ausreden, Fragen…

Genau genommen überlegt er nicht, sondern wahrscheinlich testet er ab diesem Moment. Er testet ob ich von meinem Produkt und meiner Dienstleistung soweit überzeugt bin das er kaufen soll.

Im Grunde wünscht er sich eine Garantie. Er will Sicherheit.

Was passiert jetzt wenn ich seine Fragen unbeantwortet lasse? Nichts, er wird abspringen.

Was aber wenn ich spüre das er zweifelt und auf seine Fragen eingehe?

Ist das dann manipulativ? Wahrscheinlich schon. Was aber passiert wenn ich das nicht tue?

Der Interessent wird entweder im besten Fall woanders fündig oder aber, und das ist der schlechtere Fall, sein Problem wird entweder schlimmer und größer, oder aber er gibt einen großen Traum einfach auf. Beides halte ich nicht für erstrebenswert.

„Zum Nutzen und zum Wohle aller.“ – das ist zumindest mein Credo wenn ich mit jemanden in Kontakt bin. Es gibt Interessenten die ich ablehne, weiterempfehle oder genauer prüfe, aber wenn ich spüre das jemand Hilfe benötigt um weiterzukommen, dann werde ich ihm das sagen und ein Angebot machen. Alles andere wäre für mich unterlassene Hilfeleistung. (Ich weiß ja im Hinterkopf das es meist schlimmer wird, umso später jemand an ein großes Problem rangeht)


Verkaufst du dann aus Druck und Mangel?

Ja, schon. Natürlich drücke ich dann ein wenig, weil ich dem Interessent fairerweise sagen muss was die Wahrheit ist: Entweder verliert wertvolle Tage um seinen (unbekannten) Zielen näher zu rücken oder sein Problem wird schlimmer, denn di wenigsten Probleme lösen sich von selbst.

Dazu muss ich dem Interessent gleichzeitig deutlich machen das es bestimmte Dinge nur eine gewisse Zeit geben wird, sie teurer werden oder ggf. nur begrenzte Plätze gibt. Das ist ja im Grunde die Wahrheit.

Kürzlich habe ich dazu dann dieses Bild auf facebook gesehen:

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „Es gibt zwei Arten etwas zu verkaufen: a) durch Manipulation (z.B. Angst, Druck, Preis,... b) durch Inspiration (z.B. WOW-Effekt, Kreativität,...) LebensGuru“
Quelle: LebensGuru auf Facebook

Meines Erachtens ist diese Begründung oder Erläuterung völlig unlogisch, denn Inspiration ist auch „Manipulation“. Das eine entspricht einer „weg von…“-Strategie und das andere einer „hin zu…“-Strategie. Unterschiedliche Kunden benötigen unterschiedliche Anreize oder Erklärungen um etwas zu kaufen und sich zu entscheiden. Das ist vollkommen normal.

Aber aber… jetzt sollte man mich nicht falsch verstehen bitte: Es gibt sicherlich negative Manipulation. Momenten in denen Kunden erpresst und Zeitdruck oder in Situationen gebracht werden in denen ihre Entscheidungskompetenz ausser Gefecht gesetzt wird. Das sind Dinge die wir z.B. vom freundlichen Stand in der Einkaufspassage kennen und plötzlich ein Abo für die örtliche Zeitung für 14 Tage abgeschlossen haben.

Nach den 14 Tagen läuft es einfach in einen Vertrag über. Das nenne ich einen Aspekt von negativer Manipulation. Es mag viele weitere Beispiele geben.

Wichtig ist aber doch das du als Interessent nicht abschrecken lassen solltest, wenn jemand hartknäckig bleibt und dir helfen will.

Anders als Verkäufer: Du solltest dich nicht scheuen, die für dich passende Verkaufsart herauszufinden und Interessenten aber natürlich ihren freien Willen lassen.

Damit wünsche ich dir maximale Erfolge und hoffentlich etwas mehr Vertrauen in die wunderbaren Techniken des NLP. Sie funktionieren, wenn du dich darauf einlässt.

Falls du an einem Thema arbeiten möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden.

Bewertungsegalität – kurz vor Erleuchtung

Erst gestern wurde mir in dem Artikel über „Good vibes“ und schlechte Gefühle noch einmal so richtig deutlich was es offenbar für einen gewaltigen Unterschied machen muss wenn man Bewertungen über gut und böse, richtig oder falsch, leicht oder schwer, positiv und negativ vollständig ablegen kann. Was es tatsächlich heißt jegliche Erwartungen oder Bedingungen über Leichtigkeit oder Schwere aus dem Kopf zu bekommen und abzulegen.

Der Verstand würde Ruhe finden. Alle Oberflächlichkeit verschwinden. Jegliche Urteile über sich oder andere würden sich auflösen. Es geht nur noch darum „was ist und verbindet“ und vielleicht in zweiter Linie darum „wie du es haben willst“ – ohne mit deinem EGO darauf zu bestehen oder sich in Verstrickungen zu verfangen.

„Was wäre wenn grundsätzlich alles richtig ist?“

Mich erinnert das an eine Art von Güte die ich bereits in einigen wenigen Seminaren beobachten konnte. Das „Enlightenment“ von „Experience of life“ ist ein solches. Es entsteht dabei ein vollkommen wertfreier Raum mit tiefer Verbundheit, (Selbst-)Annahme und (Selbst-)Akzeptanz. Auch in der Biografiearbeit und in meinen Timeline-Prozessen findet sich das wieder. Dort geht es nur um das reine SEIN und Wertschätzung von dem was ist.

Alles Geschehene und Wahrgenommene darf sein, ausgesprochen und gezeigt werden. Frei von allen Masken, Schutzwächtern, Urteilen und Geschichten. Genau dann kann Heilung stattfinden und eine innerer Ruhe entstehen. Das ist der Antrieb sich hemmungslos und schonungslos zu zeigen: „ICH SEIN“. So ist es kein Zufall das der Untertitel meines Podcasts wie folgt lautet:

„Erinnere dich an dein wahres Selbst.“

Untertitel des Podcast „Re-mind“,

Vielleicht nimmt jeder diesen Umstand etwas anders wahr, aber ich würde sagen in diesem „State“ der Bewertungsegalität erfährt jeder einen respektvollen „Raum“ von Achtung und Freiheit in der er sich zeigen und in Stille wahrnehmen darf. In dem er sich mit allem was ist verbunden fühlt.

Es geht um das reine Fühlen, Beobachten und wahrnehmen ohne Urteile, Bewertungen oder negative Glaubenssätze.


Ist es das, was wir unter „Erleuchtung“ beschreiben würden?

Ein effektives Yogi-Leben fühlt sich an wie ein ständiges Schwimmen gegen den Strom der eigenen neurotischen Impulse. Es ist wie ein Leben in einem Dampfkochtopf. Erst ist die Ruhe unerträglich langweilig und dann fängt die Energie plötzlich intensiv an in einem zu arbeiten. Wenn wir den Ruhedruck beständig bewahren, entsteht inneres Glück. Wir verwirklichen unser wahres Selbst, unseren tieferen Lebenssinn. Wir gelangen in ein dauerhaftes Leben im Licht.

https://wiki.yoga-vidya.de/Erleuchtung

Im Grunde beseitigt diese Art von Haltung (Bewertungsfreiheit) praktisch alle Bedingungen an sich, andere und das Leben. Ich fasse dies gerne unter dem bekannten BuchtitelDu bist ok. Ich bin ok.“ zusammen. Mir genügt das als Mantra für Geduld und Stille.

Ist das nicht vielleicht ein großer Schritt zu einer größeren inneren Freiheit?

Bewertungsegalität – ein Leben frei von persönlichen Bewertungen

Was damit nicht gemeint ist, das wir Bewertungen und Wertungen vollständig aus unserem Leben streichen. Ich glaube das ist im Hinblick auf Wachstum und Vorankommen nicht sehr dienlich.

Was wir sicherlich tun dürfen ist unseren Fortschritt an uns selbst zu messen (statt an anderen): Wer warst du gestern, wer möchtest du heute sein und was willst du verbessern? Hierzu benötigen wir sicherlich Bewertungen – aber als Referenz nehmen wir uns selbst, nicht andere.

Ebenso benötigen wir Bewertungen sicherlich bei Entscheidungen oder Risikoabwägungen.

Aber brauchen wir sie in den Emotionen oder im Bezug auf die Handlungen anderer? Ich glaube hier tun wir uns und anderen einen großen Gefallen, wenn wir eine gewisse „Bewertungsegalität“ entwickeln. Dort entsteht persönliches Wachstum und eine höhere Lebensqualität.

Was so viel heißt: Im Grunde ist es mir egal was du über mich denkst, aussagst, von mir hälst oder wie du mit mir umgehst. Der wichtigsten Person der ich gerecht werden muss, bin ich selbst.

Im Zweifel werde ich ggf. meine Einwände dagegen kommunizieren, grundlegende Bedürfnisse kommunizieren und im Ernstfall meine Schlüsse oder Konsequenzen daraus ziehen. Vollkommen Bewertungsfrei.


Ein Leben frei von Lob und Tadel

Wenn wir Gefühle als reine Körperwahrnehmungen interpretieren und als solche wahrnehmen, dann spielt dessen Bewertung im Grunde keine weitere Rolle. Dies lässt sich unter dem Begriff der „Bewertungsegalität“ zusammenfassen.

Interessanterweise gibt es diesen Begriff bisher überhaupt nicht. Zumindest bisher nicht. Auch der Begriff „Bewertungsfreiheit“ existiert bisher nur 75x bei google.

Monika Föhner hat mit mir den Begriff der „Bewertungsegalität“ als Stellvertreterin heute nebenläufig in einem Zoom-Call genannt nachdem wir mit Emotionscodes gearbeitet hatten.

Natürlich gibt es schon etwas länger die Begriffe der „wertfreien Kommunikation“:

Wertfrei zu kommunizieren heißt auch, wertfrei zu denken. Alle Menschen verwenden Bewertungen, jeder mit seinen Beweggründen dazu. Es ist ein Paradigmenwechsel der stattzufinden hat.

https://www.ferdinand-schank.de/wertfreie-kommunikation/

Handlungen, Worte und Körpersprache anderer verlieren dann ein stückweit an Bedeutung. Wir hören auf zu interpretieren und Bedeutung zuzuschreiben. Es wird stiller in unserem „Mind“. Wir nehmen an was ist. Jegliche künstliche Wertschätzung entfällt, weil wir pure Neutralität sind und aussenden. Es gibt in diesem Zustand oder in dieser Haltung nichts auszugleichen, weil wir vom Herzen aus lieben und Verbundenheit spüren.

Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal, liebe Monika (instagram, youtube, facebook).

In den letzten Tagen erhielt ich durch sie die einmalige Möglichkeit die Arbeit mit Emotionscodes kennenzulernen und zu erfahren. Im Anschluss daran kamen wir auf den Begriff der „Bewertungsegalität“.

Lass es wirken und sammele deine Erfahrungen damit.
Wenn du willst, dann teile sie mit anderen unterhalb dieses Beitrags auf Facebook oder schreibe mir über Social Media.


Weiterführende Informationen:

Literaturempfehlungen:

Kontakt: Monika Föhner (instagram, youtube, facebook)

Glücklich überall und für immer: Weshalb das manchmal mit den positiven Vibes so schwierig ist

Auch du wünscht dir wahrscheinlich einfach nur „fucking positive vibes“… Gute Gefühle, Glück, Freude, Leichtigkeit, Liebe, Harmonie, Frieden, Strahlen, usw. usf. Am besten immer, mit allen Menschen, Kulturen oder Orten und in allen Lebenssituationen und Lagen. Ich kann das verstehen, aber wenn das bloß immer so so einfach wäre.

🥶 …Wenn Kommunikation, Austausch, Zusammenarbeit oder Zusammleben sowie Beziehung in jeglicher Form so einfach wäre. Puh! Ja dann… dann wäre doch alles besser. Dann hätten wir sie – die positiven Vibes. Ständig. 💝 Licht und Liebe überall.

Übrigens: Diesen Blogartikel kannst du dir auch als Podcast anhören:


Warum das manchmal nicht so geht wie wir es gerne hätten

👁️ Nun haben wir bei solchen Bewertungen ein kleines Problem: Das was du vielleicht positiv findest, gefällt jemand anderem möglicherweise überhaupt nicht, denn jeder von uns ist einzigartig. Jeder ist individuell und anders geprägt. Jeder hat seine ganz eigene Biografie und Geschichte.

Was der eine vielleicht als ehrlich, echt und authentisch empfindet, ist für den anderen wieder übertrieben, abgebhoben und exentrisch.

Damit obliegt jede Bewertung deiner persönlichen und ganz eigenen Landkarte.

Und Achtung ⚠️: Jeder Mensch hat seine individuelle Landkarte…

Und: ⚠️ Die Landkarte ist nicht das Gebiet.

Das sind Grundannahmen aus dem NLP.

In der Praxis sieht das dann beispielsweise so aus:

❌ Er mag Hamburger, du vielleicht kein Fleisch.
❌ Sie verweigert die Impfung, er will problemlos reisen.
❌ Er mag Konflikte persönlich klären, sie will lieber ständig und überall ehrlich sein.
❌ Sie schaut gerne Fernsehen, er hasst das Teil.
❌ Er spricht gewaltfrei in „Ich“-Form, sie verwendet ständig das „Du“.
❌ Sie will lieber zu Fuß gehen, er mag das Auto.
❌ Er mag den Dialog im Großraumbüro, sie nervt der Lärm.
❌ Sie mag türkis und blau, er lieber rot und orange.
❌ Er will mehr Zeit gemeinsam verbringen, sie lieber mehr arbeiten.
❌ Sie will ihre Traurigkeit zum Ausdruck bringen, er will sie am Liebsten ständig glücklich sehen

Und da ist er, der Alltag und die Konflikte.

(❓ Und sind Konflikte jetzt eigentlich eher positiv oder negativ?) – Hier kannst du übrigens direkt deinen Bewertungsmechanismus überprüfen: Wie reagierst du auf solche Konflikte? Positiv oder negativ?

„Nur was ich annehme kann ich verändern.“

Carl Gustav Jung

Wahrscheinlich sind Konflikte an und für sich neutral. Nur das was wir daraus oftmals machen oder in der Vergangenheit erfahren haben, das trägt oder trug nicht immer Früchte und das ist es wohl was manch einer unter „Negatitivät“ versteht. Wenn wir vielleicht verlieren, zurückstecken oder frustriert sind weil wir so viel diskutieren müssen um miteinander auszukommen.

Aber wer weiß, vielleicht ist es ja gerade das was es braucht? Was uns wachsen lässt? Was uns verbindet und zusammenschweißt? Wer weiß?

Daneben steht oftmals das eigene Unvermögen keine Konflitklösung herbeiführen zu können. Das nicht genug Zeit bleibt oder sich nicht genommen werden kann.

In anderen Fällen ist es Ungeduld oder schlicht und ergreifend andere Prioritäten (z.B. das die Kinder oder der Job dann wichtiger sind als Konflitklösung)

Gelassenheit schafft hier das Mantra: „Annehmen was ist.“ oder um es anders zu sagen:

„Die Fähigkeit, zu beobachten ohne zu bewerten, ist die höchste Form der Intelligenz.“

Quelle: pinterest „Können wir das als Lehrer überhaupt noch?„, Jiddu Krishnamurti

Natürlich ist das mitunter eine Königsdisziplin und ich möchte gar nicht behaupten das mir selbst das in allen jeglichen Lebenssitationen und -Lagen gelingt. Auch ich bin Mensch und wir alle kennen das wahrscheinlich: umso wehementer die Diskussionen und Unterschiede zu sein scheinen, umso stärker die Kritik, desto höher auch die emotionale Erregung – ob positiv als auch negativ.

Gleichzeitig stellt sich hier die Frage welche Gefühle überhaupt positiv sind und welche negativ? Und ergibt eine solcher Kategorisierung von Gefühlen – also Körperwahrnehmung überhaupt grundsätzlich einen Sinn? (Ich glaube „nein“)

Unser Gefühl resultiert aus einer Erkenntnis oder einem Gedanken und die Bewertung dessen aus unserer Erfahrung. Man könnte auch sagen aus unseren Wahrnehmungsfiltern. Allerdings sind diese Filter aus der Vergangenheit geprägt und damit oftmals hinderlich wenn wir neue Erfahrungen sammeln wollen.

Das Glück herbeiführen über einen Lifehack? „Ab jetzt nur positive Vibes“

Nun kann ich versuchen nur noch über das positive zu sprechen (oder über das, was ich glaube das am meisten positive Gefühle in mir erzeugt) um dann zu erhoffen das mir nur noch positives im Leben widerfahren wird. Gemäß dem Gesetz der Anziehung: „Gleiches zieht Gleiches an“.

Dies ist jedoch ein Irrtum.

Indem ich meine Wahrnehmungsfilter „anders“ und nur auf das mir positiv-erscheinende im Leben setze kann ich keine „Negativitität“ verhindern. Das hat ganz unterschiedliche Gründe.

Zum Beispiel wegen dem 7. universellen Gesetz: Das Gesetz der Dualität.

Das Gesetz der Polarität besagt, dass innerhalb der Dualität immer Zweiheiten existieren. Beide bedingen sich gegenseitig, damit sie jeweils im Gegensatz zu ihrem gegenteiligen Pol erfahren werden können:“

Quelle: https://www.martin-heinz-bewusstseinsakademie.de/index.php/spirituelle-grundlagen/geistige-gesetze/258-universelle-gesetze-das-gesetz-der-polaritaet

Also „warm“ kann nur im Kontext von „kalt“ erfahren werden und umgedreht. Freundlichkeit kann nur zur Definition von Unfreundlichkeit erkannt werden. Lethargie und Depression zur Aktivität und Manie. Respekt und Ehrlichkeit nur in Relation zu Respektlosigkeit und Unehrlichkeit, Liebe nur in Relation zu fehlender Liebe, usw.

Darüber hinaus kommt eine zweite Herausforderung hinzu: Im zwischenmenschlichen Bereich herrschen unterschiedliche Definitionen von „gut“ und „schlecht“ von „richtig“ und „falsch“ sowie von „positiv“ als auch „negativ“, von „lieben“ und „nicht geliebt fühlen“, von „leicht“ und von „schwer“.

Sind Notlügen richtig oder falsch? Wo beginnt und wo endet eine Lüge? Was ist noch ehrlich und was nicht? Was ist respektvoll und was ist respektlos?

Wie wird das definiert? Und wer definiert das?

Ist ein ehrliches, öffentliches und kritisches Feedback jetzt eher positiv oder eher negativ?

Vielleicht erkennst du es schon: Wie in vielen menschlichen Bereichen „kommt es darauf an“. Nämlich darauf, wie das die Beteiligten und Hauptakteure eben empfinden und wahrnehmen (zur Erinnerung: die Wahrnehmung ist bei jedem Menschen anders, „Die Landkarte ist nicht das Gebiet“). Jeder Mensch nimmt also anders wahr weil seine Wahrnehmungsfilter anders eingestellt sind.

Und damit kann die harmonischste Lösung meist nur folgendes sein: Austausch, Auseinandersetzung, Dialog und Kommunikation.

  • Was ist für dich ok und was ist nicht ok?
  • Wie stellst du dir das vor? Wie stelle ich mir das vor?
  • Wo haben wir Gemeinsamkeiten und wo gibt es Unterschiede?
  • Was brauchst du um dich wohlzufühlen und was brauche ich?
  • Welche Vorstellungen hast du und welche habe ich?
  • Wie sieht deine Landkarte aus und was befindet sich auf meiner?
  • Welche Erfahrungen haben dich wie genau geprägt und welche nicht?

Und in vielen Fällen geht es dann plötzlich nicht mehr per se um die reine Sacheebene, sondern ganz schnell viel eher darum ob die Beteiligten es schaffen auf Inhaltsebene entsprechende Lösungen herbeizuführen die für alle passen. In einer Geschwindigkeit die für alle in Ordnung ist und gleichzeitig in einer Kommunikationsform die möglichst jeder als „angenehm“ empfindet.

Nur was genau bedeutet nun wieder „angenehm“? Auch das ist eine Definitionssache und bedarf der Klärung: Wie kann fair gestritten werden und wie nicht? Einige wenige Regeln und Aspekte der gewaltfreien Kommunikation können helfen.

Dieser gesamte Dialog ist entscheidend und hat das Ziel möglichst hohen Konsens und starke Kooperation durch „Win-Win-Situationen“ zu erreichen ohne faule Kompromisse einzugehen.

Quelle: https://www.konflikt-management.ch/wp-content/uploads/Thomas-Modell.png

Wir haben also in Beziehung und Kommunikation oft ein Problem der Wertung und Bewertung: Ist es ok Rosen beim Nachbarn zu pflücken um sie der Angebetenen zu schenken? Oder ist dies moralisch verwerflich? Drückt das die Liebe zur Angebetenen aus oder eher den Hass gegenüber dem Nachbarn und der Natur?

Vielleicht mag die Angebetene gar keine Rosen und wünscht sich lieber Frieden mit der Nachbarschaft?

Wie du sehen kannst zeigen uns die einfachsten Beispiele des Lebens wie komplex das Zusammenspiel miteinander sein kann.

„Unterdrückte Gefühle finden immer ihren Weg, im Zweifel über eine Krankheit, Burnout, Depression oder eben andere Menschen…“

Patrick Koglin, instagram

Und wir glauben ernsthaft es mit einer egozentrierten Verschiebung unseres Fokusse lösen zu können? Das widerspricht wie gesagt den universellen Gesetzmäßigkeiten und den Grundlagen der Psychologie (NLP). Gleichzeitig unterdrücken wir damit einen großen Teil unserer Gefühle (die vermeintlich negativen). Diese werden sich einen Weg suchen – im Zweifel über den Ausdruck in anderen Menschen, Depressionen oder Konflikten (sog. Gegenübertragungen).

„Damit sich Liebe ereignen kann, muß der Verstand mit seinen Bewertungen still werden. Das ist das Problem für die meisten Menschen: sie werden vom Verstand beherrscht, der sie versklavt und nicht zur Ruhe und Offenheit kommen läßt.“

Peter Lauster, Die Liebe. Psychologie eines Phaenomens

Was tun?

Jetzt wäre dies kein wertvoller Blogartikel wenn ich dich ohne Lösungsansatz ausgehen lassen würde.

Was ich dir vorschlagen möchte ist eine wertschätzendere und neugierigere Haltung einzunehmen. Sie basiert auf einer weiteren Grundannahme aus dem NLP:

„Es gibt eine positive Absicht hinter jedem Verhalten und einen Kontext, in dem jedes Verhalten nützlich ist.“

„There is a positive intention motivating every behavior, and a context in which every behavior has value.“

Quelle: https://nlpportal.org/nlpedia/wiki/Grundannahmen_des_NLP

Was wäre also wenn du jede Reaktion, jede Handlung und jedes Wort und alles was dir auf deiner Landkarte als „negativ“ im außen begegnet näher hinterfragen würdest? Wenn du jedes Mal nach der positiven Absicht dahinter suchen würdest – wie ein neutraler Beobachter – solange bis du fündig wirst?

Was ist die positive Absicht hinter einem „negativen“ Verhalten? Werde zum Forscher oder zur Forscherin und du wirst überrascht sein was sich alles zeigt.

Natürlich können gezielte Fragen beim Gegenüber weiterhelfen:

  • Was beabsichtigst du mit deinem Verhalten?
  • Ich verstehe noch nicht: Worauf möchtest du eigentlich hinaus?
  • Was ist deine Intension dahinter?
  • Nur damit ich es verstehen kann: Warum tust du das?
  • Was ist deine positive Absicht dahinter?
  • Was hat dich zu dieser Meinung/Haltung/Ansicht geführt?

Ich bin mir sicher das du damit ganz neue und interessante Erfahrungen sammeln wirst. Du erkundest von Mal zu Mal die Landkarte deines Gegenübers und wirst im Laufe der Zeit immer bessere Lösungen herbeiführen können, weil du die Ansichten und Werte deines Gegenübers irgendwann kennst und ihr euch beide durch diesen intensiven Austausch aneinander annähert.

Was meinst du? In weit hat diese Betrachtung das Potential alles zu verändern? Kommentiere es gerne auf Facebook oder instagram.

Ich wünsche dir damit gutes Gelingen und wenn du willst, dann schreib mir deine Erfahrungen!

Diese und weitere Impulse findest du auf meiner Facebook-Seite und auf instagram.
Folge mir dort gerne und vernetze dich, dann wirst du in Zukunft über neue Blogartikel informiert.

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „Ab einem gewissen Stand von Bewusstsein gibt es weder positiv noch negativ. Es macht keinen Unterschied. Alles ist einfach. Patrick Koglin PK“

Wie es ist an Depressionen zu leiden: „Ein Leben mit dem schwarzen Hund“

Man könnte über Burnout und Depressionen recht einfach sagen „Gibt Dir das Leben Zitronen, dann mach Limonade daraus.“ oder „Sieh jede Krise als Chance.“ und so kann ich durchaus nachvollziehen wenn jemand in die Versuchung kommt diese Ausgangssituation als Gelegenheit für einen Neustart zu sehen. Vielleicht bleibt in einem solchen Moment auch gar keine andere Gelegenheit?

Aber ist ein Neustart bei Depression und Burnout immer sofort das Richtige? Kurzzeit-Interventionen aus dem Coaching erwecken den Eindruck das es hier schnelle Lösungen gibt.

Meine Haltung ist dazu eine etwas andere: Aus Sicht als Coach der auch mit Lebensgeschichten, Mindset- und unterbewussten Prozessen arbeitet möchte ich dazu anregen etwas weiterzublicken.

Darüber hinaus baut mein Artikel auf einer intensiven Auseinandersetzung mit dieser Krankheit, Statistiken und unzähligen Gesprächen mit Experten, Psychologen, Ärzten und Therapeuten auf.

So glaube ich, das es einerseits gesellschaftlich etwas mehr Aufklärung zum Thema braucht um tatsächlich mehr Verständnis für Betroffene aufzubauen und andererseits benötigen Betroffene am Anfang sicherlich mehr Offenheit sich tatsächlich helfen zu lassen.

Ein grundlegendes Verständnis für Burnout und Depression ist wichtig damit das eigene Umfeld wie Freunde, Kollegen, Führungskräfte und Bekannte besser damit umzugehen wissen. Es geht hier nicht einfach nur um eine schlechte Stimmung wegen ein paar grauen Tagen, einer leichten Melancholie oder um fehlende Motivation.

Es gibt in meinem Leben Momente, da fällt mir alles so extrem schwer. Das ist witzig weil eigentlich alles gut läuft und dennoch entwickle ich Zweifel die total unbegründet sind und lege mir so Steine in den Weg.

Es ist ungefähr so als würde man mit einem Schalter betätigen der meine Welt von einen Moment auf den anderen total grau und trist werden lässt. Aufgeben ist jeden Fall keine Option, aber je stärker ich dagegen ankämpfe, desto tiefer falle ich.

Quelle: instagram

Dabei handelt es sich um die Volkskrankheit Nummer 1. Eine Vielzahl an Menschen erleiden mindestens einmal in ihrem Leben eine Depression.

Beides möchte ich mit diesem Beitrag fördern: Verständnis und Offenheit.

Schauen wir uns das näher an.

Depression ist keine Entscheidung

Es gibt wie eingangs erwähnt unwahrscheinlich viele Ansichten und Haltungen über Depressionen.

Auch der Leitsatz: „Depression ist eine Entscheidung“ kann den Eindruck erwecken das wir es hier mit etwas zu tun hätten das sich jemand einst ausgesucht hat.

Es wirkt demnach so als bräuchte es nichts weiter als eine neue Entscheidung um diese Situation mit einem Fingerschnipp zu verändern.

Dies ist sicherlich ein Versuch einer klassischen Umdeutung die man möglicherweise dem „positiven Denken“ zuzuschreiben hat. Auch Sätze wie „Alles ist möglich“ geben dem ein oder anderen sicherlich eine gute Perspektive wirken aber in der Praxis wahrscheinlich wenig.

„Das Prinzip Hoffnung macht möglicherweise Mut, verändert per se an der Krankheit selbst jedoch zunächst gar nichts. Was es häufig für eine vollständige Genesung braucht ist ein Veränderungsprozess auf vielschichtigen Ebenen. Etwas das Coaching alleine manchmal gar nicht leisten kann.“

Patrick Koglin, selbst Coach, Trainer und Berater

Ich glaube das wir tiefer blicken müssen um dieses Thema überhaupt zu verstehen. Es geht im ersten Schritt darum Depressionen als Krankheit wahrzunehmen und die dahinterliegende Komplexität anzuerkennen. Wir sprechen hier von einer Stoffwechselerkrankung im Gehirn an der in Deutschland etwa 5,3 Millionen Menschen im Jahr erkranken und erliegen.

Die Anerkennung als Krankheit der man zunächst mal mehr oder weniger ausgeliefert ist, stellt oftmals den erste Schritt zur Genesung dar um danach mit Therapie, Coaching und vielleicht Medikamenten zu behandeln.

Für ein besseres Verändnis hilft der Kurzfilm „mit dem schwarzen Hund“ der auf youtube zu finden ist und den ich hiermit Betroffenen und Verwandten empfehlen möchte.

Kurz-Film-Empfehlung: „Ich hatte einen schwarzen Hund und sein Name war Depression“

Dieser Kurzfilm zeigt sehr deutlich was es auf sich hat, an einer Depression zu erkranken: Das Leben fühlt sich von jetzt auf gleich mühsig und schwer an. Betroffene können diesen Zustand oft nicht bewusst verändern. Im Gegenteil: es erschreckt sie möglicherweise selbst und deprimiert sie weiter.

Die Quelle und Ursache ist Betroffenen häufig unbekannt.

Auch folgende Kurzfilme auf instagram vermitteln ein gutes Bild über diesen Zustand:

Anfang und Ende des positiven Denkens

Vielleicht ziehen Sätze wie „Alles ist möglich“ oder „Depression ist eine Entscheidung“ im Glücksratgeber-Marketing und es mag dem einen oder anderen möglicherweise kurzzeitig Hoffnung machen, den ein oder anderen leichten Fall verbessern aber die Realität sieht für mittelschwer Betroffene meist etwas anders aus. Das zeigt auch der obige Film. Mit dem Mindset alleine ist dieser Zustand unmittelbar nicht in den Griff zu bekommen. Langfristig vielleicht schon. Aber alles hat sicherlich seine Grenzen und häufig liegen die Ursachen in völlig unbewussten Bereichen in denen eine umfangreiche medizinische Diagnostik hilfreich sein kann.

Auch wenn ich davon überzeugt bin das Coaching, positives Denken und gute Affirmationen einen wertvollen Beitrag leisten, dann sollten Grenzen und Möglichkeiten dessen beachtet und kommuniziert werden: Depressionen und Burnout können mit Coaching möglicherweise gelöst werden, es gibt jedoch keine Garantie dafür.

Warum? Leider spielt das Leben nicht immer so leicht wie man es sich gedanklich, kognitiv und theoretisch gerne ausmalen mag, denn eine Depression ist eine psychosomatische Erkrankung die das ganze Körpersystems oft mit weitreichenden Folgen betreffen kann. Die Ursachen sind vielschichtig.

Erschöpfung, Müdigkeit, Antriebsprobleme, erhöhte Reizbarkeit, Gedächtnisverlust und vieles mehr sind Symptome dieser Krankheit. Daraus können Verlust des sozialen Umfeldes, lange Abwesenheit am Arbeitsplatz und daraus resultierende Kündigungen drohen. Diese Probleme bleiben oder erscheinen in schwierigen Fällen erneut.

Es ist für die meisten Menschen definitiv keine Entscheidung, sondern meist eine Erkrankung die sich durch schlechte Denk- oder Verhaltensgewohnheiten auf den Hirnstoffwechsel ausgewirkt hat und damit ganze Körpersystem lahm legt. Es schwächt dauerhaft den Körper.


Die oftmals unentdeckte und unterschätzte Krankheit

Das etwas gemeine an einer Depression ist, das man sie möglicherweise einige Jahre überhaupt nicht als solche erkennt. Sie kann vererbt oder einfach an Vorbildern wie Eltern oder Bekannten in der Kindheit „abgeschaut“ sein („Modelling“). Das bedeutet das wir Gewohnheiten und negative Denkweisen als Kind aus unserem Umfeld und unbewusst im Laufe der Zeit einfach nachahmen. Daraus verfestigt sich schließlich ein festes Muster das körperlich, seelisch und geistige Auswirkungen haben kann.

Wir überarbeiten uns vielleicht oder glauben durch Leistung überzeugen zu müssen. Vielleicht ist der eigene Selbstwert niedrig und führt mit zunehmenden Schicksalsschlägen dazu das die Energiereserven nachlassen.

Was möglicherweise wie ein allgemeines Gefühl von „Lustlosigkeit“, Erschöpfung, Prokastination und Gedanken wie „Ich mache jetzt nur noch was mir gefällt.“ beginnt, entpuppt sich eventuell auf Dauer zu einer chronifizierten Depression die in einer Antriebsstörung endet.

Das bedeutet „Nichts geht mehr“. Bei manchen Betroffenen meist sogar Monate- oder Wochenlang.

Depression: Die harmlos wirkende Krankheit

„Depression“ – das klingt möglicherweise so harmlos. Auch das Wort „Burnout“ suggeriert etwas das einer „kleinen Überarbeitung“ im Rahmen einer Leistungsgesellschaft ähnelt. Leider sprechen wir jedoch von einer im ICD-Katalog beschriebenen Krankheit die in die Kategorie „Psychosen“ fällt.

Die Denkstörungen zeigen sich häufig in der Form von Problemen im formalen Denkablauf, was als Unkonzentriertheit oder Verwirrtheit erscheinen mag. Häufig begleiten Stimmungsschwankungen die psychotischen Symptome.

Daneben treten häufig Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und affektive Störungen wie Depressionen und Ängste auf. Einschränkungen der Leistungsfähigkeit sind jedoch auch durch Störungen des Antriebs, in fortgeschrittenen Stadien oder bei schweren Erkrankungsverläufen auch durch sog. kognitive Störungen, also Störungen der Aufmerksamkeit oder des Gedächtnisses, bedingt.

Quelle: https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/psychosen/krankheitsbild

Schlicht und ergreifend fehlt es dann an der Fähigkeit sich zu konzentrieren, Informationen zu merken und selbst einfachste Routineaufgaben durchzuführen. Im Körper herrscht eine bleierne Schwere.


Anzeichen eines Burnouts

Andere können ihn ggf. schon in den Vorstufen erkennen bzw. die Gefahr dazu. Nur man selber meistens nicht oder will es auch nicht sehen und wahrhaben. Deshalb bleibt der Betroffene oftmals im Funktionieren und Verdrängen bis gar nichts mehr geht… Viele Betroffene brechen sogar die erste(n) Behandlung ab, aber es ist meistens nur ein Aufschub denn der Zusammenbruch, wo dann erstmal gar nichts mehr geht, kommt dann unweigerlich. Achtsamkeit und Reflexion auch für sich selbst sind ein guter Anfang!🙏🍀💕

Madelaine Bätzel, Dezember 2021 auf facebook

Das Umfeld versucht oftmals mit einfachen Sätzen oder Ratschlägen zu reagieren:

  • „Lass dich nicht so hängen!“
  • „Anderen Menschen geht es doch viel schlechter.“
  • „Das kenne ich auch von mir.“
  • „Das liegt bestimmt am Wetter.“
  • „Du musst dich positiver ausrichten.“

Leider wirken diese Empfehlungen und Ratschläge in einer tiefen Depression sehr wenig, denn wenn die Erschöpfungszustände erstmal da sind, dann sind sie da. Der Betroffene kann diesen Zustand nicht willentlich verändern oder steuern.


Was hilft stattdessen?

Wie eingangs angedeutet gilt es zunächst die Offenheit und Bereitschaft zu zeigen sich helfen zu lassen. Das bedeutet am Anfang zunächst einmal sich tatsächlich einzugestehen an einer Krankheit zu leiden.

Als Ansprechpartner stehen Ärzte, Therapeuten, Psychiater und Psychologen, Tageskliniken, Coaches und lokale soziale Beratungsstellen wie die der Diakonie, ProFamilia und Co. zur Verfügung. In akuten Notfällen steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr zur Verfügung.


Annahme als erster Schritt zur Genesung

Das ist letztlich auch der bewährte und erste Schritt zur Linderung: die Annahme und Akzeptanz dessen. Wie im Film mit dem schwarzen Hund gezeigt wird, geht es darum eine Partnerschaft mit der Krankheit der Depressionen an der Seite einzugehen. Für die einen ist es sicherlich nur eine Beziehung auf Zeit, eine Art einer Affäre oder aber auch eine längere Sache.

Dann wird die Depression zu einem Teil der Betroffenen der vielleicht irgendwann geht oder immer mal wieder aufloder. Dabei ist jeder selbst als Mensch sicherlich durchaus mehr als einfach nur ein Mensch mit eine Depression. Es sind darüber hinaus liebenswerte wertvolle Menschen mit Potentialen und Möglichkeiten die bei richtiger Behandlung auch wieder komplett ausgespielt werden können.

Sicherlich ist ein einfacher Blogartikel alleine nicht ausreichend um alle Seiten dieser Krankheit mit Auswegen, Früherkennungssymptomen und Behandlungsoptionen darzustellen, aber vielleicht geben die Inhalte einen kleinen Eindruck.

Darüber hinaus finden sich in meinem Podcast immer wieder weitere Impulse rund um Depression, Burnout und Co. Im unteren Bereich sind dazu einzelne Podcast-Folgen zum anhören verlinkt.

Zudem möchte ich jedem Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bieten. Unter diesem Link besteht die Option zu einem kostenfreien Erstgespräch in dem ich lösungsorientierte Impulse und ressourcenstarke Optionen im Krisenfall geben kann und über die Krankheit informiere: Termin buchen.

Podcast-Folgen zu Burnout, Depression und Krisen:

43. Was hilft wirklich vor, nach oder in einem Burnout?
45. 3 Tipps: Was bei Depressionen wirklich hilft
47. 5 Tipps um gut in einen Burnout reinzukommen
48. Warum ein Coach kein Psychiater oder Psychologe sein muss
53. Burnout: Die Alternative zu Tabletten
59. Die Vorstufen und Phasen eines Burnouts
67. Die 7 Stufen zu Resilienz – Wie du Krisen bewältigst

Dazu auch interessant:

Depressionen: Ursachen, Lösungen und die Sicht der Dinge – ein Interview mit Heinz-Werner Kopp auf youtube

Weitere Medien:

Mehr Videos zum Thema Depressionen und Burnout auf youtube.

Bilder in whatsapp manuell speichern

Wenn du whatsapp wie in diesem Artikel eingestellt hast damit Bilder nicht automatisch gespeichert werden, ist es wichtig zu wissen wie du im Fall der Fälle die wichtigsten Bilder manuell speichern kannst. (Dies passiert nach der Einstellung nicht mehr automatisch.

Zum manuellen speichern gehst du einfach wie folgt vor:

Bilder manuell in whatsapp abspeichern

  1. Öffne den Chat aus dem du ein Bild speichern möchtest
  2. Tippe einmal auf das Bild (das Bild öffnet sich in einem größeren Format)
  3. Wähle unten links den Button mit dem Pfeil nach oben (ein Menü öffnet sich)
  4. Wähle den obersten Menüpunkt „Sichern“

Das war´s! Nun ist das Bild bei dir auf dem Smartphone abgespeichert.

Nachfolgend Schritt-für-Schritt in Screenshots erklärt…“
1. Tippe einmal auf das Bild welches du speichern willst (das Bild öffnet sich im Großformat)
2. Wähle unten links den markierten Button mit dem Pfeil nach oben
3. Tippe auf den obersten Menüpunkt „Sichern“. Das war es schon: Nun ist das Bild gespeichert.

Ich wünsche dir damit möglichst viel gesparten Speicherplatz.
Maximale Erfolge.

Mehr Speicherplatz! Datenspeicher bei whatsapp einsparen

Wie du mit einer simplen Änderung sehr viel Datenmüll auf deinem Smartphone einsparen kannst

Ganz einfach erklärt: Schalte das automatische Speichern von Bildern ab.

Wie das in 3 simplen Schritten funktioniert und wirklich jeder ganz einfach umsetzen kann, zeige ich dir in diesem kurzen Artikel.

Warum und wofür ist das wichtig?

Hintergrund: Whatsapp speichert standardmäßig jedes empfangene Bild auf deinem Smartphone. Also im Grunde alle Bilder die du in Gruppen oder von anderen Menschen bekommst. Was passiert dadurch? Sehr schnell füllt das nicht nur deinen Datenspeicher auf deinem Handy, sondern auch das Chaos in deinen Bilddaten.

Wieso? Bei jeder Datensicherung und Datenüberspielung auf den PC oder dein nächstes Smartphone werden diese Bilder natürlich immer mitgespeichert und übertragen.

Die Konsequenz ist also entweder 1.000, 5.000 oder irgendwann sogar bis zu 20.000 unnötige Bilddaten mit dir rumzuschleppen oder aber alle unnötigen Bilder mühselig wie beim Kirschenpflücken manuell aussortieren zu müssen, denn irgendwann wird andernfalls einfach dein Speicherplatz überlaufen.

Da Speicherplatz begrenzt ist oder schnell ins Geld gehen kann, ist es sinnvoll die Einstellung vorzunehmen das Bilder nicht mehr automatisch gespeichert werden.


Das automatische Speichern von Bildern in whatsapp verhindern:

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Öffne dazu ganz einfach wie gewohnt die App „Whatsapp“ auf deinem Handy.
  2. Tippe unten rechts auf den Menüpunkt „Einstellungen
  3. Öffne den Punkt „Chats“ und deaktiviere den Punkt „Sichern in Aufnahmen

Das war´s! Von nun an werden keine eingehenden Bilder mehr automatisch gespeichert.


In Bildern

1. Wähle unten rechts den Menüpunkt „Einstellungen“
2. Tippe auf den Menüpunkt „Chats“
3. Deaktiviere den Punkt „Sichern in Aufnahmen“

Das war es schon 🙂

Aber Achtung: Jetzt kann es dir passieren, dass dir wichtige Bilder verloren geben (sie werden schließlich nicht mehr automatisch gespeichert). Diese kannst du aber von nun an manuell speichern. Wie das geht erklärt dir dieser Artikel „Bilder in whatsapp manuell speichern“

Ich wünsche dir damit viel ersparte Arbeit, Mühe und Kosten!
Maximale Erfolge.

Wie kann ich Gefühlausbrüche gut in den Griff bekommen und wie entstehen sie?

Immer wieder höre oder lese ich wie schwierig es doch angeblich sei die emotionale Selbstkontrolle zu übernehmen. Ich muss dann schmunzeln, weil ich natürlich meinen eigenen Weg und einige persönliche Erfahrung damit gesammelt habe. Inzwischen auch in der Begleitung als Coach und Mentor. Die Ergebnisse und Erfahrungen sind positiv und gut. Die Herangehensweise hat sich bei mir und meinen Kunden bewährt, daher möchte ich dazu etwas ausführlicher über die Hintergründe und Wirkprinzipien schreiben.

Heute helfe ich unter anderem Männer und Frauen zwischen 30 und 55 aus dem Opfermodus ihrer Gefühlsausbrüche zur verantwortlichen Partner/Partnerinnen, Unternehmern/Unternehmerin oder eben auch Schöpfer und Schöpferinnen zu werden – wie man so schön sagt.

Das ist eben besonders wichtig, wenn man sich in der Vorbildfunktion gegenüber Kollegen, Mitarbeitern oder Kunden befindet und mit anderen Menschen interagiert. Egal ob als Führungskraft, Geschäftsführer oder auch einfach nur als Elternteil.

Warum entstehen Wut- oder Gefühlsausbrüche?

Egal ob Wutausbrüche, Kurzschluss-Entscheidungen, Eifersuchts-Eskapaden, Zorn, Dramen, sentimentale Weinattacken oder andere Ausbrüche, sie haben oftmals alle etwas gemeinsam: Die Ursache liegt in uns selbst.

Ja, schlau gesagt, oder?


Was bedeutet das: „Die Ursache liegt in uns selbst“

Also um es kurz zu machen: es gibt üblicherweise zwei typische Szenarien und Fälle die in den meisten Fällen für sehr emotionale Gefühlausbrüche verantwortlich sind: Der eine Teil liegt in der Vergangenheit und wiederholt sich oftmals gegenwärtig immer wieder bis er bearbeitet wurde. Das bedeutet alte Gefühle kommen immer wieder in uns hoch und diese wollen solange durchlebt werden, bis wir sie tatsächlich in den Griff bekommen und transformieren.

Also bis wir die volle Verantwortung dafür übernehmen! Sozusagen das Ruder für unsere Emotionen, Gedanken und Gefühle vollkommen in die Hand nehmen.

Es geht dabei üblicherweise auch um bessere Strategien und Handlungsoptionen als bisher angewendet wurden, z.B. Wutausbrüche, laut werden, Drama machen, etc.

Manche andere nennen das „Arbeit mit dem inneren Kind“ oder „innere Heilung“. Bei mir heißt das Arbeit mit der Biografie, der Timeline oder einfach Six-Step Reframing. Biete ich auf Anfrage an. Ich nicht mit dem inneren Kind oder ähnlichem.

Der andere Teil liegt oftmals auf der Ebene der Verhaltens- und Denkstruktur.

Was bedeutet das?

Drama entsteht nicht von jetzt auf gleich. Auch Wutausbrüche oder andere hohen Gefühle nicht.

Sie sind immer eine Folge unserer Gedanken oder von einer Reihe an aufgestauten Gefühlen die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nicht abfließen, also bearbeitet werden konnten.

Es gibt jetzt hier zwei genaue Fälle:

1. Fall: Emotionen stauen sich auf, weil sie nicht durch Gespräch, Meditation, innere Arbeit oder Bewusstwerdung abgearbeitet wurden. Heißt bildlich gesprochen: das emotionale Fass läuft über, weil es nicht geleert wurde. Die Ursache sind zu viele Ereignisse in kurzer Zeit, Reizüberflutung, Stress, Zeitdruck, etc.

Was du dazu im Selbstcoaching tun kannst, erläutere ich kostenfrei in meiner Podcast-Folge Nr. 1: Oh oh Drama! Hohe Gefühlsausbrüche in den Griff bekommen

Was passiert hier? Wenn du angestaute Gefühle nicht verarbeitest, also z.B. darüber sprichst, reflektierst oder meditierst führt das entweder zum innere Vulkanausbruch – also Gefühle brechen aus dir heraus, du wirst laut, hektisch, dramatisch, weinerlich und was auch immer… und/oder- und das ist jetzt fieser: die Gefühle bleiben innerlich unterdrückt und drücken sich dann über den Partner, Familienmitglieder oder Kollegen aus – also Menschen die vielleicht empathischer sind und die Anspannung unterschwellig spüren. Deine Gefühle suchen sich dann möglicherweise einen anderen Weg wie sie dir begegnen.

Dann gibt es Krach, Streit und Zankerei – Koflikte entstehen und Verantwortung wird womöglich an den anderen übergeben. Plötzlich ist der andere SCHULD und angeblich dafür verantwortlich. Man nennt das auch Gegenübertragung.

2. Fall: Es entstehen destruktive Gedankenketten im Kopf: Also… kleines Beispiel: Angst vor Jobverlust nur weil der Chef eine kleine Kritik äußert, Sorge vor dem Wohnungsverlust nur weil ein kleiner Wasserschaden vorliegt oder oder oder…

Also die inneren Gedanken – der innere „Quatschi“ – redet Unsinn – das Drama wird groß und was passiert: Explosion! Angst, Panik und Schreck. Wir bilden aufgrund eines Erlebnisses, drei, vier oder fünf Folgebilder die negativ sind. Damit steigern wir uns in etwas rein, was möglicherweise gar nicht eintritt: ein negatives Denk- oder Verhaltensmust.

Beide Fälle sind sehr sehr gut im Coaching klärbar und lösbar – auch auf tieferer Ebene. Das führt zu mehr #Entspannung, #Ruhe und #Gelassenheit. Und zwar völlig authentisch – in tiefere Ebenen deines Systems! Nicht nur oberflächlich oder unterdrückt, sondern eben echt!

Ich liebe diese Methoden, weil das wirklich die Lebensqualität in vielerlei Hinsicht verbessert.

Schreib mich gerne an, wenn du etwas lösen möchtest 🙂

Jetzt hoffe ich zunächst das du ein wenig mehr über diese Zusammenhänge verstehen konntest! Falls dich das Thema näher interessiert, höre doch einfach in die Podcast-Folge 91 rein oder komm in ein Coaching-Gespräch bei mir. Es würde mich freuen, wenn ich auch dir zu mehr Harmonie, Ruhe und Ausgeglichenheit verhelfen kann.

Zur Podcast-Folge: Diese Folge geht nur 13 Minuten und ist völlig kostenfrei. Hier erkläre ich dir in wenigen Minuten was du tun kannst um innerlich ruhiger und gelassener zu bleiben. Du bekommst zwei Selbstcoaching-Tools an die Hand mit denen du mit etwas Training in deinem Alltag einige Fortschritte erreichen kannst.

Das war es erstmal für heute 🙂

Nun hoffe ich, das du ein paar Anregungen und ein Grundverständnis für Gefühlausbrüche mitgenommen hast. Damit wünsche ich dir das beste und maximale Erfolge!

Konfiguration von wordpress für neuere Alfahosting-Webpakete (mit CloudPit)

Dies ist eine Ergänzung der Anleitung „WordPress in 6 Schritten bei alfahosting installieren: eine anwenderfreundliche Anleitung“. Dort wird im ersten Punkt erwähnt das man „Confixx“ öffnen soll. Dies gilt für ältere Webpakete bei Alfahosting.

In den neueren Webspacepaketen kommt eine andere Administrationsoberfläche zum Einsatz, nämlich „CloudPit“ statt „Confixx“. Insofern weicht meine die Anleitung etwas ab.

Du findest hier die erforderlichen Schritte die mit Cloudpit und neueren Webpaketen vollzogen werden müssen, um eine neue Datenbank anzulegen.

Zur Einrichtung der Datenbank muss daher unter „Meine Verträge\Zugänge“ der Menüpunkt „Jetzt im Cloudpit einloggen“ gewählt werden.


Hinweis: Falls du noch keinen Webspace bei alfahosting hast, kannst du ihn dir hier bestellen. Ich empfehle diesen Anbieter.


Wähle im linken Menübereich bitte den Punkt „Datenbanken„. Es öffnet sich rechts eine neue Oberfläche.

Dort wählst du unter „MySQL“ bitte den Menüpunkt „Hinzufügen„.

Fülle im nächsten Schritt die Felder möglichst sinnvoll aus und notiere dir bitte folgende Daten:

  • Datenbankname
  • Benutzername
  • Passwort

Klicke anschließend unten rechts auf „Hinzufügen„.

Danach sollte eine neue Datenbank erfolgreich angelegt worden sein.

Im Anschluss kannst du der Original-Anleitung wieder ab Schritt 2 folgen.

Viel Spaß und maximale Erfolge.

Patrick Koglin

P.S. Ich empfehle alfahosting.

Meine 33 Gründe warum DU mit mir arbeiten solltest

Werner Zimmer hat in Social Media eine Challenge angestoßen mit der transparenter werden kann, was die einzelne Expertise eines Coaches und Beraters ist. Was ist der Nutzen und Vorteil? Welchen Mehrwert bekommst du als Kunde?

Hierfür sollen die nachfolgenden 33 Gründen mehr Aufschluss geben. Sie sollen zeigen warum du mit mir arbeiten solltest. Jeder Coach ist einzigartig und verfügt über eine individuelle Expertise. Damit du den für dich richtigen Ansprechpartner wählst, kann es hilfreich sein das ganze Spektrum zu sehen.

Werner ist Social Media Experte für Coaches, Mentoren und Solopreneure. Gemeinsam mit Heinz-Werner Kopp (Geschäftsführer „Die Sicht der Dinge“, mit dem ich bereits ein Interview hatte) haben wir aus seiner Facebook-Gruppe „Social Media als Businessbooster für Coaches,Therapeuten und Solopreneure“ heraus diese kleine Challenge gestartet.

Der Nutzen unserer Arbeit soll damit noch transparenter werden. Die Einzigartigkeit und Expertise von jedem einzelnen sichtbar werden.

Sobald die beiden ihre Liste erstellt haben, werde ich sie hier sehr gerne verlinken.

Hier findest du meine Liste:

33 Gründe warum du mit mir arbeiten solltest

  1. Bei der Umsetzung eines digitalen Produktes sparst du dir jede Menge Zeit, Nerven und Energie weil ich dir die direkt die wichtigsten Schritte aufzeigen kann
  2. Wir bringen den roten Faden in dein Buch-Projekt
  3. Wir lösen Schreibblockaden
  4. Wir bringen Struktur in deine Inhalte
  5. Wir zeichnen gemeinsam deinen Podcast auf
  6. Wir strukturieren deine Webseite oder Landingpage
  7. Wir verbessern dein Aufgaben- und Projektmanagement
  8. Wir beseitigen deine Vorbehalte gegenüber Sichtbarkeit im Internet
  9. Ich unterstütze dich bei deiner Social Media Präsenz
  10. Wir lösen eventuelle Blockaden im Hinblick auf moderne Mediennutzung
  11. Ich zeige dir wie du modernes Marketing zur Kundengewinnung nutzen kannst
  12. Wenn du willst, starten wir deinen eigenen youtube-Kanal um deinen Mehrwert an diese Zielgruppe weiterzugeben
  13. Auf Wunsch unterstütze ich dich in einem Video-Interview um deine Expertise aufzuzeigen oder deine Geschichte rauszubringen
  14. Ich unterstütze dich beim Online-Business-Aufbau
  15. Wir verbessern dein Zeitmanagement
  16. Ich liefere dir fundierte Entscheidungsgrundlagen
  17. Du bekommst bei mir darüber hinaus fundiertes Coaching und Mentoring
  18. Du bekommst eine Schritt-für-Schritt-Begleitung
  19. Gemeinsam lösen wir deine Angst vorm Autofahren
  20. Auf Wunsch schauen wir uns partnerschaftliche Konflikte an und finden Lösungen
  21. Negative Gefühle wie Neid, Misgunst und Wut bearbeiten wir am Ursprung
  22. Wir steigern deine Kommunikations-Fähigkeit
  23. Wir verbessern deine Verhandlungsstrategien
  24. Gemeinsam optimieren wir deine Lebensplanung
  25. Wir verwandeln Wünsche in umsetzbare Ziele und Visionen
  26. Wir erzeugen mehr Klarheit
  27. Bei Bedarf schaffen wir dazu Bewusstsein für deine Vergangenheit
  28. Wenn es erforderlich ist schaffen wir einen hohen Selbstwert und ein gutes Selbstbewusstsein
  29. Wir analysieren und optimieren dein Finanzmanagement
  30. …bringen deine Ideen in die konkrete Umsetzung
  31. Wir finden Handlungsoptionen und die für dich passenden Strategien
  32. Gemeinsam bauen wir eine starke Community auf
  33. Du findest bei mir ein breites Erfahrungsfeld über IT, Marketing, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung

That´s it. That´s me. Was Kunden sagen
Patrick Koglin