Hamsterrad 2.0 | Marketing das dein Leben kostet und was stattdessen

Kommunikation, Diskurs und interaktive Fragen sind es oft die dazu führen auf neue Erkenntnisse und Einsichten zu gelangen. So wurde ich kürzlich gefragt welche Expertise mich im Bereich Business-Aufbau, Marketing und Online-Marketing auszeichnen würde – also habe ich mich für diese gute Frage bedankt und überlegt…

….Zugegebenermaßen fällt die Antwort etwas länger aus. Aber wenn du dich ernsthaft mit dem spannenden Thema des Unternehmensaufbaus, Marketing, Verkauf und Vertrieb beschäftigen willst und auch schon viel Zeit sowie Geld in unnütze Maßnahmen verplempert hast, dann wird sich dieser Artikel für dich lohnen.

Schnell und hektisch reich: „Wollen wir mal telefonieren?“

Viele Marketingexperten oder diejenigen die sich als solches bezeichnen geben ja gerne schnelle Empfehlungen ab wenn es darum geht ein Unternehmen oder ein Produkt heutzutage zu vermarkten oder aufzustellen. Da sind beispielsweise folgende Punkte:

  • Formuliere deine Zielgruppe
  • Gründe eine Facebook-Gruppe um deine Zielgruppe besser zu verstehen
  • Schalte Facebook Werbung um mehr Menschen von deiner Zielgruppe zu finden
  • Baue ein Produkt auf ihre Bedürfnisse und verkaufe es

Das ist grundsätzlich ein sehr kluger Ansatz. Nur was, wenn wir unsere Kunden, Interessenten und sogar unsere Freunde damit vergraulen? Wenn unsere Reputation damit bis in den Keller sinkt? Wenn wir 9 von 10 Leuten damit auf den Keks gehen? Wenn Beiträge nicht gelesen werden oder keine Interaktion stattfindet? Wenn wir den Mehrwert nicht über Facebook transportieren können und alle die Zeit die wir mühselig in etwas investieren wenig Umsatz bringt? Ist das schließlich eine wohlwollende nützliche Strategie?

Im NLP suchen wir nach zielorientierten Strategien die attraktiv, positiv, ökonomisch, ökologisch und zum Nutzen aller sind – denn alles andere rächt sich früher oder später.

Was, wenn du deinem Kunden vielleicht gar keine Expertise oder Produktangebote nachweisen kannst? Wenn eine Methode nicht nur seine, sondern auch deine wertvolle Lebenszeit frisst? Wenn du noch gar keine Idee hast was du machen solltest?

Ist das dann wirklich der Zeitpunkt mit irgendetwas herauszugehen? Denn auch Kunden wissen oftmals nicht genau was sie wollen (Steve Jobs).

Eine Methode alleine, bedeutet noch lange nicht das sie in jedem Business gut funktioniert

Außerdem funktionieren viele Ansätze einfach grundsätzlich nicht oder nicht immer gut. Denn was, wenn die Zielgruppe gar nicht auf Facebook unterwegs ist? Oder was, wenn du gar nicht weißt was du anbieten sollst? Wenn du kein Produkt und keine Produktentwicklungs-Expertise hast? Oder wenn du kein Kapital für Marketing hast? Was, wenn dein Produkt nicht halten kann was es verspricht?

Was wäre vielleicht, wenn du sogar deinen Job dafür gekündigt hättest nur um einige Zeit später zu bemerken das du nicht deinem Traum, sondern deinem persönlichen Alptraum näher gekommen bist? Wenn du statt einem wertvollen passionierten Business dein eigenes Hamsterrad 2.0 gebaut hättest?

…oder viel schlimmer:

Was, wenn deine ausgedachte Lösung gar nicht die tatsächliche Lösung für den Kunden darstellt? Das wird deine Kunden ziemlich verärgern. Es wird sie vielleicht auch in einige private oder sogar existentielle Probleme treiben, vor allem wenn sie viel Zeit, Geld, Energie und Vertrauen in dich bzw. deine Produkte investiert haben.

(…) im Mittel wird ein sehr negatives Erlebnis an 8,25 Personen weitergetragen, ein sehr positives an 7,44 Personen.

https://www.connectedmarketing.de/cm/2010/09/studie-negative-mundpropaganda-nicht-st%C3%A4rker-als-positive.html

Ergo: Schlechte Ergebnisse sorgen für miese Reputation und negative Kundenrückmeldungen. Kunden springen ab, entfernen ihre positiven Bewertungen, empfehlen das Unternehmen nicht mehr weiter, folgen dir nicht mehr, kaufen keine weiteren Produkte, glauben dir nicht mehr, und und und. Fang das mal wieder ein – auch energetisch.

Doch was hat es damit näher auf sich? Warum ist das eigentlich so das wahrscheinlich jedes Unternehmen oder jeder Unternehmer an diesen Punkt kommt?

Irgendwann gibt es keine „Low hanging fruits“ mehr

Am Anfang eines Unternehmens ist die Kundenakquise leicht – wenn nicht sogar federleicht. Aber irgendwann dann kommt wohl in jedem Unternehmen der Punkt wo die „niedrige hängenden Früchte“ ausgehen. So kann man Kunden visualisieren die man anfangs leicht gewinnen konnte.

Wenn das einkehrt dann wird Akquise in jedem Unternehmen schwer. Dann kommt schließlich der Punkt an dem die Produktqualität zählt… dann zeigt sich ob man an der Basis gute Arbeit gemacht hat.

Wenn man an dieser Wegscheide alles richtig gemacht hat, wächst das Unternehmen von ganz alleine. Der Bestfall: Ein Kunde empfiehlt den nächsten – wenn nicht, dann muss man sich ziemlich strecken um an den nächsten Kunden zu kommen oder überhaupt einen ehemaligen Kunden zurückzugewinnen.

Das ist meist der Moment wo alle Bäume abgegrast sind. Die niedrigen Früchte sind eingesammelt und dann wird es oftmals hektisch. Denn wenn an diesem Punkt des Unternehmens kein qualitatives Fundament aufgebaut wurde, geht es nicht weiter auf das nächste Level – dann ist die Reputation im Eimer: keiner kauft mehr! Mitarbeiter und Befürworter springen ab Kunden-Reklamationen steigen oder beauftragen sogar Anwälte (siehe Artikel: „Das Coaching war schlecht, habe ich einen Schadensersatzanspruch?„).

Sehr schnell werden Reputationszahlungen oder Gerichtsprozesse notwendig. Das kostet nicht nur Umsatz und Energie, es wird auch zur emotionalen Belastungsprobe – für alle im Unternehmen sowie oftmals auch das private Umfeld. Fakt ist, das genau an diesem Punkt das gesamte Unternehmenswachstum stagniert und sich das Organisationssystem als solches häufig schwer aus dem Schlamassel ziehen kann. Das ist ein Punkt an dem professionelle Organisationsentwicklung ins Spiel kommt.

„Ein schlechtes Kundenergebnis kostet dich im Schnitt acht Empfehlungen“

Wenn du nur einen Kunden massiv verärgerst, bedeutet das Ganze in Summe das du damit tatsächlich acht potentielle Kunden verlierst und damit wieder acht weitere. Das sinkt genauso exponentiell wie es wachsen kann.

Diesen Prozess musst du zunächst erst einmal durch eigene Kraft stoppen bzw. durch Reklamationen, Neu- oder Rückgewinnung wieder aufholen und das ist oftmals gar nicht möglich, denn jeder Markt ist irgendwann begrenzt. Gleichzeitig können du und deine Mitarbeiter nur eine gewisse Anzahl an Kundenrückmeldungen managen. Ist die Produktqualität erst einmal schlecht, fängst du das durch Kommunikation und Nachbesserung kaum wieder ein.

Ich habe es in einigen Organisationen miterlebt wie es ist, wenn diese dynamischen und marktdynamischen Kräfte wirken.


Eine Marketingstrategie jagt die nächste

Wieder andere Marketingstrategien zielen darauf ab ein großes Repertoire an Marketingmaßnahmen aufzubauen:

  • Blog
  • Bücher und eBooks
  • Facebook-Fanpage
  • Funnel mit Webinarsystem
  • Flyer
  • Newsletter
  • Direktverkauf am Telefon
  • Landingpage
  • Produkte- und Einstiegsprodukte
  • Visitenkarten
  • Webseite
  • youtube-Kanal

Meine Expertise

Am Anfang habe ich dir gesagt das mir die Frage gestellt wurde, welche Expertise ich besitze. Weißt du was? In den letzten zehn Jahren habe ich fünf Bücher geschrieben, eBooks, Fachbücher, Fachartikel, kostenlose Vorträge gehalten, zwei große Blogs aufgebaut, Visitenkarten erstellt und gedruckt, zwei Shops aufgebaut….unzählige Fanpages, Webseiten und Landingpages aufgebaut. Als Projektmanager kann ich den Aufwand hinter den einzelnen Maßnahmen ganz gut abschätzen. Als Unternehmer zählt für mich immer de „Return on investment“ – das, was durch eine Aktion zurückkommt.

Ich habe Direktakquise gemacht, unzählige Telefongespräche geführt und ein Jahr lang in einer Marketingabteilung eines internationalen Großkonzerns gearbeitet. Ich habe soziale Netzwerke auf xing, linkedin, facebook, twitter und Co. aufgebaut… Sogar Kugelschreiber habe ich! Flyer… In einem Unternehmernetzwerk war ich, und und und….

Während den letzten fünf Jahren habe ich mit diesen Aktivitäten mehr als 50 Workshops gefüllt und mit rund 500 Leuten gearbeitet. In dieser Zeit habe ich nicht mehr als 2.000 € für Werbung ausgegeben. Dafür aber unzählige Stunden in andere Marketingmaßnahmen investiert und insgesamt mehr als 15.000 € und zehn Jahre in Marketingwissen investiert bzw. ausgegeben. Ja, ausgegeben.

…denn soll ich dir ehrlich was sagen? Das meiste Wissen davon hat mir tatsächlich leider GAR NICHTS genutzt.

Oha!

bis auf eine klitzekleine Sache hat nichts aus allem dem wirklich gut oder erfolgreich funktioniert…. bis auf diese eine Sache… zu der verrate ich dir gleich etwas mehr.

Gut. Fairerweise muss man sagen das ein gewisser Teil von den anderen Dingen natürlich auch etwas genutzt haben. Ich habe gelernt was geht und was nicht geht. Ich habe herausgefunden was davon ist wirklich pragmatisch umsetzbar und was nicht? Was kann ich mit meinen Knowhow relativ leicht erreichen und was nicht? Was geht mit welchem Kapital und was nicht? Wo lohnt es sich Aufwand zu betreiben und an welchen Stellen nicht?

Und wenn ich es als Informatiker nicht in kurzer Zeit umsetzen kann, wie muss es dann erst für Nicht-Informatiker sein? Puh.

Die meisten Marketingaktivitäten erzeugen verbrannte Erde

Ich will damit gar nicht sagen das alle diese Marketingstrategien nicht funktionieren: Einige davon tun es gewiss. Aber eben nicht für jeden und sicherlich nicht für jede Zielgruppe! Manche funktionieren nur mit richtig viel Asche in der Tasche, einem großen Marketingteam im Hintergrund oder wirklich guten Auswertungsverfahren.

Einfache Beispiele für Fehlinvestitionen:

  • Du schaltest Facebook-Werbung, deine Zielgruppe ist aber nicht auf Facebook
  • Du schreibst ein Buch, aber deine Zielgruppe liest nicht gerne
  • Du schaltest ein Werbevideo auf youtube, aber deine Zielgruppe nervt es das du sie unterbrichst
  • Du baust instagram-Follower auf, merkst aber das du Follower nicht in Kunden verwandeln kannst
  • Du rufst deine Interessenten an, sie sind aber genervt von deinem Anruf
  • Du willst ein Online-Business aufbauen, merkst aber das es dir gar keinen Spaß macht
  • Du planst mehr Zeit für die Familie, kannst es aber mit den Aktivitäten nicht umsetzen

Da ist es, dein persönliches Hamsterrad 2.0

Plötzlich merkst du vielleicht, das du dir lediglich dein zweites Hamsterrad kreiert und aufgebaut hast und das die meisten der propagierten Marketingmaßnahmen nur wirklich dann funktionieren, wenn du entweder viel Startkapital, 80 Stunden pro Woche arbeitest oder motivierte Leute um dich herum aufgebaut hast.… und das vielleicht alles noch mit negativem Kundenfeedback. Zäh, müde, ausgebrannt stellst du fest, das alle Versprechungen wenig genützt haben.

Wenn das alles also wirklich nicht gut funktioniert, was dann?

Kurz gesagt wäre es so, das für jede Zielgruppe, jedes Produkt und jeden Unternehmer im Kern die passende Kombination gefunden werden muss die funktioniert. Es helfen weder 200 Marketing und Positionierungsfragen, noch das einfache darauf losrennen. Jedes Unternehmen muss vernünftig geplant und kalkuliert wird. Jedes Leben ist individuell und somit ist zugleich jedes Unternehmen individuell.

Aus diesem Grund kann und möchte ich dir heute mit diesem Beitrag nur raten aus diesem Wissen und den geschilderten Erfahrungen zu profitieren. Mach etwas daraus. Das ist sozusagen ein großes Geschenk für dich. Das sind meine ehrlichen und direkten Erfahrungen. Realtalk.

…und wenn dich stattdessen interessiert, wie es mir gelungen ist, auf ehrliche Art und Weise mit 2.000 € Startkapital das 40fache an Umsatz herauszuholen…

….wenn du wissen willst wie du ein Unternehmen aufbaust das wirklichen guten Mehrwert liefert…

….wie du deine Zielgruppe definierst die zu dir passt…

….welche Marketingmaßnahmen du wie nutzen kannst…

…wie du Kunden am besten erreichst….

…wie du ein Business aufbaust das du im Griff hast…

…dann gib mir bitte ein kurzes Zeichen und nutze diesen Button:

21. Oktober | Rahmenbedingungen für weniger Stress, Start für Arbeit 2.0

Wir wissen, das zu viel Stress dazu führt das wir im wahrsten Sinne des Wortes verblöden. Das ist wissenschaftlich belegt. Die Gehirnleistung nimmt ab und bestimmte Bereiche im Gehirn reduzieren sich. Das ist durch MRT-Untersuchungen belgegt. Darüber hinaus ist zu viel Stress einfach auch körperlich ungesund. Er manifestiert sich nicht nur durch Reduktion der Gehirnleistung, sondern auch in körperlichen Symptonen und das es immer mehr Menschen in dieser Form dahinstreckt zeigen uns die Statistiken:

Laut Fehlzeiten-Report 2020 der AOK ist der Anteil der Krankschreibungen zwischen 2008 und 2018 in der deutschen Wirtschaft um 40 Prozent gestiegen.

https://www.linkedin.com/pulse/berufliche-wertsch%C3%A4tzung-und-mentale-gesundheit-gehen-alice-greschkow/?fbclid=IwAR1oOfru5xonxmnp-HfZraule54rXBrEI2U8Uq5BjpJVIjxTTFGB5vnoebE

Wenn wir auch früher durch körperliche Erschöpfung unsere Leistungsgrenzen erkennen konnten, dann verschwimmen diese heute immer mehr – alleine aufgrund der Tatsache das wir primär mit Computer und Telefon arbeiten. Checklisten, gesellschaftliche Anforderungen und persönliche Todos werden einfach immer länger und komplizierter. Der Druck auf einzelne immer größer. Wir kennen uns daneben einfach viel zu wenig aus mit den Aspekten mentaler Erschöpfung – oder ist es leicht mentale Auslastung beiseite zu schieben?

Mitgestaltung, Lernmöglichkeiten und Anerkennung sehen die Forschenden als entscheidende Faktoren für eine gesunde digitale Arbeitswelt, unterstreicht Dr. Martin Kuhlmann, Direktor des SOFI: „Fehlen diese Merkmale, kommt es zu Unzufriedenheit, einem Verlust an Wohlbefinden bis hin zu einer verringerten Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten.“

Quelle: https://www.linkedin.com/pulse/berufliche-wertsch%C3%A4tzung-und-mentale-gesundheit-gehen-alice-greschkow/?fbclid=IwAR1oOfru5xonxmnp-HfZraule54rXBrEI2U8Uq5BjpJVIjxTTFGB5vnoebE

Die gute Nachricht…

Die gute Nachricht ist, das sich unsere Gehirnzellen auch wieder aufbauen können. Das setzt allerdings voraus das sich unser Stress reduziert und vor allem das an den Rahmenbedingungen gearbeitet wird.

Der Kontext ist häufig die tatsächliche Ursache für eine hohe Auslastung. Es geht um die Art und Weise der Zusammenarbeit. Aber auch um die Form wie Konflikte gelöst werden. Hierzu verweise ich gerne noch einmal auf die kleine Artikelserie: „Wie man schwierige Konflikte lösungsorientiert handhaben kann

Nach wie vor kursieren sehr viele Artikel und Fachartikel die sich mit dem Problem beschäftigen und es beschreiben. Sie bieten jedoch keine oder keine ausreichende Lösung. Andere Lösungsansätze arbeiten sehr stark auf der persönliche Ebene: Wir machen Coaching, Resilienztraining, Sport, Yoga und Meditation um zum Ausgleich zu gelangen. Das sind alles sicherlich wertvolle Ansätze, dabei sind wir jedoch sehr weit weg von der tatsächlichen Stress-Ursache. Denn diese liegt häufig auf organisatorischer Ebene und nicht auf persönlicher Ebene.

Das Umfeld mit seinen sozialen, organisatorischen und technologischen Aspekten wirkt viel stärker und umfangreicher auf uns, als unsere eigene Persönlichkeit. Wenn wir also Stress reduzieren wollen, müssen wir viel stärker AM Umfeld und an den Rahmenbedingungen arbeiten – es muss am Unternehmen gearbeitet werden, statt im Unternehmen. Erst wenn der Rahmen passt, dann kann innerhalb dessen auch gesund und wertschöpfend gearbeitet werden.

Viele Aspekte und Lösungsansätze habe ich in meinem Buch „Magic Teams“ zusammengefasst und aufgezählt. Darüber hinaus möchte ich hier einen kleinen Einblick in den nächsten Blogartikel dazu geben.

Wie sieht die Arbeitswelt 2.0 aus?

17. Oktober | Schwierige Konflikte im Business lösen (Teil 2)

In Teil 1 dieser ausführlichen ArtikelserieDruck erzeugt Gegendruck – Wie man schwierige Konflikte mit Leichtigkeit löst“ haben wir beschrieben mit welchen Strategien man an Konflikte in gleichwertigen und gleichberechtigten Beziehungen – also z. B. inpartnerschaftlichen Beziehungen, herangehen kann.

Wir sind eingetaucht in die Grundlagen der bedürfnisorientierten Kommunikation – eine Kommunikationsform mit der starke Persönlichkeiten ihre Wünsche, Ziele, Bedürfnisse und Bedenken ausdrücken können. Zwei Seiten lernen auf diese Art der Kommunikation über ihre eigenen Gefühle, Ansichten und Wahrnehmungen zu sprechen oder die andere Seite anzuhören.

Was etwas jetzt etwas gestückelt, abstrakt oder vielleicht theoretisch oder gar abgehoben klingt, hilft in der Praxis ungemein um lösungsorientierte Gespräche und Verhandlungen zu führen.

In diesem Artikel soll es nun darum gehen, wie man im Business-Kontext mit Konflikten umgehen kann.

Hierarchie verändert oftmals das Grundsetup von Kommunikation…

…dabei ist gar nicht immer klar in wie fern und genau das der Fall ist. Macht mein Chef jetzt eine Ansage? Oder schlägt er etwas vor das diskutiert werden soll? Will er selbst prüfen und beobachten ob sein Konzept logisch und sinnvoll ist? Will er es weiterentwickeln oder einfach nur durchsetzen?

Vielleicht wissen wir manchmal einfach nicht was genau von uns erwartet wird oder was auch nicht. Schneller als wir schauen können befinden wir uns möglicherweise in einer Diskussion die gar nicht als solche gedacht war. Ein Konflikt ist präsent. Da heißt es erhöhte Aufmerksamkeit.

In Hierarchien, also Chef-Mitarbeiterbeziehungen oder aber auch in Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehungen gelten sicherlich noch einmal andere Regeln und Grundsätze als in privaten oder kollegialen Beziehungen auf Augenhöhe.

Klare Regeln oder Prinzipien für Konflikte erleichtern die Zusammenarbeit

Wenn es keine Regeln für Konfliktlösung gibt, ist die Frage was überhaupt mit einem Konflikt passiert? Wird er ignoriert oder ausgefechtet bis eine Lösung da ist? Hat der Chef grundsätzlich recht oder herrschen basisdemokratische Prinzipien wie Konsens- oder Konsentdemokratie. Das darf geklärt sein. Ohne diese Rahmenbedingungen tappen die Mitarbeiter unsicher im Dunkeln.

Eine solche Unklarheit erzeugt erhöhte Unsicherheit: Konflikte werden möglicherweise nicht sichtbar, Bedürfnisse oder gute Ideen kommen nicht zum Tragen und die Mitarbeiter schalten auf „Dienst nach Vorschrift“. Das ist oftmals nicht im Sinne des Unternehmens.

Im schlimmsten Fall werden Mitarbeiter krank, wie es in dem Buch „Burnout kommt nicht nur von Stress“ beschrieben ist. Dort hält die Autorin fest, das oftmals ungelöste Konflikte die Ursache für Erschöpfung und Burnout sein können.

Das war es für heute!

Im nächsten Teil wird es um genaue Lösungsstrategien für da Business gehen.

Coaching gefällig? Wenn auch du Konflikte in deinem Umfeld hast, wie wäre es dann mit einem konfliktlösenden Coaching? Egal ob Business- oder Privat-Coaching. Wir finden eine Lösung. Einfache Kontakt aufnehmen.

Ethisch verkaufen, das kleine 1×1

„Bewirb dich JETZT gleich zum Strategiegespräch bei uns. Dein Traumleben ruft. Du kannst ganz schnell 5-stellig im Monat verdienen. 5-stellig fängt bei 10.000 € an und hört bei 100.000 € auf. Drücke jetzt auf diesen Button und folge der Anmeldung. Es gibt nur wenige Plätze.“

Wie viele Menschen kennen inzwischen diese Worte? Wir schauen uns ein spannendes Video auf youtube an, wollen uns gerade im Internet über etwas informieren, relaxen, den Arbeitstag hinter uns lassen, Abwechslung finden, Informationen suchen, uns mit anderen austauschen oder einfach nur Musik hören und ZACK: Da schwappt einer dieser aufdringlichen Werbeclips in unser Büro hinein.

Penetrant: Wir hören Dinge die wir gar nicht hören wollen, sehen Dinge die wir nicht sehen wollen, Zahlen die wir gar nicht sehen wollen, Geschichten die wir gar nicht hören wollten und werden einfach nur genervt. Nutzlose, langatmige und zähe Werbung ohne jeglichen Mehrwert, ohne Information, ohne positive Bilder und ohne jegliche interessante Emotion.

Ganz im Gegenteil: Sie hacken auf uns herum, wollen uns einreden wie schlecht unser Leben doch sei, wie mies das Hamsterrad wäre und zeigen uns große Bilder ihrer Erfolge. Zahlen, Daten, Fakten. Hölle, Hölle, Hölle. Himmel. Himmel. Himmel.

Dabei zeigen die meisten von ihnen uns lediglich wie sie es geschafft haben das zweite Hamsterrad zu bauen. Sie tun offenbar nicht was sie lieben mit den Menschen die sie lieben – sonst würden sie anders reden, argumentieren und herüberkommen. Mein dringlicher Apppell: Hört endlich damit auf, investiert in besseres Marketing oder lasst es ganz und gar bleiben. Es ist eine Schande für die Coaching- und Trainer-Branche. Fangt kleiner und mit etwas anderem an und überlasst die Videoarbeit den Profis oder holt euch früheres Kundenfeedback ein. Gerne berate ich hierzu zu entsprechenden Ansätzen. Entweder per Direktkontakt oder im Rahmen meiner Usergroup.

Negative Werbung erzeugt negative Emotionen, erzeugt negatives Kaufverhalten, erzeugt negative Resultate.

Ich frage mich dabei oft, was man von und über Menschen denken und glauben muss, wenn man ihnen erklären muss was ein 5-stelliger Euro-Betrag ist. Welche Zielgruppe soll das ansprechen und kann diese Zielgruppe wirklich in kurzer Zeit hochwertige erfolgreiche Produkte in einer Qualität von mehr als 10.000 € verkaufen? Mit positiver Kundenzufriedenheit und gutem Ergebnis?

Also kann jemand in 3 oder 6 Monaten lernen wie er ein Produkt entwickelt und sich mit gutem Ergebnis selbständig macht? Das bedeutet dass die Erfolge wirklich wiederholbar bei anderen erzielt werden? Ich glaube nein und das ist auch das, was die meisten seriösen Mentoren, Coaches, erfahrenen Unternehmer und Trainer vertreten. Es mag Einzelfälle und Wunder geben, aber der durchschnittliche Mensch schafft das nun mal nicht.

Jeder Mensch benötigt die erforderliche Basis, die fängt bei der Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Lebensgeschichte an und hört bei der Umsetzung des Business-Plans auf.

Was steckt in diesem Blogartikel?

Wie du fair verkaufen und dich von unseriösen Angeboten abgrenzen kannst.

  • In diesem Artikel schreibe ich ausfühlich über die Grundlagen des ethischen Verkaufs und schildere völlig hemmungslos eigene Erfahrungen und Beobachtungen im Coachingmarkt. Mein Ziel ist es nicht andere in den Dreck zu ziehen, sondern das die Werbung und das Image der vielen guten Coaches da draußen besser wird. Das die wertvolle Arbeit deren Menschen die das wirklich mit Liebe, Pasison und Profession tun gesehen und geschätzt. Das der wahre Mehrwert von gutem Coaching anerkannt wird. Wenn wir uns die Zahlen und Gesellschaft ansehen, wird deutlich das diese Arbeit gebraucht wird. In jedem Bereich gibt es gute und schlechte Leute.
  • Und ich zeige das weder NLP, noch irgendwelche Manipulationstechniken dafür verantwortlich sind, das manche Menschen einfach schlechte Arbeit abliefern oder wieder andere sich absolut verschulden. NLP ist wie viele andere Themengebiete ein sehr dienliches Werkzeug – wenn es, wie jedes andere Tool auch, korrekt angewandt wird.
  • Ich beschreibe im Ansatz, warum der Verkauf für Coachingprodukte ein anderer sein muss, wie für übliche Standardprodukte.
  • Ich zeige dir welche negativen Erfahrungen ich selbst gemacht habe und was du daraus lernen kannst
  • Hinter diesen Zeilen verbirgen sich die Informationen wie du gut verkaufen kannst und wie du dich gleichzeitig als Kunde vor ominösen Abzockerangeboten schützen kannst. Wie man sie erkennen kann, usw.

Da das in Summe ein sehr umfangreiches Thema ist, ist dieser Blogartikel auch so ausführlich geschrieben und dennoch völlig kostenlos. Mein Geld und entsprechende Wertschätzung verdiene ich entweder durch Bücher, Coachings sowie die positiven Kundenrückmeldungen. Das ist das, was mich antreibt: Menschen zu helfen und die strahlenden Gesichter zu sehen. Die tollen Rückmeldungen zu bekommen. Die neugierigen Fragen zu beantworten und auf der Bühne zu stehen und weiteren Wert zu geben. Wenn dich das Thema näher interessiert oder du jemanden suchst der darüber vor anderen Menschen spricht, dann sprich mich gerne an.

Ich gehe bei diesem Artikel davon aus, das er von den richtigen Menschen gelesen, verstanden und genutzt wird. Das sie sich die Zeit nehmen und vielleicht finden wir Teile daraus an anderer Stelle – mit Quellenverweis und Namensnennung wieder. Fair, ehrlich und transparent sollte Zusammenarbeit sein.

Doch jetzt: tauchen wir tiefer ein

Werbung die nervt, bringt keinen positiven Beitrag!

Wir schauen ein Video, surfen bei Facebook. Neugierig interessiert. Wir wollen lernen, austauschen, und netzwerken. Plötzlich schnallt da jemand rein und wir bekommen wie aus dem Nichts irgendwelche Empfehlungen die war gar nicht empfohlen haben wollten. Coaches preisen im schlechten Ton ihre Produkte an, ominöse holländische Firmen bieten Zahnkorrekturschienen und Ohrreinigungs-Werkzeuge. Mit simuliertem Ohrenschmalz! Jemand cremt sich seine Oberarme ein und wir dürfen zugucken. Irgendwie dilletantisch. Fast schon ekelhaft und amateurhaft. Würdest du hier jemals zuschlagen und kaufen?

Dabei wird oftmals völlig übergriffig das freundliche „Du“ dazu genutzt um uns von etwas überzeugen, nach dem wir gar nicht gefragt haben. Spätestens dann ist klar das dieser Mensch im Video offenbar kein wirklicher Coach ist. Das er sich offenbar nie im Leben mit Kommunikation, NLP oder menschlichem Vertrauensaufbau beschäftigt hat. Das er sich auch kaum für seine Kunden interessiert, sonst würde er nicht seine dicke Uhr einblenden, sondern Bilder von glücklichen Kunden, Mitarbeitern und Familien zeigen. Es sind die Resultate die zählen, nicht der Weg dorthin.

Und wenn er gut ausgebildet wäre, dann wüsste er etwas über Pacing, Rapport und die Grundregeln das Coachings: Kein Coaching ohne Auftrag und erst Vertrauensaufbau, dann die inhaltliche Arbeit.

…man sollte von guten Vorbildern lernen, oder?

Wo können wir lernen? Welche Werbung begeistert uns? Welche ziehen uns in ihren Bann? Was überzeugt uns? Wo kaufen wir gut und gerne? Wer macht die beste Werbung schon jahrelang? Von denen können wir lernen.

Schaut sich denn keiner von denen wirklich an wie die besten der besten Werbung machen? Wie die besten Werbeclips aus dem Fernsehen aufgebaut sind? Welche Bilder dort gezeigt werden? Welche Worte? Welche Emotionen geweckt werden? Welche Werbung gut funktioniert?

Ein guter Coach kennt zudem die Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation. Das „Du“ ist vielleicht aus Marketingaspekten gerne gesehen, aber ohne Vertrauensaufbau einfach nur platt und lieblos.

„Drück jetzt auf den Button“

Wir kennen diesen Satz aus den beliebigen Werbesendungen auf QVC. Schon dort hat ihn kaum einer gemocht.

Was hinter dem Button folgt ist ein Online-Formular, ein Kalender mit Terminauswahl und der Möglichkeit zu einem kostenlosen Coachinggespräch zum Kennenlernen. Gemischte Gefühle. Sollte man skeptisch sein? Ja.

Ein Verkaufsgespräch voller Einwandbehandlung

Es ist bereits mehr als zwei Jahre her als ich an einem solchen Gespräch teilgenommen habe. Dieser Blogartikel fasst zum einen meine Erfahrungen daraus zusammen, andererseits bietet es für alle Coaches, Trainer, Berater und Menschen die etwas verkaufen wollen oder müssen, eine wunderbare Gelegenheit etwas zu lernen. Mein Interesse daran? Produktqualität verbessern. Image verbessern und den Fokus auf den Mehrwert lenken den Coaching und Beratung bietet.

Denn eins ist klar, hinter den meisten Produkten, Prozessen und Dienstleistungen stecken Menschen die aus Leidenschaft und Passion anderen helfen wollen. Aus dem NLP kennen wir den Leitgedanken das hinter jedem Verhalten eine positive Absicht steckt. Die gilt es – selbst bei Hochpreisprodukten – zu identifizieren.

Wenn dich die Fortführung diese Beitrags interessiert, dann schreib mir entweder ein Kommentar auf Facebook oder instagram. Gehe dazu einfach auf einen der letzten Beiträge und schreib mir deine Fragen darunter.

Agiles Projektmanagement: eine Geschichte voller Mißverständnisse

„Agile“, „Agiler“, „More Agile“, „Agilest“ / „Most agilest“ – das englische Wort das kaum einer im deutschsprachigen Raum richtig aussprechen kann steht im deutschen Sprachgebrauch für…

Achtung!

*Trommelwirbel*… für… ja, wer hätte es gedacht, es steht für „Agilität“.

Agile steht für agil, wendig, lebhaft, gelenkig und beweglich. (Link zu dict.cc)

Soweit so einfach. Was in der Theorie so bescheiden und unscheinbar daher kommt, wird in der Praxis häufig mißverstanden. Unter uns: Manchmal wird es sogar sehr weit ausgenutzt. Denn Agilität steht nicht für Chaos, schnelle Änderung oder gar „Wir machen hier jeden Tag was wir wollen.“, ganz im Gegenteil. Agilität steht für schrittweise Anpassung und feste Strukturen. Wir sprechen von einem 40 Jahre alten Management-Framework das in über mehr als 300 Seiten aus Prinzipien, Leitlinien und Theorien fest verankert ist.

Wahrscheinlich haben die Übersetzer beim Thema „Agiles Projektmanagement“ einen kleinen Fehler gemacht. Was sie eigentlich gemeint haben müssen ist „Strukturiertes adaptives Projektmanagement„, denn der ganze Ansatz beruht auf „Inspect & Adapt„-Zyklen. Es geht um das Beobachten und Anpassen. Dahinter steckt der „Build, Measure and Learn“-Ansatz: Bauen, Messen und Lernen. Ein Sammelsurium an cleveren Werkzeugen, Tools und Produktionsansätzen.

Interessiert Sie / dich das Thema mehr?

Nächste Schritte und Optionen

  1. Auf Social Media folgen um über zukünftige Beiträge informiert zu bleiben
  2. Kontakt für eine Seminaranfrage aufnehmen
  3. Im Blog weiter stöbern und lesen

Vielen Dank!

„Alles für die Sekte“: Der Unterschied zwischen einem unterstützenden und einem abhängigmachenden Umfeld

Wenn wir über gesellschaftliche Veränderungsprozesse, berufliche Weiterbildung und persönliche Weiterentwicklung sprechen, dann spielt das persönliche, berufliche und familiäre Umfeld sicherlich früher oder später eine ganz besondere Rolle. Natürlich spielen auch Ängste, Sorgen und Unsicherheiten dort mit rein.

Vielleicht kennen wir das von uns selbst: Wir kommen von einem Seminar oder aus einem Gespräch und sind vielleicht voller Begeisterung. Wir wollen das neue Wissen sofort weitergeben und in die Umsetzung bringen. Mit viel Leidenschaft wollen wir Kollegen oder Familienmitglieder anstiften neue Wege zu gehen oder sich bestimmte Strukturen oder Prozesse anzuschauen. Diese Personen hingegen fragen sich was es spannendes auf dem Seminar gab.

In diesem Artikel wird das Thema etwas näher beleuchtet. Ich beschreibe den Unterschied zwischen einer Sekte und einer Community. Darüber hinaus gebe ich dir 2-3 Tipps wie du selbst besser mit neuem Wissen und Kompetenzen umgehen kannst – egal ob nach einem Seminar oder einem Coaching.

Die Kraft der Gemeinschaft

Neues Wissen, neue Ansätze und damit zusammenhängende Bewegungen. Ich glaube, ich kenne das ganz genau. Schon 2010 konnte ich das beobachten als die Welle von begeisterten „Agilisten“ in die Unternehmen strömten. So viele Projekte waren am Ende. Führungskräfte und Mitarbeiter brannten aus. Kunden waren unzufrieden, die Produkte wurden einfach nicht fertig, die technischen Herausforderungen waren oftmals riesig groß und Deathlines mussten immer wieder und wieder verschoben werden. Die Qualität war mies, die Zahlen im Keller und der Zynismus hoch. Die Software- und Produkt-Entwickler waren müde, Manager verzweifelt und Kunden strömten in die überfüllten Hotlines. Dann kam die Welle von „Scrum„. Eine Projektmanagement-Methode die die Entwicklungs- und Arbeitsweise verändern sollte.

Die Seminare, Workshops und Trainings stifteten an. Sie brachten vollkommen neuen Wind ins Projektmanagement und revolutionierten wirklich ein stückweit die Arbeitswelt. Warum? Weil Teamarbeit plötzlich ganz anderes gedacht, Teamstrukturen völlig anders konstruiert waren. Es ging um Lösungen, statt Probleme, ums Tun statt Reden, um Ergebnisse statt die perfekte Methodik. Plötzlich ging es um Menschen statt um Prozesse.

Mein erstes Seminar dazu war „Wow“. Ich weiß das noch ziemlich genau. Es war in Nürnberg bei Martin Heider und ist mir noch viele viele Jahre im Gedächtnis geblieben. So sehr, das ich irgendwann selbst Trainer für die Methodik geworden bin. Aber das ist ein anderes Thema…

Wenn Wandel beginnt…

Das war 2010. In der Phase der nachfolgenden Jahre konnte ich immer wieder sehen wie in Gesprächen, Coachings und Seminaren plötzlich das Leuchten in den Augen der Menschen entfacht wurde. Sie blühten plötzlich auf. Menschen fühlten sich verstanden. Sie bekamen Modelle, Theorien und Tools an die Hand mit denen sie weiterkamen. Das erzeugte natürlich ein inneres Gefühl von Zufriedenheit. Das war stimmig und völlig neu.

Wieso? Die Art des Lernens war einfach eine völlig andere. Auch die Art und Weise wie große Projekte zu bewegen sind: völlig anders.

Die Menschen waren im wahrsten Sinne „Feuer und Flamme“… und dann… dann stießen sie nach einem Seminar auf ihr „altes Umfeld“. Da prallte schließlich hohe Energie auf „Ja, aber…“-Energie. Wow.

Zeitgleich wurden Communities aufgebaut die sich mit Erfahrungsaustausch, Wissensverteilung und praktischen Erfahrungen beschäftigen. Sogenannte „Communities of practices„. Ein Konzept was ich dann im Buch „Agil moderieren“ näher beschrieben habe. Dort ist geschildert wie man solche Communites aufbauen und interaktiv gestalten kann.

Diese Art der „offenen Wissens-Gemeinschaften“ haben sich oftmals unternehmensintern oder auch extern entwickelt. Ich habe solche Communities oftmals begleitet, mit unterstützt und dann später auch selbst vor Ort in Kassel ins Leben gerufen. Begonnen hat alles beim Agile Monday in Nürnberg, zog dann in die DATEV eG und schließlich mit nach Kassel. Der „Agile Monday“ Kassel hatte nach einigen Jahren mehr als 250 Interessenten in der xing-Gruppe. Wir führten mehr als 50. Live-Meetups durch.

Damals wäre ich nie auf die Idee gekommen sektenähnliche Vergleiche aufziehen. Klar, manche „Agilisten“ in Deutschland waren vielleicht etwas „predigend“ unterwegs. Das gehörte aber auch irgendwie zur Sache. Sie fühlten sich berufen und begeistert dieses Wissen zu verteilen und weiterzugeben. Es diente allen. Aber von einer Sekte hätte keiner sprechen wollen. Dieser Vergleich kam auch niemals auf.

Anders ist das offenbar im persönlichen Bereich

Im Interview des Satirikers Kurz Krömer mit dem Erfolgstrainer Jürgen Höller stieß ich das erste Mal auf harsche Kritik der Sekteninfo NRW. Jürgen Höller kam dort für seine Seminare und Angebote im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung ziemlich unter Beschuss.

Etwas später hörte ich auch von weiteren Behauptungen gegen andere Trainer und Coaches.

Sicherlich ist der Coachingmarkt gerade einer der schnellwachsenden Bereiche und die Qualität mag unterschiedlich sein. Fakt ist aber, das die meisten Trainer, Coaches und Berater in aller Regel sehr gut bis hervorragend ausgebildet sind. Insebsondere natürlich diejenigen die vor großen Gruppen agieren. Das vergessen die meisten Menschen offenbar die voreilige Schlüsse ziehen – wie es beispielsweise in dem Interview gezeigt wurde.

Aus eigener Ausbildung und Erfahrung kann ich sagen das dort eher bewusste Menschen unterwegs sind. Natürlich gibt es überall auch schwarze Schafe oder Coaches die mit einem 2-Tageskurs ausgebildet wurden. Aber in aller Regel ist der Standard nach einer guten Coaching- und Trainerausbildung der, das mit Zielen, Geld, familiären Umfeld einschließlich Kindern sehr bewusst umgegangen wird.

Nicht umsonst umfassen Zielkriterien oftmals die Aspekte wie Ökologie und Ökonomie. Der Aspekt des Umfelds (Ökologie) darf nie vergessen oder vernachlässigt werden. Das bedeutet konkret das man sich immer mit oder in seinem laufenden Umfeld weiter nach vorne bewegt. Das kann manchmal schneller gehen und manchmal langsamer oder auch zu Turbulenzen führen.

Natürlich aber trägt jeder Teilnehmer selbst auch eine gewisse eigene Verantwortung. Eine Selbstverantwortung für sein Handeln und sein Tun. In jedem geschützten Seminarrahmen gilt das.

Wenn wir also von Wissens- und Kompetenzentwicklung im persönlichen Leben sprechen, dann gelten hier sicherlich noch einmal ganz andere Kriterien wie in beruflichen Weiterentwicklung. Natürlich spielen hier die Werte wie Sicherheit, Ethik und Moral eine viel größere Rolle. Es ist nun mal etwas anderes ob wir einen neuen Prozess in einem Unternehmen etablieren oder einen persönlichen Glaubenssatz verändern der möglicherweise ein ganzes Familiensystem verändert.

Das stellt Trainer und Coaches in diesen Bereichen natürlich an ganz andere Herausforderungen. Weiterentwicklung erfordert hier einen gefestigten Rahmen und ein ausgefeilteres Setup. Das ist klar. Aber auch Teilnehmer können auf bestimmte Dinge achten:

Tipps während oder nach einem Seminar / Coaching

  1. Aufkommende Fragen immer direkt stellen, selbst wenn sie noch so kleinlich oder unrelevant scheinen. Wenn du an einem Punkt gedanklich stehen bleibst, nützt dir meist auch der darauffolgende Teil nichts und du trägst Unsicherheiten möglicherweise mit nach Hause
  2. Seminar- oder Coachinginhalt zunächst sortieren und in Ruhe verarbeiten: häufig empfiehlt es sich 1-2 Nächte über das ganze zu schlafen bevor du über Seminarinhalte erzählst. In dieser Phase kann dein Unterbewusstsein das Wissen sortieren, verankern und besser verarbeiten. Das verhindert Unklarheiten.
  3. Wesentliche Erkenntnisse kommunizieren: Gehe ins Gespräch mit den wichtigsten Informationen, teile deine wesentlichen Erkenntnisse. Das schafft Sicherheit und vermittelt in deinem Umfeld was du neues gelernt hast, welche neue Ansichten und Werte sich entwickelt haben. Nimm dir die Zeit für Austausch, Fragen und Dialog.
  4. Änderungen und lebenswichtige Entscheidungen immer auf Augenhöhe treffen: Sein Leben neu zu strukturieren oder zu verändern kann eine Entscheidung nach einem Seminar sein. Auch der Kauf eines weiteren Seminars oder zu einer Ausbildung. Du solltest solche Entscheidungen aber auf Augenhöhe mit deinem Partner oder deiner Partnerin treffen. Binde sie mit ein und nimm dir die Zeit auch eventuelle Vergleichsangebote einzuholen. Berücksichtige aber das deine intuitive Entscheidung aus dem Bauch heraus oftmals die bessere Wahl ist.
  5. Höre auf deine innere Stimme: Du solltest dich nicht aus Sorgen anderer gegen eine Ausbildung oder ein Seminar entscheiden. Sie kennen natürlich nicht alle Vorteile und den Nutzen. Sie kennen nicht das wo es dich hinzieht. Binde Familienmitglieder ein und vereinbare das ihr in engem Kontakt bleibt.

Die meisten Menschen wissen nicht wirklich welche Inhalte auf einem Seminar vermittelt werden. Welche Kompetenzen die Redner haben und wo sie stehen – bevor sie nicht selbst dabei gewesen sind. Das kann natürlich abschrecken und zu vielen Vorurteilen führen. Der Wert dieser Arbeit wird dann möglicherweise nicht gesehen und Vorurteile die oft aus der Angst heraus geboren werden, führen vielleicht zu Verleumdung oder Ablehnung. Wichtig ist, sich immer möglichst selbst ein Bild von etwas zu machen.

Quelle: google-Rezensionen

Nichtsdestotrotz ist es natürlich wichtig, trotzdem bestimmte Bewegungen im Auge zu behalten und näher unter die Lupe zu nehmen. Skepsis und Achtsamkeit sind vollkommen in Ordnung, aber sollten auch relativiert werden und realistisch bleiben.

Der Unterschied zwischen einem negativen und einem positiven Umfeld

Sekte bzw. abhängigmachende StrukturenUnterstützendes Umfeld
schwächststärkt
verringert das Selbstwert und hält kleinSteigert den Selbstwert, macht Mut und fördert
destruktiv, hält zurückkonstruktiv, entwickelt und schöpft
lässt keine oder kaum WahlmöglichkeitenOptionen und freie Wahlentscheidung
AbwertungAufwertung
führt in die Abhängigkeitführt in die Entwicklung und persönliche Freiheit
macht pleiteführt zu Einkommenszuwachs

Viele Seminar- und Weiterbildungsträger bieten modernste Medien, Bücher und echte Rezensionen. Sie sind völlig offen und geben Einblicke in ihre Seminare und Ausbildungen. Preise und Inhalte sind transparent und vergleichbar. Diese kann man sich oftmals kostenlos anschauen und weitere Eindrücke gewinnen.

Beispiel:

Fazit

Ich hoffe das ich dir einen kleinen Einblick in die Weiterbildungsbranche geben konnte, das sich die ein oder andere Angst möglicherweise verringert hat und das du jetzt etwas näher weißt worauf es nach bzw. während einem Seminar ankommt.

Vielleicht nimmst du einige Aspekte mit wie du besser mit der eigenen Verantwortung umgehen und dein Umfeld mitnehmen kannst.

Abschließend findest du hier noch weitere Informationen über charakteristische Eigenschaften einer Sekte: Definition und Merkmale einer Sekte

Ich kann glücklicherweise sagen das mir in mehr als zehn Jahren Weiterentwicklung – bis auf das einmalige Klingeln von Scientology vor der Haustür – noch keine Sekte begegnet ist. Das darf auch weiterhin so bleiben 🙂

Viel Erfolg und viel Spaß bei deiner persönlichen Weiterentwicklung.

Lass dir die Freude am Lernen nicht nehmen.

Erfolgsgeheimnis für Coaching Business enthüllt

Was ist das zentrale Erfolgsgeheimnis für ein erfolgreiches Coaching Business?

Viele Coaches positionieren sich heute noch immer mit dem Sportwagen in Facebook, youtube und sonstigen Ads. Wie aber kann man ein Coaching Business seriös aufbauen und wertorientiert kommunizieren?

Seien wir ehrlich: Wir können es schon nicht mehr hören wie einfach und leicht das doch angeblich alles ist. Die einen sind von heute auf morgen mega reich, die anderen plötzlich aus heiterem Himmel die Experten für Leichtigkeit, emotionale Freiheit oder Klarheit. Das alleine ist aber noch keine ausreichende Positionierung.

Kein Wunder das die Seriösität von Coaching noch immer angezweifelt wird. Dabei braucht es gerade genau diese kompetenten Menschen die unmittelbar und an jedem Ort der Welt zu jedem Problem direkt weiterhelfen können.

Der Wert von gutem Coaching darf klarer werden

Aber was zeigt die Praxis im Coaching Business? Teilweise operieren Menschen nach wie vor ohne Expertise am offenen Herzen oder positionieren sich direkt als Trainer oder Speaker ohne jemals im Leben zehn erfolgreiche Vorträge gehalten zu haben.

Es ist kein Wunder das diese Menschen teilweise nicht ernst genommen werden. Ihnen fehlt Training, Sichtbarkeitskraft und Positionierungsübung. Dabei gibt es sie auch – die wirklich guten und erfolgreichen Beispiele. Ein zentraler Punkt ist sicherlich eine straffe und klare Positionierung:

  • Wer bin ich?
  • Was will ich? Wem kann ich was anbieten?
  • Woher komme ich? Was bringe ich mit?
  • Worin liegt mein Wert?
  • Was kann oder will ich nicht?

Antworten die z. B. im Buch „Codename Glückskind“ rausgearbeitet werden können.

Aber noch immer werden Menschen ohne praktische Vorerfahrung zu selbsternannten Experten – nur weil sie den Titel in ihrem xing-, instagram- oder Linkedin Profil anpassen.

Kein Wunder das die Reputation für die Person oder das ganze Coaching Business sinkt. Wenn du also Coach bist, dann sei so transparent und teile mit das du gerade erst angefangen hast oder welche Expertise, Ausbildungen und Vorerfahrungen du hast. Eine gepflegte Webseite ist dazu sicherlich ein zentrales Element.

Wie kann man ein Coaching Business unterscheiden?

Als Kunde kannst du natürlich immer danach fragen: Wer waren deine drei letzten Kunden? Wo hast du deine Ausbildung gemacht? Wie viele Coachings hattest du schon? Wer war dein Ausbilder? Was waren deine letzten drei erfolgreichen Kunden?

Sei ehrlich. In der Praxis fallen versteckte Unsicherheiten sowieso unmittelbar auf. Dann ist es meist zu spät. Das muss nicht sein.

Warum die Rechnung nicht (mehr) aufgeht? Wir leben nicht (mehr) in einer Zeit von leeren Etiketten. Die Menschen suchen nach wie vor fundierte Antworten, Kompetenz und Expertise.

Sie wollen sicher sein, dass das funktioniert was jemand empfiehlt. Es muss erprobt sein. Der Gegenüber muss die Ausgangssituation verstanden haben. Er muss wirklich wissen wovon er spricht.

Die Menschen wollen vorab erst einmal etwas von ihm wissen. Menschen wollen in der Arbeit dann heute die tiefe Verbindung zu echten Menschen.

Dabei nervt uns das meiste was uns so täglich digital eingespielt wird, einfach nur noch ab und hält uns von dem ab was wir eigentlich lesen oder sehen wollen. Es ist oft unsympathisch oder fehlplatziert. Es bringt kaum Mehrwert.

Ein so wertvolles Business verspielt damit momentan noch etwas seinen Ruf. Aber es wird besser. Dieser Artikel kann dabei massiv unterstützen.

Was ist zentrale Erfolgsgeheimnis für ein erfolgreiches Coaching Business?

Ich will dir wie gehabt in diesem Blogartikel maximalen Mehrwert geben. Gratis. Ja.

Wichtige Eckpfeiler für dein Coaching-Business. Dazu packe ich wieder mein ganzes Wissen und meine Erfahrung hier rein. Soweit wie das eben in einen 5-Minuten Artikel passt. Du wirst danach ein völlig neues Bild über das Coaching-Business haben. Gerne beantworte ich dir deine Fragen auf Nachfrage oder Kommentar.

Falls du kein Coach bist: Dann keine Sorge, denn du kannst hier sicherlich trotzdem etwas für dich rausnehmen und erfahren warum die Arbeit der vielen Coaches einen so hohen Wert hat. Warum es gerade wichtig ist, das sich hier jeder so genau wie möglich positioniert um von dir gefunden zu werden. Du kannst auch etwas über den Wert der Coaching-Arbeit erfahren. Dieser Artikel wird Transparenz schaffen.

Der Artikel gibt auch Antwort auf die Frage: Was ist das zentrale Erfolgsgeheimnis für ein funktionierendes Coaching-Business?

Warum kann ich dir dazu etwas dazu sagen? 2016 habe ich praktisch aus dem Nichts und fast alleine ein eigenes Business als Organisationsberater und Trainer aufgebaut wovon ich fast drei Jahre leben konnte oder auch musste – aber das ist eine andere Sache.

In diesem Blogartikel erfährst du daraus abgeleitet die wichtigsten Punkte für ein erfolgreiches Coaching-Business. Ich gebe hier wie gehabt mein Wissen voll und ganz gratis. Du profitierst von diesen Hinweisen und meinem Wissen. Ich dagegen vielleicht von deinen Empfehlungen.

Fangen wir an.

Das zentrale Erfolgsgeheimnis…

Ich spanne dich nicht länger auf die Folter! Das zentrale Erfolgsgeheimnis ist… sind…. die Zahlen.

Die Zahlen? Yes. Die Zahlen!

Das was die meisten Menschen ablehnen, das bereitet ihnen die größten Probleme. Warum? Die meisten Coaches da draußen lehnen Geld und Zahlen ab oder beschäftigen sich nicht ausreichend damit. Aber wie soll sich ein Business rentieren, wenn du nicht deine Zahlen kennst?

Die meisten Coaches kennen auch nicht die Zeit die sie brauchen um Marketing, Verkauf, Webseitenpflege, Vorgespräche und Co. zu führen. Wie soll da das eigene Zeitmanagement funktionieren, wenn sie diese Zahlen nicht mal im Ansatz kennen oder beachten?

Das heißt jetzt nicht das du dein Leben nach einem Stunden- oder Wochenplanplan führen musst. Nein. Aber du darfst dir gerne die folgenden Fragen stellen:

Hilfreiche Fragen für den Business-Aufbau

  • Wie viele Kunden schaffe ich pro Monat / in 3 Monaten / in einem halben oder ganzen Jahr zu begleiten?
  • Was genau ist mein Produkt oder Programm?
  • Wie lange läuft mein Programm?
  • Wie viel kostet mein Programm?
  • Welchen Wert liefert mein Programm dabei wirklich für den Kunden?
  • Wie viel Zeit benötige ich für Marketing-Tätigkeiten? Wie lange dauert es eine E-Mailliste aufzubauen? Einen Blogartikel zu schreiben? Einen Post vorzubereiten? Mein Programm zu verkaufen?
  • Womit kann ich eventuell automatisiert die Einnahmen steigern? Was kann ich noch anbieten?
  • Welche Kosten muss ich hinterher für Steuer, Werbung, Akquise, Versicherungen und Co. abziehen?
  • Was bleibt am Ende an wirklich reinem Gewinn?

Ja, diese Zahlen sind enorm wichtig. Denn nur auf dieser Basis kannst du deinen monatlichen oder jährlichen Umsatz sowie den daraus resultierenden Gewinn berechnen. Gewinn ist das, was nach Abzug aller Kosten für dich übrig bleibt.

Das ganze ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht wichtig, nein, sondern auch weil Zahlen und Einnahmen motivieren. Was nützt dir eine leidenschaftliche Arbeit die Spaß macht, aber nicht deine Ausgaben deckt?

Ohne die Zahlen tappst du im Dunkeln und gehst dabei ein enorm hohes Risiko des Scheiterns sein. Das muss nicht sein.

Nun glauben sehr viele Menschen immernoch das man mit einem Coachingbusiness sehr schnell und unglaublich reich wird. Aber ist dieser Gedanke wirklich wahr?

Schau. Ich will hiermit etwas für die Reputation dieser Branche tun: Coaching wird oft verpönt und immernoch nicht ernst genommen. Aber was ist es wirklich wert, wenn jemand einen unglücklichen Arbeitsplatz wechselt, einen besseren Draht zu Kollegen oder Chef bekommt, in einen neuen Beruf eintaucht, sein eigenes Business aufbaut, eine besser Zeit mit seinen Kindern verbringt, die Erziehung verbessert, die eigene Beziehung zu den Eltern optimiert, in seine wahre Größe kommt oder auch ganz einfach nur seine Ehe rettet? Was ist das wirklich wert?

Stell dir diesen Wert mal vor. Mal dir das aus.

Einfaches Rechenbeispiel

Ich will mal ehrlich sein und rechnen: Wenn jemand 2-3.000 € dafür bezahlt seine Ziele besser zu visualisieren, sich seinen eigenen Stärken und Erfolgen bewusst zu werden und herausfindet welchen Job er wirklich machen möchte… oder seinen vorhanden Job rettet… oder sein eigenes Business aufbaut und damit von nun an in jedem Jahr 10 – 15 % mehr Gehalt verdient, dann hat er eine solche Ausgabe doch schon locker nach einem Jahr raus. Richtig?

So und wenn ein Coach dich jetzt bei einem 2.100 € – Programm für 3 Monate begleitet, dann verdient er pro Monat 700 €. Das kann oft in Raten beglichen werden. Also zum Beispiel 350 € für 6 Monate. Ist das fair wenn du damit einen neuen Job bekommst, deine Beziehung rettest oder eine gute Erziehung deiner Kinder sicherst?

Angenommen es gibt dort Gruppencalls, Videotrainings, Whatsapp-Begleitung und 3-4 Einzelgespräche. Dann kommen hier sicherlich mal zwischen 10 und 20 Stunden an Arbeit zusammen. Rechnen wir mal 14 Stunden, dann hat ein Coach einen Stundensatz von 50 € – Brutto. Davon gehen also Steuer, Versicherung und Ausgaben noch ab. Ist das unseriös? Überteuert oder unfair? Ich glaube nicht. Es ist sogar verhältnismäßig wenig, wenn wir das mit anderen Stundensätzen vergleichen.

Jetzt rechne dir aus wie viel Zeit einem Coach bleiben wenn er im Monat zwischen 5 und 20 Kunden gleichzeitig bedient. Nehem wir mal das Mittel: Wenn ein Kunde pro Monat etwa 10 Stunden an Zeit benötigt dann gehen alleine für 15 Kunden jeden Monat 150 Stunden drauf. Und dabei ist die Zeit für Marketing, Akquise, Rechnungsschreibung, Steuererklärung, Papierkram und Co. noch nicht involviert. Das heißt mit reiner Arbeitszeit ist ein Coach mit 15 Kunden für 37,5 Stunden bereits ausgelastet.

Das ist der Grund warum auch Videotrainings zum Einsatz kommen oder kommen dürfen. Es ist nicht nur sehr effektiv und effizient, nein damit können die Inhalte auch wiederholbar bereitgestellt werden. Um sich dann in Einzelgesprächen auf das wesentliche, nämlich den Menschen mit seinem Umfeld und Beziehungen zu konzentrieren.

Was kannst jetzt du als Coach tun um die Seriösität und die Erfolgschancen zu steigern?

  1. Schaffe Klarheit über die oben aufgeführten Fragen
  2. Mach dir einen Überblick zu deinen Ausgaben und der Zahl die du monatlich zum Leben brauchst
  3. Schicke deinen Kunden einen Link auf diesen Artikel falls sie noch einmal an deinem Wert zweifeln
  4. Nutze die aufgeführten Argumente für deine Verkaufsgespräche
  5. Mach dich mit deiner Geschichte und deiner Expertise sichtbar: Veröffentliche dein eigenes Buch, schreibe Blogs, Social Media Beiträge und Co. Tue was du du willst und dir Spaß bereitet, aber zeige dich mit deinem vollen Sein
  6. Verbessere deine Zeitmanagement durch optimierte Produkte und Strukturen
  7. Empfiehl mich weiter und nutze gerne mein Angebot für individuelle Beratung: Kontaktiere mich dazu einfach per Mail oder über Social Media

Und damit sind wir schon wieder am Schluss: Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann schreib mir gerne ein Kommentar.

Danke für deine Zeit und mögliche Weiterempfehlungen.

Power Booster für mehr Motivation

5 Life-Hacks für einen erfolgreichen Arbeitstag

Wenn wir mehr Motivation brauchen, in einem Motivationsloch hängen, dann stellt sich vielleicht die Frage was man neben all den Todo-Listen, Aufträgen, Telefonaten und Terminen tun kann um wieder in die eigene Kraft zu finden. Dabei spielt es kaum eine Rolle ob wir von einer dauerhaften Belastung oder einem temporären Motivationsloch sprechen.

In diesem Artikel stelle ich dir 5 Power Booster für den Tag vor.

Tools womit du Tiefphasen vielleicht nicht vermeiden, aber erfolgreich meistern kannst. Das gibt dir neue Handlungsoptionen, mehr Power, Inspiration und Wahlmöglichkeiten.

Go for it. Ich bin schon gespannt was du dazu am Ende sagst!

5 Power Booster für mehr Motivation

Übrigens: Kennst du schon die einfachste Organisationsmethode der Welt? Stay tuned.

Power Booster #1 Musik für mehr Motivation

Yes. Gute Musik hilft ungemein um voranzukommen. Was meine ich mit guter Musik? Hier ein paar Beispiele.:

Denke auch daran gute Kopfhörer oder Lautsprecher zu nutzen! Guter Sound macht einen Unterschied der einen Unterschied macht.

Power Booster #2 Ergebnisse statt Pläne und Ziele

Was habe ich schon Vision, Ziele und Pläne ausformuliert. Geplant, gedacht und getan. Puh! Irgendwann war die Luft raus. Nein. Was für die eigene Motivation wirklich hilft das sind Ergebnisse.

Du brauchst Resultate. Das motiviert! Ein Tag ohne handfestes Ergebnis ist kein guter Tag.

Was sind Beispiele für Ergebnisse?

  • Abgeschlossene Todos: Schau dir hierzu unbedingt die einfachste Organisationsmethode der Welt an, wenn du sie noch nicht kennst!
  • Eine erledigte Marketing-Aktion: neue Podcast-Folge, ein neuer Blogartikel oder ein neuer Beitrag auf Instagram, Facebook oder Tik Tok – was auch immer.
  • Kleine oder große Erfolge: Ein erfolgreichs Verkaufsgespräch, ein erfolgreiches Telefonat, ein erfolgreiches Seminar oder was auch immer dein Business ist

Richte deinen Fokus auf fertige Ergebnisse. Das liefert dir auf jeden Fall neue Motivation und wird dich nach vorne bringen.

Power Booster #3 Pausen und Urlaub für Motivation

Tja. Das ist wahr. Vor allem dann, wenn wir sehr viel arbeiten. Wenn wir lieben was wir tun, dann müssen wir uns zu Pausen zwingen. Unser Körper und Geist braucht regelmäßig Pausen.

Besonders natürlich wenn wir körperlich aktiv sind. Du wirst staunen was eine 30 Sekunden-Pause im Fitnesstraining ausmachen kann. So ist es auch bei allen anderen Tätigkeiten.

Wichtig: Wenn du denkst du brauchst eine Pause, dann mache sie sofort. Nicht erst später. Das gilt auch für Urlaub. Das ist aber ein umfassenders Thema 🙂

Power Booster #4 Sport und Natur für mehr Flow

Bewegung Bewegung und Bewegung. Ja. Bewegung motiviert und schüttet bekanntlich Glückshormone aus. Was gibt es dazu noch mehr zu sagen?

Tue das was dir Spaß macht und dir neue Kraft gibt. Joggen im Wald ist das beste Antidepressiva das es gibt. Aber auch einfaches Laufen tut es manchmal. Ich nutze es zum Beispiel um einen Tag gedanklich abzuschließen.

Power Booster #5 Inspirierendes Umfeld und gute Inhalte

Ja, vor allem jetzt in Zeiten von Corona, Home-Office und Ausgangsbeschränkungen aber auch grundsätzlich bei der Office-Arbeit neigen wir dazu die Bedeutung eines sozialen Umfelds zu vergessen. Ich meine jetzt hiermit keine Kaffee-Gespräche und Smalltalk. Nein. Ich meine inspirierenden Austausch.

Tausche dich über aktuelle Projekte aus. Schaue wo es Synergieeffekte geben kann. Frag den anderen wo er gerade steht und wie es bei ihm weiter geht. Was sind seine Ziele, Wünsche und Bedürfnisse? Woran arbeitet er gerade? Wie kannst du ihm vielleicht unterstützen?

Ein gutes Umfeld hilft sich gegenseitig und supportet sich. Wenn du ein solches Umfeld noch suchst, schau mal hier rein.

Grundsätzlich solltest du bei allen Inhalten schauen das sie dich fördern und unterstützen. Mit guten Inhalten ist gemeint das sie dich nach vorne bringen und nicht herunterziehen.

Damit viel Spaß und viel Erfolg mit diesen 5 Power Boostern. Probiere sie einfach mal aus und denke immer wieder daran.

Schreib mir gerne auf Social Media welche Power Booster dir geholfen haben! Ich bin sehr gespannt… Was gibt dir Motivation?

…und teile gerne diesen Beitrag mit dem Link wenn er dir gefällt!

Passend dazu: Die einfachste Organisationsmethode der Welt

Das Geheimnis von Dankbarkeit

Viele Menschen stecken im Groll mit ihrem Leben, ihrer Vergangenheit, der eigenen Kindheit, der Verbindung zu ihren Eltern oder einfach der dazu erzählten Geschichte.

Dabei sind den meisten Menschen die wesentliche Teile ihrer Lebensgeschichte sicherlich nicht mal sonderlich bewusst. Sie kennen sie nicht. Es ist wie ein blinder Fleck, wie ein Nebel – wie das Treiben auf dem Meer in einem Schiff, das vom Wind und den Wellen bewegt wird. Die Wellen, der Wind, die Tiefe des Meeres entsprechen dabei dem Unterbewusstsein. Wir können es ahnen, aber wir sehen nicht was dort unten verborgen ist, solange wir nicht tiefer tauchen.

Warum ist das so?

Ich sehe das ebenso gerne wie ein leeres Gefäß. Wir kommen auf die Welt und sind ein leeres Gefäß. Ein Glas oder eine Tasse. Als heranwachsendes Kind sind wir schließlich offen für die Inhalte von aussen. Das Gefäß wird mit jedem Lebensalter mit Inhalt gefüllt. Wir sammeln Erfahrung, hören die Worte und Sätze im außen, werden beurteilt und bewertet. All das nehmen wir in uns auf und füllen unser Gefäß. Das, was wir im Umfeld beobachten, erleben und sehen. Alle Informationen darüber wie das Leben beschrieben und gesehen wird.

Im Laufe der Zeit kommen schließlich immer mehr Informationen hinzu. Dinge die andere Menschen uns sagen und lehren. Worte, wie sie uns beschreiben und uns sehen.

Wir sammeln immer mehr Erfahrungen und doch werden sie sehr oft von anderen interpretiert, bewertet und erläutert. Beschreibungen über die Welt, die Schule, das Leben bis zur Geburt.

Doch ist das, was uns gesagt und erzählt wurde wirklich wahr? Ist das was über uns und die Welt berichtet wurde, wirklich neutral und gesetzt? Oder werden wir genau dann frei, wenn wir damit beginnen unsere eigene Wahrheit zu finden?

Das ist hiermit gar keine philosophische Frage, sondern viel mehr eine aufrüttelnde Aufwachfrage für dich. Die Antwort ist „Ja“. Wir werden frei von außen, wenn wir unsere eigene Geschichte schreiben und annehmen.

Ich will dazu ein ganz persönliches Beispiel bringen, wenn du mir erlaubst etwas auszuschweifen.

Diese realen Beispiele aus meiner eigenen Lebensgeschichte können dir etwas aufzeigen. Sie sind maximal authentisch und echt. Ich will dabei gar niemanden vorführen oder anprangern. Nein, es geht um die Essenz und die Erkenntnis für dich. Ok?

Die Trennung der Eltern

Meine Eltern gaben ihre Partnerschaft auf, als ich etwa sechs Jahre alt war. Sie trennten sich.

Auch wenn ich den Begriff der Trennung nicht mag, dann ist er nun mal allgemein gesellschaftlich gebräuchlich. Heute würde ich eher beschreiben das sie sich einfach entschieden in zwei unterschiedlichen Haushalten zu leben. Aber wie passt das in ein oder zwei Worte? Getrennte Lebensführung? Egal. Schauen wir uns den Hintergrund dazu an. Die Bedeutung.

Viele Experten und Pädagogen bezeichnen eine elterliche Trennung heute noch immer als ein Trauma. Aber ist das wirklich war? Hinterfrage dich das wirklich und was bedeutet dieses Urteil im Leben eines anderen? Wenn wir den Status Quo hinterfragen, dann kann das einen Unterschied machen.

Meine Erfahrungen dazu war, das der Moment einer Trennung sicherlich schwierig sein kann und es muss auf eine bestimmte Art und Weise kommuniziert werden. Aber schau genauer hin: Ist es wirklich wahr das dies ein Nachteil im Leben eines Kindes sein muss? Immer?

Natürlich fehlt der väterliche Teil, doch was wenn hier neue Vorbilder gefunden werden? Großväter, Schauspieler, Lehrer oder Trainer? Macht das dann wirklich noch einen Unterschied oder kann das womöglich sogar ein Geschenk sein?

Manche Kundinnen mit denen ich zusammen arbeite, die erzählen mir sogar das der Vater das eigene Kind geschlagen, angeschrien und gedemütigt hat. Das er getrunken hat und aggressiv war. Kann es schließlich noch wahr sein, das eine Trennung immer zum Nachteil sein muss?

Ich kann dankbar sein, nicht ein solchen Vater gehabt zu haben, aber was ich damit sagen möchte ist das es manchmal ein Geschenk sein kann, wenn der Vater aus dem Umfeld geht. Doch oft wird dieser Umstand verallgemeinert, stigmatisiert und bedauert. Es ist nicht weiter schlimm, wenn ein solches Urteil ignoriert wird, aber wenn wir beginnen diese Wahrheit zu glauben, dann kann es dramatische Folgen für das weitere Leben haben.

Was hat das mit Biografiearbeit zu tun? Durch das Eintauchen in meine Lebensgeschichte konnte ich feststellen das mein Leben durch die Ansichten und Urteile von anderen Menschen beschwert wurde. Dinge die leicht waren, wurden plötzlich schwer. Das negative wurde irgendwann mehr und mehr fokussiert umso genauer ich darauf gestoßen wurde.

Ich wurde zum Beispiel mit der Trennung in der Schule damit konfrontiert und deshalb vielleicht sogar gemobbt. Nur lag das wirklich an mir oder der Trennung? Denn gemobbt wurden andere eben auch. Vielleicht war das einfach an der Zeit um Selbstwert, Achtung und Respekt zu lernen. Wer weiß. Damit sich eine neue Form des Lehrens und Lernens etabliert, die Schule verändert,…

Als Kind glauben wir jedoch das vieles mit uns selbst zu tun haben muss. Auch weil es uns niemand anders erklärt. Wir finden vielleicht Antworten darauf was uns von anderen unterscheidet, warum das so sein muss und und und. Aber was wir später selten tun ist dieses Konstrukt zu überprüfen und in Frage zu stellen. Ist das wirklich wahr? Für mich lag darin die Freiheit den Abstand zur eigenen Geschichte aufzubauen, in der Vogelperspektive draufzuschauen und ganz tief einzutauchen und das Meer der eigenen Erfahrungen.

Tiefgang in die eigene Geschichte

Nach der Biografiearbeit entwickelte ich mehr und mehr ganz automatisch die Sicht, das mein Leben völlig in Ordnung war. Mit Ecken und Kanten. Mit Licht und Schatten.

Natürlich gab es dort Enttäuschung und mein Vater hat gefehlt, aber da waren auch sehr viele schöne Momente, Freiräume und gemeisterte Herausforderungen. Situationen der Dankbarkeit, Freude, Urlaube, Möglichkeiten und Begeisterung.

Wenn wir das sogar in Relation mit dem setzen, wie es vielleicht manch anderen Kindern auf der Welt geht, dann könnte man sogar von Luxus sprechen.

Im mir entwickelte sich durch diese Arbeit eine Form der inneren Dankbarkeit gegenüber dem Leben, meinen Eltern und Grosseltern, trotz aller anderen Erfahrungen die es eben auch in meinem Leben gab. Selbst wenn das noch wächst und wachsen darf, weil es ein lebenslanger Prozess ist, dann war Biografiearbeit der Grundanstoß für Veränderung.

Die Biografiearbeit hat dabei meine persönliche Sicht verändert und geweitet.

Der Blickwinkel-Dreh mit Hilfe der eigenen Geschichte

Oft sehen wir in unserer Geschichte nur die unangenehmen, traurigen, schmerzhaften, leidvollen peinlichen oder sogar mit Scham behafteten Momente. Wir ziehen dann im gegenwärtigen Leben weitere solcher Erfahrungen an. Wir können nicht anders als davon zu sprechen, weil wir es noch nicht verarbeitet haben. Manche bemitleiden uns dann, sehen uns als Opfer, betrügen uns, etc. Gleiches zieht gleiches an.

Wenn wir hingegen unseren Fokus ausbalancieren und mit dem Kopf unter die Wasseroberfläche des Unterbewusstseins tauchen, in uns aufräumen und neue Klarheit schaffen dann können wir neue Facetten in unserer Geschichte sehen.

Wir erkennen das wir viele Möglichkeiten, Optionen und Chancen im Leben hatten die wir genutzt haben. Das wir Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt haben auf die wir stolz sein können. Das es vielleicht viele Freiräume gab und daraus Kompetenzen entstanden sind die uns von anderen unterscheiden. Sicherlich auch freudige Momente und Ereignisse.

Vielleicht waren es nicht die Eltern die viel Zeit und Liebe gaben, aber dafür die Grosseltern, Tanten, Verwandte, Freunde oder andere wertvolle Menschen? Alles das ist möglich. Aber wir müssen dazu genau reflektieren.

Wenn wir in alle diese Details genauer hinschauen und das aufschreiben was wir erfahren haben, dann füllen wir unser Gefäss mit unserer eigenen Wahrheit. Wir können alte Gefühle erfahren, loslassen und das ist ein sehr wichtiger Prozess.

Niemand kann uns dabei mit Fragen in eine bestimmte Richtung lenken, sondern wir schreiben die Ganzheit unseres Lebens auf. Plötzlich werden alle schönen Momente und Erfahrungen inkludieren.

Startpunkt für tiefe authentische Dankbarkeit

Dann kann sich echte Dankbarkeit entfalten. Ganz automatisch und ohne Druck. Nicht einfach nur gesagt, sondern von innen heraus gefühlt. Wir sehen plötzlich die volle Polarität des Lebens. Die guten wie auch schlechten Seiten. Das alles gehört zu uns. Das alles sind wir.

Das ist der Grundstein um Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Eltern, unserem Leben und unserem eigenen sein zu entwickeln. Es ist kein muss, aber ist möglich und kann damit geschehen.

„Etwas leisten zu wollen da sind wir auf der Ebene des Tuns. Die nächsthöhere Ebene ist die des Seins. Wer bin ich? Und wer will ich sein?

Und wenn ich auf der Ebene des Seins bin, dann ergibt sich das Tun von selber. Wenn ich im Grunde immer nur einer Fremdbestimmung hinterher hechele, dann tue ich wegen Fremdbestimmung.

Was ich jetzt tun kann ist, das ich mich selbst auf die Ebene des Seins begebe. Ich werde Entscheidungsträger meines Lebens und dann handle ich gemäß dieser Überschrift folgend.“

Dr. Jan Christian Wulff

Wenn dieser innere Shift in uns passiert, dann fühlen wir uns anders und es ermöglicht erfolgt auch in Gegenwart und Zukunft eine Veränderung wahrzunehmen. Wir lernen neue Menschen kennen, führen ganz andere Gespräche, sammeln neue Erfahrungen und sind bereit für neue Schritte.

Kritik wird automatisch weniger in unserem Leben, wenn wir mehr Dankbarkeit entwickeln. Wir werden weniger kritisch und perfektionistisch sein, aber auch viel weniger Kritik erfahren. Warum ist das so? Die Gegenwart von Kritik aus einem Mangel der Dankbarkeit.

Warum? Wenn wir tagtäglich die schlechten Seiten und Gedanken unseres Lebens fokussieren, dann fühlen wir uns im Mangel, vielleicht unzulänglich, ungeliebt, ungewollt oder was auch immer.

Damit ziehen wir schliesslich in unserem Umfeld die Menschen an, die ebenso kritisch sind und nicht wertschätzend mit uns umgehen.

Entwickeln wir hingegen mehr Wertschätzung und Dankbarkeit für unser Leben, für alles was ist oder war, dann wird sich unsere Energie, Ausstrahlung und Wahrnehmung verändern. Wir denken anders, positiver und ziehen damit viel bessere Menschen, Rückmeldungen, Gespräche Erfahrungen und Ergebnisse an.

Das ist das Geheimnis hinter der Dankbarkeit. Aber Vorsicht: dieser Mechanismus lässt sich nicht austricksen indem wir einfach im Hier und Jetzt ein Dankbarkeitsbuch schreiben oder so tun als ob. Nein, das funktioniert nicht. Diese Bücher sind lediglich ein gutes Zusatz-Tool. 

Du musst tief in deine Geschichte eintauchen und all den Schmerz sowie die freudvollen Momente wahrhaftig zu entdecken, aufschreiben und anerkennen. Du musst in diesen tiefen emotionalen Prozess eintauchen damit es wirklich funktioniert.

Wann es Zeit ist einen Coach zu wechseln

Manchmal, wenn wir uns entscheiden einen bestimmten Weg einzuschlagen oder eine gewisse Ausbildungsrichtung beginnen, dann können wir noch nicht wissen was uns am Ende erwartet. Ist die Methode die richtige? Funktioniert sie wirklich? Ist der Lehrer, Coach und Trainer der passende? Wie verhält er sich in bestimmten Lebens- und Entwicklungsphasen?

Selbst wenn wir herausfinden das die Methoden, Prozesse und Strukturen funktionieren, dann kann es nach zwei, drei oder vier Jahren einfach sein das wir feststellen am falschen Ort die falsche Person zur falschen Zeit zu sein. Das ist möglich und es ist normal.

Das Leben besteht aus Veränderung und ich glaube das wir von manchen Menschen einfach nur bis zu einem gewissen Grad begleitet werden können. Dafür dürfen wir dankbar sein. Gleichzeitig leben wir in einer schnellen Zeit in der viele neue Gesetzmäßigkeiten wirken. Dann muss man einen Coach und Lehrer behutsam wählen. Es sollte nicht irgendwer sein und wir dürfen auf unsere Sinnesorgane achten.

Warum ist das so? Irgendwann kommt vielleicht der Zeitpunkt in dem wir bestimmte Qualitäten, Ansichten und Kompetenzen von jemanden ausreichend gelernt haben. Wir bemerken das wir bestimmte andere Anteile nicht von ihm lernen oder übernehmen wollen. Werte kollidieren. Vielleicht haben sich beide Zeiten verändert? Es gibt mehr Ziel- und Wertekonflikte als Nutzen und wenig Entwicklung. Dann hat es sich sozusagen ausgelernt.

Gleichzeitig gibt es viele andere Gründe warum es sinnvoll sein kann den Coach zu wechseln. Ich führe in diesem Artikel ein paar auf.

Doch dazu zunächst ein Zitat. Mir hat mal jemand gesagt:

Jeder findet mal seinen Meister.

und ich sage:

Jeder findet seinen Meister oder seine Meisterin.
Du wirst erkennen wenn es soweit ist.

Ich hatte schon viele Lehrer in meinem Leben. Dafür bin ich dankbar. Es waren nicht Coaches, Trainer oder Ausbilder, sondern auch viele andere spannende Persönlichkeiten. Wenn wir wirklich offen sind, dann ist tatsächlich vieles möglich.

Dazu fällt mir spontan eine Geschichte ein. Aber die würde hier zu weit führen. Vielleicht berichte ich davon demnächst in einem der nächsten Blogartikel, in meiner Facebook-Gruppe oder einem Coaching. Like meine Fanpage oder komme noch besser in die Facebook-Gruppe und du bleibst am Ball.

Jetzt zum eigentlichen Thema des Artikels:

Wann es Zeit ist einen Coach zu wechseln?

  1. Wenn du das Gefühl hast, das der Coach dir Impulse gibt ohne dich, deine Lebensgeschichte und deine Ausgangssituation wirklich gut zu kennen
  2. Wenn du merkst, das der Coach mehr aus seinen Erfahrungen und eigenen Herausforderungen heraus agiert und nicht empathisch genug mit deiner Situation ist
  3. Wenn du bemerkst das seine Empfehlungen oder Prozesse nicht zu deinen Werten oder Zielen passen
  4. Wenn er eigene Ziele und sein Ego vor deine Ziele stellt
  5. Wenn er gierig nach mehr Geld wird ohne das du mit wächst
  6. Wenn du deine Ziele oder emotionalen Zustände trotz des Coachings nicht erreichst und seine Empfehlungen nicht umsetzen kannst
  7. Wenn er dich nicht respektiert und achtet
  8. Wenn du bemerkst das die Prozesse und Methoden bei dir offenbar nicht oder noch nicht funktionieren
  9. Wenn du den Eindruck hast mehr abhängig als frei zu werden, mehr innerlich kleiner als größer zu werden

Natürlich gibt es da draußen sehr viele gute Coaches, Trainer, Berater und Heiler in dieser Welt. Doch irgendwann hast du vielleicht selbst eine bestimmte Lebensphase hinter dir und dann braucht es etwas anderes. Es gibt so wertvolle und kompetente Menschen da draußen!

Wichtig ist also immer für dich mit dir selbst im Kontakt zu sein. Es ist und bleibt immer deine Verantwortung und Selbstverantwortung den richtigen und passenden Coach oder Business-Trainer an deiner Seite zu haben. Die richtige Entscheidung zu treffen.

Dabei spielt der neunte und letzte Punkte in zunehmenden Wachstumsprozessen vermutlich eine immer größere Rolle: Hilft der Coach dir wirklich dabei dich wahrhaftig zu entwickeln und zu entfalten oder will er dich bremsen und kleiner halten als du tatsächlich bist? Lobt er dich, ermutigt er dich? Kann er deinen inneren Diamanten sehen? Fördert er dich? Geht es leicht und leichter? Ermutigt er dich? Sieht er dich? Glaubt er an dich, selbst wenn du nicht an dich selbst glauben kannst?

Das sind Fragen die dir dabei helfen können.

…und das war es schon mit dem heutigen Beitrag! Viel Spaß beim Reflektieren!

Und wenn es vielleicht bei dir an der Zeit ist, den Coach zu tauschen oder jemand anderes kennenzulernen, dann nutze die Gelegenheit für kostenlose Vorgespräche. Informiere dich auf Webseiten, Podcasts, Instagram, Facebook und Büchern über die Geschichte, Lebensgeschichte und Kompetenzen eines Menschen. Wenn die Erfahrungen eines anderen wirklcih zu deiner Ausgangssituation passt und dein erster Impuls ist „der kann mir helfen“, dann folge diesem inneren Impuls!

…und vorsicht: Es nützt relativ wenig, bei irgendeinem Coach zu landen der dir vielleicht in einem großen Team zugeordnet wurde. Coaching ist immer ein persönlicher adaptiver Prozess. Nicht die Methoden sind es die matchen müssen. Es sind die persönlichen Erfahrungen und Geschichten!

Für alle Coaches bedeutet das natürlich sich in ihre eigene Tiefen zu begegeben, Geschichte zu schreiben um sich dann mit ihrer eigenen Lebensgeschichte in den Wind zu stellen damit die richtigen Kunden zu ihnen finden.

Das Workbook „Codename Glückskind: Lebensgeschichte schreiben und neues Selbstbewusstsein entwickeln“ hilft dir dabei.