Das Geheimnis von Dankbarkeit

Viele Menschen stecken im Groll mit ihrem Leben, ihrer Vergangenheit, der eigenen Kindheit, der Verbindung zu ihren Eltern oder einfach der dazu erzählten Geschichte.

Dabei sind den meisten Menschen die wesentliche Teile ihrer Lebensgeschichte sicherlich nicht mal sonderlich bewusst. Sie kennen sie nicht. Es ist wie ein blinder Fleck, wie ein Nebel – wie das Treiben auf dem Meer in einem Schiff, das vom Wind und den Wellen bewegt wird. Die Wellen, der Wind, die Tiefe des Meeres entsprechen dabei dem Unterbewusstsein. Wir können es ahnen, aber wir sehen nicht was dort unten verborgen ist, solange wir nicht tiefer tauchen.

Warum ist das so?

Ich sehe das ebenso gerne wie ein leeres Gefäß. Wir kommen auf die Welt und sind ein leeres Gefäß. Ein Glas oder eine Tasse. Als heranwachsendes Kind sind wir schließlich offen für die Inhalte von aussen. Das Gefäß wird mit jedem Lebensalter mit Inhalt gefüllt. Wir sammeln Erfahrung, hören die Worte und Sätze im außen, werden beurteilt und bewertet. All das nehmen wir in uns auf und füllen unser Gefäß. Das, was wir im Umfeld beobachten, erleben und sehen. Alle Informationen darüber wie das Leben beschrieben und gesehen wird.

Im Laufe der Zeit kommen schließlich immer mehr Informationen hinzu. Dinge die andere Menschen uns sagen und lehren. Worte, wie sie uns beschreiben und uns sehen.

Wir sammeln immer mehr Erfahrungen und doch werden sie sehr oft von anderen interpretiert, bewertet und erläutert. Beschreibungen über die Welt, die Schule, das Leben bis zur Geburt.

Doch ist das, was uns gesagt und erzählt wurde wirklich wahr? Ist das was über uns und die Welt berichtet wurde, wirklich neutral und gesetzt? Oder werden wir genau dann frei, wenn wir damit beginnen unsere eigene Wahrheit zu finden?

Das ist hiermit gar keine philosophische Frage, sondern viel mehr eine aufrüttelnde Aufwachfrage für dich. Die Antwort ist „Ja“. Wir werden frei von außen, wenn wir unsere eigene Geschichte schreiben und annehmen.

Ich will dazu ein ganz persönliches Beispiel bringen, wenn du mir erlaubst etwas auszuschweifen.

Diese realen Beispiele aus meiner eigenen Lebensgeschichte können dir etwas aufzeigen. Sie sind maximal authentisch und echt. Ich will dabei gar niemanden vorführen oder anprangern. Nein, es geht um die Essenz und die Erkenntnis für dich. Ok?

Die Trennung der Eltern

Meine Eltern gaben ihre Partnerschaft auf, als ich etwa sechs Jahre alt war. Sie trennten sich.

Auch wenn ich den Begriff der Trennung nicht mag, dann ist er nun mal allgemein gesellschaftlich gebräuchlich. Heute würde ich eher beschreiben das sie sich einfach entschieden in zwei unterschiedlichen Haushalten zu leben. Aber wie passt das in ein oder zwei Worte? Getrennte Lebensführung? Egal. Schauen wir uns den Hintergrund dazu an. Die Bedeutung.

Viele Experten und Pädagogen bezeichnen eine elterliche Trennung heute noch immer als ein Trauma. Aber ist das wirklich war? Hinterfrage dich das wirklich und was bedeutet dieses Urteil im Leben eines anderen? Wenn wir den Status Quo hinterfragen, dann kann das einen Unterschied machen.

Meine Erfahrungen dazu war, das der Moment einer Trennung sicherlich schwierig sein kann und es muss auf eine bestimmte Art und Weise kommuniziert werden. Aber schau genauer hin: Ist es wirklich wahr das dies ein Nachteil im Leben eines Kindes sein muss? Immer?

Natürlich fehlt der väterliche Teil, doch was wenn hier neue Vorbilder gefunden werden? Großväter, Schauspieler, Lehrer oder Trainer? Macht das dann wirklich noch einen Unterschied oder kann das womöglich sogar ein Geschenk sein?

Manche Kundinnen mit denen ich zusammen arbeite, die erzählen mir sogar das der Vater das eigene Kind geschlagen, angeschrien und gedemütigt hat. Das er getrunken hat und aggressiv war. Kann es schließlich noch wahr sein, das eine Trennung immer zum Nachteil sein muss?

Ich kann dankbar sein, nicht ein solchen Vater gehabt zu haben, aber was ich damit sagen möchte ist das es manchmal ein Geschenk sein kann, wenn der Vater aus dem Umfeld geht. Doch oft wird dieser Umstand verallgemeinert, stigmatisiert und bedauert. Es ist nicht weiter schlimm, wenn ein solches Urteil ignoriert wird, aber wenn wir beginnen diese Wahrheit zu glauben, dann kann es dramatische Folgen für das weitere Leben haben.

Was hat das mit Biografiearbeit zu tun? Durch das Eintauchen in meine Lebensgeschichte konnte ich feststellen das mein Leben durch die Ansichten und Urteile von anderen Menschen beschwert wurde. Dinge die leicht waren, wurden plötzlich schwer. Das negative wurde irgendwann mehr und mehr fokussiert umso genauer ich darauf gestoßen wurde.

Ich wurde zum Beispiel mit der Trennung in der Schule damit konfrontiert und deshalb vielleicht sogar gemobbt. Nur lag das wirklich an mir oder der Trennung? Denn gemobbt wurden andere eben auch. Vielleicht war das einfach an der Zeit um Selbstwert, Achtung und Respekt zu lernen. Wer weiß. Damit sich eine neue Form des Lehrens und Lernens etabliert, die Schule verändert,…

Als Kind glauben wir jedoch das vieles mit uns selbst zu tun haben muss. Auch weil es uns niemand anders erklärt. Wir finden vielleicht Antworten darauf was uns von anderen unterscheidet, warum das so sein muss und und und. Aber was wir später selten tun ist dieses Konstrukt zu überprüfen und in Frage zu stellen. Ist das wirklich wahr? Für mich lag darin die Freiheit den Abstand zur eigenen Geschichte aufzubauen, in der Vogelperspektive draufzuschauen und ganz tief einzutauchen und das Meer der eigenen Erfahrungen.

Tiefgang in die eigene Geschichte

Nach der Biografiearbeit entwickelte ich mehr und mehr ganz automatisch die Sicht, das mein Leben völlig in Ordnung war. Mit Ecken und Kanten. Mit Licht und Schatten.

Natürlich gab es dort Enttäuschung und mein Vater hat gefehlt, aber da waren auch sehr viele schöne Momente, Freiräume und gemeisterte Herausforderungen. Situationen der Dankbarkeit, Freude, Urlaube, Möglichkeiten und Begeisterung.

Wenn wir das sogar in Relation mit dem setzen, wie es vielleicht manch anderen Kindern auf der Welt geht, dann könnte man sogar von Luxus sprechen.

Im mir entwickelte sich durch diese Arbeit eine Form der inneren Dankbarkeit gegenüber dem Leben, meinen Eltern und Grosseltern, trotz aller anderen Erfahrungen die es eben auch in meinem Leben gab. Selbst wenn das noch wächst und wachsen darf, weil es ein lebenslanger Prozess ist, dann war Biografiearbeit der Grundanstoß für Veränderung.

Die Biografiearbeit hat dabei meine persönliche Sicht verändert und geweitet.

Der Blickwinkel-Dreh mit Hilfe der eigenen Geschichte

Oft sehen wir in unserer Geschichte nur die unangenehmen, traurigen, schmerzhaften, leidvollen peinlichen oder sogar mit Scham behafteten Momente. Wir ziehen dann im gegenwärtigen Leben weitere solcher Erfahrungen an. Wir können nicht anders als davon zu sprechen, weil wir es noch nicht verarbeitet haben. Manche bemitleiden uns dann, sehen uns als Opfer, betrügen uns, etc. Gleiches zieht gleiches an.

Wenn wir hingegen unseren Fokus ausbalancieren und mit dem Kopf unter die Wasseroberfläche des Unterbewusstseins tauchen, in uns aufräumen und neue Klarheit schaffen dann können wir neue Facetten in unserer Geschichte sehen.

Wir erkennen das wir viele Möglichkeiten, Optionen und Chancen im Leben hatten die wir genutzt haben. Das wir Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt haben auf die wir stolz sein können. Das es vielleicht viele Freiräume gab und daraus Kompetenzen entstanden sind die uns von anderen unterscheiden. Sicherlich auch freudige Momente und Ereignisse.

Vielleicht waren es nicht die Eltern die viel Zeit und Liebe gaben, aber dafür die Grosseltern, Tanten, Verwandte, Freunde oder andere wertvolle Menschen? Alles das ist möglich. Aber wir müssen dazu genau reflektieren.

Wenn wir in alle diese Details genauer hinschauen und das aufschreiben was wir erfahren haben, dann füllen wir unser Gefäss mit unserer eigenen Wahrheit. Wir können alte Gefühle erfahren, loslassen und das ist ein sehr wichtiger Prozess.

Niemand kann uns dabei mit Fragen in eine bestimmte Richtung lenken, sondern wir schreiben die Ganzheit unseres Lebens auf. Plötzlich werden alle schönen Momente und Erfahrungen inkludieren.

Startpunkt für tiefe authentische Dankbarkeit

Dann kann sich echte Dankbarkeit entfalten. Ganz automatisch und ohne Druck. Nicht einfach nur gesagt, sondern von innen heraus gefühlt. Wir sehen plötzlich die volle Polarität des Lebens. Die guten wie auch schlechten Seiten. Das alles gehört zu uns. Das alles sind wir.

Das ist der Grundstein um Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Eltern, unserem Leben und unserem eigenen sein zu entwickeln. Es ist kein muss, aber ist möglich und kann damit geschehen.

„Etwas leisten zu wollen da sind wir auf der Ebene des Tuns. Die nächsthöhere Ebene ist die des Seins. Wer bin ich? Und wer will ich sein?

Und wenn ich auf der Ebene des Seins bin, dann ergibt sich das Tun von selber. Wenn ich im Grunde immer nur einer Fremdbestimmung hinterher hechele, dann tue ich wegen Fremdbestimmung.

Was ich jetzt tun kann ist, das ich mich selbst auf die Ebene des Seins begebe. Ich werde Entscheidungsträger meines Lebens und dann handle ich gemäß dieser Überschrift folgend.“

Dr. Jan Christian Wulff

Wenn dieser innere Shift in uns passiert, dann fühlen wir uns anders und es ermöglicht erfolgt auch in Gegenwart und Zukunft eine Veränderung wahrzunehmen. Wir lernen neue Menschen kennen, führen ganz andere Gespräche, sammeln neue Erfahrungen und sind bereit für neue Schritte.

Kritik wird automatisch weniger in unserem Leben, wenn wir mehr Dankbarkeit entwickeln. Wir werden weniger kritisch und perfektionistisch sein, aber auch viel weniger Kritik erfahren. Warum ist das so? Die Gegenwart von Kritik aus einem Mangel der Dankbarkeit.

Warum? Wenn wir tagtäglich die schlechten Seiten und Gedanken unseres Lebens fokussieren, dann fühlen wir uns im Mangel, vielleicht unzulänglich, ungeliebt, ungewollt oder was auch immer.

Damit ziehen wir schliesslich in unserem Umfeld die Menschen an, die ebenso kritisch sind und nicht wertschätzend mit uns umgehen.

Entwickeln wir hingegen mehr Wertschätzung und Dankbarkeit für unser Leben, für alles was ist oder war, dann wird sich unsere Energie, Ausstrahlung und Wahrnehmung verändern. Wir denken anders, positiver und ziehen damit viel bessere Menschen, Rückmeldungen, Gespräche Erfahrungen und Ergebnisse an.

Das ist das Geheimnis hinter der Dankbarkeit. Aber Vorsicht: dieser Mechanismus lässt sich nicht austricksen indem wir einfach im Hier und Jetzt ein Dankbarkeitsbuch schreiben oder so tun als ob. Nein, das funktioniert nicht. Diese Bücher sind lediglich ein gutes Zusatz-Tool. 

Du musst tief in deine Geschichte eintauchen und all den Schmerz sowie die freudvollen Momente wahrhaftig zu entdecken, aufschreiben und anerkennen. Du musst in diesen tiefen emotionalen Prozess eintauchen damit es wirklich funktioniert.

Wann es Zeit ist einen Coach zu wechseln

Manchmal, wenn wir uns entscheiden einen bestimmten Weg einzuschlagen oder eine gewisse Ausbildungsrichtung beginnen, dann können wir noch nicht wissen was uns am Ende erwartet. Ist die Methode die richtige? Funktioniert sie wirklich? Ist der Lehrer, Coach und Trainer der passende? Wie verhält er sich in bestimmten Lebens- und Entwicklungsphasen?

Selbst wenn wir herausfinden das die Methoden, Prozesse und Strukturen funktionieren, dann kann es nach zwei, drei oder vier Jahren einfach sein das wir feststellen am falschen Ort die falsche Person zur falschen Zeit zu sein. Das ist möglich und es ist normal.

Das Leben besteht aus Veränderung und ich glaube das wir von manchen Menschen einfach nur bis zu einem gewissen Grad begleitet werden können. Dafür dürfen wir dankbar sein. Gleichzeitig leben wir in einer schnellen Zeit in der viele neue Gesetzmäßigkeiten wirken. Dann muss man einen Coach und Lehrer behutsam wählen. Es sollte nicht irgendwer sein und wir dürfen auf unsere Sinnesorgane achten.

Warum ist das so? Irgendwann kommt vielleicht der Zeitpunkt in dem wir bestimmte Qualitäten, Ansichten und Kompetenzen von jemanden ausreichend gelernt haben. Wir bemerken das wir bestimmte andere Anteile nicht von ihm lernen oder übernehmen wollen. Werte kollidieren. Vielleicht haben sich beide Zeiten verändert? Es gibt mehr Ziel- und Wertekonflikte als Nutzen und wenig Entwicklung. Dann hat es sich sozusagen ausgelernt.

Gleichzeitig gibt es viele andere Gründe warum es sinnvoll sein kann den Coach zu wechseln. Ich führe in diesem Artikel ein paar auf.

Doch dazu zunächst ein Zitat. Mir hat mal jemand gesagt:

Jeder findet mal seinen Meister.

und ich sage:

Jeder findet seinen Meister oder seine Meisterin.
Du wirst erkennen wenn es soweit ist.

Ich hatte schon viele Lehrer in meinem Leben. Dafür bin ich dankbar. Es waren nicht Coaches, Trainer oder Ausbilder, sondern auch viele andere spannende Persönlichkeiten. Wenn wir wirklich offen sind, dann ist tatsächlich vieles möglich.

Dazu fällt mir spontan eine Geschichte ein. Aber die würde hier zu weit führen. Vielleicht berichte ich davon demnächst in einem der nächsten Blogartikel, in meiner Facebook-Gruppe oder einem Coaching. Like meine Fanpage oder komme noch besser in die Facebook-Gruppe und du bleibst am Ball.

Jetzt zum eigentlichen Thema des Artikels:

Wann es Zeit ist einen Coach zu wechseln?

  1. Wenn du das Gefühl hast, das der Coach dir Impulse gibt ohne dich, deine Lebensgeschichte und deine Ausgangssituation wirklich gut zu kennen
  2. Wenn du merkst, das der Coach mehr aus seinen Erfahrungen und eigenen Herausforderungen heraus agiert und nicht empathisch genug mit deiner Situation ist
  3. Wenn du bemerkst das seine Empfehlungen oder Prozesse nicht zu deinen Werten oder Zielen passen
  4. Wenn er eigene Ziele und sein Ego vor deine Ziele stellt
  5. Wenn er gierig nach mehr Geld wird ohne das du mit wächst
  6. Wenn du deine Ziele oder emotionalen Zustände trotz des Coachings nicht erreichst und seine Empfehlungen nicht umsetzen kannst
  7. Wenn er dich nicht respektiert und achtet
  8. Wenn du bemerkst das die Prozesse und Methoden bei dir offenbar nicht oder noch nicht funktionieren
  9. Wenn du den Eindruck hast mehr abhängig als frei zu werden, mehr innerlich kleiner als größer zu werden

Natürlich gibt es da draußen sehr viele gute Coaches, Trainer, Berater und Heiler in dieser Welt. Doch irgendwann hast du vielleicht selbst eine bestimmte Lebensphase hinter dir und dann braucht es etwas anderes. Es gibt so wertvolle und kompetente Menschen da draußen!

Wichtig ist also immer für dich mit dir selbst im Kontakt zu sein. Es ist und bleibt immer deine Verantwortung und Selbstverantwortung den richtigen und passenden Coach oder Business-Trainer an deiner Seite zu haben. Die richtige Entscheidung zu treffen.

Dabei spielt der neunte und letzte Punkte in zunehmenden Wachstumsprozessen vermutlich eine immer größere Rolle: Hilft der Coach dir wirklich dabei dich wahrhaftig zu entwickeln und zu entfalten oder will er dich bremsen und kleiner halten als du tatsächlich bist? Lobt er dich, ermutigt er dich? Kann er deinen inneren Diamanten sehen? Fördert er dich? Geht es leicht und leichter? Ermutigt er dich? Sieht er dich? Glaubt er an dich, selbst wenn du nicht an dich selbst glauben kannst?

Das sind Fragen die dir dabei helfen können.

…und das war es schon mit dem heutigen Beitrag! Viel Spaß beim Reflektieren!

Und wenn es vielleicht bei dir an der Zeit ist, den Coach zu tauschen oder jemand anderes kennenzulernen, dann nutze die Gelegenheit für kostenlose Vorgespräche. Informiere dich auf Webseiten, Podcasts, Instagram, Facebook und Büchern über die Geschichte, Lebensgeschichte und Kompetenzen eines Menschen. Wenn die Erfahrungen eines anderen wirklcih zu deiner Ausgangssituation passt und dein erster Impuls ist „der kann mir helfen“, dann folge diesem inneren Impuls!

…und vorsicht: Es nützt relativ wenig, bei irgendeinem Coach zu landen der dir vielleicht in einem großen Team zugeordnet wurde. Coaching ist immer ein persönlicher adaptiver Prozess. Nicht die Methoden sind es die matchen müssen. Es sind die persönlichen Erfahrungen und Geschichten!

Für alle Coaches bedeutet das natürlich sich in ihre eigene Tiefen zu begegeben, Geschichte zu schreiben um sich dann mit ihrer eigenen Lebensgeschichte in den Wind zu stellen damit die richtigen Kunden zu ihnen finden.

Das Workbook „Codename Glückskind: Lebensgeschichte schreiben und neues Selbstbewusstsein entwickeln“ hilft dir dabei.

Der Sinn des Lebens

Wie viele Menschen zwischen 20 und 50 Jahren hadern innerlich mit ihrem Leben? Wissen nicht mehr weiter? Suchen vergebens den Sinn in ihrem täglichen Dasein? Sehen keinen Grund zu bleiben.

Sie sind vielleicht erschöpft, müde, abgekämpft und fühlen sich im Nebel des Lebens verirrt und verloren? Ein enttäuschter, abgearbeiteter Gefühlszustand.

Sie fühlen sich womöglich von anderen Menschen, alten Konzepten, gesellschaftlichen Normen, ungehaltenen Versprechen, oder irgendetwas anderem belogen und betrogen?

Wie viele von ihnen stecken dabei womöglich im sogenannten Hamsterrad des Lebens. Sie fühlen sich gefangen. Sie kämpfen ums Überleben statt gefühlvoll zu leben. Sie spielen vermehrt mit dem Gedanken sich selbst, ihre Träume oder das, was sie tatsächlich sehnsüchtig lieben aufzugeben?

Vielleicht sogar sich das Leben zu nehmen? Suchen gleichzeitig Orientierung und Klarheit? Wie viele davon fühlen sich gerade jetzt vollkommen unter Druck gesetzt und fast gänzlich im Leben gescheitert?

Als ich mich das erste Mal intensiver mit meinem eigenen Leben in der Vogelperspektive auseinander gesetzt habe, war es ein sehr erkenntnisreicher Prozess. Das ist jetzt mehr als 10 Jahre her. Heute bin ich ausgebildeter Coach und begleite Menschen erfolgreich in genau diesen Erkenntnisprozessen.

Diese Arbeit ist so wertvoll weil sie massive Klarheit bringt. Außerdem weil…:

  • Nebel verwandelt sich in Klarheit
  • Die eigene Positionierung und Spezialisierung lässt sich finden
  • Stärken, Schwächen und Potentiale können identifiziert werden
  • Innere Gefühlswelt zur eigenen Geschichte verändert sich
  • Alte Bilder und Etiketten können gelöst werden

„Das ist ein echt großartiges Buch und es wird vielen helfen, die sich auf den Weg machen in Ihrem Leben etwas oder ganz zu verändern! Da sie so nicht weiter Leben wollen, weil sie unglücklich und unzufrieden sind!“

Doris Kastens, Life-Coach und Trainerin

Wenn du mehr Klarheit in deinem Leben möchtest und von innen nach außen aufräumen willst dann hole dir jetzt das Workbook für Biografiearbeit im Shop oder auf amazon.

The state of energy

  • Wie lautet die Zauberformel für ein glückliches und erfolgreiches Leben?
  • Was machen Erfolgsmenschen in ihrem Leben anders?
  • Wie kehrt in das eigene Leben wahre Zufriedenheit ein?
  • Wo und wie finde ich zentrale Antworten auf viele Fragen in meinem Leben
  • Was ist eigentlich die Magie hinter Porsche und anderen Luxusmarken?
  • Und: Was und wie fühlt sich der Zustand voller Energie eigentlich an?

Erste Inspiration und Eindrücke gibt dazu dieser Artikel.

Wenn wir Menschen wie Damian Richter, Anthony Robbins, Steve Jobs von Apple oder auch Steve Ballmer von Microsoft sehen und beobachten dann stellt sich vielleicht die Frage was diese Menschen anders machen. Sie wirken unaufhaltbar, fokussiert, konzentriert, maximal authentisch und voll bei der Sache. 24 Stunden, 5 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahre voller Energie. Auch wenn das sicherlich nicht so ist und wir auf der Bühne nur eine Qualität davon wahrnehmen, dann ist es dennoch ein Mythos wie eine solche Performance, Authentizität und Ausdauer möglich ist.

Im letzten Jahr (2019) habe ich die Gelegenheit gehabt mehr als 25 Workshop-Tage an der Seite von Damian Richter zu sein und mich von ihm trainieren zu lassen. Dabei habe ich mir ein umfangreiches Bild davon gemacht wie er denkt, spricht, sich bewegt und führt. Außerdem habe ich mich in den letzten Jahren immer wieder von diversen Coaches, Trainern und Mentoren ausbilden lassen und weiter entwickelt. Heute möchte ich dir davon wieder einen kleinen Einblick schenken und einen Beitrag zurückgeben.

Es war für mich lange Zeit ein Mystikum wie Menschen eine solche Energie aufbauen und halten können bis ich selbst einen kurzen Eindruck davon bekam. Diesen will ich mit diesem Artikel kurz, knapp und nachvollziehbar beschreiben. Du erfährst was diesen Zustand auszeichnet und wie du ihn ein stückweit erreichen kannst.


Die Energie und Kraft von Porsche und Co.

Wenn man schon einmal ein Autohaus oder Museum wie das von Porsche, BMW, Audi, Mercedes, Lamborghini oder Ferrari betreten hat, dann erkennt man schnell den Unterschied zu anderen Läden oder Verkaufsläden. Es sind die vielen kleinen Details die diese Marken auszeichnen. Nicht nur das Licht, der besondere Neuwagen-Geruch, die Fahrzeug-Optik, das freundliche Lächeln der MitarbeiterInnen, die Position der Fahrzeuge, der Service oder die angenehme Atmosphäre. Nein, das ganze Raumklima und die Summe aller Teile spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. Ebenfalls die komplette Kommunikation. Denn warum fühlen wir uns in dem einen Kontext wohl und in einem anderen nicht?

Es sind auch die kleinen Nuancen die wir manchmal gar nicht bewusst wahrnemen oder schätzen. Zum Beispiel wie das BMW in ihrem Münchner Museum dafür sorgt dass die BMW-Embleme in allen vier Radnaben das BMW-Logo horizontal zeigen oder das Porsche wirklich nahbar ist und die Menschen ihren Traum vorher sehen, fühlen und erleben können. Es gibt Autohäuser bei denen das nicht der Fall ist und die Autos hinter großen Zäunen verschwinden oder Produkte nicht greifbar sind. Die Absatz- und Umsatzzahlen sind dann deutlich geringer.

Das sind Beispiele für Besonderheiten die wir sicherlich nicht immer bewusst wahrnehmen, aber unser Unterbewusstsein natürlich dennoch registriert. Es ist die Liebe zur Sache.

Diese Fahrzeuge, Verkaufshallen und Automuseen profitieren sicher nicht nur durch ein erstklassiges Marketing und eine besondere Qualität. Es ist auch vor allem eines: die Energie. Die Energie von einem ganz bestimmten Lebensgefühl das mit einem bestimmten Mindset verbunden ist.

Unaufhaltbar.

Wenn wir Menschen wie Damian Richter von morgens bis abends auf der Bühne stehen sehen und dabei beobachten können wie hundert oder gar tausende Menschen mit Energie, Wissen und Inspiration gefüttert werden ist das bemerkenswert. Wenn wir als Trainer, Berater oder Führungskraft in eine ähnliche Energie und Haltung kommen wollen, dann müssen wir uns ausbilden lassen. Wir müssen schauen was diese Menschen tun, denken, fühlen und wie sie handeln. Wir benötigen dazu aber auch die richtigen Rahmenbedingungen und Experten. Nichts geht von jetzt auf gleich.

Wir brauchen dazu nicht nur tägliches Training sowie eine initiale Ausbildung, sondern fortlaufende Entwicklung unseres Mindsets. Dafür gibt es Mentorings, Berater und Coaches.

Wenn ich meine Bücher schreibe oder Menschen coache, dann gelingt es mir voll und ganz in diese Form der Energie einzutauchen. Auch aus dem Projektmanagement, dem Schreiben von Software oder Durchführen von Workshops kenne ich diese Zustände und habe analysiert wie es dazu kommen kann.

Wie lässt sich dieser Zustand beschreiben?

Viele Menschen kennen den Begriff von „Flow“. Ein Zustand in dem vieles zu gelingen erscheint. Doch was zeichnet diesen Zustand aus?

Im NLP nutzen wir zur Analyse und Beschreibung solcher Zustände sogenannte Submodalitäten. Sie beschreiben wie wir uns selbst, Gegenwart, Zukunft, und Vergangenheit sowie die Umwelt wahrnehmen. Sie beschreiben auch wie wir Entscheidungen treffen oder bestimmte Gefühle verursacht werden.

Mit Hilfe von submodalen Eigenschaften kann man sich ein Bild von einem Flow- oder energievollem Zustand verschaffen, auch wenn jeder diesen sicher selbst erleben muss.

Dies sind Beispiele:

  • Absolute Zentriertheit auf eine Sache, das gesetzte Ziel und ein gutes Ergebnis – FOKUS
  • Langsame Körperbewegungen, ruhige Sprache, fokussierter Blick mit Weite
  • Innerliche Ruhe
  • Erhöhte Kreativität, gute Performance und sichtbare Erfolge und Ergebnisse
  • Hindernisse und Hürden werden einfach genommen und überwunden
  • innere Entspanntheit und niedrigschwelliger logisch-reflektierender Verstand
  • Zeitgefühl geht verloren, äußere Eindrücke wie Lärm, Störungen und Unterbrechungen werden weniger wahrgenommen oder beeinflussen nicht das weitere Voranschreiten
  • Die Dinge „fließen“ einem zu, gehen leicht von der Hand
  • Neues kann vergleichbar leicht gelernt und umgesetzt werden
  • Vermindertes Schlafbedürfnis, von 5-7 Stunden pro Tag
  • Sportliche Leistungsfähigkeit

Was nicht bedeutet das man in diesem Zustand nicht nachdenkt, üben oder arbeiten muss, sondern viel eher das man sich ganz fokussiert auf das Ergebnis zuführt. Die Arbeit gelingt mit einer gewissen Leichtigkeit. Alles was dazu notwendig ist, spielt gut mit hinein.

Gleichzeitig kann es ein Gefühl von ‚Geführtheit‘ geben und als wäre alles im außen sogenannten Alignment. Das bedeutet die Dinge und Teilschritte fügen sich wie Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammen.

Intensiviert wird dieser Zustand sicherlich wenn plötzlich körperliche gesundheitliche körperliche Symptome besser werden wie z. B. das Sehvermögen oder technische Geräte eine bessere Performance entwickeln. Das mag außergewöhnlich klingen, aber viele Menschen berichten immer wieder von solchen Phänomenen. Gleichzeitig natürlich davon das bei niedriger Energie auch die äußere Performance abnimmt.

Kritik an diesem Zustand

Abzugrenzen ist der Zustand von Flow und hoher Energie sicherlich von sogenannten psychotischen Zustände in denen beispielsweise Wahnvorstellungen auftreten, Entscheidungen nicht mehr logisch getroffen oder unnatürlich hohe Risiken eingegangen werden wie z. B. große Einkäufe oder Käufe gemacht werden. Dann kann nicht mehr logisch-rational zwischen richtig oder falsch, wahr oder unwahr unterschieden werden. Auch Überlegenheitsgefühle können dann auftreten. In solchen Fällen ist es ratsam einen Arzt oder erfahrenen Therapeuten aufzusuchen.

Wie können Zustände von Flow und hoher Energie erreicht werden?

Licht spielt sicherlich eine bedeutende Rolle dabei. Egal ob natürliches Sonnenlicht oder künstlich erzeugtes Licht.

Sogenannte Lichttherapielampen können dabei nicht nur in dunklen Jahreszeiten helfen, sondern auch an Orten bei denen schlechte Lichtqualität vorliegt. Zum Beispiel in dunklen Räumen oder schlecht beleuchteten Büros mit Neonröhren und ähnlichem.

Ernährung: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung beeinflusst den Zustand von hoher Energie sicherlich. Steve Jobs hat beispielsweise oft gefastet und war Vegetarier. Der Verzicht auf Zucker, Alkohol, Kaffee, Soft Drinks und fettige Nahrung hilft dabei den Körper in einen energievollen Zustand zu bringen.

Erweitertes Bewusstsein: Viele mögen bei diesem Punkt an alkoholische Getränke oder sogar an illegale Substanzen denken, Nein, das ist damit sicherlich nicht gemeint. Nein.

Es geht dabei viel eher darum sich selbst seiner Geschichte, Talente, Kompetenzen, Fähigkeiten sowie Niederlagen und Erfolge bewusst zu sein.

Ein verstärkter Selbstwert, hohe Selbstliebe und Aufmerksamkeit auf sich selbst sorgt für Mut und Stärke. Das Buch „Codename Glückskind“ hilft beispielsweise dabei.

Sport: Sport und körperliche Fitness tragen zu einer höheren Grundschwingung bei.

Ordnung, Struktur und Routinen: Diese Aspekte können ganz klar dazu führen die Wahrscheinlichkeit für Flow-Zustände zu steigern, aber auch der Verzicht darauf kann helfen sich besser zu fokussieren. Das bedeutet bestimmte Dinge liegen zu lassen, die gerade nicht wichtig sind um sich voll und ganz auf ein Ziel zu fokussieren.

Sicherlich gibt es viele weitere Aspekte die hilfreich und erforderlich sind, solche Flow- und Energiezustände herzustellen. Es bedarf schon einiger Erfahrung, Training und Vorarbeit um wirklich dort hinzukommen. Ein Startschuss kann alleine dieser Blogartikel gewesen sein.

Next step

Mögliche nächste Schritte sind das Besuchen eines Workshops, starten mit einem gutem Workbook, Bestellen einer Lichttherapielampe oder das Eintauchen in eine Community mit Menschen die sich genau mit diesen Themen beschäftigen und wo es fortlaufend neue Ideen dazu gibt.

Keine Zeit zum Herumprobieren: wenn Unternehmen schnell wachsen und Marketing alleine nicht mehr nützt

Wie sieht das typischerweise aus? Startup-Kultur, kurze Weg, direkte Verbindungen, Menschen reden mit Menschen, die Gewinne sind groß, die Laune ist gut, es gibt neue Büros, Kickertisch, wilde Launch-Parties und Weihnachtsfeiern.

Doch was passiert wenn das Unternehmen sich massiv weiter entwickelt ohne ausreichend in interne Maßnahmen zu investieren? Es kommen neue Mitarbeiter hinzu, die Räumlichkeiten und Büros werden größer, es wird womöglich verteilt und von zu Hause aus gearbeitet. Was passiert? Mehr Menschen, mehr Kommunikation, mehr Beziehung, mehr Ideen, mehr einzelne Bedürfnisse, mehr Konflikte und irgendwann auch mehr Chaos… wenn nicht ausreichend reagiert wird.

In kritischen Wachstumsphasen von 60 auf 100, 100 auf 150 und 200 Mitarbeitern rumpelt es typischerweise sehr stark in solchen Unternehmen. Warum?

Warum nehmen die Konflikte ab 100-150 Mitarbeitern automatisch zu?

Die Werte des Unternehmens und des Unternehmers sind in Gefahr. Die Organisation wächst an diesem Punkt womöglich schneller als das es gesund ist. Neue Feedback-, Diskussions- und Abstimmungsmechanismen werden notwendig um effektiv und effizient voranzuschreiten. Werden zu diesem Zeitpunkt die falschen Entscheidungen getroffen, nicht die richtigen Strukturen geschaffen, Mitarbeiter aus- und weitergebildet dann drohen dem Unternehmen massive Einbußen. Nicht nur finanzieller Natur, sondern auch im Bereich der Kreativität, Zielerreichung und Kundenzufriedenheit. Es braucht neue Ansätze.

Andernfalls nehmen die internen Konflikte zu. Ist eine kritische Zahl überschritten wirken sich diese irgendwann auch nach außen auf den Kunden aus. Er spürt das. Die Produkte werden qualitativ schlechter, die Unterstützung nimmt ab, der Kunde fühlt sich weniger gut umsorgt, reklamiert oder wechselt zu einem anderen Anbieter: Die Kunden-, Mitarbeiter- und Produktzufriedenheit sinkt. Was vorher gut funktioniert hat, gelingt jetzt nicht mehr, denn plötzlich funktioniert das Hinterbühnen-Marketing nicht mehr: die Weiterempfehlungen die die Kunden aus Freude und Begeisterung getan haben.

Auf der Vorderbühne sah bisher alles danach aus, als würde einzig und alleine das Marketing ausschlaggebend für den Erfolg gewesen sein. Aber nein, wenn der Boden nicht bereitet ist und neue Kunden nicht mehr von anderen begeisterten Kunden eingeladen werden, dann stagniert jeder Verkauf. Warum ist das so kritisch?

Das ganze skaliert nicht mehr wie früher. Es bedarf ganz neuen Mechanismen, Strukturen und Teamarchitekturen in der Unternehmensführung und der Organisationsentwicklung. Vielleicht sogar ganz eigenen Führungspersönlichkeiten oder Weiterentwicklung für vorhandene Mitarbeiter …. und plötzlich dann auch ganz neue Strukturen.

Es hagelt Konflikte, Streitereien und Reklamationen

Die mittel- und langfristigen Ziele und Visionen des Unternehmens sind in Gefahr wenn die Reputation im außen leidet. Die Gewinn- und Kundenzahlen gehen zurück, über das Unternehmen wird schlecht gesprochen, Produkte verkaufen sich nicht mehr und Dienstleistungen werden nur noch mit massiv Aufwand verkauft. Bestandskunden springen ab oder zahlen nicht mehr. Die Kollegialität leidet unter dem hohen Verkaufsdruck. Es arbeitet sich wie in einem Haifischbecken. Ein fataler Umstand der zu einem Teufelskreis führen kann, wenn nicht kurzfristig richtig gehandelt wird.

Systemveränderung von innen

Viele Beratungs- und Organisationsentwicklung beginnen an diesem Punkt schließlich Chefs zu nominieren, Teams zu bilden, die Delegationsfähigkeiten zu steigern, KPIs zu entwickeln, Ziele auszuschreiben, Budgetierung einzuführen, Werte zu diskutieren und an Wände zu schreiben oder andere Methoden einzuführen. Doch verbessert das wirklich das Kernproblem in einem modernen, digitalen und innovativen Unternehmen?

Meine Erfahrung sagt „Nein“. Das Problem ist vielschichtiger. Es erfordert sogenannter Systemveränderung von innen die durch professionelle Beobachtung initiiert werden kann.

Warum scheitern Unternehmen daran neue Strukturen selbst zu etablieren?

Zum einen sind sie und die meisten Mitarbeiter blind für die richtigen Schritte an diesem Punkt. Auf der anderen Seite herrschen in solchen Startup-Unternehmen oftmals freundliche und lang gewachsene Beziehungen. Es gibt gleichzeitig sog. Lieblinge des Chefs oder Mitarbeiter die schon länger dabei sind. Denen wird mehr Kompetenz zugesprochen. Sie haben mehr Gehör, bessere Reputation und setzen sich dadurch automatisch mehr durch. Das mag kulturell richtig sein, doch nicht unbedingt müssen die Fähigkeiten dieser Mitarbeiter auch im Bereich der Organisationsentwicklung zum tragen kommen oder passend sein. Es braucht ganz andere Prinzipen und Rahmenbedingungen.

Gleichzeitig werden zu diesem Entwicklungspunkt oftmals demokratische Entscheidungsverfahren genutzt, die zwar Mehrheitsergebnisse bringen, aber nicht unbedingt die besten. Das kann dazu führen das die besten Ideen oder die weitsichtigsten Menschen ausgeschlossen werden. Denn nicht immer ist auch das, was die Mehrheit will das beste für den Kunden und das Unternehmen.

Leider setzen sich diese Einzelpersonen zu diesem Zeitpunkt oftmals nicht durch oder sie können es nicht weil zu viele „Gegensprecher“ vorhanden sind. In der Regel scheiden sie schließlich aus und damit verlässt das größte Potential das Unternehmen.

Solltest du diese Situation kennen und Unterstützung für neue Changeprozesse brauchen, dann kontaktiere mich. Ich habe bereits mehrere Unternehmen an diesem kritischen Punkt konstruktiv begleitet, die richtigen Schritte eingeleitet, Konflikte moderiert, Mitarbeiter zu Führungskräften trainiert, neue Prozesse etabliert und Rahmenbedingungen geschaffen die weit nach oben skalieren.

„Burnout ist eine Entscheidung“ – wirklich?

Dr. med. Miriam Prieß schreibt in Ihrem Buch „Burnout kommt nicht nur von Stress“ bereits auf den ersten Seiten:

Wer glaubt, eine Burnout-Erkrankung mit Technik, Tools und allein durch seinen reinen Willen heilen zu können, der täuscht sich.

Dr. med. Miriam Prieß

In diesem Artikel bekommst du einen Einblick aus Auszügen ihres Buches und Empfehlungen was in einem Burnout wirklich hilft.

Welche Ursache hat Überlastung?

Während ihrer Tätigkeit in der Klinik oder in der Praxis hat Dr. med Preus herausgefunden, das es weder Alltags- noch Arbeitsüberlastungen waren, die bei den Patienten ursächlich zu einem Burnout geführt hatten. Es waren viel mehr negative oder fehlende Beziehungen zum Umfeld sowie die fehlende Beziehung zu sich selbst, welche die Betroffenen ausbrennen lassen.

Genau an diesem Punkt setzt mein neustes Buch an. Über einen Monat habe ich am Titel gefeilt, Kunden befragt und justiert. Den ein oder anderen möglicherweise in diesem Prozess verwirrt, doch umso besser ist das Ergebnis. Heute ist mir besonders eines klar: Ich habe keine Ahnung wie dieses Buch wirkt und was ein Leser bzw. eine Leserin wirklich davon haben kann. Warum? Dabei ist die Wirkung und der dahinterliegende Prozess sehr vielfältig:

Ist es Glücks-Bewusstsein? Ist es ein Erfolgsbewusstsein? Klarheit über Herkunft und Identität? Neues Bewusstsein? Ein „Glückskind-Gefühl“ für sich selbst und die eigenen Kinder?

Oder viel mehr eine Dankbarkeit für die eigene Erfahrung und Lebensgeschichte? Respekt und Achtung vor den eigenen Eltern? Klarheit über den roten Faden im Leben? Antworten für lang ersehnte Fragen? Die eigene Positionierung?

Klarheit über die eigene Identität und Heilung der Vergangenheit? Sicherlich auch das.

Biografiearbeit liefert so viel mehr und daher heißt das Kind nun genau so, was es ist: Biografiearbeit: Wie du deine wahre Geschichte schreibst, deine Kindheit heilst, Demut und Dankbarkeit entwickelst und dich dabei gleichzeitig von fremden Urteilen befreist. Das kompakte Arbeitsbuch ist jetzt auf amazon.de erhältlich.

Doch in diesem Blogartikel gehen wir tiefer. Was ist Burnout? Wo kommt er her und warum tritt die Symptomatik heute zunehmen auf?


Burnout-Betroffene haben oft keine gute Beziehung zu sich selbst

Dr. med. Prieß schreibt das ein Burnout oftmals nur ein oberflächliches Symptom ist. Darunter liegen oftmals konfliktreiche und spannungsgeladene Beziehungen – nicht nur im außen, sondern auch zu sich selbst. Konflikte die wir aus großen starren Machtverhältnissen oder einem Mangel an investierter Zeit nicht gelöst bekommen. Die reine Arbeitsbelastung spielt oftmals nur noch eine Nebenrolle im Krankheitsgeschehen. Das belegen neuste wissenschaftliche Studien.

businessman stressed by too many tasks

Meine ganz persönliche These für diese Symptomatik ist, das wir uns nicht nur in Krisen mit „höher, schneller, besser, weiter“ schaden, sondern grundsätzlich. Wir denken in Konkurrenz, statt Einheit. Wir visualisieren oft Mangel statt Fülle und zwingen Menschen in Aufgaben oder Felder in denen sie nicht optimal eingesetzt sind. Konflikte werden oftmals schnell, aber nicht optimal gelöst. Das führt nachhaltig zu tieferliegenden Problemen und Nachteilen. Die Lösung ist im Grunde einfach: Win-Win-Situationen schaffen, statt Loose-Win – auch wenn es mal länger dauert.

Schlecht gelöste Konflikte verursachen nachhaltige Blockaden

Immer dann, wenn wir nicht mehr auf Augenhöhe über Bedürfnisse kommunizieren können, nicht ausreichend Wahlfreiheit haben, Kompetenzen fehlen oder Anforderungen unklar bleiben dann erzeugt das entweder Unterforderung (Boreout) oder Überforderung (Burnout). Daraus resultieren Blockaden und Vorstufen für gesundheitliche Probleme.

Dialog als Voraussetzung für mentale Gesundheit

Wenn also auch jeder das Wort „Beziehung“ kennt, so scheint längst nicht klar zu sein was es bedeutet. Die Buchautorin spielt hierbei den bekannten Ball von „Augenhöhe“:

Ob in Form von Telefonkonferenzen oder Teamsitzungen, oft sind es stundenlange, häufig mehrmals in der Woche stattfindenden Besprechungen, in denen einer beziehungsweise viele vor sich hin monologisieren. Das bestmögliche Resultat am Ende dieser Veranstaltung ist dann häufig: „Schön, dass wir darüber mal gesprochen haben.“

Burnout kommt nicht nur von Stress, Seite 26

Die Lösung: „Ein erfolgreiches Ergebnis steht und fällt mit der Dialogfähigkeit der Beteiligten.“ (Seite 27) und weiter: „Unternehmen kranken an ihrer Kommunikationskultur und verbrennen nicht nur ihre Mitarbeiter, sondern auch ihr eigenes System. Ob im privaten oder beruflichen Bereich, jeder sollte über die Fähigkeit verfügen, nicht nur zum Gegenüber, sondern auch mit ihm zu sprechen.“

4 Phasen eines Burnouts

Dr. Prieß stellt in Ihrem Buch nicht nur ein Modell vor wie die Kommunikation verbessert werden kann, sondern zugleich auch die vier Alarmphasen für einen Burnout:

  1. Die Alarmphase: ein Konflikt zwischen zwei Personen eröffnet sich, Person A möchte A1 und Person B möchte hingegen B1.
  2. Die Widerstandsphase: Der Konflikt scheint nicht lösbar, weder Dialog noch Einigung ist möglich und es scheint das beide Punkte unvereinbar gegenüberstehen. Die Karten werden neu gemischt. Während der eine womöglich den längeren Atem besitzt, seine Position äußert und durchsetzen will, fängt der andere an, sich zurückzuziehen. In dieser Phase beginnt bereits die Übertragung auf psychosomatische Ebene. Der Stress bewirkt etwas im Körper. Ablenkung, Verdrängung oder Heranziehen neuer Projekte und Herausforderungen findet statt.
  3. Die Erschöpfungsphase: Beginn des Burnouts. Jeder Widerstand endet oder erschöpft sich in sich selbst, in der eigenen Ohnmacht und in der Dominanz des Gegenübers. „In der Erschöpfungsphase wird die Belastung als hoch, dauerhaft und unausweichlich erlebt.“ (https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 46)
  4. Der Rückzug: „In dieser Phase ist das Burn-out-Syndrom voll ausgeprägt. Auf der Körperebene nehmen Kraftlosigkeit und Erschöpfung weiter zu.“ (https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 51) Der eigene Rückzug scheint als einzige Lösung.

An einem einfachen Beispiel erläutert sie wie leicht sich ein Konflikt zwischen zwei Personen die unterschiedliche Ziele und Bedürfnisse verfolgen, schließlich aufschaukeln kann. Dabei sind die Ausgangssituationen häufig wesentlich komplexer. Konflikte können nicht nur zwischen zwei Personen, sondern zugleich in ganzen Teams, Organisationen und/oder Kundenbeziehungen vorliegen.

Gleichzeitig kann der Unterschied zwischen unserer Prägung und der eigenen Identität gleichermaßen zu inneren Konflikten führen – was wieder zur Biografiearbeit führt.

Dr. med. Prieß schreibt weiter: „Äußere Konflikte können nur bestanden werden, wenn der innere Dialog bestehen bleibt.“ ( https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 63)

Mit sich im Dialog zu sein bedeutet aber auch, im Dialog mit dem Leben zu sein, mit den Tatsachen des Lebens und mit den Phasen des Lebens. Mit dem, was ist, und mit dem, was war, und die Fähigkeit, beides voneinander zu unterscheiden.

https://amzn.to/2Be7L1x, Seite 63

Zusammenfassung

Mit diesem Zitat soll dieser Blogartikel abgeschlossen werden. Ich hoffe das er einen kleinen Einblick in das Thema Burnout, eigene Identät und Ursachen geben konnte. Das die vier Phasen eines Burnouts einigen Menschen dabei helfen auftretende Konflikte bewusster zu betrachten. Das es aufmerksam dafür für macht Konflikte lösungsorientiert und beidseitig erfolgreich auf Augenhöhe zu bewältigen. Auch wenn das manchmal länger dauert.

Loose-Win-Lösungen führen nachhaltig zum Schaden des Einzelnen, aber voraussichtlich auch für das Gesamtsystem. Denn die Problematik ist symptomatisch für ein Organisations- oder Sozialsystem. Der einzelne wirft zwar das Symptom, erfährt gesundheitliche Herausforderungen, aber es ist sehr wahrscheinlich das bei Nicht-Veränderung in kurzer Zeit das nächste Symptom und somit der nächste Betroffene auftritt.

Prägung trifft auf Identität

Dieser Artikel hat darüber hinaus dargestellt das Burnout eher ein Symptom für eine Beziehungsproblematik oder innere sowie äußere Konflikte darstellt und nicht nur auf Basis von erhöhter Leistung resultiert. Es handelt sich um einen komplexen Sachverhalt bei dem die eigene Prägung, das Verhalten des Gegenübers, aber auch der Rahmen um alle Beteiligten eine wichtige Rolle spielen.

Für eine nachhaltige Lösung gilt es am System zu arbeiten, mehr Bewusstheit über eigenes Verhalten und Ziele zu erlangen, damit Diskussionen auf Augenhöhe und zum Vorteil aller Beteiligten ins Ergebnis geführt werden können. Die 4 Phasen eines Burnouts können sicherlich dabei helfen hier ein weiteres Verständnis zu entwickeln.

Das Buch von Miriam Prieß liefert dazu umfassende Erläuterungen und verständliche Beispiele. Dazu ergänzend kann das Buch „Biografiearbeit“ helfen hierbei mehr Bewussheit über eigene Identtät, Beweggründe und Handlungsweisen zu erreichen.

Dieser Blogartikel kann nur ein Auszug für ein sehr umfangreiches Gebiet sein und hat hoffentlich einen ersten guten Einblick gegeben und neugierig auf mehr gemacht.

Weiterlesen:

Ein simpler Weltveränderungs-Trick: „Mach dein Bett“

Ja, richtig gelesen. Das eigene Bett zu machen. Erfolg kann so einfach sein!

Mach dein Bett: Die 10 wichtigsten Dinge, dich ich als Navy Seal gelernt habe, und die auch deine Leben verändern.

Scherz beiseite. Aber es ist tatsächlich etwas wahres dran. Ich wurde kürzlich gefragt wie meine Aufstehroutine ist und das ist tatsächlich ein fester Bestandteil. Aber warum ist das so etwas besonderes?

Erfolgreiche Routinen schaffen wichtige Struktur für mehr positive Ergebnisse

Wie oft fokussieren wir uns auf die negativen Dinge im Leben und schauen durch unsere eigene Verurteilungsbrille? Wir führen vielleicht schon ein Erfolgsjournal um das zu verändern. Wenn nicht, dann solltest du dir unter der verlinkten Seite näher anschauen was es damit auf sich hat.

Nichtsdestotrotz kann es herausfordernd sein, unsere Gewohnheiten und die eigene Wahrnehmung zu verändern. Glaubenssätze und Glaubenssatzsysteme sind tief in uns verankert. Also was hat noch mehr Power als eine weitere tägliche simple Handlung die wir visuell überprüfen können?

Warum und wofür die Aufmerksamkeit auf eine solche simple Handlung?

Negativer Fokus ist ein Verhalten das wir uns antrainiert haben oder in der Kindheit durch äußere Herabsetzungen angelernt haben. Daraus resultieren bis ins Erwachsenenalter negative Gedanken die wir täglich mit uns herumtragen: „Ich schaffe gar nichts.“ oder „Ich bin wertlos.“ oder „Das war heute wieder ein sehr unproduktiver Tag.“.

Mit diesen Gedanken schleppen wir uns sicher nicht jeden, aber doch an manchen Tagen ins Bett. Wenn wir so denken, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn wir erfolglos bleiben,

Wenn das wenige Tage im Jahr sind, dann können wir dies mit einer simplen Routine und einer Fokusverschiebung verändern. Sind es sehr viele Tage, dann müssen wir uns hinterfragen was wir grundlegend im Leben verändern müssen damit wir glücklich und zufrieden sein können. Individuelles Coaching kann hier helfen.

„Mach dein Bett.“ – 7 einfache Punkte warum das sinnvoll ist:

  1. Der Tag beginnt mit einem einfachen Erfolg.
  2. Das setzt den Grundstein für weitere Erfolge und Ergebnisse.
  3. Der Morgen beginnt mit einer einfachen Routine und Achtsamkeit.
  4. Diese Routine ist eine Anker für neue Gedanken wie z. B. „Ich kann und schaffe etwas.“ oder „Ich habe bereits etwas geschafft.“ oder „Ich bin fähig.“
  5. Die Handlung sorgt für Struktur und Ordnung.
  6. Die Handlung wird zum mentalen Anker und hilft mental über den ganzen Tag, selbst wenn mal etwas schief geht.
  7. Der Tag kann mit einem Blick auf einen Erfolg beendet werden, wenn er auch inhaltlich weniger erfolgreich war.

…und falls dich das noch nicht überzeugt, dann schaue dir dieses Video an:

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

P.S. Weitere solcher kleiner Hacks und eine sehr spannende kurzweilige Navy-Seal Geschichte findest du im gleichnahmigen Buch:

Burnout und Boreout erfolgreich verändern

Statistik zu Burnout-Erkrankungen in Deutschland. Die AOK zählte 2018 durchschnittlich 5,7 Arbeitsunfähigkeitsfälle je 1.000 Mitglieder aufgrund einer Burn-out-Diagnose. Damit hat sich die Diagnosehäufigkeit im letzten Jahrzehnt beinahe verdreifacht. „

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/239872/umfrage/arbeitsunfaehigkeitsfaelle-aufgrund-von-burn-out-erkrankungen/

Manche Experten argumentieren, das diese ansteigenden Zahlen damit zusammenhängen würden, das Burnout ein Trendthema geworden sei. Meine Wahrnehmung ist aber eher das wir immer größeren Projekten, neuartigen Herausforderungen, vielen technologisschen Veränderungen, größerer Verantwortung und weniger Zeit für uns selbst ausgesetzt sind. Dazu kommt der moderne Konsum. In fast jedem Raum muss ein Fernseher hängen, wer keine Alexa im Haus hat ist out und wo kein automatischer Rasenmäher durch den Garten fährt „der hat es nicht geschafft“ im Leben. Natürlich ist das übertrieben formuliert. Aber sehr oft ist „weniger mehr“ und so gilt es besonders in Zeiten von Burnout, Boreout oder anderen Krisen.

Auch wenn wir unterm Strich womöglich weniger arbeiten wie vor einigen Jahren, dann fehlt vielen Menschen das Geld. Mütter ziehen inzwischen die Kinder groß und gehen parallel einem Halbtages-Job nach. In Zeiten von Corona sogar ohne Kindergarten.

Wo früher Großeltern unterstützt haben, gehen diese heute lieber eigenen Beschäftigungen nach. Immer mehr Familien kämpfen sich daher alleine durch und nutzen die freie Zeit für Weiterbildung um aus dieser Misere herauszukommen. Träume und passives Einkommen locken. Aber es sind auch gute Ziele, denn wir werden in Zukunft neuartige Konzepte brauchen.

„Im Jahr 2017 waren in Deutschland 19,7 Prozent der Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. … Wer in Deutschland weniger als 13.152 Euro im Jahr verdient, gilt nach dem Stand des Jahres 2017 als armutsgefährdet. “

Quelle: https://de.statista.com/themen/120/armut-in-deutschland/

1/5 von Deutschland lebt somit an der Armutsgrenze. Selbst wenn die anderen 4/5 immer mehr im Leben haben, dann sind wir doch auf mentalem Niveau eher am absteigenden Ast. Das zeigen die Statistiken und Gesundheits-Reports.

Jetzt ist die Frage: „Was kann man in einem Burnout effektives tun?“

Sicherlich kann man Therapie machen, eine Kur aufsuchen und eine Vielzahl von Beschäftigungsangeboten nachgehen. Aber in einem Burnout da zählt wie angedeutet: „weniger ist mehr“. Pausen sind beispielsweise angesagt und effektive Prozessarbeit ist sinnvoll.

„Herr Dr. Wullf sagt die ersten Schritte zu ganz neuen Ziele sind oft die herausforderndsten, aber es lohnt sich:“

Etwas leisten zu wollen da sind wir auf der Ebene des Tuns. Die nächsthöhere Ebene ist die des Seins. Wer bin ich? Und wer will ich sein?

Und wenn ich auf der Ebene des Seins bin, dann ergibt sich das Tun von selber. Wenn ich im Grunde immer nur einer Fremdbestimmung hinterher hechele, dann tue ich wegen Fremdbestimmung.

Was ich jetzt tun kann, ist ich selbst begebe mich auf die Ebene des Seins, ich werde Entscheidungsträger meines Lebens und dann handle ich gemäß dieser Überschrift folgend.“ – Dr. Jan Christian Wulff, Arzt, Mentaltrainer und Experte für nachhaltige Veränderung, https://bit.ly/3fZ6KKD

Eine Möglichkeit um auf die Ebene des SEINS zu gelangen, ein wichtiger elementarer Schritt ist dabei herauszufinden wer selbst man eigentlich ist. Hierbei kann mein neues Buch „Erfolgsbewusstsein entwickeln“ behilflich sein.

Das Buch bietet einen klare Schritt-für-Schritt-Anleitung wie man seine eigene Biografie herunterschreiben kann um damit seine Wahrnehmung neu auszurichten. Alle weiteren Details finden Sie gerne auf der separaten Buchseite: „Erfolgsbewusstsein entwickeln„. Lesen Sie sich einfach etwas ein. Dort sind auch Leser-Rückmeldungen zu finden.

Natürlich kann auch ein Reimprint-Coaching in diesen Phasen helfen. Sprechen Sie mich dazu einfach an: Kontakt.

Erfolgsjournal: schnell und einfach

Warum ist es sinnvoll ein Erfolsjournal zu führen?

Jeden Tag leisten wir viel und jeden Tag gehen wir im Stress des Alltags an unsere maximalen Limits. Wir perfektioneren und wollen immer besser werden. Das kann umschlagen. Sehr schnell verurteilen wir uns selbst: „Das war nicht gut genug.“ oder „Ich bringe gar nichts fertig“ und was wir uns alles selbst an den Kopf werfen. Wir kritisieren uns selbst, verlieren den Fokus auf die positiven Dinge im Leben und geben dem inneren Kritiker sehr viel Raum. Wachstum und Weiterentwicklung ist gut, aber das kann auch umschlagen.

Dann führen diese negativen Gedanken und Glaubenssätze schließlich dazu, das wir auch im außen mehr davon ernten. „Gleiches zieht gleiches an“ und so wundern wir uns, wenn viele Menschen in unserem Umfeld ihre Kritik äußern und wir am Ende des Tages deprimiert sind. Mit diesen Gedanken gehen wir schließlich ins Bett und stehen am nächsten Tag wieder damit auf. „Gleiches zieht gleiches an“ und so beginnt auch der nächste Tag wieder mit negativen Erfahrungen. Hier kann das Führen eines Erfolgsjournals helfen.

Gleiches zieht Gleiches an: mehr Fokus auf Erfolg und Dankbarkeit bedeutet auch im Ergebnis mehr Erfolg und Dankbarkeit im außen

In deinem Erfolgsjournal beantwortest du üblicherweise täglich, idealerweise am Ende des Tages diese beiden Fragen:

  • Welche Erfolge hatte ich heute?
  • Wofür bin ich heute dankbar?

Sehr viele erfolgreiche Menschen führen ein Erfolgsjournal und heben damit ihr Mindset fortlaufend auf ein anderes Bewusstseins-Level: Bodo Schäfer, Mark Zuckerberg und Elon Musk zum Beispiel.

Warum und wofür ist das sinnvoll?

  1. Fokus positiv ausrichten, weg von den negativen Dingen
  2. Dankbarkeit steigern
  3. Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz steigern
  4. Abends positiv einschlafen und morgens positiv aufwachen
  5. Resistenter gegen Kritik und den Kugelsturm von außen werden

Wie kann ich ein Erfolgsjournal füllen?

Wie geht das? Einfach und leicht. Entweder mit einem fertigen Erfolgsjournal das du bestellen kannst oder du nutzt kostenlosen Vorlage zum Ausdrucken die ich kostenlos im Coaching-Shop zum Download anbiete.

Warum du nicht einfach starten solltest

Wenn wir im Leben an einem Punkt stehen wo wir uns vielleicht unzufrieden, unglücklich oder unwohl fühlen, dann kann das Setzen neuer Ziele natürlich ein hoffnungsloser Ausweg sein.

Das Traumleben, jetzt und gleich. Das Haus, das Auto, der Job, das Business und die Traumpartnerschaft die du dir wünscht.

Natürlich träumt jeder Mensch davon. Doch was wenn dir das Fundament dazu fehlt? Wenn dir dein Selbstwert dazwischen funkt oder alte Geschichten dich einholen? Willst du dieses Risiko eingehen?

…wenn dich deine eigene Geschichte am Erfolg blockiert…

Was jedoch wenn dich verborgene Dinge aus deiner persönlichen Geschichte plötzlich einholen? Wenn sie dich kurz vor dem Höhepunkt der Karriere blockieren oder wieder schnell zu Fall bringen? Wenn eine zu große Differenz zwischen deinem Selbstwert und dem Wert im außen schlagartig aufeinander treffen? Wenn es da unbewusste Dinge aus deiner Vergangenheit gibt, die zunächst geklärt oder bereinigt werden sollten?

Wenn du diese Dinge nicht präsent hast, dann wird dich das sehr schnell sabotieren und zu Fall bringen. Es wird dich zurückhalten wie ein Gummiband. Immer wieder, bis du wirklich hinschaust.

Wir können nicht alles sehen, was wir sehen müssten um uns selbst zu helfen

Genau das habe ich vor einigen Jahren erlebt. Ich hatte mein eigenes Unternehmen vorbereitet, aufgebaut und erfolgreich umgesetzt. Es war professionell geplant und vorbereitet. Es gab einen Businnessplan, das Produkt war gut, die Ergebnisse haben gestimmt und das Unternehmen hat positive Zahlen geschrieben. Ich hatte etwas umgesetzt, was es in der Form noch nicht in Deutschland gab. Man könnte sagen für einen Moment war ich sehr erfolgreich.

Doch dann haben mich plötzlich alte Geschichten und Zweifel eingeholt – innerhalb von weniger Wochen war alles wieder weg.

Aus diesem Grund habe ich weiter geforscht und gesucht. Ich suchte schnelle Lösungen, suchte dringend Antworten und stieß auf Mentoren. Menschen die mir schließlich geholfen haben. Die mich an die Hand genommen haben… und…

…Menschen die mich dann gebremst haben…. wieder und wieder… die ganze Zeit.

Vollbremsung und ich stand voll auf dem Gaspedal.

Warum war das sinnvoll?

Ich wusste wie es war erfolgreich zu sein, wie es ist wenn 5stellige Monatsbeiträge auf dem Konto eingehen, wenn ich andere Menschen im Wachstum unterstützen kann, Unternehmensstrukturen schaffte wo vorher Chaos herrschte.

Genau das wollte ich, schnellstmöglich wieder und weiter tun. Doch ich wurde gebremst und liebevoll angehalten. Warum?

Wenn uns in unserer Geschichte wieder und wieder bestimmte Dinge passieren, dann liegt das an bestimmten Zusammenhängen, Glaubenssätzen und Wirkprinzipien. Es ist unser Unterbewusstsein das uns hindern kann voran zu kommen und so haben mir meine Mentoren auf eine andere Art und Weise weitergeholfen.

Sie haben mich in die Biografiearbeit angeleitet und mir damit eine effektive Form der Persönlichkeitsarbeit gezeigt wie du ohne viel Drumherum deine Geschichte, deinen Wert sowie deinen ganz persönlichen Erfahrungsschatz auf effiziente Art und Weise finden kannst.

Wie man zunächst in sich selbst das Fundament für Erfolg schafft, bevor man ihn im außen er-folgt. Heute stehe ich definitiv anders da als damals. Ich tue was ich liebe, bin dankbar für das was ich erreicht habe und verbringe eine geniale Zeit mit meinen Kindern.

Heute will ich das für so viele Menschen wie möglich weitergeben. So das sie es eigenständig und Schritt-für-Schritt umsetzen können. Dafür ist ein neues Arbeitsbuch entstanden

Du findest es ab dem 16. Mai 2020 in meinem Webshop unter www.agile-tools.de. Sei gespannt!

Es ist ein Buch was dich in diese Form der Arbeit anleitet um ebenfalls deine ganze eigene Geschichte zu schreiben, darin einzutauchen, dir größere Zusammenhänge klar zu machen und eigene Antworten für den Sinn des Lebens zu finden. Es gibt dir Klarheit darüber wer du bist, wo du herkommst und wo dein persönlicher Wert liegt.

Wenn du dazu weiter auf instagram und Facebook informiert werden möchtest, dann kannst du mir dort gerne folgen und meine Beiträge lesen.