5 Schritte um das persönliche Ikigai freizulegen

Hier sind die fünf Schritte, um Ihr persönliches Ikigai freizulegen:

1. Finden Sie Ihre „Morgen-Sonne“ (Klein anfangen)

Das ursprüngliche Ikigai ist das, was Sie morgens aus dem Bett aufstehen lässt. Es muss kein Lebensziel sein, sondern ein sensorischer Reiz.

  • Beispiel: Der Geruch von frischem Kaffee, das Strecken nach dem Aufwachen, das ruhige Licht am frühen Morgen, Sonnenstrahlen durch das Fenster oder das Füttern Ihres Haustiers.
  • Ihre Frage: Welcher erste, winzige Moment macht Ihren Morgen lebenswert?

2. Suchen Sie Ihren „Flow“ (Sich selbst loslassen)

Ikigai zeigt sich, wenn Ihr Ego schweigt, weil Sie ganz in einer Tätigkeit aufgehen. Dabei vergessen Sie die Zeit und alle Sorgen.

  • Beispiel: Das Schneiden von Gemüse beim Kochen, das Gießen der Pflanzen, Stricken, Handwerken, Musikhören oder das Sortieren von Dokumenten.
  • Ihre Frage: Bei welcher einfachen Beschäftigung vergessen Sie manchmal die Zeit?

3. Bestimmen Sie Ihre „Insel“ (Harmonie und Nachhaltigkeit)

Dieses Prinzip basiert auf der Gemeinschaft und der Natur. Es geht um das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, ohne sich aufzuopfern.

  • Beispiel: Das wöchentliche Telefonat mit einem Freund, der kurze Gruß mit den Nachbarn, das Spazierengehen im Park oder das Teilen einer Mahlzeit.
  • Ihre Frage: Welche regelmäßige Verbindung zu anderen Menschen oder zur Natur gibt Ihnen Kraft?

4. Aktivieren Sie Ihre Sinne (Die Freude an kleinen Dingen)

Hier schulen Sie Ihre Achtsamkeit für das, was ohnehin schon da ist. Es ist die bewusste Wertschätzung des Augenblicks.

  • Beispiel: Das Gefühl von warmem Wasser auf der Haut beim Duschen, der Geschmack eines guten Essens oder das Geräusch von Regen am Fenster.
  • Ihre Frage: Welches sensorische Detail in Ihrem Alltag genießen Sie am meisten?

5. Definieren Sie Ihr „Hier und Jetzt“ (Im Moment sein)

Das ursprüngliche Ikigai kennt keine Vergangenheit und keine Zukunft. Es ist der Zustand des reinen Seins im aktuellen Moment.

  • Beispiel: Ein tiefes Durchatmen am offenen Fenster, ein Moment des Innehaltens vor dem Starten des Autos oder das bewusste Spüren der eigenen Schritte beim Gehen.
  • Ihre Frage: In welchen Momenten des Tages grübeln Sie am wenigsten?