Konkurrenz ist toxisch 💀 – und bremst den Erfolg

Ständiger Vergleich

So viele Menschen – Geschäftsführer, selbständige Gründer, Führungskräfte und Eltern – denken in Vergleichen: Sie setzen sich ständig in Relation zu ihrem Umfeld.

Wer realisiert die größeren Projekte? Wer trägt die bessere Kleidung? Wer erzielt mehr Umsatz? Welche Technik bringt den größten Fortschritt? Wer hat die schönere Wohnung oder ein Haus? Welches Auto ist das bessere? Wer lebt das abwechslungsreichere oder entspanntere Leben?

Lifestyle als Wettbewerb

Gerade jetzt, in der Sommersaison, geht es oft darum, wer den besseren, günstigeren, luxuriöseren oder weiter entfernten Urlaub macht, das tollste Reiseziel gewählt hat oder den schönsten Garten besitzt.

Manchmal auch darum, wer glĂĽcklicher oder besser gelaunt ist. Menschen und Unternehmen treten in den unterschiedlichsten Aspekten in Konkurrenz zueinander.

Warum Konkurrenzgedanken schaden

Jegliche Konkurrenzgedanken sind giftig – und für Unternehmer oder Führungskräfte besonders fatal. Sie untergraben die Produktivität, lenken ab und stellen Teams eher gegeneinander, statt sie zusammenzubringen.

Wer konkurriert oder sich von konkurrierenden Menschen beeinflussen lässt, gerät leicht in emotionale Wettkämpfe, die nicht rational, sondern darauf ausgerichtet sind, den anderen zu schwächen oder sich selbst besser darzustellen. Bluffer und Player*innen setzen hier gerne auf die „höher–schneller–weiter–lauter–besser“-Karte.

Manche Menschen sind natürlich in bestimmten Bereichen erfolgreicher oder besser – und das ist vollkommen in Ordnung. Entscheidend ist jedoch der Antrieb dahinter und die Wirkung auf andere. Setzt es Menschen unter Druck oder fühlen sie sich dadurch klein, oder spornt es sie an? All das sind systemische Bewegungen und Effekte, die wir im Blick behalten sollten.

Die Folgen wenn das nicht passiert: weniger gute Handlungen oder Entscheidungen, Abkehr von den eigentlichen Aufgaben und ein gefährliches Verstricken im Wettkampf. Verschwendung in Form von Zeit, Energie und Geld.

Die psychologische Wurzel

Oft entspringt Konkurrenz einem inneren Mangel – etwa einem geringen Selbstwertgefühl oder dem Umstand, dass man seine eigene Einzigartigkeit noch nicht erkannt hat.

In solchen Fällen wird Konkurrenz zum Mittel, um Neid, Mangelgefühle oder empfundene Unzulänglichkeiten zu kompensieren.

Die Wahrheit: Es gibt gar keine Konkurrenz

Ob im Business, in der Partnerschaft, unter Freunden, in der Familie oder im Kollegenkreis – Konkurrenz ist ein mentales Konstrukt und in den meisten Fällen überflüssig.

Stell dir vor, du hättest die perfekte Partnerin / den besten Partner, den besten Job, das erfolgreichste Team, das passende Wachstum mit idealen Kunden – genau so, wie du es geplant und erarbeitet hast. Wo wäre dann noch Platz für Konkurrenz?

Fokus, Achtsamkeit und Bewusstsein statt Wettbewerb

Vergleich nach außen ist nur dann wertvoll, wenn er dich inspiriert. Wenn jedoch deine Energie und innere Stärke sinken und du dich klein fühlst, ist das ein Warnsignal.

Ganz im Gegenteil: Konkurrenz lenkt vom Wesentlichen ab – von deinen unternehmerischen und persönlichen Zielen.

Mein Tipp: Bleib bei dir. Richte den Fokus auf dein Umfeld, deine eigenen Ziele und grenze dich klar gegenüber Neidfaktoren und äußeren Einflüssen ab, die dich in den Wettbewerb ziehen wollen.

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