Schattenarbeit: Was sind deine größten Niederlagen?

Wir wollen Unternehmer, Führungskraft und Frontmann sein weil uns das vielleicht mehr Freiheit bringt oder weil wir unserer eigener Chef sein wollen. Vielleicht haben wir Träume, Ziele und Visionen die wir umsetzen wollen. Wir wollen mehr Verantwortung leben. Wieder andere wollen damit mehr Sinn im eigenen Leben erfahren und geradlinig ihrer eigenen Passion folgen. Sie wollen Mehrwert in das Leben anderer Menschen bringen.

Was aber wenn wir dabei das Fundament für gutes Unternehmertum vergessen oder nicht ausreichend untermauern?

Den eigenen Schatten.

In allen Bereichen wo wir ganz vorne stehen, wo unser Mindset gefragt ist, wo wir uns sichtbar machen – und das sind wir als Unternehmer – da dürfen wir uns zunächst mit unserer eigenen Geschichte auseinander setzen. Aber voll und ganz nicht.

Was diesbezüglich zählt sind nicht nur der Lebenslauf mit seinem Wachstum und seinen Erfolgen, sondern auch die anderen Seiten. Die, die wir uns so ungern anschauen mögen.

Schattenarbeit: Mann steht im Regen. Frag dich: Was sind deine größten Niederlagen?

Blicke in deinen Schatten

Dazu habe ich heute ein sehr geniales Tool für dich:

Es ist deine Niederlagen-Liste. Niederlagen? Ja. Es geht um dein Scheitern.

Notiere dir JETZT deine größten Niederlage. Das musst du gar nicht hier oder irgendwo veröffentlichen. Tu es einfach für dich. Nimm eine Word-Datei oder Zettel mit Stift und notiere dir:

Was waren deine größten Niederlagen?

Schreibe die Punkte auf die du als deine größten Niederlagen sehen würdest und sei gespannt was passiert. Diese Übung kann dein Selbstvertrauen auf eine völlig andere Art und Weise unterstützen und untermauern.

Vielleicht willst du auch teilen was danach bei dir passiert ist! Welches Gefühl hattest du? Welche Erkenntnisse kamen danach? Schreib es gerne hier oder auf Social Media in die Kommentare.

Schreib mal in die Kommentare!

Das Problem oder viel mehr die Herausforderung mit deinem Schatten ist, das dort kaum einer freiwillig hinschauen will. Was aber passiert dann? Wir werden blockiert! Unser Unterbewusstsein hindert uns am Erreichen unserer Ziele. Das dürfen wir lösen. Dazu ist diese kleine Aufgabe sehr dienlich.

Wenn du mehr tun willst, wenn du die Schatten deiner Vergangenheit im Unterbewusstsein lösen willst, dann empfehle ich dir ein REDESIGN-Coaching.

Die einfachste Organisationsmethode der Welt

Organisations-Tool für zwischendurch: Mir hat jemand vor ein paar Jahre in einem Manager-Seminar die simpelste und einfachste Organisationsmethode der Welt gezeigt.

Du musst dir dazu vorstellen das ich aus der IT komme. Wir arbeiteten dort mit allen möglichen Ticketverwaltungssysteme wie Atlassian Jira, Atlassian Trello, haptischen Kanban-Boards, E-Mailverteilern, Scrum-Boards und Co. Abgefahrenes Zeug.

Aber all das hat bei mir irgendwann nicht mehr funktioniert. Warum? Die Aufgaben gehen einfach in der Masse unter. An manchen Tagen erhielt ich mehr als 50 E-Mails. In meinem Postfach liegen oft mehrere hundert ungelesene E-Mails die ich runterpriorisieren muss. Oft muss ich auf Zuarbeit und Rückantwort warten. Puh!

Gleichzeitig motiviert es nicht, wenn du 800 Aufgaben vor dir hast und erstmal minutenlange Filter bewegen musst, Kommentare lesen und sortieren musst. Nein. Die wirksamste Methode ist viel einfacher.

Ich bin gespannt, was du dazu sagst.

Todo-Listen

Ganz simpel, smart und einfach: Schreibe alle Aufgaben, die anstehen auf einen Zettel. Die arbeitst du sequentiell ab, danach streichst du sie durch. That´s it.

  1. Todo: Kunden zurückrufen
  2. Todo: Kapitel 3 aus Codename Glückskind ins Lektorat geben
  3. Todo: Blogartikel über REDESIGN schreiben

Die Aufgaben arbeitest du nacheinander ab. Ganz sachlich neutral und straight. Was am Ende des Tages übrig bleibst, lässt du stehen oder überträgst es auf einen neuen Zettel. Damit organisierst du ALLES.

Selbst wenn das mal zeitweise 2, 3 oder mehr Zettel werden. Damit du organisiert du deinen Tag, deine Woche und deinen Monat. Ich hatte hier schon 4 Zettel nebeneinander liegen. Gerade dann ist es wichtig den roten Faden im Auge zu behalten.

Aus den Augen aus dem Sinn

Der Hauptvorteil: Was erstmal aus dem Kopf ist, ist aus dem Sinn und du kannst dich auf Ergebnisse und Voranschreiten eines Punktes konzentrieren. Der vielbesagte FOKUS entsteht.

Wenn du noch keine Todo-Liste hast, dann beginne früh morgens als allererstes dir diese Liste zu erstellen. Schreib alles auf was erledigt werden muss.

Pro-Tipp #1: Schneide und formuliere die Aufgaben in einer Größenordnung in der sie bestmöglichst in 15 Minuten erledigt werden können. Auf jeden Fall sollte die Länge der Aufgaben unter 2 Stunden liegen. Und noch etwas:

Die Aufgaben müssen selbstbestimmt erledigt werden können. Frei von Abhängigkeiten. Nur dann ergibt dieses System einen logischen Sinn und funktioniert. Zum Beispiel nicht formulieren das Herr Meier den Angebotstext erstellt, sondern das der Angebotstext von dir empfangen wird.

Pro-Tipp #2: Platziere den oder die Zettel sichtbar auf deinem Schreibtisch. Wenn du genauso ein kreativer Chaot bist wie, dann solltest du besonders darauf achten den Zettel morgens als erstes sehen zu können. Es ist das erste was du siehst wenn du dich an den Schreibtisch setzt 🙂

Es sollte jeden Morgen deine erste Tat sein auf diesen Zettel zu schauen: Was steht dort drauf? Was muss als nächstes erledigt werden? Was darf noch aufgeschrieben werden? Welche Termine stehen heute an?

Das kann ein wichtiger Teil deiner neuen Routine sein.

It works, wenn du damit arbeitest

Es funktioniert, wenn du damit arbeitest. Jeder durchgestrichene ‚Todo‘ verschafft ein Erfolgserlebnis. Du siehst den Fortschritt, kannst dich besser fokussieren und lässt dich somit weniger ablenken.

Bei mir funktioniert es, also gehe ich davon aus, das es auch bei dir funktionieren wird – wenn du dich darauf einlässt und es einfach mal ausprobierst.

Pro Tipp #3 Eat the frog in the morning

Hier der dritte und letzte Tipp: Alle Aufgaben arbeitest du nacheinander ab und du isst den Frosch zum Frühstück.

Was bedeutet „Eat the frog in the morning“?

Morgens beginnst du mit der unangenehmsten, schlimmsten oder schwierigsten Aufgabe. Warum? Damit diese als erledigt ist. Danach arbeitest du alles andere ab.

Das unangenehmste ist dann aus deinem Kopf und du hast eine bessere Energie für den Tag. Außerdem bist du schon einmal maximal motiviert. Denn das schlimmste liegt hinter dir.

Das funktioniert auch hervorragend für die Hausarbeit. Denke auch dabei an den Impuls aus „Mach dein Bett!

Was am Ende des Tages übrig bleibt, wird auf einen neuen Zettel für den nächsten Tag übertragen.

Viel Erfolg beim Anwenden.

Schreib mir gerne auf Social Media wie dir der Tipp gefallen hat und deine Organisation verbessert hat!

Dazu passend: 5 Power Booster für mehr Motivation.

Wie du als Unternehmer wirklich erfolgreich wirst

In diesem Auszug erfährst du einige Aspekte die wirklich wichtig sind, wenn du als Unternehmer oder Unternehmerin heute starten willst.

Falls du dich fragst was der 4-Wochen-Marketing-Erfoglsmanager ist von dem die beiden sprechen, dann findest du unter dem Link mehr Informationen. Das Buch wird tatsächlich gegen Versandkosten verschenkt! Für Versand nach Österreich oder Schweiz bitte die gesonderten Links nutzen.

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*Ich erhalte für diese Empfehlungen hinter den aufgeführten Links eine kleine Provision wovon dieser Blog und die Webseitenkosten finanziert werden. Es lohnt sich aber viel mehr für dich, diese Angebot mitzunehmen.

Coachingformen, Mentoring und Therapie – ein Einstieg und Überblick

Oft fragen sich Menschen worin eigentlich der Unterschied zwischen Coaching, Mentoring und Therapie besteht und in welchen Aspekten die genauen Vor- und Nachteile liegen. Dieser Artikel gibt Aufschluss darüber.

Die nachfolgende Beschreibung basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen nach 15 Jahren Persönlichkeitsentwicklung, mehrjährigen Ausbildungen zum NLP-Coach und der Zusammenarbeit mit mehr als 250 Menschen.

Was ist Coaching?

Coaching ist in meiner Wahrnehmung die lösungsorientierte Begleitung von Menschen mit Hilfe von effizienten Prozessformaten, Fragetechniken oder anderen Coaching-Interventionen.

Oftmals wird mit Hilfe von sehr guten und wirksamen Mental-Werkzeugen am Mindset, der inneren Kommunikation, dem Selbstwert, Glaubenssätzen, Hypnose oder dem Unterbewusstsein gearbeitet. Oft auch in Kombination.

Bekannte Prozesse oder Verfahren:

Die bedeutende Rolle des Coaches: Nicht immer benötigt es einen Begleiter für Coaching. Es gibt auch gute Selbstcoaching-Werkzeuge und Anleitungen zur Selbstoptimierung. Allerdings ist dessen Wirkweise begrenzt und bei falscher Anwendung ein stückweit auch riskant.

Wenn man auf einen Coach zurückgreift und in diesem Bereich für sich, seine Gesundheit und das berufliche Vorankommen investiert, dann sollte man darauf achten einen zertifizierten oder erfahrenen Coach hinzuzunehmen der zu den eigenen Herausforderungen passt.

Die Person sollte in den Interventionen sicher und souverän sein, bereits gute Erfolge nachweisen können und schon selbst einige Veränderungs-, Coaching- oder Transformationsprozesse durchlaufen haben. Ein guter Coach hat sich oft selbst erfolgreich coachen lassen und einer Vielzahl an eigenen Themen gestellt.

Die Effizienz von Coaching: Effektive Coachinginterventionen können manchmal nur wenige Minuten dauern oder zwischen 90 und 240 Minuten benötigen. Coaching hat oftmals das Ziel mit eher wenigen, dafür aber sehr effektiven Interventionen eine bestimmte Veränderung zu erreichen oder Symptome aufzulösen.

Dazu bedient man sich im Coaching gut erprobten Verfahren und Vorgehensweisen wie zum Beispiel den Six-Step oder den Reimprint. Das sind komplexe Interventionen die sehr viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung benötigen. Dafür können sie sehr wirksam und heilsam sein.

Der Wert von Coaching: Gute Interventionen können die eigene und persönliche Wahrnehmung enorm verbessern, Traumata auflösen, das Leben erleichtern, Verhandlungsfähigkeiten verbessern und eine positive Auswirkung auf die Bereiche von Beruf, Beziehung und Gesundheit haben.


Was ist Therapie?

Therapie ist im Gegensatz zu Coaching oftmals die zeitlich längere Begleitung von Menschen die nach bestimmten Diagnosekriterien seelisch, psychisch oder körperlich erkrankt sind. Es ist nachgewiesen das seelische Erkrankungen sich auch bei voller organischen Gesundheit auf den Körper auswirken können. Das Gebiet der Psychosomatik beschäftig sich damit.

Typische Therapieformen:

  • Verhaltens- und/oder Gesprächstherapie
  • Schematherapie
  • Psychosomatik und Psychoanalyse

Die Kosten für eine Therapie werden in der Regel bei der Krankenkasse beantragt, geprüft und in der Regel übernommen. Die Überweisung erfolgt über den Hausarzt.

Die Therapieformen sind unterschiedlich, folgen in der Regel aber einem festen Muster von regelmäßigen Gesprächen die in der Regel auf 45 Minuten pro Woche begrenzt sind. Therapie läuft dabei meist über einen längeren Zeitraum von 3 bis 24 Monaten.

Seit geraumer Zeit sind die Wartezeiten für Therapie sehr lang, weshalb immer mehr Menschen auf Coaching ausweichen.


Was ist Mentoring?

Mentoring ist die professionelle menschliche Begleitung über einen kurzen oder mittellangen Zeitraum. Mentorenprogramme sind oftmals mit unternehmerischen Zielen verknüpft und verfolgen die Absicht in bestimmte Geschäftsfelder einzudringen oder Wissen zu vermitteln.

Die Wissensvermittlung erfolgt häufig über 1zu1-Coachings, Online-Videos, Seminare, Webinare und Gruppen-Calls. Meistens aus der Kombination von sehr vielen Bestandteilen um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Gutes Mentoring beinhaltet oftmals auch Bestandteile von Coaching.

Was ist Biografiearbeit?

Biografiearbeit ist die schriftliche Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte. Mit Hilfe eines bestimmten strukturierten Formats und der richtigen Vorbereitung kann dabei die gesamte persönliche Vergangenheit aufgerollt und ausformuliert werden.

Die eigene Lebensgeschichte als Schatz

Wie kann Biografiearbeit durchgeführt werden?

Biografiearbeit sollte mit einem erfahrenen Begleiter und nach einer strukturierten Anleitung durchgeführt werden. Das Buch „Codename Glückskind: Lebensgeschichte schreiben und neue Selbstbewusstsein entwickeln“ bietet dazu einen geeigneten Rahmen.

  • Umfassende Vorbereitung mit Beispielen aus der eigenen Lebensgeschichte
  • Anleitung zur Durchführung der Biografiearbeit
  • Geschlossene Facebook-Gruppe zur Begleitung der Arbeit
  • Videos innerhalb der geschlossenen Facebook-Gruppe

Das Workbook kann auf amazon.de oder im Coaching-Shop für einen Preis von 16,90 € erworben werden. Dieser Preis wurde deshalb so niedrig gewählt, damit es sich jeder leisten kann in seine eigene Lebensgeschichte hinzuschauen.

Was LeserInnen darüber schreiben:

Das ist ein großartiges Buch! Es wird vielen helfen auf Ihrem Weg zur Veränderung! Weil sie unzufrieden und unglücklich sind! Die schlimmste Variante ist Krankheit!

Ich kenne den Autor Patrick Koglin schon eine Weile von Seminaren. Und doch kennt man sich nicht wirklich! Ich bin überrascht von seiner Geschichte!

Sein Buch wird Dich lieber Leser in eine neue Gefühlslage bringen. Beim lesen bin ich schon so mitgegangen und brenne darauf es jetzt einmal umzusetzen um noch besser mit meinen Gefühlen umzugehen!

So viele Hinweise die er mir hier gegeben hat. Ich selbst bin ja auch auf dem Weg, mich selbst zu erkennen!

Zwei Ausbildungen haben wir zusammen absolviert und doch überrascht er mich immer wieder und lernen immer wieder etwas neues voneinander!

Ich bin Dankbar und voller Wertschätzung sein Buch durcharbeiten zu dürfen! Neue Erkenntnisse zu erlangen um noch Freier in meinem Leben zu werden! Einen neuen Meilenstein zu erklimmen! Ein gelungenes Workbook!

Doris Kastens, Coach und Trainerin

Warum, wieso und wofür Dankbarkeit wichtig ist

Dazu fällt mir eine erfundene Geschichte ein: Es ist der erste Arbeitstag nach dem Wochenende: Montag. Eigentlich lieben Sie Ihren Job. Aber heute? Heute ist das Wetter schlecht. Es regnet und Ihre Brille ist deshalb verschmiert als Sie ins Büro kommen. Sie sehen dort das man Ihnen einen Zettel auf den Schreibtisch gelegt hat. Sie sollen bitte Kollegin Frau Meier zurückrufen. Ihr Telefon blinkt. Frau Meier hat auch auf die Mailbox gesprochen. Sie sagt sehr ärgerlich, das sie es auch schon am Handy probiert hat und eine Mail schreiben wird – vielleicht mit Kopie an den Chef: „Nie sei jemand erreichbar, das ginge nicht.“. Dabei hat Sie bisher immer eine schnelle Reaktion bekommen. Sie lesen Ihre E-Mails.

Das Projekt das wochenlang nicht vorwärts ging, soll jetzt SOFORT umgesetzt werden. Während Sie die E-Mail lesen, erzählt der Bürokollege der anderen Abteilung das er heute morgen keinen Parkplatz gefunden hat, das Frau Meier angerufen hat und das sein nagelneues Auto kaputt ist. Das sei eine Frechheit und ginge überhaupt nicht. Also das defekte Auto. Vor allem bei dem Preis den er bezahlt hat. Ungeheuerlich. In der Werkstatt wären Sie nicht mal in der Lage gewesen ihm einen Kaffee anzubieten. Außerdem musste er 30 Minuten zu Hause warten bis endlich jemand kam und nach dem Auto gesehen hat. Der vom Autohaus wäre relativ inkompetent gewesen und musste daher bis ins Autohaus abschleppen. Dort hat man sich die Sache nochmal angesehen, aber das Auto musste stehen bleiben. Unglaublich. Deshalb wäre er 45 Minuten zu spät an der Arbeit gewesen.

Sie schwelgen mit den Erinnerungen im Wochenende: Den Kindern hat die Unternehmung nicht gefallen, sie nörgelten über jeden Gehmeter im Park und auf der Fahrt war die zentrale Frage wie lange die Fahrt eigentlich noch dauert. Der kleinste schrie parallel dazu auf dem Rücksitz. Sie wissen nicht wieso und haben nach 30 Minuten auch aufgehört es herauszufinden. Die Fahrt dauerte 35 Minuten.

Sie waren schließlich froh das Auto heil und sicher ans Ziel gebracht zu haben. Dort meinte Ihre Partnerin beim Aussteigen das Sie auch mal wieder mehr lachen könnten und die Schwiegereltern teilten, auf der von Ihnen organisierten Grillparty, mit das der Rasen auch mal wieder hätte gemäht werden können. Die Gespräche am Wochenende handelten von der miserablen Gesundheitspolitik, dem schlechten Wetter, der klaffenden Schere zwischen arm und reich und Salatgurken die inzwischen immer teurer werden. Die reichen werden immer reicher und der „Staat“ guckt nur zu.

Während diesen Erinnerungen blättern Sie durch die nächsten E-Mails. Sie sind müde und haben die halbe Nacht nicht schlafen können. Sie denken an den Rasen im Garten und den vielen Problemen von denen Sie am Wochenende gehört hatten. Da! Eine rote E-Mail mit hoher Priorität: Kunden haben sich beschwert. Nach einer kurzen Weile und dem Eintauchen in fünf zusammenhängende E-Mails verstehen Sie auch wieso. Der Kundensupport hat sich zynisch über die Kommentare von Kunden ausgelassen und die Kunden haben es gelesen. Sie telefonieren und finden heraus das die Beschwerde gerechtfertigt, aber intern falsch verstanden wurde. Sie blättern weiter…

Eine lange E-Mailkette mit Vorwürfen und Rechtfertigungen öffnet sich. In Kopie an drei Chefs. Ein Disaster – willkommen in Ihrem Leben. Die nächsten E-Mails sind Spam oder Termineinladungen zu unbekannten Themen. Zwischendruch stürzt der Rechner ab und Sie müssen den Support anrufen. Dort sagt man Ihnen das es gerade sehr schlimm sei und schließlich wäre Montag. Der Kollege der zuständig ist, wäre nicht da und hat letzte Woche ziemlichen Mist gebaut. Das alles läge nur daran weil das Unternehmen an jeder Ecke spart. Neustart. Sie öffnen den Terminkalender.

Irgendetwas…

Ihr erster Termin führt sie in das Büro des Chefs der Nachbarabteilung. Meeting. Irgendetwas schwingt dort anders. Die Tür steht offen, es riecht nach frischem Kaffee und es stehen Kekse auf dem Tisch. Der Chef begrüßt Sie, lächelt, fragt wie es am Wochenende war und berichtet von schlechten Kundenfeedback von dem er gehört hat. Daneben bedankt er sich für die Arbeit der letzten Woche. Außerdem sei er am Wochenende mit seiner Frau etwas joggen gewesen. Er sei dankbar für diese Augenblicke und die gute Arbeit der Kollegen. Die Kunden spüren das, meint er.

Danach empfiehlt er den neuen Indoor-Spielplatz. Der sei super. Die Mitarbeiter dort wären sehr gut drauf und die Preis-/Leistung für Familien in Ordnung. Er hebt hervor wie wichtig es sei die wenige Freizeit die man hat sinnvoll zu nutzen und wie wichtig es ist, sich positiv auszurichten. Ihnen dämmert es: Irgendetwas… scheint er anders zu machen.

Er fragt nach wie es Ihnen geht und kommt dann zu den Tagesordnungspunkten. Sie besprechen die zu klärenden Punkte und suchen eine Lösung um die Kundenbeschwerde in den Griff zu bekommen. Kurzerhand werden die Beteiligten angerufen, die Sache besänftigt und einige Ideen diskutiert. Plötzlich findet sich eine Lösung. Er bedankt sich bei allen Beteiligten. Alle Beteiligten bedanken sich bei hm. Ihnen fällt auf das irgendetwas anders ist.

Danke doch lieber für das, was du bekommen hast; auf das andere warte und freue dich, dass du noch nicht alles hast.

Seneca

Wie viele Menschen schwingen in der Unzufriedenheit und wundern sich dabei noch mehr unzufriedenere Momente anzuziehen?

Es ist wahr das wir uns als Menschen immer in einer schwingenden Energie bewegen. Bewusst oder unbewusst strahlen wir eine ganz bestimmte Schwingung aus. Wir strahlen immer genau das aus, wie wir uns im „Hier und Jetzt“ fühlen. Und je nachdem wie wir schwingen und was wir fühlen, davon ziehen wir mehr an. Das beschreibt das Gesetz der Anziehung.

Wenn wir also sehr kritisch oder gar perfektionistisch mit uns oder unseren Ergebnissen sind, dann werden wir mehr Kritik oder unzufriedene Menschen in unser Leben ziehen. Kunden die die Nadel im Heuhaufen finden, Besucher die über den ungemähten Rasen klagen statt das Essen und die Gastfreundschaft zu loben, Kinder die über den Weg in den Park meckern, statt für den Ausflug bei Sonnenschein und die Familienzeit dankbar zu sein.

Unsere Schwingung, emotionale Laune und Energie wird dabei jederzeit durch unser Umfeld beefinlusst. Mal mehr, mal weniger. Dabei können wir machen was wir wollen. Wir werden jederzeit beeinflusst und unser Körper reagiert.

Je nachdem in welcher Emotion wir schwingen, können wir von „besseren“ oder „schlechteren“ Zuständen sprechen. Dabei können wir uns emotional entweder nach oben bewegen oder eben nach unten. Die nachfolgende Grafik verdeutlicht das sehr schön:

https://i.pinimg.com/originals/c2/10/81/c210811dde5214c68bb866fbf14f3614.jpg
Quelle: https://i.pinimg.com/originals/c2/10/81/c210811dde5214c68bb866fbf14f3614.jpg

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon, englischer Schriftsteller, Philosoph und Politiker, * 22.01.1561, † 09.04.1626

Was bedeutet das jetzt und wie lässt sich das beeinflussen?

Früher, bei den ersten Schritten mit dem Gesetz der Anziehung dachte ich primär das es lediglich von mir und meinem Denken ausgeht was ich anziehe. Dabei ist es in Wahrheit so, das wir noch so positiv denken können wie wir wollen: Wenn wir uns nicht ausreichend gegen negatives Denken schützen und nicht in uns aufgeräumt haben dann wird das unsere Stimmung immer wieder ins unangenehme Gefühl umkehren. In uns wirken immer auch alte Denk- und Verhaltensmuster aus der Vergangenheit. Was heißt das? Und wie lässt sich das verändern?

Es ist nun mal so: Selbst wenn es uns gelingen würde 100 % ausschließlich nur positive Gedanken zu haben – was praktisch kaum möglich ist, dann kann es unser Umfeld sehr schnell oder auch im Laufe der Zeit schaffen das wir immer tiefer mit unserem Energielevel sinken. Das muss nicht mal absichtlich oder bewusst passieren, sondern kann einfach der Tatsache geschuldet sein, das 90 % der Menschen da draußen immer noch ihren Fokus auf die negativen Dinge im Leben gerichtet haben. Egal welches Wetter draußen herrscht oder welche Nachrichten es gibt: sie finden das Salz in der Suppe, sie beklagen sich.

Wenn Sie hingegen in der Dankbarkeit schwingen, dann können Sie diesen Umstand demütig und resilient begegnen. Sie bauen ein positives Polster auf, das negative Informationen einfach die destruktive Kraft nimmt. Dankbarkeit bildet sozusagen ein unsichtbares Schutzschild gegen Kritik und negative Schwingungen.

Wie funktioniert das? Nun es ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach diesen Prozess mit wenigen Worten zu beschreiben. Aber stellen Sie sich das einfach so vor, als würden Sie ein leeres Gefäß zu 95 % mit grünem Wasser füllen. Was passiert nun, wenn Sie 1 % rotes Wasser hinzufüllen?

Richtig es vermischt sich. Aber wird deshalb gleich das ganze Wasser rot? Nein. Die rote Farbe wird aufgenommen und vermischt sich mit dem grün. Vielleicht verwandelt sich der Grünton etwas, wird dunkler, aber der Inhalt bleibt sicherlich mehr grün als rot.

Wenn Sie nun wieder 4 % grünes Wasser hinzufüllen wird der Grünton stärker und was wäre wohl wenn es gelingt die roten Töne rauszufiltern und zu absorbieren?

Genau das passiert wenn Ihr Fokus auf Dankbarkeit ausgerichtet ist, Ihre Selbstbewusstsein stärker und die eigene Wahrnehmung bewusster ist. Auch wenn Sie eine hohe Wertschätzung gegenüber Ihrem eigenen Leben, gegenwärtigen Erfahrungen und positiven Dingen entwickelt haben. Biografiearbeit ist dazu ein sehr wertvolles Werkzeug um an der eigenen Basis zu arbeiten.

Parallel dazu benötigen Sie Tools um sich mehr und mehr von anderen abzugrenzen und Ihren Fokus auf positive Dingen auszurichten. Dies wird hier immer wieder mal Thema in den Blogbeiträgen sein.

Für heute, das ich einen ersten oder weiteren Einblick in das Thema „Dankbarkeit“ geben konnte. Wie dankbar sind Sie für das Leben und Erfahrungen? Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen: https://www.facebook.com/groups/lifeReview2.0/

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit einem Zitat von Franz Kafka:

Die Eltern, die Dankbarkeit von ihren Kindern erwarten (es gibt sogar solche, die sie fordern), sind wie Wucherer, sie riskieren gern das Kapital, wenn sie nur genug Zinsen bekommen.
Franz Kafka, – https://gutezitate.com/zitat/179475

Wie du Geld manifestierst und Ein- und Ausgaben leichtgewichtig managest

Im Blogartikel „Was können wir von Jürgen Höller lernen“ habe ich dir ein paar Punkte näher gebracht die wir aus seiner Geschichte und seinen Artikeln lernen können. Jürgen Höller spricht davon das die meisten Menschen ein Thema mit oder ohne Geld haben. Vor allem in der Corona-Krise ist. Daher tauchen wir mit diesem Blogartikel näher in das Thema ein – maximalen Mehrwert für dich!

„Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.“

– Henry Ford

Inhalt

In diesem Blogartikel erfährst du, wie du Geld manifestierst und deine Ein- und Ausgaben mit wenig Aufwand managen kannst. Das ganze ist auch als Podcast-Folge erschienen und als Video:

Welche Medien möchtest du nutzen?

Ich biete diese Folge in unterschiedlichen Varianten:

Wähle selbst was dir am ehesten liegt.

Mein Name ist Patrick Koglin, 33 Jahre alt, 2 Kinder und seit Jahren manage ich mein Geld auf die hier vorgestellte Methodik. Ich gebe dir nur das weiter, was bei mir selbst im Alltag funktioniert. Wenn ich das kann, dann kannst du das auch, wahr oder wahr?

Hier kommt der Inhalt: „Wie du Geld manifestierst?“

Video

Blogartikel

Wo geht es typischerweise los? Genau an dieser Aussage:

„Ich habe kein Geld“

Frage dich als erstes „Ist das wirklich wahr was ich hier glaube?“

und dann…

Woher weißt du das es wirklich so ist?

Lösung

Die meisten Menschen haben kein Problem mit oder ohne Geld, sondern Sie haben ein Problem mit dem was sie glauben, oder viel eher was Sie nicht glauben…aber auch was sie nicht wissen.

Sie glauben, denken oder vermuten das sie nichts hätten. Dann ziehen sie aber mehr von weniger an. Sie manifestieren Mangel.

Das ist Teil des Problems. Du musst dankbar sein. Dankbar für das was ist. Das ist Puzzlestück Nr. 1: Dankbarkeit.

Puzzlestück Nr. 2 ist Klarheit über die Ausgaben.

Lade dir hier das Template für deine Ein- und Ausgabenliste herunter:

http://www.patrick-koglin.com/wp-content/uploads/2020/05/Master-Finanztabelle-Template.xlsx

Prüfe wo du kürzen kannst

Erste kurzfristige Faktoren:

  • Excelliste füllen & Ausgaben aufschreiben
  • Einnahmen steigern
  • Dankbarkeit steigern
  • Zigaretten
  • Alkohol
  • Softdrinks
  • Kino, Zeitschriften, Internetabos
  • Zeitschriftabos
  • Frisör
  • Anschaffungen, TV, Möbel, und Co.
  • Kleidung
  • Rücklagen für Bausparverträge stoppen
  • Ausgaben für Vereine stoppen
  • Langfristige Faktoren:
  • Versicherungen prüfen
  • Autorate prüfen, günstiger finanzieren oder noch besser gar nicht finanzieren
  • Einnahmen steigern
  • Ausgaben senken Dankbarkeit steigern
  • Selbstwert steigern
  • Fokus verbessern

Eine Vielzahl der Tipps und Tricks stammen übrigens von Bodo Schäfer, aus seinen Videos und vor allem seinem Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million„. Dort findest du noch viel mehr Strategien und Wege!


Zudem stelle ich dir hier den Foliensatz zur Einsicht bereit:


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Was wir von Adolf Hitler über destruktive Führung lernen können

Der Name Adolf Hitler wird natürlich aus berechtigten und geschichtlichen Hintergründen in Deutschland befürchtet und weitgehend vermieden. Warum ich trotz dieser schrecklichen Vorgeschichte den Führungsbegriff verwende, das beschreibe ich in in diesem Artikel. Du bekommst dabei sehr viel über Führungshaltung, Organisationsdesign und neue Standards der Unternehmensführung an die Hand.

Dieser Blog und meine Arbeit verfolgen dabei keine politische Aussage. Ich biete Raum zur Diskussion und Reflexion von moderner Team-Führung, Inspiration und gebe Erfahrungswissen in Form von wertvollen Blogs, Fachartikeln, Bücher, Podcasts, Coachings und Beratungsangeboten weiter. Alles querbeet rund um Führungstthemen wie Lean Management, Agilität, Scrum, NLP, Projektmanagement, Coaching und mehr. Das ist mein Ziel und meine Vision.

Ich nutze in meiner Kommunikation den Begriff „neue Führungskraft“ absichtlich und gezielt in seiner Doppeldeutigkeit. Führung und Führungskraft sind weit mehr als einfach nur anleiten und vorgeben.

Der Unterschied zwischen Diktatur und Führung

Ich wurde kürzlich gefragt weshalb ich den Begriff „Führung“ trotz der deutschen Vorgeschichte nutze und auch meinen Podcast „Gamechager-Podcast Neue FührungsKRAFT“ so genannt habe. Dieser Artikel schafft dazu mehr Klarheit. Führung ist eine positive Kraft die wir vor allem in komplexen Projekten oder unklaren Strukturen benötigen wird um wertschöpfend, effektiv und ökonomisch zu arbeiten.

Das wir heute nicht diktatorisch führen, dabei anderen Menschen, ihre Meinungen, Erfahrungen, Erklärungen und Ansichten anhören und respektieren ist sicherlich gut so. Keine Frage. Ganz klar. Dazu gehören zum Beispiel auch die sachliche und fachliche Kritik zuzulassen, Menschen nicht zu schaden, zu blockieren und zu akzeptieren sowie auf Kunden- oder Mitarbeiterbedürfnisse einzugehen.

„Wachstum, zum Wohle aller und nicht einzelner.“

Es gehört bestimmt auch dazu hierarchische Strukturen oder Formate zu respektieren in denen es nicht um Meinungen, Kritik, Diskurs oder Diskussion geht. Situation wie die in denen wir uns gerade befinden oder viel mehr befanden, kurz nach Corona, Quarantänen und schnellen Wechseln ins Home-Office. Besonders in solche Momenten bleibt wenig Zeit zum Diskutieren. Da geht es ums Planen, Abstimmen, MACHEN, Umsetzen und Ergebnisse reflektieren.

Den anderen mit seinen Denkweisen, Bedürfnissen und Werten respektieren

Natürlich kann das in der Praxis von Digitalisierung, Informationsflut, Komplexität, Chaos und vielen parallelen Projekte sowie in Zeiten von großen Social Media-Reichweiten und vielen Beteiligten an einem Unternehmen eine sehr große Herausforderung sein. Dann braucht es Strukturen und Prinzipien, statt Regeln und Einzelentscheide. Es helfen der Fokus auf gemeinsames Wachstum, das Schaffen von gemeinsamen Zielen und Erfragen von Bedürnissen. Aber auch das Zuhören auf der anderen Seite und vor allem das Loslassen des alten Managementkonzepts „Konkurrenz und Wettbewerb“ das wahrscheinlich dem alten Mangeldenken aus dem ersten Weltkrieg entspringt.

Ein gutes und nützliches Pattern bietet darüber hinaus sicherlich das Modell der bedürfnisorientierten oder auch gewaltfreien Kommunikation das auch im Kundenkontakt eingesetzt werden kann. In zwischenmenschlichen Beziehungen helfen als Basis Empathie, also die Fähigkeit die Sicht und Gefühle des anderen zu verstehen und das smarte und fast schon alte google-Prinzip „Don´t be evil – sei freundlich und wertschätzend“. Natürlich auch in fachlichen Diskussionen und Entscheidungsvorbereitungen. Dazu enthält dieser Artikel am Ende noch eine Best practice. Wem das zu in Summe zu viele Details sind oder zu viel zu lesen ist, der findet ganz sicher einen Experten auf dem Gebiet.

Was zeichnete Adolf Hitler aus?

  • Adolft Hitler hat diktatorisch geführt und andere Inhalte die nicht seinem Vokabular oder seiner Meinungen entsprachen zensiert oder vernichten lassen
  • Er hat Menschen bestraft die die seinen Ansichten widersprechen, Menschen die dem offenkundig widersprachen hat er bestraft und Menschen ausgegrenzt die nicht seinen Paradigmen gefolgt sind
  • Er hat seinen Einfluss zum Schaden vieler Menschen genutzt und Kriege geführt die viele Menschenleben gekostet haben
  • uvm.

Was ist das Gute daran? Was können wir daraus lernen?

Eins lehrt uns diese Geschichte: das wir immer aufmerksam sein sollten wohin große Strukturen wachsen, uns in Führungsverantwortung über Ethik, Moral und gemeinsames Wachstum bewusst sind, andere Haltungen akzeptieren, darauf wertfrei reagieren und den Fokus darauf richten wie wir die Unternehmens- und Systemarchitketur weiter verbessern können. Auch zu einem Gemeinwohl hinentwickeln und das wir reflektieren wie weit wir unsere Kompetenzen dazu einsetzen das Gemeinwohl zu fördern oder das Eigeninteresse.

„Wenn alle von der Brücke springen, springst du dann ohne Verstand mit?“

Es bedeutet aber manchmal auch einfach nicht mitzuziehen wenn bestimmte Grundvoraussetzungen und Standards nicht erfüllt sind, man sich nicht einbringen kann oder wenig „Return“ bekommt. Wenn bestimmte Standards nicht erfüllt sind. In diesen Momenten ist es wichtig, immer wieder mit Abstand zu reflektieren.

Zusammengefasst:

  • Schnell wachsende Strukturen aufmerksam beobachten
  • Führungsverantwortung entwickelt, die über das eigene System hinaus geht – also auch die Kundenzufriedenheit berücksichtigt
  • Bewusstheit über Ethik und Moral entwickeln
  • Gemeinsames Wachsum forcieren – mit Kunden, Mitarbeitern und Kooperationspartnern
  • Auf „Widerstände“ und Gegenargumente wertfrei reagieren, Einwände mit einbeziehen in zukünftige Angebote
  • Fokus auf System- und Organisationsdesign richten, statt auf einzelnes Verhalten
  • Gemeinwohl fördern, statt die eigenen Interessen

Was ist das Gegenteil von Diktatur?

Das Gegenteil von Diktatur ist sicherlich ganz einfach gesagt: alles andere, Demokratier und Mitbestimmung.

Hier helfen konstruktive und effektive Mitbestimmungsstrukturen aus anderen Vorbildern. Ist es hierarchische Führung? Kooperativ? Im Rahmen einer Community? Im Konsent? Konsent? Im Zellstrukturdesign? Nach dem google oder spotifiy-Konzept? Egal, es ist alles andere als das ein Mensch in destruktiver Form die Massen bewegt und zu seinem eigenen Nutzen beeinflusst.

Agile oder kooperative Führung bedeutet jedoch nicht das jeder macht was er weill

Darüber hinaus wird besonders im Hinblick mit dem Begriff von kooperativer „Führung“ sehr deutlich was passiert, wenn wir aus Abneigung gegenüber dem Begriff oder eine klaren Führungsform eine konstruktive, schaffende und kreierende Form von Führung vermeiden. Es zeigt welche Kraft wir damit gleichermaßen im Teamkontext verlieren und ausblenden können. Dabei gibt es sicherlich einen großen Unterschied zwischen menschenverachtender destruktiver Diktatur und der positiven Kraft von Klarheit in der Führungsarbeit.

In der Praxis wird dieser Diskurs jedoch selten geführt oder veranschaulicht. Dadurch kann im Führungsalltag eine ganz zentrale Kraft verloren gehen. Die Kraft von Klarheit, Fokus und gemeinsamen Zielen wie sie in meinem neuesten Buch „Magic Teams“ beschrieben ist.

Die Autorität und Kraft um am Rahmen eines Unternehmens zu arbeiten, gemeinsame Ziele zu schaffen und damit die Ergebnisse „zum Wohler aller“ zu verbessern ist sehr nützlich und verbessert die Ergebnisqualität. Dann entstehen MAGIC TEAMS.

Die meisten Menschen versuchen Autorität zu umgehen und setzen daher häufig weichere Begriffe ein wie z. B. „Leadership“ oder „Führung auf Augenhöhe“ ein. Natürlich ist das auch eine Option. Leider verlieren wir dadurch oftmals die positive und schöpferische Kraft die eigentlich hinter dem Wort „Führung“ steckt.

Die Taten von Adolf Hitler waren sicherlich grausam und zerstörerisch, keine Frage. Doch wenn wir eines von ihm lernen können, dann etwas über destruktive Führung.

Klare Führung hingegen die gemeinsame Ziele, Demokratie und das wertschätzende Miteinander fördert ist sicherlich längst keine Diktatur, sondern oftmals auch im sozialen und ökonomischen Sinne sinnvoll. Es hilft aufmerksem, mit Feingefühl mit diesem Thema umzugehen und immer dann hellhörig zu werden, wenn jemand Strukturen schafft um damit Massen zu beeinflussen, Menschen ausgrenzt um seine Gewinne zu maximieren.

Best practice: 1) Diskussionen von Entscheidungen trennen 2) Formate für Diskussionen nutzen und 3) ein Commitment, Klarheit oder Routine über das Entscheidungsverfahren treffen

Hier hat sich bewährt strukturierte Plattformen für Diskussion und Austausch zu schaffen. Beispielsweise eine Community of practice mit Formate wie Open Space, World Café oder Lean Coffee. Diese Methoden haben einzig und alleine das Ziel die Zeit und den Raum für wertfreien und freien Austausch zu schaffen. Hier können Themen mitbestimmt und auf Augenhöhe diskutiert werden. Denkbar ist also vor eine Entscheidung zunächst 30-90 Minuten für freien Diskurs zu gestalten, Zahlen, Daten, Fakten, Themen und Meinungen zu sammeln und visualisieren um dann im Anschluss nach einer kurzen Pause eine Entscheidung zu treffen oder auch miteinander zu entscheiden noch keine Entscheidung zu treffen. Hier können schließlich wieder Moderations- und Entscheidungsverfahren zum Einsatz kommen. Ein Team sollte hier eine klare Struktur haben wie Entscheidungen typischerweise getroffen werden. Top-down? Im Teamkonsens oder -konsent? Im Mehrheitsentscheid. Alle diese Methoden haben Vor- und Nachteile. Lassen Sie sich im Zweifel beraten und beim Einführen solcher Ansätze durch einen Agile Coach begleiten.

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