Die einfachste Organisationsmethode der Welt

Organisations-Tool für zwischendurch: Mir hat jemand vor ein paar Jahre in einem Manager-Seminar die simpelste und einfachste Organisationsmethode der Welt gezeigt.

Du musst dir dazu vorstellen das ich aus der IT komme. Wir arbeiteten dort mit allen möglichen Ticketverwaltungssysteme wie Atlassian Jira, Atlassian Trello, haptischen Kanban-Boards, E-Mailverteilern, Scrum-Boards und Co. Abgefahrenes Zeug.

Aber all das hat bei mir irgendwann nicht mehr funktioniert. Warum? Die Aufgaben gehen einfach in der Masse unter. An manchen Tagen erhielt ich mehr als 50 E-Mails. In meinem Postfach liegen oft mehrere hundert ungelesene E-Mails die ich runterpriorisieren muss. Oft muss ich auf Zuarbeit und Rückantwort warten. Puh!

Gleichzeitig motiviert es nicht, wenn du 800 Aufgaben vor dir hast und erstmal minutenlange Filter bewegen musst, Kommentare lesen und sortieren musst. Nein. Die wirksamste Methode ist viel einfacher.

Ich bin gespannt, was du dazu sagst.

Todo-Listen

Ganz simpel, smart und einfach: Schreibe alle Aufgaben, die anstehen auf einen Zettel. Die arbeitst du sequentiell ab, danach streichst du sie durch. That´s it.

  1. Todo: Kunden zurückrufen
  2. Todo: Kapitel 3 aus Codename Glückskind ins Lektorat geben
  3. Todo: Blogartikel über REDESIGN schreiben

Die Aufgaben arbeitest du nacheinander ab. Ganz sachlich neutral und straight. Was am Ende des Tages übrig bleibst, lässt du stehen oder überträgst es auf einen neuen Zettel. Damit organisierst du ALLES.

Selbst wenn das mal zeitweise 2, 3 oder mehr Zettel werden. Damit du organisiert du deinen Tag, deine Woche und deinen Monat. Ich hatte hier schon 4 Zettel nebeneinander liegen. Gerade dann ist es wichtig den roten Faden im Auge zu behalten.

Aus den Augen aus dem Sinn

Der Hauptvorteil: Was erstmal aus dem Kopf ist, ist aus dem Sinn und du kannst dich auf Ergebnisse und Voranschreiten eines Punktes konzentrieren. Der vielbesagte FOKUS entsteht.

Wenn du noch keine Todo-Liste hast, dann beginne früh morgens als allererstes dir diese Liste zu erstellen. Schreib alles auf was erledigt werden muss.

Pro-Tipp #1: Schneide und formuliere die Aufgaben in einer Größenordnung in der sie bestmöglichst in 15 Minuten erledigt werden können. Auf jeden Fall sollte die Länge der Aufgaben unter 2 Stunden liegen. Und noch etwas:

Die Aufgaben müssen selbstbestimmt erledigt werden können. Frei von Abhängigkeiten. Nur dann ergibt dieses System einen logischen Sinn und funktioniert. Zum Beispiel nicht formulieren das Herr Meier den Angebotstext erstellt, sondern das der Angebotstext von dir empfangen wird.

Pro-Tipp #2: Platziere den oder die Zettel sichtbar auf deinem Schreibtisch. Wenn du genauso ein kreativer Chaot bist wie, dann solltest du besonders darauf achten den Zettel morgens als erstes sehen zu können. Es ist das erste was du siehst wenn du dich an den Schreibtisch setzt 🙂

Es sollte jeden Morgen deine erste Tat sein auf diesen Zettel zu schauen: Was steht dort drauf? Was muss als nächstes erledigt werden? Was darf noch aufgeschrieben werden? Welche Termine stehen heute an?

Das kann ein wichtiger Teil deiner neuen Routine sein.

It works, wenn du damit arbeitest

Es funktioniert, wenn du damit arbeitest. Jeder durchgestrichene ‚Todo‘ verschafft ein Erfolgserlebnis. Du siehst den Fortschritt, kannst dich besser fokussieren und lässt dich somit weniger ablenken.

Bei mir funktioniert es, also gehe ich davon aus, das es auch bei dir funktionieren wird – wenn du dich darauf einlässt und es einfach mal ausprobierst.

Pro Tipp #3 Eat the frog in the morning

Hier der dritte und letzte Tipp: Alle Aufgaben arbeitest du nacheinander ab und du isst den Frosch zum Frühstück.

Was bedeutet „Eat the frog in the morning“?

Morgens beginnst du mit der unangenehmsten, schlimmsten oder schwierigsten Aufgabe. Warum? Damit diese als erledigt ist. Danach arbeitest du alles andere ab.

Das unangenehmste ist dann aus deinem Kopf und du hast eine bessere Energie für den Tag. Außerdem bist du schon einmal maximal motiviert. Denn das schlimmste liegt hinter dir.

Das funktioniert auch hervorragend für die Hausarbeit. Denke auch dabei an den Impuls aus „Mach dein Bett!

Was am Ende des Tages übrig bleibt, wird auf einen neuen Zettel für den nächsten Tag übertragen.

Viel Erfolg beim Anwenden.

Schreib mir gerne auf Social Media wie dir der Tipp gefallen hat und deine Organisation verbessert hat!

Dazu passend: 5 Power Booster für mehr Motivation.

Was Unternehmer über schnelles Wachstum wissen sollten

KPIs, Gewinne und Umsätze: Wenn Unternehmen zwischen 50 und 300 Mitarbeitern sich schnell entwickeln und wachsen, dann haben die führenden Unternehmer meistens nur eins im Sinn: die Gewinn- und Umsatzzahlen.

Sie vergessen häufig die zentralen Säulen eines nachhaltigen Unternehmensaufbaus. Es sind nicht die Zahlen und Gewinne die das Unternehmen langfristig erfolgreich am Laufen halten.

Erfahren Sie mehr dazu in diesem kurzen Artikel.

Was berechtigt mich diesen Artikel zu schreiben?

Einige Unternehmer vertreten leider die Ansicht das man nur von den Menschen lernen kann, die schon dort sind wo sie hinwollen. Leider ist diese Aussage ein Irrtum. Sie beruht auf einem Denkfehler. Wenn das richtig wäre, müssten alle Unternehmen die von McKinsey, Ernst Young, Kearney und Co. beraten wurden die reinsten Ideenschmieden sein in denen die Menschen freudestrahlend einen Erfolg nach dem anderen feiern. Aber ist das so?

Unternehmer müssen folgendes wissen:

Richtig ist: Man sollte von den Menschen lernen die Wissen und Kompetenzen haben bestimme Probleme zu lösen. Menschen die Herausforderungen annehmen und lösen können. Die die Ursachen für Probleme ausmachen und beseitigen können. Die dafür einstehen. Experten die Lösungen, Formate, Strukturen oder funktionierende lebbare Prozesse kennen. Denker für gute Ideen. Menschen die über strategische Exzellenz, Weitsicht und Empathie verfügen. Die Changeprozesse auch dann durchziehen, wenn nicht jeder einzelne das Gesamtbild kennt oder versteht. Voranschreitende Leader die den Status Quo hinterfragen, neu denken und bestimmte Dinge selbst bei Gegenwind zum Wohle aller durchziehen.

Die richtigen Kompetenzen am richtigen Ort

Um es mit einem anderen Beispiel zu sagen: Nur weil jemand gut Fußball spielen kann, heißt das noch lange nicht, das er eine Weltmeister-Mannschaft aufstellen und strategisch zum Erfolg führen kann. Selbst Fußball-Nationaltrainer wird man nicht, wenn man gut Fußballspielen kann.

Auch wenn ich immer noch nicht weiß wie gut Yogi Löw wirklich auf dem Fußballplatz spielt, glaube ich das er mehr ein strategischer Denker als ein guter Fußballspieler ist. Jemand der menschliche Potentiale sehen kann, ein Team formieren und gut analysieren kann.

Im Umkehrschluss gedacht: Nicht weil jemand etwas gut kann, ist er auch geeignet dazu es wiederholbar anzuleiten oder anderen beizubringen. Ein guter Maurer ist noch lange kein guter Ausbilder. Wer große Ziele verfolgt sollte das beachten. Dort muss jedes Puzzleteil in das große Ganze passen.

Ich habe mich seit 2010 mit agiler Führung beschäftigt und schließlich 2015 einen massiven Changeprozess zur agilen Organisation entwickelt und umgesetzt. Ein Unternehmen mit 150 Mitarbeitern und 6.000 Kunden dort hin geführt. Danach hab ich eine Community mit mehr als 200 Menschen aufgebaut die sich mit dem Thema näher befasst hat. Dort habe ich das Wissen in die Breite getragen. Inzwischen habe ich mit mehr als 300 Menschen gearbeitet. Das ist meine Expertise. Einen Teil der Puzzleteile habe ich in meinem Buch „Magic Teams“ skizziert.

Der Erfolg kommt aber nicht vom Lesen, sondern vom Umsetzen in der jeweiligen Organisation und diese Arbeit ist nach wie vor hoch-individuell. Es gibt kein Schema-F das überall und für jeden funktioniert.

Typische Unternehmen beginnen irgendwann ihre Mitarbeiter durch KPIs, Prozessbeschreibungen, Formulare, extrinsische Ziele und detailliertes Management zu steuern. Das verhindert oftmals nicht nur persönliches und unternehmerisches Wachstum, sondern bremst auch die Innovationskraft sowie die Ausrichtung nach dem wahren Unternehmenszweck: dem Kunden.

Was jeder Unternehmer über schnelles Wachstum wissen sollte

1. Der Tag hat nur 24h – Zeit ist begrenzt

Das mag trivial klingen, aber ja, sehr vielen Unternehmern scheint diese Tatsache nicht bewusst. Ihr Zeitmanagement fliegt ihnen regelmäßig um die Ohren: Sie verpassen Termine oder können sie nicht wahrnehmen. Regelmäßig verpassen sie das Abendessen mit der Frau, kommen zu spät, haben zu wenig Zeit für sich oder vergessen die eigenen Kinder. Sie bewegen sich in ihrem eigenen Hamsterrad.

Der Fokus liegt oftmals vollständig auf dem eigenen Business und wenn der Tag 48 Stunden hätte, dann würden sie 48 Stunden arbeiten. Warum? Oftmals können sie nicht von ihrer Leidenschaft loslassen und haben viel zu viele parallele Projekte: Da ist das Aktiendepot, die Immobilien, das eigene Unternehmen, Kundentermine, Bühnenpräsenz, Mitarbeiterführung, Verkauf, neue Projekte, Gespräche mit Kooperationspartnern…

Sie sind vielleicht süchtig nach Arbeit und der Anerkennung im außen. Auch wenn es die persönliche Leidenschaft sein mag und großen Mehrwert liefert, dann vergessen sie sich doch manchmal selbst. Andere wichtige Säulen des Lebens gehen unter:

  • Gesundheit, resourcenorientiertes Denken und innere Balance
  • Partnerschaft, Familie, Freunde und soziales Umfeld
  • Hobbies, Freizeit und persönliche Ziele
  • Visionsarbeit und strategische Ausrichtung
  • Trends, Innovation und eigene Weiterentwicklung

2. Der Unternehmer wird zum Flaschenhals wenn er nicht clever delegiert

Wenn nur einer im Unternehmen verkaufen oder entscheiden kann, dann hängt alles von dieser Person ab. Aber schnell wachsende Unternehmen müssen clevere Entscheidungsstrukturen aufbauen, sonst skaliert es nicht. Mitarbeiter müssen entscheiden lernen und können. Dazu braucht es Klarheit und dazugehörige Entscheidungsstrukturen. Was darf ein Mitarbeiter selbst entscheiden und was nicht? Welche Aspekte müssen im Team entschieden werden? Wo entscheiden Führungskräfte? Was entscheidet der Unternehmer selbst?

3. Menschen unterschätzen neue Projekte

In der Startup-Kultur sind neue Projekte und Produkte oftmals kein Problem, aber im Laufe der Zeit wird es wichtiger das Business auszubauen. Dann sind da nicht nur laufende Prozesse, bestehende Produkte und Kunden, sondern eben auch neue und alles was neu ist erfordert erhöhte Energie und Aufmerksamkeit. Sehr schnell kann man sich hier verschätzen und verkalkulieren. Selbst wenn große Gewinne winken, dann werden neue Projekte meist unterschätzt. Die Qualität leidet. Interessierte Kunden springen ab und verlieren das Vertrauen.

Die operative Arbeit kollidiert mit der innovativen Arbeit. Projektarbeit trifft laufende Arbeit.

Das sagt der CHAOS-Report: Mehr als 50 % von Projekten verzögern sich in der Auslieferung, treffen nicht die erwartete Qualität oder schaffen nicht die Ergebnisse die der Kunde sich wünscht:

Punkt 4, 5,6 und 7 werde ich nur kurz skizzieren:

4. Wissen und Kompetenzen bestehender Mitarbeiter können nicht schnell genug auf neue Mitarbeiter übertragen werden, weil sie zu stark im Kerngeschäft eingebunden sind.

5. Konflikte können nicht ausreichend schnell und gut gelöst werden.

6. Die Kundenzufriedenheit wird aus den Augen verloren, die Produktqualität sinkt und damit die Weiteremfehlungsrate. Der Verkauf benötigt plötzlich viel höhere Anstreungen. Die Zahlen brechen ein.

7. Bestehende Mitarbeiter mögen das Kerngeschäft und die operative Arbeit im Griff haben, sind aber in der Regel keine guten Führungspersönlichkeiten die die Meta-Ebene einnehmen können. Damit werden neue Mitarbeiter nicht ausreichend angeleitet. Es entsteht viel Verschwendung.

Welche Lösungsoptionen gibt es?

Man braucht in solchen raschen Wachstumsphasen genau solche Menschen die nicht unbedingt gefallen wollen und müssen: Beobachter und Analysten die sehr schnell Engpässe und verborgene Konflikte erkennen können. Menschen mit systemischem Blick und Verständnis.

Menschen die Ideen liefern können wie das Unternehmen besser ausgerichtet werden kann und es – komme was wolle – in die Umsetzung bringen um große Ziele zu erreichen.

Interview von Damian Richter mit Jürgen Höller

Wege von ganz unten nach oben

Alternativ und unterwegs als Podcast hören: Höre Dir die neue Durchstarter-Interview Folge von Damian Richter an

Wie du als Unternehmer wirklich erfolgreich wirst

In diesem Auszug erfährst du einige Aspekte die wirklich wichtig sind, wenn du als Unternehmer oder Unternehmerin heute starten willst.

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Coachingformen, Mentoring und Therapie – ein Einstieg und Überblick

Oft fragen sich Menschen worin eigentlich der Unterschied zwischen Coaching, Mentoring und Therapie besteht und in welchen Aspekten die genauen Vor- und Nachteile liegen. Dieser Artikel gibt Aufschluss darüber.

Die nachfolgende Beschreibung basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen nach 15 Jahren Persönlichkeitsentwicklung, mehrjährigen Ausbildungen zum NLP-Coach und der Zusammenarbeit mit mehr als 250 Menschen.

Was ist Coaching?

Coaching ist in meiner Wahrnehmung die lösungsorientierte Begleitung von Menschen mit Hilfe von effizienten Prozessformaten, Fragetechniken oder anderen Coaching-Interventionen.

Oftmals wird mit Hilfe von sehr guten und wirksamen Mental-Werkzeugen am Mindset, der inneren Kommunikation, dem Selbstwert, Glaubenssätzen, Hypnose oder dem Unterbewusstsein gearbeitet. Oft auch in Kombination.

Bekannte Prozesse oder Verfahren:

Die bedeutende Rolle des Coaches: Nicht immer benötigt es einen Begleiter für Coaching. Es gibt auch gute Selbstcoaching-Werkzeuge und Anleitungen zur Selbstoptimierung. Allerdings ist dessen Wirkweise begrenzt und bei falscher Anwendung ein stückweit auch riskant.

Wenn man auf einen Coach zurückgreift und in diesem Bereich für sich, seine Gesundheit und das berufliche Vorankommen investiert, dann sollte man darauf achten einen zertifizierten oder erfahrenen Coach hinzuzunehmen der zu den eigenen Herausforderungen passt.

Die Person sollte in den Interventionen sicher und souverän sein, bereits gute Erfolge nachweisen können und schon selbst einige Veränderungs-, Coaching- oder Transformationsprozesse durchlaufen haben. Ein guter Coach hat sich oft selbst erfolgreich coachen lassen und einer Vielzahl an eigenen Themen gestellt.

Die Effizienz von Coaching: Effektive Coachinginterventionen können manchmal nur wenige Minuten dauern oder zwischen 90 und 240 Minuten benötigen. Coaching hat oftmals das Ziel mit eher wenigen, dafür aber sehr effektiven Interventionen eine bestimmte Veränderung zu erreichen oder Symptome aufzulösen.

Dazu bedient man sich im Coaching gut erprobten Verfahren und Vorgehensweisen wie zum Beispiel den Six-Step oder den Reimprint. Das sind komplexe Interventionen die sehr viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung benötigen. Dafür können sie sehr wirksam und heilsam sein.

Der Wert von Coaching: Gute Interventionen können die eigene und persönliche Wahrnehmung enorm verbessern, Traumata auflösen, das Leben erleichtern, Verhandlungsfähigkeiten verbessern und eine positive Auswirkung auf die Bereiche von Beruf, Beziehung und Gesundheit haben.


Was ist Therapie?

Therapie ist im Gegensatz zu Coaching oftmals die zeitlich längere Begleitung von Menschen die nach bestimmten Diagnosekriterien seelisch, psychisch oder körperlich erkrankt sind. Es ist nachgewiesen das seelische Erkrankungen sich auch bei voller organischen Gesundheit auf den Körper auswirken können. Das Gebiet der Psychosomatik beschäftig sich damit.

Typische Therapieformen:

  • Verhaltens- und/oder Gesprächstherapie
  • Schematherapie
  • Psychosomatik und Psychoanalyse

Die Kosten für eine Therapie werden in der Regel bei der Krankenkasse beantragt, geprüft und in der Regel übernommen. Die Überweisung erfolgt über den Hausarzt.

Die Therapieformen sind unterschiedlich, folgen in der Regel aber einem festen Muster von regelmäßigen Gesprächen die in der Regel auf 45 Minuten pro Woche begrenzt sind. Therapie läuft dabei meist über einen längeren Zeitraum von 3 bis 24 Monaten.

Seit geraumer Zeit sind die Wartezeiten für Therapie sehr lang, weshalb immer mehr Menschen auf Coaching ausweichen.


Was ist Mentoring?

Mentoring ist die professionelle menschliche Begleitung über einen kurzen oder mittellangen Zeitraum. Mentorenprogramme sind oftmals mit unternehmerischen Zielen verknüpft und verfolgen die Absicht in bestimmte Geschäftsfelder einzudringen oder Wissen zu vermitteln.

Die Wissensvermittlung erfolgt häufig über 1zu1-Coachings, Online-Videos, Seminare, Webinare und Gruppen-Calls. Meistens aus der Kombination von sehr vielen Bestandteilen um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Gutes Mentoring beinhaltet oftmals auch Bestandteile von Coaching.

Was ist Biografiearbeit?

Biografiearbeit ist die schriftliche Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte. Mit Hilfe eines bestimmten strukturierten Formats und der richtigen Vorbereitung kann dabei die gesamte persönliche Vergangenheit aufgerollt und ausformuliert werden.

Die eigene Lebensgeschichte als Schatz

Wie kann Biografiearbeit durchgeführt werden?

Biografiearbeit sollte mit einem erfahrenen Begleiter und nach einer strukturierten Anleitung durchgeführt werden. Das Buch „Codename Glückskind: Lebensgeschichte schreiben und neue Selbstbewusstsein entwickeln“ bietet dazu einen geeigneten Rahmen.

  • Umfassende Vorbereitung mit Beispielen aus der eigenen Lebensgeschichte
  • Anleitung zur Durchführung der Biografiearbeit
  • Geschlossene Facebook-Gruppe zur Begleitung der Arbeit
  • Videos innerhalb der geschlossenen Facebook-Gruppe

Das Workbook kann auf amazon.de oder im Coaching-Shop für einen Preis von 16,90 € erworben werden. Dieser Preis wurde deshalb so niedrig gewählt, damit es sich jeder leisten kann in seine eigene Lebensgeschichte hinzuschauen.

Was LeserInnen darüber schreiben:

Das ist ein großartiges Buch! Es wird vielen helfen auf Ihrem Weg zur Veränderung! Weil sie unzufrieden und unglücklich sind! Die schlimmste Variante ist Krankheit!

Ich kenne den Autor Patrick Koglin schon eine Weile von Seminaren. Und doch kennt man sich nicht wirklich! Ich bin überrascht von seiner Geschichte!

Sein Buch wird Dich lieber Leser in eine neue Gefühlslage bringen. Beim lesen bin ich schon so mitgegangen und brenne darauf es jetzt einmal umzusetzen um noch besser mit meinen Gefühlen umzugehen!

So viele Hinweise die er mir hier gegeben hat. Ich selbst bin ja auch auf dem Weg, mich selbst zu erkennen!

Zwei Ausbildungen haben wir zusammen absolviert und doch überrascht er mich immer wieder und lernen immer wieder etwas neues voneinander!

Ich bin Dankbar und voller Wertschätzung sein Buch durcharbeiten zu dürfen! Neue Erkenntnisse zu erlangen um noch Freier in meinem Leben zu werden! Einen neuen Meilenstein zu erklimmen! Ein gelungenes Workbook!

Doris Kastens, Coach und Trainerin

Agile Transformation im Mittelstand – und das Remote?

Teams, Produkt-Teams und Entwicklungsteams an ein Ziel zu führen ist herausfordernd genug. Dies noch auf Entfernung zu tun wird zur Königsdisziplin werden. Wenn Unternehmen bereits daran scheitern Projekte mit Menschen in einem Raum nicht zu bewältigen – wie soll oder kann es dann remote gelingen. Viele Unternehmer und Führungskräfte wird das zu ganz neuen Problemstellungen führen. Hier hilft auch kein simples Online-Seminar oder Einzelcoaching – das benötigt Begleitung vor Ort. Warum? Das erläutert dieser Artikel.

Schauen wir genauer hin: Mehr als 50 % von Digitalisierungsprojekten scheitern schon heute, liefern nicht die gewünschten Ergebnisse oder sind verspätet. Mitarbeiter sind unzufrieden, verausgaben sich, brennen aus oder schaffen es nicht die erforderlichen Kompetenzen auf zu bauen. Kunden sind unzufrieden.

Beides resultiert nicht nur in negativen Bewertungen und Kommentaren im Internet, sondern eben auch genau da wo es besonders weh tut: Die Bestands- oder Neukunden kaufen nicht mehr, wichtige Mitarbeiter springen ab, die Einarbeitung und das Recruting neuer Mitarbeiter verzögert massiv die Projekte.

Noch schlimmer ist das vorhandene Kunden den Wert der Produkte nicht oder nicht mehr sehen sehen, schätzen und nicht weiterempfehlen. Wenn hier nicht schnell genug gegengesteuert wird, kann es weiter bergab gehen.

Dann versucht man es mit enger Führung, Tools, Beratungsfirmen oder Prozessen. Die Arbeit für die Arbeit steigt. Die Begeisterung sinkt. Die Ergebnisleistung fällt weiter. Konflikte und Emotionen kochen hoch. Warum?

Das ist doch klar: Mehr vom selben führt nur zu mehr vom selben. Was ein Unternehmen in einer solchen Lage jedoch benötigt ist so etwas wie ein Jogi-Löw. Jemand der sich die Sache annimmt, beobachtet, einen Plan entwickelt, die Umsetzung vorbereitet und während des Spiels ganz gelassen die richtigen Entscheidungen trifft.

Genau so etwas brauchen moderne Unternehmen. Ein Joachim-Löw. Nennen Sie es Teamarchitekt, Business-Trainer oder Agile Coach. Ganz egal. Aber wenn es darum geht schnelle und gute Lösungen für Unternehmenserfolg und interne Prozesse zu finden, insbesondere auf Entfernung, dann braucht es Experten die damit Erfahrung haben.

Den meisten digitalen Unternehmen fehlt es an: emotionaler Intelligenz

Ich arbeite seit 10… 15 Jahren in diesem Feld, bin ausgebildeter Coach, Business-Trainer und Experte für agile Transformation im Mittelstand. Sprechen Sie mich an.

Warum, wieso und wofür Dankbarkeit wichtig ist

Dazu fällt mir eine erfundene Geschichte ein: Es ist der erste Arbeitstag nach dem Wochenende: Montag. Eigentlich lieben Sie Ihren Job. Aber heute? Heute ist das Wetter schlecht. Es regnet und Ihre Brille ist deshalb verschmiert als Sie ins Büro kommen. Sie sehen dort das man Ihnen einen Zettel auf den Schreibtisch gelegt hat. Sie sollen bitte Kollegin Frau Meier zurückrufen. Ihr Telefon blinkt. Frau Meier hat auch auf die Mailbox gesprochen. Sie sagt sehr ärgerlich, das sie es auch schon am Handy probiert hat und eine Mail schreiben wird – vielleicht mit Kopie an den Chef: „Nie sei jemand erreichbar, das ginge nicht.“. Dabei hat Sie bisher immer eine schnelle Reaktion bekommen. Sie lesen Ihre E-Mails.

Das Projekt das wochenlang nicht vorwärts ging, soll jetzt SOFORT umgesetzt werden. Während Sie die E-Mail lesen, erzählt der Bürokollege der anderen Abteilung das er heute morgen keinen Parkplatz gefunden hat, das Frau Meier angerufen hat und das sein nagelneues Auto kaputt ist. Das sei eine Frechheit und ginge überhaupt nicht. Also das defekte Auto. Vor allem bei dem Preis den er bezahlt hat. Ungeheuerlich. In der Werkstatt wären Sie nicht mal in der Lage gewesen ihm einen Kaffee anzubieten. Außerdem musste er 30 Minuten zu Hause warten bis endlich jemand kam und nach dem Auto gesehen hat. Der vom Autohaus wäre relativ inkompetent gewesen und musste daher bis ins Autohaus abschleppen. Dort hat man sich die Sache nochmal angesehen, aber das Auto musste stehen bleiben. Unglaublich. Deshalb wäre er 45 Minuten zu spät an der Arbeit gewesen.

Sie schwelgen mit den Erinnerungen im Wochenende: Den Kindern hat die Unternehmung nicht gefallen, sie nörgelten über jeden Gehmeter im Park und auf der Fahrt war die zentrale Frage wie lange die Fahrt eigentlich noch dauert. Der kleinste schrie parallel dazu auf dem Rücksitz. Sie wissen nicht wieso und haben nach 30 Minuten auch aufgehört es herauszufinden. Die Fahrt dauerte 35 Minuten.

Sie waren schließlich froh das Auto heil und sicher ans Ziel gebracht zu haben. Dort meinte Ihre Partnerin beim Aussteigen das Sie auch mal wieder mehr lachen könnten und die Schwiegereltern teilten, auf der von Ihnen organisierten Grillparty, mit das der Rasen auch mal wieder hätte gemäht werden können. Die Gespräche am Wochenende handelten von der miserablen Gesundheitspolitik, dem schlechten Wetter, der klaffenden Schere zwischen arm und reich und Salatgurken die inzwischen immer teurer werden. Die reichen werden immer reicher und der „Staat“ guckt nur zu.

Während diesen Erinnerungen blättern Sie durch die nächsten E-Mails. Sie sind müde und haben die halbe Nacht nicht schlafen können. Sie denken an den Rasen im Garten und den vielen Problemen von denen Sie am Wochenende gehört hatten. Da! Eine rote E-Mail mit hoher Priorität: Kunden haben sich beschwert. Nach einer kurzen Weile und dem Eintauchen in fünf zusammenhängende E-Mails verstehen Sie auch wieso. Der Kundensupport hat sich zynisch über die Kommentare von Kunden ausgelassen und die Kunden haben es gelesen. Sie telefonieren und finden heraus das die Beschwerde gerechtfertigt, aber intern falsch verstanden wurde. Sie blättern weiter…

Eine lange E-Mailkette mit Vorwürfen und Rechtfertigungen öffnet sich. In Kopie an drei Chefs. Ein Disaster – willkommen in Ihrem Leben. Die nächsten E-Mails sind Spam oder Termineinladungen zu unbekannten Themen. Zwischendruch stürzt der Rechner ab und Sie müssen den Support anrufen. Dort sagt man Ihnen das es gerade sehr schlimm sei und schließlich wäre Montag. Der Kollege der zuständig ist, wäre nicht da und hat letzte Woche ziemlichen Mist gebaut. Das alles läge nur daran weil das Unternehmen an jeder Ecke spart. Neustart. Sie öffnen den Terminkalender.

Irgendetwas…

Ihr erster Termin führt sie in das Büro des Chefs der Nachbarabteilung. Meeting. Irgendetwas schwingt dort anders. Die Tür steht offen, es riecht nach frischem Kaffee und es stehen Kekse auf dem Tisch. Der Chef begrüßt Sie, lächelt, fragt wie es am Wochenende war und berichtet von schlechten Kundenfeedback von dem er gehört hat. Daneben bedankt er sich für die Arbeit der letzten Woche. Außerdem sei er am Wochenende mit seiner Frau etwas joggen gewesen. Er sei dankbar für diese Augenblicke und die gute Arbeit der Kollegen. Die Kunden spüren das, meint er.

Danach empfiehlt er den neuen Indoor-Spielplatz. Der sei super. Die Mitarbeiter dort wären sehr gut drauf und die Preis-/Leistung für Familien in Ordnung. Er hebt hervor wie wichtig es sei die wenige Freizeit die man hat sinnvoll zu nutzen und wie wichtig es ist, sich positiv auszurichten. Ihnen dämmert es: Irgendetwas… scheint er anders zu machen.

Er fragt nach wie es Ihnen geht und kommt dann zu den Tagesordnungspunkten. Sie besprechen die zu klärenden Punkte und suchen eine Lösung um die Kundenbeschwerde in den Griff zu bekommen. Kurzerhand werden die Beteiligten angerufen, die Sache besänftigt und einige Ideen diskutiert. Plötzlich findet sich eine Lösung. Er bedankt sich bei allen Beteiligten. Alle Beteiligten bedanken sich bei hm. Ihnen fällt auf das irgendetwas anders ist.

Danke doch lieber für das, was du bekommen hast; auf das andere warte und freue dich, dass du noch nicht alles hast.

Seneca

Wie viele Menschen schwingen in der Unzufriedenheit und wundern sich dabei noch mehr unzufriedenere Momente anzuziehen?

Es ist wahr das wir uns als Menschen immer in einer schwingenden Energie bewegen. Bewusst oder unbewusst strahlen wir eine ganz bestimmte Schwingung aus. Wir strahlen immer genau das aus, wie wir uns im „Hier und Jetzt“ fühlen. Und je nachdem wie wir schwingen und was wir fühlen, davon ziehen wir mehr an. Das beschreibt das Gesetz der Anziehung.

Wenn wir also sehr kritisch oder gar perfektionistisch mit uns oder unseren Ergebnissen sind, dann werden wir mehr Kritik oder unzufriedene Menschen in unser Leben ziehen. Kunden die die Nadel im Heuhaufen finden, Besucher die über den ungemähten Rasen klagen statt das Essen und die Gastfreundschaft zu loben, Kinder die über den Weg in den Park meckern, statt für den Ausflug bei Sonnenschein und die Familienzeit dankbar zu sein.

Unsere Schwingung, emotionale Laune und Energie wird dabei jederzeit durch unser Umfeld beefinlusst. Mal mehr, mal weniger. Dabei können wir machen was wir wollen. Wir werden jederzeit beeinflusst und unser Körper reagiert.

Je nachdem in welcher Emotion wir schwingen, können wir von „besseren“ oder „schlechteren“ Zuständen sprechen. Dabei können wir uns emotional entweder nach oben bewegen oder eben nach unten. Die nachfolgende Grafik verdeutlicht das sehr schön:

https://i.pinimg.com/originals/c2/10/81/c210811dde5214c68bb866fbf14f3614.jpg
Quelle: https://i.pinimg.com/originals/c2/10/81/c210811dde5214c68bb866fbf14f3614.jpg

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon, englischer Schriftsteller, Philosoph und Politiker, * 22.01.1561, † 09.04.1626

Was bedeutet das jetzt und wie lässt sich das beeinflussen?

Früher, bei den ersten Schritten mit dem Gesetz der Anziehung dachte ich primär das es lediglich von mir und meinem Denken ausgeht was ich anziehe. Dabei ist es in Wahrheit so, das wir noch so positiv denken können wie wir wollen: Wenn wir uns nicht ausreichend gegen negatives Denken schützen und nicht in uns aufgeräumt haben dann wird das unsere Stimmung immer wieder ins unangenehme Gefühl umkehren. In uns wirken immer auch alte Denk- und Verhaltensmuster aus der Vergangenheit. Was heißt das? Und wie lässt sich das verändern?

Es ist nun mal so: Selbst wenn es uns gelingen würde 100 % ausschließlich nur positive Gedanken zu haben – was praktisch kaum möglich ist, dann kann es unser Umfeld sehr schnell oder auch im Laufe der Zeit schaffen das wir immer tiefer mit unserem Energielevel sinken. Das muss nicht mal absichtlich oder bewusst passieren, sondern kann einfach der Tatsache geschuldet sein, das 90 % der Menschen da draußen immer noch ihren Fokus auf die negativen Dinge im Leben gerichtet haben. Egal welches Wetter draußen herrscht oder welche Nachrichten es gibt: sie finden das Salz in der Suppe, sie beklagen sich.

Wenn Sie hingegen in der Dankbarkeit schwingen, dann können Sie diesen Umstand demütig und resilient begegnen. Sie bauen ein positives Polster auf, das negative Informationen einfach die destruktive Kraft nimmt. Dankbarkeit bildet sozusagen ein unsichtbares Schutzschild gegen Kritik und negative Schwingungen.

Wie funktioniert das? Nun es ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach diesen Prozess mit wenigen Worten zu beschreiben. Aber stellen Sie sich das einfach so vor, als würden Sie ein leeres Gefäß zu 95 % mit grünem Wasser füllen. Was passiert nun, wenn Sie 1 % rotes Wasser hinzufüllen?

Richtig es vermischt sich. Aber wird deshalb gleich das ganze Wasser rot? Nein. Die rote Farbe wird aufgenommen und vermischt sich mit dem grün. Vielleicht verwandelt sich der Grünton etwas, wird dunkler, aber der Inhalt bleibt sicherlich mehr grün als rot.

Wenn Sie nun wieder 4 % grünes Wasser hinzufüllen wird der Grünton stärker und was wäre wohl wenn es gelingt die roten Töne rauszufiltern und zu absorbieren?

Genau das passiert wenn Ihr Fokus auf Dankbarkeit ausgerichtet ist, Ihre Selbstbewusstsein stärker und die eigene Wahrnehmung bewusster ist. Auch wenn Sie eine hohe Wertschätzung gegenüber Ihrem eigenen Leben, gegenwärtigen Erfahrungen und positiven Dingen entwickelt haben. Biografiearbeit ist dazu ein sehr wertvolles Werkzeug um an der eigenen Basis zu arbeiten.

Parallel dazu benötigen Sie Tools um sich mehr und mehr von anderen abzugrenzen und Ihren Fokus auf positive Dingen auszurichten. Dies wird hier immer wieder mal Thema in den Blogbeiträgen sein.

Für heute, das ich einen ersten oder weiteren Einblick in das Thema „Dankbarkeit“ geben konnte. Wie dankbar sind Sie für das Leben und Erfahrungen? Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen: https://www.facebook.com/groups/lifeReview2.0/

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit einem Zitat von Franz Kafka:

Die Eltern, die Dankbarkeit von ihren Kindern erwarten (es gibt sogar solche, die sie fordern), sind wie Wucherer, sie riskieren gern das Kapital, wenn sie nur genug Zinsen bekommen.
Franz Kafka, – https://gutezitate.com/zitat/179475

„Wir werden durch die grössten Anstrengungen ruiniert!“

Wiliam Edwards Deming, Statistiker, Physiker und Pionier des Qualitätsmanagements muss bereits im letzten Jahrhundert geahnt haben, das die alten Industrie- und Wirtschafts-Gesetze von Henry Ford und Frederick Winslow Taylor nicht bis in die weite Zukunft tragen.

Deming formulierte viele Theoreme, eines war:

Demings erstes Theorem: „Niemand glaubt so richtig an Gewinn!“

und das zweite:

Demings zweites Theorem: „Wir werden durch die grössten Anstrengungen ruiniert!“

Was hat er damit sagen wollen?

Zum einen, das in den meisten Unternehmen oftmals ein zentrales Problem vorliegt: Kaum einer beschäftigt sich mit Gewinn. Die Unternehmenszahlen, die Differenz zwischen Aufwand und Nutzen interessiert oftmals kaum einen. Es existiert zudem kaum ein Verständnis für das Unternehmenssystem:

„Kaum einer interessiert sich für Gewinn“

Nicht nur das die internen Aufwände und Prozesskosten kaum transparent sind, nein, es wird überhaupt nicht darüber nachgedacht. Statt das wir uns damit beschäftigen Aufgaben, Projekte und Vorhaben zu schätzen – das wir Kosten und Nutzen stetig in Relation setzen, beschäftigen wir uns damit die Arbeit messbar und auswertbar zu machen.

Was folgt dann? KPIs, Centerrechnungen und Excel-Templates. Noch mehr Aufwand! Noch mehr Bürokratie und noch höhere Kosten für weniger Nutzen. Ein sogenannter „Wrong turn“, der weiter in die Sackgasse führt.

Nein. Deming hat gemeint das es wichtig ist den Gewinn eines Unternehmens in den Vordergrund zu setzen und ein Unternehmen nicht durch „größte Anstrenungen“, viel Einsatz, Engagement und Leistung zu ruinieren, sondern smart und clever vorzugehen.

Was das im Detail für jedes Unternehmen bedeutet, ist sicherlich hoch-individuell, aber die meisten Konzerne und Startups begehen heute leider alle sehr ähnliche Fehler. Ein spannendes Gebiet.

Auszug aus meinem Buch „Magic Teams

Wenn Sie den Eindruck haben, das es in Ihrem Unternehmen entsprechenden Nachholbedarf gibt, dann schreiben Sie mich gerne an. Ich unterstütze schnell wachsende Startups, Teams und Unternehmensbereiche bei hoher Komplexität und schaffe intelligente Strukturen die den Menschen zum Kundenvorteil in den Mittelpunkt stellen: Kontakt.

Weitere Theoreme von Deming:

  • Wer zur Entwicklung seiner Firma einen Beitrag leisten kann, wird darauf stolz sein.
  • Innovation kann nur durch Menschen entstehen, denen die Arbeit Freude macht.
  • Die Menschen haben ein Anrecht auf Freu de an der Arbeit.
  • Die Arbeitswelt erhält Qualität, wenn die Menschen stolz auf ihre Leistungen sein
  • können. Alles, was der Einzelne wünscht ist, mit Stolz tätig sein zu dürfen.
  • Warum wird den Leuten kein Stolz bei der Arbeit zugestanden?
  • Monetäre Belohnung bewirkt weniger als innerer Antrieb.

Wie du Geld manifestierst und Ein- und Ausgaben leichtgewichtig managest

Im Blogartikel „Was können wir von Jürgen Höller lernen“ habe ich dir ein paar Punkte näher gebracht die wir aus seiner Geschichte und seinen Artikeln lernen können. Jürgen Höller spricht davon das die meisten Menschen ein Thema mit oder ohne Geld haben. Vor allem in der Corona-Krise ist. Daher tauchen wir mit diesem Blogartikel näher in das Thema ein – maximalen Mehrwert für dich!

„Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.“

– Henry Ford

Inhalt

In diesem Blogartikel erfährst du, wie du Geld manifestierst und deine Ein- und Ausgaben mit wenig Aufwand managen kannst. Das ganze ist auch als Podcast-Folge erschienen und als Video:

Welche Medien möchtest du nutzen?

Ich biete diese Folge in unterschiedlichen Varianten:

Wähle selbst was dir am ehesten liegt.

Mein Name ist Patrick Koglin, 33 Jahre alt, 2 Kinder und seit Jahren manage ich mein Geld auf die hier vorgestellte Methodik. Ich gebe dir nur das weiter, was bei mir selbst im Alltag funktioniert. Wenn ich das kann, dann kannst du das auch, wahr oder wahr?

Hier kommt der Inhalt: „Wie du Geld manifestierst?“

Video

Blogartikel

Wo geht es typischerweise los? Genau an dieser Aussage:

„Ich habe kein Geld“

Frage dich als erstes „Ist das wirklich wahr was ich hier glaube?“

und dann…

Woher weißt du das es wirklich so ist?

Lösung

Die meisten Menschen haben kein Problem mit oder ohne Geld, sondern Sie haben ein Problem mit dem was sie glauben, oder viel eher was Sie nicht glauben…aber auch was sie nicht wissen.

Sie glauben, denken oder vermuten das sie nichts hätten. Dann ziehen sie aber mehr von weniger an. Sie manifestieren Mangel.

Das ist Teil des Problems. Du musst dankbar sein. Dankbar für das was ist. Das ist Puzzlestück Nr. 1: Dankbarkeit.

Puzzlestück Nr. 2 ist Klarheit über die Ausgaben.

Lade dir hier das Template für deine Ein- und Ausgabenliste herunter:

http://www.patrick-koglin.com/wp-content/uploads/2020/05/Master-Finanztabelle-Template.xlsx

Prüfe wo du kürzen kannst

Erste kurzfristige Faktoren:

  • Excelliste füllen & Ausgaben aufschreiben
  • Einnahmen steigern
  • Dankbarkeit steigern
  • Zigaretten
  • Alkohol
  • Softdrinks
  • Kino, Zeitschriften, Internetabos
  • Zeitschriftabos
  • Frisör
  • Anschaffungen, TV, Möbel, und Co.
  • Kleidung
  • Rücklagen für Bausparverträge stoppen
  • Ausgaben für Vereine stoppen
  • Langfristige Faktoren:
  • Versicherungen prüfen
  • Autorate prüfen, günstiger finanzieren oder noch besser gar nicht finanzieren
  • Einnahmen steigern
  • Ausgaben senken Dankbarkeit steigern
  • Selbstwert steigern
  • Fokus verbessern

Eine Vielzahl der Tipps und Tricks stammen übrigens von Bodo Schäfer, aus seinen Videos und vor allem seinem Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million„. Dort findest du noch viel mehr Strategien und Wege!


Zudem stelle ich dir hier den Foliensatz zur Einsicht bereit:


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