Agile Transformation im Mittelstand – und das Remote?

Teams, Produkt-Teams und Entwicklungsteams an ein Ziel zu führen ist herausfordernd genug. Dies noch auf Entfernung zu tun wird zur Königsdisziplin werden. Wenn Unternehmen bereits daran scheitern Projekte mit Menschen in einem Raum nicht zu bewältigen – wie soll oder kann es dann remote gelingen. Viele Unternehmer und Führungskräfte wird das zu ganz neuen Problemstellungen führen. Hier hilft auch kein simples Online-Seminar oder Einzelcoaching – das benötigt Begleitung vor Ort. Warum? Das erläutert dieser Artikel.

Schauen wir genauer hin: Mehr als 50 % von Digitalisierungsprojekten scheitern schon heute, liefern nicht die gewünschten Ergebnisse oder sind verspätet. Mitarbeiter sind unzufrieden, verausgaben sich, brennen aus oder schaffen es nicht die erforderlichen Kompetenzen auf zu bauen. Kunden sind unzufrieden.

Beides resultiert nicht nur in negativen Bewertungen und Kommentaren im Internet, sondern eben auch genau da wo es besonders weh tut: Die Bestands- oder Neukunden kaufen nicht mehr, wichtige Mitarbeiter springen ab, die Einarbeitung und das Recruting neuer Mitarbeiter verzögert massiv die Projekte.

Noch schlimmer ist das vorhandene Kunden den Wert der Produkte nicht oder nicht mehr sehen sehen, schätzen und nicht weiterempfehlen. Wenn hier nicht schnell genug gegengesteuert wird, kann es weiter bergab gehen.

Dann versucht man es mit enger Führung, Tools, Beratungsfirmen oder Prozessen. Die Arbeit für die Arbeit steigt. Die Begeisterung sinkt. Die Ergebnisleistung fällt weiter. Konflikte und Emotionen kochen hoch. Warum?

Das ist doch klar: Mehr vom selben führt nur zu mehr vom selben. Was ein Unternehmen in einer solchen Lage jedoch benötigt ist so etwas wie ein Jogi-Löw. Jemand der sich die Sache annimmt, beobachtet, einen Plan entwickelt, die Umsetzung vorbereitet und während des Spiels ganz gelassen die richtigen Entscheidungen trifft.

Genau so etwas brauchen moderne Unternehmen. Ein Joachim-Löw. Nennen Sie es Teamarchitekt, Business-Trainer oder Agile Coach. Ganz egal. Aber wenn es darum geht schnelle und gute Lösungen für Unternehmenserfolg und interne Prozesse zu finden, insbesondere auf Entfernung, dann braucht es Experten die damit Erfahrung haben.

Den meisten digitalen Unternehmen fehlt es an: emotionaler Intelligenz

Ich arbeite seit 10… 15 Jahren in diesem Feld, bin ausgebildeter Coach, Business-Trainer und Experte für agile Transformation im Mittelstand. Sprechen Sie mich an.

Warum, wieso und wofür Dankbarkeit wichtig ist

Dazu fällt mir eine erfundene Geschichte ein: Es ist der erste Arbeitstag nach dem Wochenende: Montag. Eigentlich lieben Sie Ihren Job. Aber heute? Heute ist das Wetter schlecht. Es regnet und Ihre Brille ist deshalb verschmiert als Sie ins Büro kommen. Sie sehen dort das man Ihnen einen Zettel auf den Schreibtisch gelegt hat. Sie sollen bitte Kollegin Frau Meier zurückrufen. Ihr Telefon blinkt. Frau Meier hat auch auf die Mailbox gesprochen. Sie sagt sehr ärgerlich, das sie es auch schon am Handy probiert hat und eine Mail schreiben wird – vielleicht mit Kopie an den Chef: „Nie sei jemand erreichbar, das ginge nicht.“. Dabei hat Sie bisher immer eine schnelle Reaktion bekommen. Sie lesen Ihre E-Mails.

Das Projekt das wochenlang nicht vorwärts ging, soll jetzt SOFORT umgesetzt werden. Während Sie die E-Mail lesen, erzählt der Bürokollege der anderen Abteilung das er heute morgen keinen Parkplatz gefunden hat, das Frau Meier angerufen hat und das sein nagelneues Auto kaputt ist. Das sei eine Frechheit und ginge überhaupt nicht. Also das defekte Auto. Vor allem bei dem Preis den er bezahlt hat. Ungeheuerlich. In der Werkstatt wären Sie nicht mal in der Lage gewesen ihm einen Kaffee anzubieten. Außerdem musste er 30 Minuten zu Hause warten bis endlich jemand kam und nach dem Auto gesehen hat. Der vom Autohaus wäre relativ inkompetent gewesen und musste daher bis ins Autohaus abschleppen. Dort hat man sich die Sache nochmal angesehen, aber das Auto musste stehen bleiben. Unglaublich. Deshalb wäre er 45 Minuten zu spät an der Arbeit gewesen.

Sie schwelgen mit den Erinnerungen im Wochenende: Den Kindern hat die Unternehmung nicht gefallen, sie nörgelten über jeden Gehmeter im Park und auf der Fahrt war die zentrale Frage wie lange die Fahrt eigentlich noch dauert. Der kleinste schrie parallel dazu auf dem Rücksitz. Sie wissen nicht wieso und haben nach 30 Minuten auch aufgehört es herauszufinden. Die Fahrt dauerte 35 Minuten.

Sie waren schließlich froh das Auto heil und sicher ans Ziel gebracht zu haben. Dort meinte Ihre Partnerin beim Aussteigen das Sie auch mal wieder mehr lachen könnten und die Schwiegereltern teilten, auf der von Ihnen organisierten Grillparty, mit das der Rasen auch mal wieder hätte gemäht werden können. Die Gespräche am Wochenende handelten von der miserablen Gesundheitspolitik, dem schlechten Wetter, der klaffenden Schere zwischen arm und reich und Salatgurken die inzwischen immer teurer werden. Die reichen werden immer reicher und der „Staat“ guckt nur zu.

Während diesen Erinnerungen blättern Sie durch die nächsten E-Mails. Sie sind müde und haben die halbe Nacht nicht schlafen können. Sie denken an den Rasen im Garten und den vielen Problemen von denen Sie am Wochenende gehört hatten. Da! Eine rote E-Mail mit hoher Priorität: Kunden haben sich beschwert. Nach einer kurzen Weile und dem Eintauchen in fünf zusammenhängende E-Mails verstehen Sie auch wieso. Der Kundensupport hat sich zynisch über die Kommentare von Kunden ausgelassen und die Kunden haben es gelesen. Sie telefonieren und finden heraus das die Beschwerde gerechtfertigt, aber intern falsch verstanden wurde. Sie blättern weiter…

Eine lange E-Mailkette mit Vorwürfen und Rechtfertigungen öffnet sich. In Kopie an drei Chefs. Ein Disaster – willkommen in Ihrem Leben. Die nächsten E-Mails sind Spam oder Termineinladungen zu unbekannten Themen. Zwischendruch stürzt der Rechner ab und Sie müssen den Support anrufen. Dort sagt man Ihnen das es gerade sehr schlimm sei und schließlich wäre Montag. Der Kollege der zuständig ist, wäre nicht da und hat letzte Woche ziemlichen Mist gebaut. Das alles läge nur daran weil das Unternehmen an jeder Ecke spart. Neustart. Sie öffnen den Terminkalender.

Irgendetwas…

Ihr erster Termin führt sie in das Büro des Chefs der Nachbarabteilung. Meeting. Irgendetwas schwingt dort anders. Die Tür steht offen, es riecht nach frischem Kaffee und es stehen Kekse auf dem Tisch. Der Chef begrüßt Sie, lächelt, fragt wie es am Wochenende war und berichtet von schlechten Kundenfeedback von dem er gehört hat. Daneben bedankt er sich für die Arbeit der letzten Woche. Außerdem sei er am Wochenende mit seiner Frau etwas joggen gewesen. Er sei dankbar für diese Augenblicke und die gute Arbeit der Kollegen. Die Kunden spüren das, meint er.

Danach empfiehlt er den neuen Indoor-Spielplatz. Der sei super. Die Mitarbeiter dort wären sehr gut drauf und die Preis-/Leistung für Familien in Ordnung. Er hebt hervor wie wichtig es sei die wenige Freizeit die man hat sinnvoll zu nutzen und wie wichtig es ist, sich positiv auszurichten. Ihnen dämmert es: Irgendetwas… scheint er anders zu machen.

Er fragt nach wie es Ihnen geht und kommt dann zu den Tagesordnungspunkten. Sie besprechen die zu klärenden Punkte und suchen eine Lösung um die Kundenbeschwerde in den Griff zu bekommen. Kurzerhand werden die Beteiligten angerufen, die Sache besänftigt und einige Ideen diskutiert. Plötzlich findet sich eine Lösung. Er bedankt sich bei allen Beteiligten. Alle Beteiligten bedanken sich bei hm. Ihnen fällt auf das irgendetwas anders ist.

Danke doch lieber für das, was du bekommen hast; auf das andere warte und freue dich, dass du noch nicht alles hast.

Seneca

Wie viele Menschen schwingen in der Unzufriedenheit und wundern sich dabei noch mehr unzufriedenere Momente anzuziehen?

Es ist wahr das wir uns als Menschen immer in einer schwingenden Energie bewegen. Bewusst oder unbewusst strahlen wir eine ganz bestimmte Schwingung aus. Wir strahlen immer genau das aus, wie wir uns im „Hier und Jetzt“ fühlen. Und je nachdem wie wir schwingen und was wir fühlen, davon ziehen wir mehr an. Das beschreibt das Gesetz der Anziehung.

Wenn wir also sehr kritisch oder gar perfektionistisch mit uns oder unseren Ergebnissen sind, dann werden wir mehr Kritik oder unzufriedene Menschen in unser Leben ziehen. Kunden die die Nadel im Heuhaufen finden, Besucher die über den ungemähten Rasen klagen statt das Essen und die Gastfreundschaft zu loben, Kinder die über den Weg in den Park meckern, statt für den Ausflug bei Sonnenschein und die Familienzeit dankbar zu sein.

Unsere Schwingung, emotionale Laune und Energie wird dabei jederzeit durch unser Umfeld beefinlusst. Mal mehr, mal weniger. Dabei können wir machen was wir wollen. Wir werden jederzeit beeinflusst und unser Körper reagiert.

Je nachdem in welcher Emotion wir schwingen, können wir von „besseren“ oder „schlechteren“ Zuständen sprechen. Dabei können wir uns emotional entweder nach oben bewegen oder eben nach unten. Die nachfolgende Grafik verdeutlicht das sehr schön:

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Quelle: https://i.pinimg.com/originals/c2/10/81/c210811dde5214c68bb866fbf14f3614.jpg

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon, englischer Schriftsteller, Philosoph und Politiker, * 22.01.1561, † 09.04.1626

Was bedeutet das jetzt und wie lässt sich das beeinflussen?

Früher, bei den ersten Schritten mit dem Gesetz der Anziehung dachte ich primär das es lediglich von mir und meinem Denken ausgeht was ich anziehe. Dabei ist es in Wahrheit so, das wir noch so positiv denken können wie wir wollen: Wenn wir uns nicht ausreichend gegen negatives Denken schützen und nicht in uns aufgeräumt haben dann wird das unsere Stimmung immer wieder ins unangenehme Gefühl umkehren. In uns wirken immer auch alte Denk- und Verhaltensmuster aus der Vergangenheit. Was heißt das? Und wie lässt sich das verändern?

Es ist nun mal so: Selbst wenn es uns gelingen würde 100 % ausschließlich nur positive Gedanken zu haben – was praktisch kaum möglich ist, dann kann es unser Umfeld sehr schnell oder auch im Laufe der Zeit schaffen das wir immer tiefer mit unserem Energielevel sinken. Das muss nicht mal absichtlich oder bewusst passieren, sondern kann einfach der Tatsache geschuldet sein, das 90 % der Menschen da draußen immer noch ihren Fokus auf die negativen Dinge im Leben gerichtet haben. Egal welches Wetter draußen herrscht oder welche Nachrichten es gibt: sie finden das Salz in der Suppe, sie beklagen sich.

Wenn Sie hingegen in der Dankbarkeit schwingen, dann können Sie diesen Umstand demütig und resilient begegnen. Sie bauen ein positives Polster auf, das negative Informationen einfach die destruktive Kraft nimmt. Dankbarkeit bildet sozusagen ein unsichtbares Schutzschild gegen Kritik und negative Schwingungen.

Wie funktioniert das? Nun es ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach diesen Prozess mit wenigen Worten zu beschreiben. Aber stellen Sie sich das einfach so vor, als würden Sie ein leeres Gefäß zu 95 % mit grünem Wasser füllen. Was passiert nun, wenn Sie 1 % rotes Wasser hinzufüllen?

Richtig es vermischt sich. Aber wird deshalb gleich das ganze Wasser rot? Nein. Die rote Farbe wird aufgenommen und vermischt sich mit dem grün. Vielleicht verwandelt sich der Grünton etwas, wird dunkler, aber der Inhalt bleibt sicherlich mehr grün als rot.

Wenn Sie nun wieder 4 % grünes Wasser hinzufüllen wird der Grünton stärker und was wäre wohl wenn es gelingt die roten Töne rauszufiltern und zu absorbieren?

Genau das passiert wenn Ihr Fokus auf Dankbarkeit ausgerichtet ist, Ihre Selbstbewusstsein stärker und die eigene Wahrnehmung bewusster ist. Auch wenn Sie eine hohe Wertschätzung gegenüber Ihrem eigenen Leben, gegenwärtigen Erfahrungen und positiven Dingen entwickelt haben. Biografiearbeit ist dazu ein sehr wertvolles Werkzeug um an der eigenen Basis zu arbeiten.

Parallel dazu benötigen Sie Tools um sich mehr und mehr von anderen abzugrenzen und Ihren Fokus auf positive Dingen auszurichten. Dies wird hier immer wieder mal Thema in den Blogbeiträgen sein.

Für heute, das ich einen ersten oder weiteren Einblick in das Thema „Dankbarkeit“ geben konnte. Wie dankbar sind Sie für das Leben und Erfahrungen? Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen: https://www.facebook.com/groups/lifeReview2.0/

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit einem Zitat von Franz Kafka:

Die Eltern, die Dankbarkeit von ihren Kindern erwarten (es gibt sogar solche, die sie fordern), sind wie Wucherer, sie riskieren gern das Kapital, wenn sie nur genug Zinsen bekommen.
Franz Kafka, – https://gutezitate.com/zitat/179475

„Wir werden durch die grössten Anstrengungen ruiniert!“

Wiliam Edwards Deming, Statistiker, Physiker und Pionier des Qualitätsmanagements muss bereits im letzten Jahrhundert geahnt haben, das die alten Industrie- und Wirtschafts-Gesetze von Henry Ford und Frederick Winslow Taylor nicht bis in die weite Zukunft tragen.

Deming formulierte viele Theoreme, eines war:

Demings erstes Theorem: „Niemand glaubt so richtig an Gewinn!“

und das zweite:

Demings zweites Theorem: „Wir werden durch die grössten Anstrengungen ruiniert!“

Was hat er damit sagen wollen?

Zum einen, das in den meisten Unternehmen oftmals ein zentrales Problem vorliegt: Kaum einer beschäftigt sich mit Gewinn. Die Unternehmenszahlen, die Differenz zwischen Aufwand und Nutzen interessiert oftmals kaum einen. Es existiert zudem kaum ein Verständnis für das Unternehmenssystem:

„Kaum einer interessiert sich für Gewinn“

Nicht nur das die internen Aufwände und Prozesskosten kaum transparent sind, nein, es wird überhaupt nicht darüber nachgedacht. Statt das wir uns damit beschäftigen Aufgaben, Projekte und Vorhaben zu schätzen – das wir Kosten und Nutzen stetig in Relation setzen, beschäftigen wir uns damit die Arbeit messbar und auswertbar zu machen.

Was folgt dann? KPIs, Centerrechnungen und Excel-Templates. Noch mehr Aufwand! Noch mehr Bürokratie und noch höhere Kosten für weniger Nutzen. Ein sogenannter „Wrong turn“, der weiter in die Sackgasse führt.

Nein. Deming hat gemeint das es wichtig ist den Gewinn eines Unternehmens in den Vordergrund zu setzen und ein Unternehmen nicht durch „größte Anstrenungen“, viel Einsatz, Engagement und Leistung zu ruinieren, sondern smart und clever vorzugehen.

Was das im Detail für jedes Unternehmen bedeutet, ist sicherlich hoch-individuell, aber die meisten Konzerne und Startups begehen heute leider alle sehr ähnliche Fehler. Ein spannendes Gebiet.

Auszug aus meinem Buch „Magic Teams

Wenn Sie den Eindruck haben, das es in Ihrem Unternehmen entsprechenden Nachholbedarf gibt, dann schreiben Sie mich gerne an. Ich unterstütze schnell wachsende Startups, Teams und Unternehmensbereiche bei hoher Komplexität und schaffe intelligente Strukturen die den Menschen zum Kundenvorteil in den Mittelpunkt stellen: Kontakt.

Weitere Theoreme von Deming:

  • Wer zur Entwicklung seiner Firma einen Beitrag leisten kann, wird darauf stolz sein.
  • Innovation kann nur durch Menschen entstehen, denen die Arbeit Freude macht.
  • Die Menschen haben ein Anrecht auf Freu de an der Arbeit.
  • Die Arbeitswelt erhält Qualität, wenn die Menschen stolz auf ihre Leistungen sein
  • können. Alles, was der Einzelne wünscht ist, mit Stolz tätig sein zu dürfen.
  • Warum wird den Leuten kein Stolz bei der Arbeit zugestanden?
  • Monetäre Belohnung bewirkt weniger als innerer Antrieb.

Wie du Geld manifestierst und Ein- und Ausgaben leichtgewichtig managest

Im Blogartikel „Was können wir von Jürgen Höller lernen“ habe ich dir ein paar Punkte näher gebracht die wir aus seiner Geschichte und seinen Artikeln lernen können. Jürgen Höller spricht davon das die meisten Menschen ein Thema mit oder ohne Geld haben. Vor allem in der Corona-Krise ist. Daher tauchen wir mit diesem Blogartikel näher in das Thema ein – maximalen Mehrwert für dich!

„Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.“

– Henry Ford

Inhalt

In diesem Blogartikel erfährst du, wie du Geld manifestierst und deine Ein- und Ausgaben mit wenig Aufwand managen kannst. Das ganze ist auch als Podcast-Folge erschienen und als Video:

Welche Medien möchtest du nutzen?

Ich biete diese Folge in unterschiedlichen Varianten:

Wähle selbst was dir am ehesten liegt.

Mein Name ist Patrick Koglin, 33 Jahre alt, 2 Kinder und seit Jahren manage ich mein Geld auf die hier vorgestellte Methodik. Ich gebe dir nur das weiter, was bei mir selbst im Alltag funktioniert. Wenn ich das kann, dann kannst du das auch, wahr oder wahr?

Hier kommt der Inhalt: „Wie du Geld manifestierst?“

Video

Blogartikel

Wo geht es typischerweise los? Genau an dieser Aussage:

„Ich habe kein Geld“

Frage dich als erstes „Ist das wirklich wahr was ich hier glaube?“

und dann…

Woher weißt du das es wirklich so ist?

Lösung

Die meisten Menschen haben kein Problem mit oder ohne Geld, sondern Sie haben ein Problem mit dem was sie glauben, oder viel eher was Sie nicht glauben…aber auch was sie nicht wissen.

Sie glauben, denken oder vermuten das sie nichts hätten. Dann ziehen sie aber mehr von weniger an. Sie manifestieren Mangel.

Das ist Teil des Problems. Du musst dankbar sein. Dankbar für das was ist. Das ist Puzzlestück Nr. 1: Dankbarkeit.

Puzzlestück Nr. 2 ist Klarheit über die Ausgaben.

Lade dir hier das Template für deine Ein- und Ausgabenliste herunter:

http://www.patrick-koglin.com/wp-content/uploads/2020/05/Master-Finanztabelle-Template.xlsx

Prüfe wo du kürzen kannst

Erste kurzfristige Faktoren:

  • Excelliste füllen & Ausgaben aufschreiben
  • Einnahmen steigern
  • Dankbarkeit steigern
  • Zigaretten
  • Alkohol
  • Softdrinks
  • Kino, Zeitschriften, Internetabos
  • Zeitschriftabos
  • Frisör
  • Anschaffungen, TV, Möbel, und Co.
  • Kleidung
  • Rücklagen für Bausparverträge stoppen
  • Ausgaben für Vereine stoppen
  • Langfristige Faktoren:
  • Versicherungen prüfen
  • Autorate prüfen, günstiger finanzieren oder noch besser gar nicht finanzieren
  • Einnahmen steigern
  • Ausgaben senken Dankbarkeit steigern
  • Selbstwert steigern
  • Fokus verbessern

Eine Vielzahl der Tipps und Tricks stammen übrigens von Bodo Schäfer, aus seinen Videos und vor allem seinem Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million„. Dort findest du noch viel mehr Strategien und Wege!


Zudem stelle ich dir hier den Foliensatz zur Einsicht bereit:


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Was wir von Adolf Hitler über destruktive Führung lernen können

Der Name Adolf Hitler wird natürlich aus berechtigten und geschichtlichen Hintergründen in Deutschland befürchtet und weitgehend vermieden. Warum ich trotz dieser schrecklichen Vorgeschichte den Führungsbegriff verwende, das beschreibe ich in in diesem Artikel. Du bekommst dabei sehr viel über Führungshaltung, Organisationsdesign und neue Standards der Unternehmensführung an die Hand.

Dieser Blog und meine Arbeit verfolgen dabei keine politische Aussage. Ich biete Raum zur Diskussion und Reflexion von moderner Team-Führung, Inspiration und gebe Erfahrungswissen in Form von wertvollen Blogs, Fachartikeln, Bücher, Podcasts, Coachings und Beratungsangeboten weiter. Alles querbeet rund um Führungstthemen wie Lean Management, Agilität, Scrum, NLP, Projektmanagement, Coaching und mehr. Das ist mein Ziel und meine Vision.

Ich nutze in meiner Kommunikation den Begriff „neue Führungskraft“ absichtlich und gezielt in seiner Doppeldeutigkeit. Führung und Führungskraft sind weit mehr als einfach nur anleiten und vorgeben.

Der Unterschied zwischen Diktatur und Führung

Ich wurde kürzlich gefragt weshalb ich den Begriff „Führung“ trotz der deutschen Vorgeschichte nutze und auch meinen Podcast „Gamechager-Podcast Neue FührungsKRAFT“ so genannt habe. Dieser Artikel schafft dazu mehr Klarheit. Führung ist eine positive Kraft die wir vor allem in komplexen Projekten oder unklaren Strukturen benötigen wird um wertschöpfend, effektiv und ökonomisch zu arbeiten.

Das wir heute nicht diktatorisch führen, dabei anderen Menschen, ihre Meinungen, Erfahrungen, Erklärungen und Ansichten anhören und respektieren ist sicherlich gut so. Keine Frage. Ganz klar. Dazu gehören zum Beispiel auch die sachliche und fachliche Kritik zuzulassen, Menschen nicht zu schaden, zu blockieren und zu akzeptieren sowie auf Kunden- oder Mitarbeiterbedürfnisse einzugehen.

„Wachstum, zum Wohle aller und nicht einzelner.“

Es gehört bestimmt auch dazu hierarchische Strukturen oder Formate zu respektieren in denen es nicht um Meinungen, Kritik, Diskurs oder Diskussion geht. Situation wie die in denen wir uns gerade befinden oder viel mehr befanden, kurz nach Corona, Quarantänen und schnellen Wechseln ins Home-Office. Besonders in solche Momenten bleibt wenig Zeit zum Diskutieren. Da geht es ums Planen, Abstimmen, MACHEN, Umsetzen und Ergebnisse reflektieren.

Den anderen mit seinen Denkweisen, Bedürfnissen und Werten respektieren

Natürlich kann das in der Praxis von Digitalisierung, Informationsflut, Komplexität, Chaos und vielen parallelen Projekte sowie in Zeiten von großen Social Media-Reichweiten und vielen Beteiligten an einem Unternehmen eine sehr große Herausforderung sein. Dann braucht es Strukturen und Prinzipien, statt Regeln und Einzelentscheide. Es helfen der Fokus auf gemeinsames Wachstum, das Schaffen von gemeinsamen Zielen und Erfragen von Bedürnissen. Aber auch das Zuhören auf der anderen Seite und vor allem das Loslassen des alten Managementkonzepts „Konkurrenz und Wettbewerb“ das wahrscheinlich dem alten Mangeldenken aus dem ersten Weltkrieg entspringt.

Ein gutes und nützliches Pattern bietet darüber hinaus sicherlich das Modell der bedürfnisorientierten oder auch gewaltfreien Kommunikation das auch im Kundenkontakt eingesetzt werden kann. In zwischenmenschlichen Beziehungen helfen als Basis Empathie, also die Fähigkeit die Sicht und Gefühle des anderen zu verstehen und das smarte und fast schon alte google-Prinzip „Don´t be evil – sei freundlich und wertschätzend“. Natürlich auch in fachlichen Diskussionen und Entscheidungsvorbereitungen. Dazu enthält dieser Artikel am Ende noch eine Best practice. Wem das zu in Summe zu viele Details sind oder zu viel zu lesen ist, der findet ganz sicher einen Experten auf dem Gebiet.

Was zeichnete Adolf Hitler aus?

  • Adolft Hitler hat diktatorisch geführt und andere Inhalte die nicht seinem Vokabular oder seiner Meinungen entsprachen zensiert oder vernichten lassen
  • Er hat Menschen bestraft die die seinen Ansichten widersprechen, Menschen die dem offenkundig widersprachen hat er bestraft und Menschen ausgegrenzt die nicht seinen Paradigmen gefolgt sind
  • Er hat seinen Einfluss zum Schaden vieler Menschen genutzt und Kriege geführt die viele Menschenleben gekostet haben
  • uvm.

Was ist das Gute daran? Was können wir daraus lernen?

Eins lehrt uns diese Geschichte: das wir immer aufmerksam sein sollten wohin große Strukturen wachsen, uns in Führungsverantwortung über Ethik, Moral und gemeinsames Wachstum bewusst sind, andere Haltungen akzeptieren, darauf wertfrei reagieren und den Fokus darauf richten wie wir die Unternehmens- und Systemarchitketur weiter verbessern können. Auch zu einem Gemeinwohl hinentwickeln und das wir reflektieren wie weit wir unsere Kompetenzen dazu einsetzen das Gemeinwohl zu fördern oder das Eigeninteresse.

„Wenn alle von der Brücke springen, springst du dann ohne Verstand mit?“

Es bedeutet aber manchmal auch einfach nicht mitzuziehen wenn bestimmte Grundvoraussetzungen und Standards nicht erfüllt sind, man sich nicht einbringen kann oder wenig „Return“ bekommt. Wenn bestimmte Standards nicht erfüllt sind. In diesen Momenten ist es wichtig, immer wieder mit Abstand zu reflektieren.

Zusammengefasst:

  • Schnell wachsende Strukturen aufmerksam beobachten
  • Führungsverantwortung entwickelt, die über das eigene System hinaus geht – also auch die Kundenzufriedenheit berücksichtigt
  • Bewusstheit über Ethik und Moral entwickeln
  • Gemeinsames Wachsum forcieren – mit Kunden, Mitarbeitern und Kooperationspartnern
  • Auf „Widerstände“ und Gegenargumente wertfrei reagieren, Einwände mit einbeziehen in zukünftige Angebote
  • Fokus auf System- und Organisationsdesign richten, statt auf einzelnes Verhalten
  • Gemeinwohl fördern, statt die eigenen Interessen

Was ist das Gegenteil von Diktatur?

Das Gegenteil von Diktatur ist sicherlich ganz einfach gesagt: alles andere, Demokratier und Mitbestimmung.

Hier helfen konstruktive und effektive Mitbestimmungsstrukturen aus anderen Vorbildern. Ist es hierarchische Führung? Kooperativ? Im Rahmen einer Community? Im Konsent? Konsent? Im Zellstrukturdesign? Nach dem google oder spotifiy-Konzept? Egal, es ist alles andere als das ein Mensch in destruktiver Form die Massen bewegt und zu seinem eigenen Nutzen beeinflusst.

Agile oder kooperative Führung bedeutet jedoch nicht das jeder macht was er weill

Darüber hinaus wird besonders im Hinblick mit dem Begriff von kooperativer „Führung“ sehr deutlich was passiert, wenn wir aus Abneigung gegenüber dem Begriff oder eine klaren Führungsform eine konstruktive, schaffende und kreierende Form von Führung vermeiden. Es zeigt welche Kraft wir damit gleichermaßen im Teamkontext verlieren und ausblenden können. Dabei gibt es sicherlich einen großen Unterschied zwischen menschenverachtender destruktiver Diktatur und der positiven Kraft von Klarheit in der Führungsarbeit.

In der Praxis wird dieser Diskurs jedoch selten geführt oder veranschaulicht. Dadurch kann im Führungsalltag eine ganz zentrale Kraft verloren gehen. Die Kraft von Klarheit, Fokus und gemeinsamen Zielen wie sie in meinem neuesten Buch „Magic Teams“ beschrieben ist.

Die Autorität und Kraft um am Rahmen eines Unternehmens zu arbeiten, gemeinsame Ziele zu schaffen und damit die Ergebnisse „zum Wohler aller“ zu verbessern ist sehr nützlich und verbessert die Ergebnisqualität. Dann entstehen MAGIC TEAMS.

Die meisten Menschen versuchen Autorität zu umgehen und setzen daher häufig weichere Begriffe ein wie z. B. „Leadership“ oder „Führung auf Augenhöhe“ ein. Natürlich ist das auch eine Option. Leider verlieren wir dadurch oftmals die positive und schöpferische Kraft die eigentlich hinter dem Wort „Führung“ steckt.

Die Taten von Adolf Hitler waren sicherlich grausam und zerstörerisch, keine Frage. Doch wenn wir eines von ihm lernen können, dann etwas über destruktive Führung.

Klare Führung hingegen die gemeinsame Ziele, Demokratie und das wertschätzende Miteinander fördert ist sicherlich längst keine Diktatur, sondern oftmals auch im sozialen und ökonomischen Sinne sinnvoll. Es hilft aufmerksem, mit Feingefühl mit diesem Thema umzugehen und immer dann hellhörig zu werden, wenn jemand Strukturen schafft um damit Massen zu beeinflussen, Menschen ausgrenzt um seine Gewinne zu maximieren.

Best practice: 1) Diskussionen von Entscheidungen trennen 2) Formate für Diskussionen nutzen und 3) ein Commitment, Klarheit oder Routine über das Entscheidungsverfahren treffen

Hier hat sich bewährt strukturierte Plattformen für Diskussion und Austausch zu schaffen. Beispielsweise eine Community of practice mit Formate wie Open Space, World Café oder Lean Coffee. Diese Methoden haben einzig und alleine das Ziel die Zeit und den Raum für wertfreien und freien Austausch zu schaffen. Hier können Themen mitbestimmt und auf Augenhöhe diskutiert werden. Denkbar ist also vor eine Entscheidung zunächst 30-90 Minuten für freien Diskurs zu gestalten, Zahlen, Daten, Fakten, Themen und Meinungen zu sammeln und visualisieren um dann im Anschluss nach einer kurzen Pause eine Entscheidung zu treffen oder auch miteinander zu entscheiden noch keine Entscheidung zu treffen. Hier können schließlich wieder Moderations- und Entscheidungsverfahren zum Einsatz kommen. Ein Team sollte hier eine klare Struktur haben wie Entscheidungen typischerweise getroffen werden. Top-down? Im Teamkonsens oder -konsent? Im Mehrheitsentscheid. Alle diese Methoden haben Vor- und Nachteile. Lassen Sie sich im Zweifel beraten und beim Einführen solcher Ansätze durch einen Agile Coach begleiten.

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Was wir in 1′ von Porsche lernen können

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=FbZzz0mmL9s

Was ist damit gemeint?

Porsche ist nicht einfach ein Unternehmen das Luxus-Sportwagen baut die irgendwelche Proleten am Sonntag-Morgen laut aufheulen lassen um die Nachbarn zu verärgern. Nein. Das ist eine andere Liga. Das ist eher die Klasse des aufgemotzten alten 3er-BMWs.

Porsche hingegen ist ein Unternehmen dem es über 60 Jahre lang gelungen ist die Identität eines Produktes über alles Sinneskanäle und alle technologischen Weiterentwicklungen hinaus zu wahren – genau das und diese Perfektion wissen die Kunden zu schätzen. Die Seele, die Passion, die Leidenschaft der Ingenieure und der Gründer lebt im Produkt.


Für Porsche-Fans…weitere 40 Minuten darüber wie das Unternehmen sein Marketing und Weiterentwicklung betreibt:

…am Beispiel des neuen Porsche Taycon, das erste vollumfängliche eAuto von Porsche.


Vielen Dank fürs Reinschauen, weiterhin viel Spaß und Erfolg.